
Österreich ändert Definition von „Geschlecht“
Österreich hat die Definition von Mann und Frau „erweitert“. Ein Geschlecht ist nun keine biologische Tatsache mehr, sondern ein einfaches, subjektives Gefühl.
Wer ist ein Mann? Wer ist eine Frau? In einer Welt, in der Waffen für Frieden geliefert und gesunde Menschen wegen einer „Krankheit“ in Quarantäne gesteckt werden, ist das nicht mehr so sicher. In Deutschland wird das umstrittene (von Big Pharma unterstützte) Selbstbestimmungsgesetz bald umgesetzt, dann „ändern“ Tausende Menschen ihr eingetragenes Geschlecht. Aus Männern werden Frauen, aus Frauen Männer – zumindest in den Dokumenten. Österreich geht heute einen Schritt in diese Richtung und hat die Definition von Geschlecht geändert – eine Debatte gab es dazu nicht.
Geschlecht als Gefühl
Das liegt auch daran, dass die Dienstrechts-Novelle über abgekürztem parlamentarischem Verfahren – mittels Ausschussantrag – durchgepeitscht wurde. Die Novelle ist äußerst umfangreich, man könnte sagen, sie ist ein Abschiedsgeschenk der scheidenden ÖVP-Grün-Regierung. Fast beiläufig wird dabei auch das Gleichbehandlungsgesetz geändert. Artikel 11, sieht dann anders aus. „Geschlecht“ umfasst jetzt mehr. Nämlich: „Geschlechtsmerkmale, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck und Geschlechterrolle.“

Der Entwurf bekam – auch mit Stimmen der SPÖ – eine Mehrheit. Sogar von den NEOS kommt sanfte Kritik. Die Abgeordnete und Feministin Henrike Brandstötter schreibt: „Völlig delulu. Etwa „Geschlechterrollen“. Wir wollen diese tradierten Zuschreibungen, wie sich Frauen und Männer zu verhalten haben, aufbrechen – und dann biegt ein Gesetzesentwurf von ÖVP und Grüne um die Ecke, der Geschlecht mit Rolle verknüpft und in ein Gesetz gießt?“
Eine grundlegende Kritik an der Gender-Ideologie sieht anders aus, aber immerhin. Etwas weiter geht die Liste Madeleine Petrovic, die junge Partei kämpft aktuell um den Einzug in den Nationalrat:
„Heimlich, still und leise wird heute ohne eine breite öffentliche Debatte im österreichischen Nationalrat eine entscheidende Weiche gestellt. Im Gleichbehandlungsgesetz wird die Definition von „Geschlecht“ geändert! Von objektiven auf subjektive Kriterien umzustellen, hat weitreichende, negative Konsequenzen. Unsere Ansicht: Alle sollen diskriminierungsfrei leben können – aber das ist der falsche Weg!“
Wie weit sich Österreich damit der geschlechterfeindlichen, transhumanistischen Gender-Agenda unterwirft, wird erst deutlich, wenn man sich die Erläuterungen zum Gesetz durchliest. Dort heißt es etwa:
„Die innerlich gefühlte Geschlechtsidentität eines Menschen (auch ‚psychisches Geschlecht‘) muss nicht seinem biologischen Geschlecht entsprechen und wird auf der Basis seines eigenen psychischen Empfindens festgelegt.“
„Der Begriff Geschlechterrolle ist ein Aspekt des sozialen Geschlechts. Dieses bezeichnet gesellschaftliche Rollenvorstellungen, -zuschreibungen und -erwartungen bezüglich Mann- und Frausein, inklusive der Frage, wie weit hier nur eindeutig weibliche oder männliche Rollen zugelassen werden. Im Kontext von Intersexualität und Transidentität geht es darüber hinaus um die Frage, welche soziale Geschlechterrolle (Kleidung, Habitus, soziale Rolle u. a.) jemand unabhängig vom biologischen Geschlecht lebt.“
Männer dürften sich als auch bald in Österreich rechtlich als Frauen definieren können. Die heutige Gesetzesänderung macht den Weg dafür frei.
TKP hat in mehreren Artikeln die Gender-Ideologie behandelt:
Transgender als Vorstufe zum Transhumanismus
„Transgender-Medizin“ ist Fake
Studie zeigt hohes Gesundheitsrisiko durch Trans-Hormone
Schottland, „Leitmedien“ und Transgender: Nächste Runde im Kampf gegen die Realität
Wer sich einmal zu Unterhalt(ung)szwecken den Zirkus einer mit runden 10 Kommissarinen samt gschamstem Chefinspektor besetzten „Gleichbehandlungskommission“ gegeben hat, der ahnt, dass so ein gesetzgegebenes Gegenteil einer Definition die Sache keinesfalls leichter machen wird. Allerdings bringt der/die/das favorisierte Bewerbersubjekt ohnehin oft neben dem politisch korrekten Geschlechtsmerkmal des „-In“siders die extralegale Qualifikation des Augenzwinkerns mit. Mit einem solchen werden plötzlich nicht nur die geförderten Geschlechter sondern auch die „Gleichheit“ (v)erträglich. Vorausgesetzt, fräulein bleibt immer schön brav.
Das ist genauso kontraproduktiv wie zB die Quotinnen-Regel. Denn das ist ein Behindertenstatus für Frauen. Ich habe das immer abgelehnt. Das hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun. Positive Diskriminierung (Privilegien, Protektion) macht böses Blut. Als normale Frau hat man das nicht nötig. Und so führte das erst recht zu Frauenfeindlichkeit, die heute im Gendergaga gipfelt?
„Mit Stichtag 1. Jänner 2024 wird das Pensionsantrittsalter von Frauen vom bisher 60. Lebensjahr um jeweils sechs Monate pro Jahr bis zum Jahr 2033 (65. Lebensjahr) angehoben.“
Da heißt es jetzt für viele die rasierten Beine in die Hand und die Handtaschen zwischen die Zähne zu nehmen!
Geh schlecht sieht man ja bei vielen Menschen nach der Impfung… je mehr Impfung, um so geh schlechter…
Hoffentlich wird dieses Narrenstück vor der NR-Wahl auch ausreichend publiziert, dann ist der FPÖ die absolute Mehrheit garantiert!
Kein Geschlecht – auch kein psychisch intersexuelles – wird auf der Basis von Empfindungen festgelegt. Umgekehrt werden die Empfindungen – auch die der Geschlechtsidentität – durch die sexuelle Differenzierung des Gehirns während der Schwangerschaft festgelegt, die manchmal in Abstufungen nicht glückt. Dann handelt es sich um psychische Sexualentwicklungsstörungen, die in die Beurteilung eines entsprechend geschulten Arztes gehören. Der kann dann in Zusammenarbeit mit dem/der Betroffenen Maßnahmen für einen Geschlechtswechsel empfehlen oder davon abraten, letzteres, wenn zu erwarten ist, dass ein Geschlechtswechsel die psychischen Probleme des/der Betroffenen nicht löst, sondern eher verstärkt.
Werte Frauen! Liebe Mitmenschen mit primären Geschlechtsmerkmalen einer Frau!
Warum lasst ihr euch das von diesen Geisteskranken gefallen? Das ist für mich als Mann (mit Frau und erwachsenen Kindern) unverständlich!
@OMS Es sind eh ganz bald Wahlen. Nur, nachdem das ja klammheimlich beschlossen wurde, die ÖR Medien darüber nicht berichteten, wie sollte sich Frau da wehren?
Danke ÖVP kurz vor der Wahl, eine Super Entscheidung, eine Super Ansage!
Macht die Wahlentscheidung leichter, war noch im Zweifel!
Bald finden sich in der Kategorie „Mann, die nie etwas anderes sein wollten“ nur noch Österreichs Homos!