
Agrarhändler Baywa in finanzieller Schieflage dank unverkäuflicher Solarpaneele
Wer glaubte mit „erneuerbarer“ Energie große Geschäfte zu machen, muss mit existenzgefährdenden Problemen rechnen. Nach dem Konkurs von Suntastic.Solar, den massiven Entlassungen bei Fronius und in der Siemens Windsparte ist nun auch Deutschlands größter Agrarhändler Baywa in Finanznöten.
Laut RND hat sich Baywa beim Handel mit Solarpaneelen verzockt. Der Preisverfall im Handel mit Photovoltaik, der auch der österreichischen Suntastic einen Konkurs bescherte, brachte dem Agrarhändler einen Verlust von 60 Millionen Euro in nur drei Monaten. Die Probleme werden Auswirkungen auch für die deutschen Bauern haben. Baywa, der größte Agrarhändler Deutschlands, muss nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) möglicherweise einen harten Sanierungskurs einschlagen – was wiederum auf das Geschäft der Landwirte durchschlagen könnte: Die Baywa mit Sitz in München ist der größte Abnehmer für landwirtschaftliche Produkte in Deutschland. Jahresumsatz zuletzt: rund 24 Milliarden Euro.
Der Fall Baywa zeigt auch deutlich, wie schädlich für Bauern und Konsumenten diese massive Konzentration im Handel geworden ist. Dabei geht es nicht nur um den Zwischenhandel, sondern auch um die Reduzierung von Geschäften und Märkten, wo Konsumenten einkaufen können. Reduzierung der Sortimente, Tendenzen zu Produkten mit künstlich verlängerter Haltbarkeit durch Gentechnik und ähnliches können zu gesundheitlichen Schäden führen. Die Konzentration erleichtert außerdem den Produzenten von Laborfleisch, Kunstmilch, Fake-Käse und Chemie-Butter die Verdrängung natürlicher Lebensmittel.
Im ersten Quartal verschlechterte sich die Lage. Das Ergebnis im Geschäftsfeld Energie, in dem Baywa auch den Handel mit den Panelen verbucht, sackte auf ein operatives Minus von 66,8 Millionen Euro ab, nach einem Gewinn von noch 57,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Den geplanten Verkauf des verlustreichen Solargeschäfts hat die Baywa bislang nicht zustande bringen können.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Wechselrichter-Marktführer Fronius musste kürzlich wie berichtet 350 Mitarbeiter kündigen und 1300 in Kurzarbeit schicken. Doch das reicht offenbar noch immer nicht um der massiven Talfahrt der Branche zu begegnen. Nun müssen weitere 450 Jobs in Österreich sowie 200 in Tochterfirmen in Deutschland und Tschechien gestrichen werden. Begründet wird der Schritt damit, dass die Markteinschätzungen drastisch nach unten korrigiert werden mussten.
Die Ursachen liegen wohl einerseits in der generell in der EU drastisch schlechter werdenden Wirtschaftslage und andererseits im sinkenden Vertrauen in die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik. Wer sich die massive Investition leisten konnte, hat es wohl bereits getan. Wirtschaftliche Unsicherheit, Zweifel an der Sicherheit der Arbeitsplätze und stark gestiegene Lebenshaltungskosten verursachen aber zunehmend Zurückhaltung.
Dazu kommen Nachrichten über Probleme mit Einspeisung des überschüssigen Stroms. Die Preise sind teils sehr stark gesunken, bis auf 1 bis 3 Cent pro kWh. Der Bezugspreis liegt aber nach wie vor in der Gegend von 25 bis 30 Cent pro kWh. In Österreich gab es heuer bereits 150 Stunden mit negativen Energiepreisen. Einspeiseverträge werden laufend gekündigt, eine weitere Kündigungswelle wird nach den Wahlen folgen. Damit wird die Amortisierung der Investition weit in eine unbekannte Zukunft verschoben.
Eines der Probleme bei Solarstrom ist, dass die höchste Produktion dann erfolgt, wenn man am wenigsten braucht und die geringste, wenn man am meisten verbraucht.
Dazu kommt, dass eine Wolke über Deutschland die Produktion binnen kürzester Zeit um die Leistung wie von 3 AKWs abfallen lassen kann. Weil Sonne und Wind so unzuverlässig sind, ist in der Strombranche von „Flatterstrom“ die Rede.
ArnoldReinhold, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Bauchlandung der Photovoltaik Branche
Windenergie verursacht Klimaerwärmung und produziert „Flatterstrom“
Europäischer Strommarkt in Turbulenzen – Höchstpreise dank „Energiewende“
Vor Kehrtwende von Konzernen bei Klimazielen
Nach Solarbranche auch Verluste bei Windkraft Erzeuger Siemens Gamesa
Studie: Windräder machen Menschen und Tiere krank und schaden der Umwelt
zu Erwin Engel
17. Juli 2024 at 8:00
Mag ja sein dass eine alte Anlage noch gut ist. Aber die Neueren …?
Der Kapitalismus schuf die Produktqualitätszyklen:
Marktreife nach Entwicklungsphase: alles robust und mit hohen Sicherheitsfaktoren ausgelegt, ausgiebige interne Qualitätssicherung als Rückmeldung für die Entwicklungsabteilung, Kundenzufriedenheit ausdrückliches Ziel um sich am Markt gut zu etablieren
Konsolidierungsphase: der Markenname wird etabliert und mit Qualitäts-Beweisen verknüpft (Tests, Empfehlungen, …), das Produkt wird noch etwas optimiert, aber gleichzeitig werden schon Kosten in der Produktion eingespart
Marktsättigungsphase: das Produkt lohnt kaum noch weil die Verbraucher schon alle eines haben, die Produktionskosten hoch sind, es wird vor allem für Neukonsumenten (Jungerwachsene, Migranten, …) und Ersatz für defekte Geräte produziert, Billigkonkurrenz drückt immer mehr auf den Markt, daher Abbau aller für die Herstellung eines minderwertigeren Produktes nicht mehr notwendigen Anlagen und Fachkräfte, Einkauf billiger Rohstoffe (Verunreinigungen, …) und Vorprodukte (zb Kondensatoren minderer Qualität, …), minimale Qualitätssicherung zielt nur noch darauf ab, dass die Mehrzahl der Geräte die Garantiezeit gerade noch überstehen, …
Beispiele: Faden-Glühlampen können theoretisch Jahrzehnte und Millionen Schaltwechsel aushalten (man denke zb an Ampeln und Warnanlagen, etwa bei der Bahn, …), aber die Haltbarkeit von privat gekauften Glühlampen lag (als man noch welche kaufen konnte bzw. durfte) zT nur noch bei einem halben Jahr nach meiner eigenen Erfahrung.
Und genau so wird es es auch mit LED-Lampen kommen wenn es nicht schon so weit ist! Bei LiIonen-Akkus ist es offensichtlich (eigene Erfahrung) schon so.
Ich wechsle die Blei Akkus im Boot und Bus frühestens nach 10 Jahren!
Da ist Ihnen wohl ein Schreibfehler unterlaufen?
Zu Jan!
Meine halten in der Photovoltaik auch schon länger als 4 Jahre…
Und wenn die Autobatterie mal schlapp macht, im Winter oder weil länger gestanden (Covid), einfach ein Ladegerät der neuesten Kategorie dranhängen, die formieren die Batterie wie neu. Nächstes Jahr wird die Batterie in meinem Fahrzeug 10 Jahre alt…
Solange der Anteil des Solarstroms gering ist, ist er vorteilhaft, da die Regelung durch die fossilen Kraftwerke noch gut funktioniert und man etwas fossile Brennstoffe einspart.
Vorteilhaft ist er allerdings vor allem für diejenigen, die selbst ein Panel auf dem Dach haben und eine hohe Einspeisevergütung erhalten. Wer das nicht hat, zahlt drauf.
Aber wenn der Anteil zu sehr wächst, kommt es zu Problemen, weil man Reserve-Kapazität (teuer) oder Akkus (noch viel teurer) braucht, die Regelung schwieriger wird (unsicher) und damit nicht unbedingt ökologischer oder ökonomischer unterwegs ist.
Das verstehen die Leute aber nicht bzw. niemand sagt es ihnen.
Es wäre wahrscheinlich sinnvoller, einfach effizientere Kraftwerke zu bauen und alte abzulösen und den Gebäudebestand zu verbessern, damit man weniger Brennstoff benötigt. Das ist eine sehr langfristige Angelegenheit, das reicht den Ideologen aber nicht. Die wollen alles in 10 Jahren umstellen.
„Solange der Anteil des Solarstroms gering ist, ist er vorteilhaft, da die Regelung durch die fossilen Kraftwerke noch gut funktioniert und man etwas fossile Brennstoffe einspart.“
Wozu soll all das gut sein ? Es gibt nicht zuviel CO2, Herrschaftszeiten ! Kennt keiner die
PHOTOSYNTHESE 🤬??
Man spart n i c h t s ein. Überlegen Sie den AUFWAND, den wir für ein bißchen Volatile betreiben, die wir sowieso ‼️mit Fossilen stabilisieren müssen. Wir produzieren DOPPELT STROM. Das ist DAS UNÖKOLOGISCHSTE überhaupt. Solar ist gut zum Campen und ein Windrad nützlich, wo kein Stromanschluß existiert. Aber nur für den Hausgebrauch.
… eine ganz kleine Anmerkung noch: Wie wäre es einfach mal auf die Entwicklung der Anlagenerträge jeder einzelnen Anlage in den letzten Jahren zu schauen: Dann stellt man was fest? Einen drastischen Einbruch der Solarstromerzeugung JEDER EINZELNEN ANLAGE! Warum: Weil die kleinen Wolken durch flächendeckende Verdunkelung über Chemtrails (insbesondere seit 2021) ersetzt wurden!
Die schön hingerechneten Ertragsprognosen sind also alle für die Mülltonne. Einige haben das sicher begriffen, aber die meisten wohl nicht – insbesondere nicht die gigantischen Konsequenzen (wirtschaftlich, biologisch, chemisch, psychisch) derartiger Wettermanipulationen.
Aber die Realität wird alle einholen …
Herr Engel, ich bin keine Fundamental-Gegnerin von Solarpaneelen. Wer ein Haus in Südeuropa besitzt und seine Klimaanlage mit Solarstrom bedient, ist ein kluger Rechner.
Wenn er dann noch Überschüßiges einspeisen kann, – wunderbar ! …..aber gerade im Süden ist man auf „Solar“ gar nicht so scharf, staatlicherseits, weil hier, dank rrrreichlich Sonne, sowohl Unabhängigkeiten entstehen, als auch Einbußen bei den Stromversorgern….uupppssss. Das war nie beabsichtigt. 😂😳😂😳🎶
Staatlicherseits.🥂🎶
Für eine Solaranlage brauchen Sie vor allem Eines : VIEL SONNE. Täglich. Denn nachts scheint sie nicht.😁👍
Und noch einmal. Volatile Energie (Flatterstrom), m u ß immer mit Fossilen „gesichert“ werden. Sonst wird, z.Bsp, jede Intensivstation zur Todeszone.
Wenn man durch Sprengungen und Sanktionen ganz gezielt Energie-Verknappung herbeiführt, und deshalb LNG und russisches Gas per Schiffen aus Drittländern oder den USA einführen muß, weil man zusätzlich alle Atomkraftwerke schließt, verteuert man eine dämliche, unzuverlässige Energieversorgung ins Bodenlose ‼️😳🥹🤮
Zusätzlich z a h l e n wir dafür, daß uns jemand den überflüssigen Strom abnimmt, ebenso für erzeugten Strom, der nicht ins Netz eingespeist wird, 😩☹️🤯 und für jede Menge ATOMSTROM aus den Anrainerländern. Das ist die komplette Verblödung, 100% gebaerbockt, 200% gescholzt und demnächst wird nachgeMERZt….und wehööö eine vernünftige Partei sorgt für angemessene Strompreise. Das ist Nazi…..
Es heißt wohl ausgeMERZt… Wer das Stromnetz als „Speicher“ sieht, hat etwas wesentliches nicht verstanden… Ich wünsche daher jedem seine private Insel… ;-)
Es geht wieder nur ums Geschäft. Filigrane Technik, die oftmalige Wartung oder Erneuerung benötigt. Besonders nach Unwettern wie Hagel…….dicke Schneedecken dürften auch nicht ideal sein auf Photovoltaikanlagen.
Man stelle die Panele so auf, dass sie im Winterbetrieb optimal Strom liefern (45-60°), dann kann auch der Hagel nichts kaputt machen… im Sommer gibt es eh mehr als genug Strom für die Batterien.
Batterien für Solarpaneelen sind eine Lachplatte. Überlegen Sie, wie lange Sie bei einem Black- oder Brownout noch Strom haben, wenn der Haushalt normal weiterläuft. 4- 6 Stunden ? Zwischen Nennleistung und tatsächlicher bestehen auch riesige Diskrepanzen.
Zudem leben wir nicht in Südeuropa und genug Sonne gibt es allenfalls wenige Monate.
Bei Hagel und Wind können Sie den Einfallswinkel stellen wie Sie wollen, 😂 und im Winter hängt Ihr Ertrag in erster Linie von der S o n n e ab. 😁👍
Die Wenigsten betreiben eine Inselanlage, denn ein großes Dach und viel Platz für Speicher sind Voraussetzungen, die sich nicht jeder leisten kann.
Technisch gesehen mögen Sie ja recht haben.
Aber ich hatte Sie schon mal gebeten:
Beschreiben Sie doch bitte mal die baulichen Erfordernisse und Flächenanforderungen für die Aufstellung und den Betrieb Ihrer Anlage (einschließlich der von Ihnen geplanten Erweiterungen zur Blackout-Überbrückung!).
Dann können wir noch mal darüber diskutieren, ob Ihre Vorschläge auch „mehrheitsfähig“ , also auch für den Großteil der Bevölkerung anwendbar sind (also auch die, die kein Grundstück mit Eigenheim und Nebengelass besitzen).
Die Beschreibung von Lösungen für eine ohnehin bevorzugte Minderheiten-Klientel hilft der Gesamt-Gesellschaft nur marginal bei der Problemlösung im Rahmen der selbstverschuldeten grünen „Energiewende“.
So gesehen ist Ihre Aussage „Ich wünsche daher jedem seine private Insel… ;-)“ nämlich alles andere als lustig.
Photovoltaik ist eine fanrastische Technik für Camper, einsame Hütten und Boote, um, wenn man die Batterie jährlich oder zweijährlich wechselt, ein wenig Licht zu haben oder mal ein Handy oder das Funkgerät zu laden – schon mit dem Notebook wirds eher schwierig. Auch ein Inverter ist Klasse zum Betreiben von Nähmaschine, Bohrmaschine, Drechselbank u.ä. Im Zweifel halt auf Sonnenschein warten.
Dass Solar Energie erzeugt, in dem Sinne, dass das, was in einer Installation genutzt wird, praktisch mehr ist, als was bei der Herstellung aufgewendet wurde, glaube ich nie und nimmer!
Mit Solar eine Industrienation betreiben zu wollen ist vorsätzlicher Unsinn!
Mein Büro ist mit 4 Bleibatterien (4kWh, 24V) und 3.5kW Wechselrichter abgesichert gegen Stromausfall. Die Batterien werden wahlweise über Photovoltaik oder bei längeren Schwachlichtperioden auch mal mit Ladegerät (vom Stromnetz) geladen. Ich betreibe damit neben den PCs u.a. auch 3D-Drucker und eine Gießmaschine (wenn auch nur selten für Prototyping). Die Umschaltlogik (selbst gebaut) bevorzugt den reinen Batteriebetrieb, wenn die Sonne Strom liefert, um Kosten einzusparen.
Normalerweise arbeite ich auch nur tagsüber… ;-)
Und falls es zu längeren Blackouts kommen sollte oder die Strompreise nochmals weiter anziehen, stelle ich ganz auf Insellösung um und packe dann noch 2 weitere Bleibatterien dazu. Das ganze Paket hat nur soviel gekostet, wie eine damalige Jahresstromrechnung und hat sich mittlerweile bereits amortisiert.
Bleibatterien ? Verschleißen schnell. Wie hoch war denn Ihre Jahresstromrechnung und was kostete Ihre Anlage ? 🥰 Vergessen Sie nicht den Strom vom Ladegeräte
abzuziehen. 😁👍