Südtiroler Landtagsabgeordnete fordert von Rom Aussetzung der Kinderimpfpflicht

19. September 2024von 4,3 Minuten Lesezeit

Die Abgeordnete und Rechtsanwältin Dr. Renate Holzeisen unterstützt seit einiger Zeit Südtiroler Eltern, die ihre Kinder vor dem ziemlich weitreichenden Impfzwang schützen wollen. Für den Besuch des Kindergartens wird eine Reihe von Impfungen vorgeschrieben, die die Gesundheit der Kinder beeinträchtigen können. Ab dem sechsten Lebensjahr gibt es Strafen, wenn nicht geimpft wird.

In Südtirol sind folgende Impfungen verpflichtend für den Besuch von Kleinkinderbetreuungsstätten und Kindergärten vorgeschrieben: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Hepatitis B, Keuchhusten, HIB Haemophilus Influenza Typ B, Masern, Mumps, Röteln und Varizellen. Ihre Unterlassung hat bei Schülern im Alter von 6 bis 16 Jahren die Auferlegung einer Geldstrafe zur Folge.

Arzneimittel, und erst recht pädiatrische Arzneimittel, dürfen jedoch generell nur nach Nachweis der Sicherheit und Wirksamkeit zur Anwendung gebracht werden. Der Nachweis der Sicherheit und Wirksamkeit kann nur im Rahmen von klinischen Studien mit echten Kontrollgruppen erfolgen.

In der Aktion „Transparenz zum Schutz unserer Kinder gab es als „Antwort“ der Südtiroler Sanitätsbetriebe auf die Anfrage zur Offenlegung der klinischen Studien mit echten Kontrollgruppen für die Kinderpflichtimpfungen nur den Hinweis auf zwei Links mit englischsprachiger Dokumentation. Die verantwortliche Behörde schickte also einfach Links zum Assessment Report der EMA zum Sechsfachimpfstoff HEXYON vom 5. März 2013 und eine „scientific discussion“ zum Vierfachimpfstoff ProQuad.

Nach Veranlassung der Überprüfung dieser beiden Dokumente mussten die so „Informierten“ feststellen, dass weder die Wirksamkeit noch die Sicherheit der Impfungen, die laut Aufforderung des Sanitätsbetriebs, vornehmen lassen sollten, durch klinische Studien mit einer echten Kontrollgruppe bestätigt wurden.

So also winkt die zuständige EU-Behörde Impfstoffe für unsere Kinder durch.

Trotz dieser klar rechtswidrigen Vorgangsweise der Südtiroler Sanitätsdirektion werden weiter die erwähnten Impfungen von Kindern verlangt. Gestern hat Dr. Holzeisen bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass sie sich nun als Spezialbevollmächtigte von Südtiroler Eltern, deren Kinder aus dem Kindergarten ausgeschlossen wurden, und als Abgeordnete zum Südtiroler Landtag, und damit laut Art. 48/bis Präsidialdekret Nr. 670 vom 31. August 1972 in Vertretung der Autonomen Provinz Bozen, die sofortige Aussetzung der Kinderimpfpflicht verlange. Dazu hat sich in einem Eilantrag an den Gesundheitsminister Schillaci, die Regierungspräsidentin Giorgia Meloni, und den zuständigen Verantwortlichen im Gesundheitsministerium gewandt.

Hier ist die autorisierte deutsche Übersetzung der Texte zur gestrigen Pressekonferenz und dem Eilantrag:

EILANTRAG AUF SOFORTIGE AUSSTETZUNG DER KINDERIMPFPFLICHT IN ROM GESTELLT

anbei der gestern dem Gesundheitsminister Schillaci, der Regierungspräsidentin Giorgia Meloni, und den zuständigen Verantwortlichen im Gesundheitsministerium, der Italienische Arzneimittelagentur (AIFA) und des Istituto Superiore della Sanità zugestellte Eilantrag (in italienischer Sprache samt Übersetzung in die deutsche Sprache), mit dem ich als Spezialbevollmächtigte von Südtiroler Eltern, deren Kinder aus dem Kindergarten ausgeschlossen wurden, und als Abgeordnete zum Südtiroler Landtag, und damit laut Art. 48/bis Präsidialdekret Nr. 670 vom 31. August 1972 in Vertretung der Autonomen Provinz Bozen, die sofortige Aussetzung der Kinderimpfpflicht verlange.

Aufgrund von durch Südtiroler Eltern beim Südtiroler Sanitätsbetrieb gestellten Anträgen auf Offenlegung, wissen wir, dass in Südtirol für die Erfüllung der Kinderimpfpflicht der Sechsfachimpfstoff Hexyon von Sanofi Pasteur Europe und der Vierfachimpfstoff Proquad von Merck Sharp & Dohme zur Anwendung kommen.

Nach Einsichtnahme in die offizielle institutionelle Dokumentation der durch die Europäische Kommission zentral beschlossenen Zulassung, mussten wir feststellen, dass für die Mehrfachimpfstoffe weder die Sicherheit, noch die Wirksamkeit durch klinische Studien bewiesen wurden.

Dies gilt übrigens für alle pädiatrischen Impfstoffe.

Außerdem sehen der Zulassungsbeschluss der EU-Kommission und die entsprechenden Übernahmebeschlüsse der AIFA für die Injektion dieser Substanzen ausdrücklich die Notwendigkeit einer ärztlichen Verschreibung vor.

Eine ärztliche Verschreibung kann niemals durch einen politisch beschlossenen nationalen Impfplan ersetzt werden.

Es liegt auf der Hand, dass es keine Impfpflicht mit de facto experimentellen Substanzen geben kann, und dass der Ausschluss der nicht geimpften Kinder aus Kindergärten und Kleinbetreuungsstätten diskriminierend ist und eine ganze Reihe von Verfassungsprinzipien verletzt.

Siehe die Details samt Verlinkung mit den institutionelle Zulassungsdokumenten im hier anbei befindlichen Eilantrag.

Die einzig akzeptable Vorgehensweise ist die sofortige Aussetzung der Kinderimpfpflicht und die sofortige Aufnahme der ausgeschlossenen Kinder in Kindergärten und Kleinbetreuungsstätten. Alles andere entspräche dem Insistieren in grob verfassungswidrigem Vorgehen (Verletzung der menschlichen Würde der Kinder, des Rechts auf Arbeit etc.).

Ich bin davon überzeugt, dass wenn die Eltern wüssten, was ihren Kindern gespritzt wird, sie ihre Kinder wohl kaum diesem russischen Roulette aussetzen würden.

Der gestern von mir gestellte Antrag auf sofortige Aussetzung hätte, in Anbetracht der eklatanten Situation, eigentlich vom Südtiroler Gesundheitslandesrat und vom Landeshauptmann gestellt werden müssen!

Eilantrag an Regierungsverantwortliche auf Aussetzung der pädiatrischen Impfpflicht 18.9.24

Anonimizzata Istanza urgente sospensione obbligo vaccinale pediatrico 18.09.2024

RA/Avv. DDr. Renate Holzeisen

Abgeordnete zum Südtiroler Landtag – Membro del Consiglio della Provincia Autonoma di Bolzano

Fraktion VITA – Gruppo Consiliare VITA

Bild: governo.it, CC BY 3.0 IT, via Wikimedia Commons

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10 Kommentare

  1. Gabriele 20. September 2024 um 10:16 Uhr - Antworten

    Zuerst werden die Kinder abgefüllt und mit monoklonalen Antikörpern versorgt. Jetzt kommt außerdem XEC-Covid, wo man sich bereits testen soll und die WHO drängt die Regierungen zu neuen Impfkampagnen… man kann wirklich nur hoffen, dass es einmal zu wirklich großen Unruhen kommt wegen dieser frechen totalitären Kontrollmaßnahmen – anders wird sich nichts mehr ändern.
    Und Afrika ist hoffentlich klug genug, nicht jeden Dreck anzunehmen – sie forschen zum Beispiel intensiv an neuen pflanzlichen Antibiotika und werden sicher auch bezüglich Virenbehandlung aufholen. Die gebildete Schicht Afrikas wird mit etwas Glück zu einer Elite, die den eigenen Kontinent rettet, während der ungebildete Teil zu uns nach Europa aufbricht, wo wir uns zur neuen „dritten“ Welt entwickeln. Anders kann es ja gar nicht sein, dazu wird auch China seinen wichtigen Teil in Afrika beitragen.

  2. Elias O. 19. September 2024 um 22:32 Uhr - Antworten

    Danke für diesen Artikel!

    Es wäre auch interessant, ob es sich um herkömmliche Impfstoffe handelt, oder ob diese Impfungen in Mrna Stoffe umgebaut sind.

    • rudifluegl 20. September 2024 um 2:48 Uhr - Antworten

      Totimpfstofe mit Adjuvantien damit das Zeug überhaupt wirkt!
      Nach Bert Ehgartner wäre ein Lebendimpfstoff -einfach nicht sechs oder vierfach, gegen Masern, eventuell sogar mit Zusatznutzen -Side Effects-versehen und daher vertretbar!
      „Lebendimpfungen (z.B. Masern, BCG, Polio Schluckimpfung) haben überwiegend positive Auswirkungen auf die Abwehrkräfte der Kinder und tragen dazu bei, dass die Kinder ein geringeres Risiko haben an Malaria, Lungenentzündung oder Durchfall-Erkrankungen zu sterben.
      Totimpfungen mit inaktivierten Wirkstoffen (z.B. Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten) haben negative Effekte auf die Abwehrkräfte. Sie erhöhen das Sterberisiko der Kinder – besonders jenes der Mädchen – um ein Vielfaches.“

  3. helmuti 19. September 2024 um 21:43 Uhr - Antworten

    Der Bericht über die Forderung von der Rechtsanwältin Renate Holzeisen finde ich gut und wichtig, denn wenn die Kinder-Impfstoffe keine wirklichen Wirksamkeitsnachweis haben, dann kann und darf es keine Impfpflicht und auch keine Strafen geben. Eine Schutzimpfung muss den Schutz entsprechend den Vorschriften nachweisen können und das tut kein einziger Impfstoff. Auch müssten ohne echten Wirksamkeitsnachweis die Zulassungen von Impfungen zurück gezogen werden.

    Was am Bericht aber gar nicht passt ist das Bild ganz oben am Beitrag. Das Bild ist doch die Regierungschefin Frau Meloni und nicht die von der Rechtanwältin Renate Holzeisen. Oder ist die Frau Meloni jetzt auch gegen die Impfpflicht bei Kindern?

    • helmuti 20. September 2024 um 14:31 Uhr - Antworten

      Vielen Dank für das aktualisieren den Bildes

  4. Fritz Madersbacher 19. September 2024 um 19:17 Uhr - Antworten

    In Österreich müssen ungeimpfte Kinder, die Masern bekommen, 4 Wochen lang dem Schulunterricht fernbleiben. Auch so kann man Eltern drängen, ihre Kinder impfen zu lassen. Aber die bisher unhinterfragte „Sicherheit und Wirksamkeit“ der Impfungen, zugelassen von den EU-Instanzen und empfohlen von nationalen Impfgremien, ist schwer in Verruf gekommen. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Impf-Mythologie und ihre fehlenden hieb- und stichfesten medizinischen Nachweise entmythologisiert werden wie so viele anderen „wissenschaftlichen“ Märchen …

  5. Dorothea 19. September 2024 um 19:17 Uhr - Antworten

    Wenn man im Kindesalter nicht an sie herankommt, holt man sich die Bürger spätestens durch Schule, Studium oder Arbeit. Daher muß mit dieser Gesundheitsdiktatur endlich Schluß sein. Wer sich impfen lassen will, gegen was auch immer, soll dies bei seinem Arzt tun.
    Nie wieder Impfstrassen, Impfbusse oder Impfkirchen. Im Nachhinein betrachtet, wird einem dieser Wahnsinn noch mehr bewusst.

  6. anamcara 19. September 2024 um 19:05 Uhr - Antworten

    -“…dass weder die Wirksamkeit noch die Sicherheit der Impfungen, die laut Aufforderung des Sanitätsbetriebs, vornehmen lassen sollten, durch klinische Studien mit einer echten Kontrollgruppe bestätigt wurden.”
    Spätestens bekannt seit die Plotkin Schule, die wichtigsten Impf-Experten der USA, zugegeben haben, dass Impfstoffe nicht richtig untersucht werden – weder vor der Zulassung noch nach der Zulassung, dass klinische Studien vor der Zulassung nur begrenzte Stichprobengrößen und Nachbeobachtungszeiten haben und, dass für Sicherheitsstudien nach der Zulassung keine Mittel vorgesehen sind.
    https://tkp.at/2024/07/12/weltweit-wichtigster-impf-guru-gibt-zu-impfstoffe-kaum-untersucht/

    -“Die verantwortliche Behörde schickte also einfach Links zum Assessment Report der EMA zum Sechsfachimpfstoff HEXYON”
    Bei Interesse den Artikel* “Komplettes, fremdes, humanes Genom in vorgeschriebenen Kinderimpfungen“ von S. Stebel lesen aus dem hervorgeht, dass 2019 eine italienische Vereinigung namens Corvelva diverse Impfstoffe sequenzierte, nur hat das außerhalb von Italien praktisch keiner mitbekommen obwohl es in Italien durchaus Pressekonferenzen und Schlagabtausch per Email gab

    Auch der Sechfachimpfstoff HEXYON wurde sequenziert
    Insgesamt zeigt die Analyse von HEXYON, dass die Behandlung mit Formaldehyd im Vergleich zu Infanrix hexa (dem anderen untersuchten sechswertigen Produkt) viel milder ist und dass genetisches Material aus den Ausgangskulturen vorhanden ist, das nicht vorhanden sein sollte.
    Dies kann ein potenzielles Risiko für Autoimmunität, lokale und systemische Entzündungen und genetische Mutationen darstellen.

    Die Analysen zeigen, dass die Produkte großteils NICHT den genehmigten Spezifikationen entsprechen und verunreinigt sind und das weit jenseits der Grenzwerte. Das ist der Normalzustand, der nicht nur die COVID-Produkte betrifft, auch der Rest war schon immer verunreinigt, hat nur keinen interessiert.
    *https://drbine.substack.com/p/komplettes-fremdes-humanes-genom

  7. Monika 19. September 2024 um 17:46 Uhr - Antworten

    die hepatitis impfe ist mit genveränderten rinderbestandteilen schon seit vielen jahren

  8. Jan 19. September 2024 um 17:16 Uhr - Antworten

    Eine Gemeinschaft, die Kleinkindern derartigen Unsinn aufzwingt, ist nicht vertrauenswürdig.

    Die Familien sollten ihre Energie besser in Privatbetreuung stecken.

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