
Gletscher in den Alpen: derzeit größer als meist in letzten 10.000 Jahren
Die vergangenen etwa 1500 Jahre sind innerhalb der aktuellen Interglazialzeit Holozän eine Kaltzeit. Eine Erderwärmung um 2 bis 2,5 Grad würden die Temperaturen an frühere Warmzeiten angleichen. Dies zeigen uns viele Daten, die von Studien erhoben wurden, die Rekonstruktion der Gletscher, sowie Baumfunde, die von Gletschern freigegeben wurden.
Spektakulär war der Baum, der von der Pasterze, dem Gletscher auf Österreichs höchsten Berg Großglockner im Jahr 2015 freigegeben wurde. Er reiht sich ein in Baumfunde in den Schweizer Alpen sowie den Fund des 5000 Jahre alten Ötzi in den Ötztaler Alpen. Die Gletscher haben Pflanzen und Verstorbene aus einer Zeit konserviert, wo es so warm war, dass dort Bäume wuchsen, wo jetzt die Gletscher sind.
Das folgende Video zeigt die Bergung des von der sich zurückziehenden Pasterze freigegebenen Baumes:
Zu sehen ist, wie Mitarbeiter des Nationalpark Hohe Tauern und des Österreichischer Alpenverein mit fachlicher Unterstützung der Universität Graz einen sensationellen Gletscherfund am Fuße des Großglockners bergen. Er wurde damit für wissenschaftliche Untersuchungen und in Folge für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einer spektakulären Bergung konnte die – in zwei Teile zerbrochene – Zirbe am 24. Juni 2015 mit Hilfe eines Hubschraubers erfolgreich aus dem Gletschervorfeld der Pasterze geborgen werden. Beide Teile zusammen haben insgesamt eine Länge von 7,9 m und das stattliche Gewicht von 1.700 kg.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Offensichtlich muss es also nach der letzten Glazialzeit, also innerhalb der letzten 11.000 Jahre um einige Grade wärmer gewesen sein als heute. Das ist von vielen anderen Daten bestätigt, wie etwa aus Finnland, aus der Adria und aus dem Meer der sizilianischen Straße.
Damals kann es die anthropogene Erderwärmung (AGE), also den behaupteten, von menschengemachten CO2 verursachten Klimawandel nicht gegeben haben. Die Ursachen müssen also völlig andere sein. Die Behauptungen von globalistischen Organisationen wie EU, WEF, UNO, IPCC oder WHO müssen also falsch sein. Die auf CO2 basierenden Modellrechnungen können die Vergangenheit nicht erklären und die Zukunft damit erst recht nicht vorhersagen.
Einen Eindruck über die Eisbedeckung der Alpen vom Beginn der letzten Glazialzeit bis heute gibt das folgende Video mit einer Computeranimation:
Schön zu sehen, wie das Wasser aus der Adria in der letzten Glazialzeit auf die Alpen in Eisform draufgepackt wird. Die letzten 11.000 Jahre sind in den letzten 10 Sekunden des Videos dargestellt. Die Temperaturkurve ist nicht genug aufgelöst um die Unterschiede zu sehen, aber man sieht immerhin einen Wechsel in der Größe der Eisflächen.
Studien über starke Schwankungen der Gletscherbedeckeung der Alpen
Wir leben derzeit noch immer in einer Kaltzeit, die nach der antiken Warmzeit begonnen hat, kurz unterbrochen durch eine mittelalterliche Warmzeit, gefolgt aber von einer kleinen Eiszeit, die bis etwa um 1800 gedauert hat. Davon erholen wir uns noch immer. Das Jahr 1850, das Ende der letzten Kleinen Eiszeit, als Referenz zu nehmen ist komplett unseriös.
Es gibt eine Reihe von Studien, die die Veränderungen der Eisbedeckungen der Alpen im Holozän, also den letzte 11.000 Jahren detailliert untersucht haben. Hier einige Beispiele dafür.
Von Ulrich E. Joerin et al stammt aus dem Jahr 2008 die Studie „Multicentury glacier fluctuations in the Swiss Alps during the Holocene“ (Mehrhundertjährige Gletscherschwankungen in den Schweizer Alpen während des Holozäns).
Darin werden mindestens 12 Mal alpine Gletscherrückgänge während des Holozäns festgestellt (Tabelle 2). Dieses Ergebnis stützt sich auf 143 Radiokohlenstoff Altersbestimmungen, von denen 70 bereits von Hormes (2001) berichtet wurden.

Die Autoren fassen zusammen:
„Die Radiokohlenstoffalter von Baumfragmenten und Torfscheiben, die auf proglazialen Vorfeldern gefunden wurden, weisen auf 12 Phasen des Gletscherrückgangs während des Holozäns hin. Die Standorte und die Art des Vorkommens der datierten Proben zeigen, dass Bäume und Moore dort wuchsen, wo heute Gletscher existieren, und dass die Gletscher daher zu dieser Zeit kleiner waren. … Daraus ergibt sich, dass größere Gletscherschwankungen auf einer mehrjährigen Skala auftraten … Es ist wichtig zu erkennen, dass diese natürliche Variabilität der Gletscherausdehnung, die auf einer hundertjährigen Zeitskala auftritt, von einem viel längerfristigen, mehrtausendjährigen Trend zur Zunahme der Gletscherausdehnung überlagert wird, der in der „Kleinen Eiszeit“ gipfelte. Dies zeigt sich in unseren Daten durch ein zunehmend geringeres Vorkommen von Holz- und Torfresten im Laufe des Holozäns, was mit einem langfristigen Rückgang der Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik übereinstimmt. Der mehrjährige Trend, der sich in unseren Daten abzeichnet, ist daher wahrscheinlich durch Veränderungen der sommerlichen Sonneneinstrahlung bedingt und somit astronomischen Ursprungs.“
Zu ähnlichen Resultaten kommt eine aktuelle Studie von Walter Kutschera et al mit dem Titel „The movements of Alpine glaciers throughout the last 10,000 years as sensitive proxies of temperature and climate changes“ (Die Bewegungen der Alpengletscher in den letzten 10.000 Jahren als empfindliche Proxies für Temperatur- und Klimaänderungen).
Die Forscher haben ihre Ergebnisse so grafisch dargestellt. Die oberste Linie zeigt die Temperaturentwicklung die sich aus der Bestimmung der Höhe Baumgrenzen (timberline) errechnet. Wir sehen auch hier, dass die Temperaturen in den letzten 11.000 Jahren erheblich höher waren als derzeit. Vor etwa 1600 oder 1700 Jahren hat ein starker Temperaturrückgang eingesetzt, was nach Ansicht vieler Wissenschaftler zum Ende des Römischen Reiches geführt oder zumindest beigetragen hat, da der Druck der Völkerwanderung aus dem Norden immer stärker wurde.
Die etwa 1400 Jahre von 400 bis 1800 waren die kältesten seit Beginn des Holozäns überhaupt, kurz unterbrochen von der Mittelalterlichen Warmzeit. Erst seit etwa 150 Jahren steigen die Temperaturen wieder. Setzt sich aber der Trend seit dem Auftreten von Ötzi fort, so haben wir mit einer baldigen Abkühlung zu rechnen, was auch die meisten Astrophysiker prophezeien.
Gleiches sagt der frühere NOAA-Meteorologe David Dilley voraus, wie hier berichtet.

Abb. 7 Schematische Darstellung der Gletscher- und Baumlinienbewegungen in den europäischen Alpen während des Holozäns [22]. Die Zeiträume kleinerer Gletscher und höherer Baumgrenzen sind mit den Kästchen-Symbolen gekennzeichnet. Die Gletschervorstöße sind durch ausgefüllte Dreiecke und Kurven dargestellt. Die größten Vorstöße fanden während der Kleinen Eiszeit (~AD 1300 bis 1850) statt. Die oberste Kurve zeigt die relativen sommerlichen Temperaturschwankungen, die hauptsächlich aus den Bewegungen der Baumgrenze abgeleitet wurden. Die mittlere Temperatur zwischen 1900 und 2000 wird als Referenz verwendet (ΔT = 0 oC). Die rote vertikale Linie markiert den Zeitpunkt, an dem der Mann aus dem Eis, Ötzi, starb [43].
Dieser Temperaturverlauf passt recht zusammen mit Erkenntnissen aus anderen Weltgegenden. Mit den Modellen des UNO-Weltklimarates IPCC und den Aussagen der Poitiker-Kaste in EU, UNO etc sind diese Daten nicht erklärbar. Und in der Naturwissenschaft gilt, dass damit die Modelle falsifiziert sind.
Diese Ergebnisse werden tatsächlich von einer ganzen Reihe weiterer Studien erhärtet, hier sei nur noch die von Anne Hormes et all zitiert, deren Titel schon recht aussagekräftig ist: „The Alps with little ice: evidence for eight Holocene phases of reduced glacier extent in the Central Swiss Alps“ (Die eisarmen Alpen: Belege für acht holozäne Phasen mit geringerer Gletscherausdehnung in den Schweizer Zentralalpen).
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Leider muss man nüchtern feststellen, derartige klimageschichtliche Analysen sind nicht in den Klimavorlesungen an den Unis vorgesehen. Unsere Lehrer müssten sich selber dieses Wissen zulegen, an allen staatlich geprüften Faktencheckern vorbei. Vermutlich verzichten sie aber gerne darauf, um sich keinen Ärger für die Karriere einzufangen. Galileo Galilei ist vom Vatican auch erst 1992 rehabilitiert worden. Wen interessieren schon Fakten, wenn der Ablasshandel ums CO2 so gut funktioniert. Habe mich gerade durch die Vorlesung „Grundlagen des Klimawandels“ von Prof. Werner Aeschbach (Umweltphysik Heidelberg, youtube) gequält. Etwas anderes als den Temperatur-Hockeystick von M. Mann sieht man dort nicht. Von der Henne-Ei-Statistik des Demetris Koutsoyianis et al (2023) zu Temperaturen und CO2 hört man sowieso nichts. Das Holozän war eine fast gleichwarme Soße bis der Mensch sie um 1850 mit fossilem CO2 aufkochte. Auf die Idee der Erläuterung, warum und wie denn Bäume und Werkzeuge der Mesolithiker unter heute abschmelzende Gletscher kommen konnten, ist der Herr Professor nicht gekommen. Alles wäre nach ihm sowieso Gretchenklar und Klima-Modelle unheimlich stimmig und genau. Müssen wir uns wundern, wenn sich die Kids freitags lieber festkleben, statt sich dauernd Dünnpfiff im Geographieunterricht anhören zu müssen? Allerdings sind junge Menschen durchaus kritisch, wenn sie sich hinter die Fichte geführt fühlen. Das passiert spätestens dann, wenn „ganze Bäume“ unter dem abschmelzenden Gletscher auftauchen und mit dem Heli zum Museum geflogen werden. Dann bröckelt das ständig im Fernsehen wiederholte Narrativ „so warm war’s noch nie“ und das für Abkühlung dankbare Hirn fängt an zu arbeiten. Weitermachen! Übrigens: in Europa sterben 8-10 mal mehr Menschen an Kälte als an Hitze! Gut das wir jetzt im Winter Wärmepumpen und Flatterstrom haben.
Nicht nur Wikipedia hat ein Faible für die Jahre 2021 – 2024 (mit jeweils einem Artikel zu den Artikel „Temperaturanomalien im Jahr 202x“, siehe unten) – auch die Weltwetterorganisation WMO.
Im Jahreskalender besonders regelmäßig auftretende Witterungs-Ereignisse (wie Eisheilige, Schafskälte, Altweibersommer) nennt man Singularitäten,
https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/singularitaet/7275
In den Sigularitäten-Kalender unbedingt aufgenommen werden muss die Frühjahrs-Drohbotschaft der WMO, die immer in den Mai (bzw. Juni) fällt. Jedenfalls seit 2021:
27.05.2021: https://science.apa.at/power-search/2190395617109319918
10.05.2022: https://www.forschung-und-lehre.de/zeitfragen/15-grad-schwelle-koennte-bis-2026-ueberschritten-werden-4690
23.05.2023: https://www.swr.de/wissen/klimawandel-welt-meteorologie-organisation-warnt-vor-neuen-hitzerekorden-100.html
05.06.2024: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/uno-erwartet-ueberschreitung-der-1-5-grad-marke-bis-2028,UEqNrsv
Jedes Jahr die fast wortgleiche Botschaft:
„Dieses oder eines der kommenden vier Jahre könnte laut Prognose der Weltwetterorganisation (WMO)
den Rekord bei der globalen Durchschnittstemperatur brechen“ – und vielleicht die rote Linie von 1,5 Grad (Pariser Klima-Abkommen von 2015) reißen.
Als bislang heißestes Jahr galt lange 2016 (=1,2 Grad über vorindustriellem Niveau, siehe Link aus 2022), bevor es von 2023 abgelöst wurde.
Die Temperaturen lagen 2023 global mit 14,98 °C um 0,17 °C über dem bisherigen Temperaturrekord für 2016, also 1,37 Grad über dem vorindustriellen Niveau, das somit nach dieser Rechnung (14,98 – 1,37 =) 13,61 Grad betragen haben müsste,
https://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturanomalien_im_Jahr_2023
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Aktuelle_Klima%C3%A4nderungen
Im vergangenen Jahrzehnt (2014-2023) lag der durchschnittliche Wert bei 1,19 Grad Celsius über vorindustriell. Das Jahr 2023 ist innerhalb dieses Zeitraums also ein eindeutiger Ausreißer.
Und der Mai 2024 sei sogar der „elfte Monat in Folge seit Juli 2023, der die Werte des vorindustriellen Zeitalters um 1,5 Grad oder mehr“ überschreite.
Welches menschengemachte Ereignis führt zu dieser Zuspitzung? Ist es etwa das Kriegsgetümmel in der Ukraine? (UN-Generalsekretär António Guterres verglich den Einfluss der Menschen auf die Erderwärmung mit dem „Meteoriten, der die Dinosaurier ausgelöscht hat“).
Eher versteckt findet man: „Seit Juni 2023 sorgt das [natürliche] Wetterphänomen El Niño auf der ganzen Welt für Temperaturrekorde“,
https://www.tagesschau.de/wissen/klima/el-nino-klimafolgen-100.html
Etwa alle drei bis sieben Jahre erlebt die Welt einen El Niño. Wodurch das Phänomen ausgelöst wird, ist noch nicht abschließend verstanden. Ein typischer El Niño dauert etwa ein bis zwei Jahre; dann normalisiere sich das Weltwetter wieder.
Aber war dann wenigstens im Rekordjahr 2016 die Hitze eindeutig menschengemacht?
Nein, eher nicht: „Im Mai 2016 endete die im Frühling 2015 entstandene El-Niño-Phase. Der El Niño von 2015/16 zählt zu einem der stärksten bisher verzeichneten.“
https://www.dwd.de/DE/leistungen/besondereereignisse/verschiedenes/20160615_el_nino_global_2015-2016.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Doch für die Zukunft ergeben einige berechnete Klima-Szenarien alarmierende Prognosen:
„Es wäre eine Katastrophe, wenn es eine Art Dauer-El-Niño geben würde. Wenn das System sich einloggt in einen Zustand, aus dem es gar nicht mehr rauskommt“, sagt der Meteorologe Mojib Latif.
Der aktuelle El Niño ist heftig, gehöre allerdings womöglich zu den kürzeren, d.h. ende schon diesen Sommer und einige Modelle prognostizieren einen Umschwung zu einer La Niña, eine „Kalte Episode“.
Vorsorglicher Schluss-Satz der Tagesschau (für Panik-Verweigerer etc.?): Diese Abkühlung sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der „Klimawandel voranschreitet“.
In der Mitte des Tagesschau-Textes versteckt, noch eine Info für Freunde des anthropogenen CO2:
„Vor drei Millionen Jahren, im Erdzeitalter des Pliozäns, waren die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre etwa genauso hoch wie heute, die globale Mitteltemperatur lag etwa drei Grad höher. Ein Temperatur-Szenario, das Ende des Jahrhunderts eintreten könnte.“
Höhere Temperaturen gab es also auch ohne höhere CO2-Werte als die heutzutage geltenden?
Sogar (3 + 1,37 =) 4 bis 5 Grad höher als „vorindustriell“?
Die letztgenannte Tagesschau-Info erweist sich somit als Bestätigung des TKP-Artikels zum CO2:
https://tkp.at/2024/04/25/mehr-co2-kann-nicht-zu-erderwaermung-fuehren-physikalische-studie/
Der WMO-Schwindel der 2020er Jahre beruht also auf folgenden 4 Säulen:
Nutze die jährlich warmen Frühlingstage, wenn die Leute sich den Sommerurlaub freuen, um Hitzeängste und Schuldgefühle auszulösen.
Nimm als Ausgangsbasis NICHT die seit Ende der kleinen Eiszeit geltenden LANGFRISTIGEN 15 Grad Welt-Durchschnitts-Temperatur (denn die kann „nicht einmal“ das vermeintliche „Rekordjahr 2023“ toppen), sondern nimm eine der jahrzehntelangen „Erwärmungspausen“, um von dort zu den heute immer noch gültigen 15 Grad einen „Anstieg“ zu simulieren (der die tatsächliche unspektakuläre – und von dir zu verschweigende – Pendelbewegung ausblendet).
Unterschlage die Tatsache, dass „Klima“-Vergleiche nicht nur einen 30-jährigen Ausgangszeitraum erfordern, sondern der „Ziel“-Zeitraum ebenso lang sein sollte, ein einzelnes Jahr also nicht reicht, sondern nur ein „Ausreißer“ ist.
Hilft dir ein „Ausreißer“-Jahr wie 2023, dann red nicht lange über die nicht zu leugnende natürliche (d.h. nicht menschengemachte) Ursache (aktuell wie auch 2016: El Niño). Die einen wissen es sowieso, die anderen sollen dumm und ängstlich bleiben.
Wikipedia hat einen Artikel „Temperaturanomalien im Jahr 2023“
(und ebenso jeweils einen für 2021, 2022 und auch schon 2024).
2023 sei nach Angaben des Copernicus Climate Change Service das wärmste Jahr seit 1850 gewesen – und zwar (im Vergleich zum „vorindustriellen Zeitraum von 1850–1900“) um 1,48 °C wärmer.
Oder bezogen auf:
– bisheriges Rekordjahr 2016 : um 0,17 °C wärmer
– „Normalperiode 1991–2020“: um 0,60 °C wärmer
Die Weltdurchschnittstemperatur habe 2023 bei 14,98 °C gelegen – was (abzüglich 1,48 °C) nach meiner Rechnung zu einem Durchschnittswert von 13,5 °C für die Referenzperiode 1850-1900 führt.
Dieser letzte Wert kann sogar stimmen, denn inzwischen kommt auch die Wikipedia nicht mehr daran vorbei, dass es seit 1850 mit den Temperaturen nicht gleichmäßig nach oben ging.
Zwischen jahrzehntelangen Erwärmungsphasen (Durchschnitts-Temperatur höher 15 °C) hat es nämlich auch „Pausen der globalen Erwärmung“ (ebenfalls von jahrzehntelanger Dauer; Durchschnitts-Temperatur unter 15 °C) gegeben; am ausgeprägtesten und längsten waren sie in den Jahren
– 1880 bis 1910
– 1940 bis 1974
– 1998 bis etwa 2014,
https://de.wikipedia.org/wiki/Pause_der_globalen_Erw%C3%A4rmung
Warum 1850-1900 als Referenzperiode gewählt wurde (und 1991-2020 als neue „Normalperiode“), wird dadurch aber nicht verständlicher: Der erste Zeitraum fällt fast zur Hälfte in eine Erwärmungspause, der zweite zu zwei Dritteln!
Aber ganz grundsätzlich – d.h. LANGFRISTIG – gilt ja eigentlich für die Zeit nach der kleinen Eiszeit (und erst mal unabhängig vom Menschen-Einfluss) eine Weltdurchschnittstemperatur von 15 °C als LANGFRISTIGER Mittelwert und noch vor wenigen Monaten meldete die Presse (z.B. RND und SZ) für 2023, „die tatsächliche [Welt-]Durchschnittstemperatur dürfte laut WMO bei 15,09 Grad gelegen haben“,
https://tkp.at/2024/01/15/meereis-in-der-arktis-uno-ipcc-modelle-versus-wirklichkeit/#comment-141448
14,98 oder 15,09 – das sind unter Berücksichtigung der Messungenauigkeiten genau die 15 Grad, die um bzw. seit 1900 (zu Zeiten des großen Svante Arrhenius) als (LANGFRIST-)Durchschnitt galten. Von wegen 2023 als Rekordjahr!
Und dass die 15 Grad auch heute noch gelten, kann man (außer von den oben genannten Quellen) auch vom altehrwürdigen Max-Planck-Institut (MPI) erfahren, das dies auf einer Webseite extra für Schüler (also der vermeintlich „letzten Generation“ vorm Klimatod) ausdrücklich als aktuellen (d.h. „tatsächlichen“, nicht nur theoretischen!) Wert bestätigt:
https://www.max-wissen.de/tag/stefan-boltzmann-gesetz/
Wie die URL schon andeutet: Das MPI beruft sich hierbei nicht so sehr auf Messreihen, sondern auf das „Stefan-Boltzmann-Gesetz“, das die „thermisch abgestrahlte Leistung eines idealen Schwarzen Körpers in Abhängigkeit von seiner Temperatur“ angibt.
Laut Wikipedia (wo zahlreiche, für mich undurchschaubare Formeln den Artikel zieren) lässt sich dieses Gesetz sowohl aus der Thermodynamik als auch aus der Quantenmechanik herleiten, handelt also von höherer Physik und steht solide auf zwei (unabhängigen) Beinen,
https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz
Was ich verstehen kann (und dennoch bzw. gerade deswegen bestaunen muss):
Im Artikel zum „Stefan-Boltzmann-Gesetz“ erwähnt Wikipedia die Leuchtkraft der Sonne, Solarkonstante etc. – aber nicht die Worte Treibgas, CO2, Klima!
Noch erstaunlicher: Das MPI weist unter der Überschrift „Stefan-Boltzmann-Gesetz“ der (von einer Atmosphäre umgebenen) Erdoberfläche eine rechnerische Temperatur von 17 °C zu, gegenüber der tatsächlichen Temperatur von 15 °C !
Wer nun denkt: Zwei Grad mehr, sind das nicht die menschengemachten zwei Grad?
– Irrtum, es ist gerade umgekehrt: Die nach dem („CO2-unabhängigen“?) „Stefan-Boltzmann-Gesetz“ zu erwartenden 17 °C werden (aktuell und seit langem) um zwei Grad UNTERSCHRITTEN !
Produzieren wir zu wenig CO2? (bzw.: fallen unsere 4 – 5 Prozent überhaupt auf?)
Oder steckt hier die Erklärung, warum die Alpengletscher derzeit größer sind als zumeist in den letzten 10.000 Jahren?
Auch wenn ich einer Kritik an Klimawandelszenarien und -Ursachen nicht prinzipiell entgegenstehe, enthält dieser Artikel zwei Fragezeichen:
1. Das Video zeigt, dass wir heute wieder (letzten 5000 Jahre) in einer Warmphase sind wie vor 100k Jahren leben, während es dazwischen deutlich kühler war. Die Gletscher gingen teilweise bis fast nach München. Normal ist eher die kältere Zeit resp.die Schwankungen.
2. Dass es in der Vergangenheit zu Klimaerwärmung und -Abkühlung kam ohne menschengemachte CO2, bedeutet nicht, dass der CO2-Ausstoss des Menschen heute keine Erwärmung resp. „global disruption“ auslösen kann oder grundsätzlich keine Auswirkungen auf das Klima hat.
Klima ist ein klassische Beispiele für ein komplexes, multifaktorielles System. Das Klima ist — gemäß Lovelock’s Gaia Theorie — ein ganzheitlich agierendes, sich selbst regulierendes System, das nicht monokausal reagiert, sondern „antwortet“. Biologische Systeme haben ausgleichende Eigenschaften, i.e. sie können ein Zuviel und ein Zuwenig ausgleichen — bis zu einem gewissen Level, dann kippen sie und kollabieren. Nehmen wir einen See, in der Nitrate (Dünger) eingeleitet werden. Der See kann die Nitrate bis zu einen gewissen Grad abbauen. Wird der kritische Punkt jedoch überschritten, gibt es eine Algenplage und der See kollabiert (Sauerstoffmangel).
Dass die globalistischen Organisationen den Klimawandel für ihre eigene Agenda mißbrauchen (Stichwort «Herrschaftsinstrument»), bedeutet nicht, dass CO2 keine Auswirkung hat. Auch die Idee, dass ausschließlich die Sonne für Klimaschwankungen verantwortlich ist, stellt eine monokausale Reduktion dar, die kaum der multikausalen Wirklichkeit entsprechen dürfte.
Intelligenter Umweltschutz wie die Begrünung von Städten und der Ausbau von ÖPNV sind weit mehr haben direkte und vielfältige Vorteile für Mensch und Natur: weniger Lärm, Naherholungsraum, kinderfreundlich, bessere Luft, natürliche Kühlung im Sommer, etc. Die CO2-Reduktion ist nur ein weiterer Pluspunkt. Daher sollte der Fokus auf intelligentem Umweltschutz (ganzheitlicher Ansatz) liegen und nicht auf einer monokausal-reduktionistischen CO2-Reduktion, die kapitalistisch zur Profitmache mißbraucht werden kann.
„Begrünung von Städten und der Ausbau von ÖPNV“
Mann muss Illusionist sein um zu glauben, dass das alles ohne intensive Energienutzung möglich wäre …
Die Verstädterung ist das umwelt- und energie-intensive Problem!
Man denke doch mal geradeaus:
„Begrünung von Städten“: erst wird die natürlich grüne Natur plattgewalzt, verschüttet, zugepflastert und betoniert und versiegelt – um dann zu versuchen diese Totflächen wieder zu begrünen. Geht’s noch blöder? Das soll eine Lösung sein?
Hier wurde gerade energieintensive und teure „Renaturierungsmaßnahmen“ am Fluss durchgeführt „Renaturierung“ bedeutet, dass sich die Natur gefälligst nach den Vorstellungen irgendwelcher Behördenidioten zu richten hätte. Das Hochwasser hat jetzt die „Renaturierung“ renaturiert. Millionen Euro und Tonnen von Diesel für nichts verbrannt.
So geht Deutschland!
„Nimmt die Eismasse am Südpol trotz Erderwärmung wirklich zu?“
Ein CO2-Portal argumentierte schon 2012 zu dieser Frage:
Man müsse unterscheiden zwischen Meereis (schwimmt im Meerwasser, aus dem es entstand)
und Landeis (entsteht durch Schneefall)
Satellitenmessungen zufolge dehne sich das Meereis tatsächlich leicht aus; der Trend sei statistisch aber nicht signifikant. Viel wichtiger sei ohnehin das Landeis, da nur dieses den Meeresspiegel beeinflusste.
Auch eine Erwärmung könne zu mehr Niederschlag, also Schnee, und damit (Land-)Eisbildung führen, weil wärmere Luft eben mehr Wasser aufnehmen und anschließend wieder abgeben kann.
https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/waechst-das-eis-am-suedpol-8588/
Fazit: Wächst das Eis, dann hat das entweder keine Bedeutung oder es liegt auch an der Klima-Erwärmung.
Schmilzt das Eis, dann ist sowieso unweigerlich die Klima-Erwärmung die Ursache.
Der Wetterkanal weather.com titelte Ende 2022:
„Wachsende Gletscher trotz Klimawandel: Was dahinter steckt“
Die erste Artikel-Hälfte thematisiert jedoch erst mal „Gletscher schmelzen rasant“ und „Viele bedeutende Gletscher werden verschwinden“.
Das eigentliche Artikel-Thema wird dann angerissen mit „Es gibt Ausnahmen“.
Der Jakobshavn-Gletscher in Grönand wachse z.B. seit 2017 wieder, gebe aber dennoch Anlass zur Sorge.
Das (damals schon 5 Jahre andauernde) Schmelzen sei kein Zeichen für eine langfristige Trendwende, sondern vielmehr ein „kurzfristiges“ Phänomen; es gebe nämlich eine natürliche zyklische Abkühlung der Gewässer im Nordatlantik. Weiterer Grund: „lokal stärkere Schneefälle“.
Am Schluss im warnenden Ton:
„Berichte über diesen kurzfristigen Gewinn an Masse verleiten fälschlicherweise zu der Annahme, es gäbe den Umkehrtrend der wachsenden Gletscher, was Klimaskeptikern in die Hände spielt.“
Lediglich 19 der 166 insgesamt untersuchten Gletscher 2018/2019 würden eine Massenzunahme zeigen – 88 Prozent würden dagegen narrativ-treu weiter-schmelzen.
https://weather.com/de-DE/wissen/klima/news/2022-11-09-wachsende-gletscher-trotz-klimawandel-was-dahinter-steckt
Damals wanderten Tiere und Menschen, als es sie schon dort gab, halt hin bzw. weg. Heute sind das Versiegen des Gletscherabflusses, kein Schnee im Winter, das Ansteigen des Meeresspiegels etc. eine Katastrophe (zumindest in den Köpfen gewisser Menschen). Klar muss das verhindert werden, auch wenn das gar nicht geht. Hauptsache genug Menschen glauben das.
Es ist völlig unerheblich, ob die Gletscher wachsen oder nicht, ob das Nordpool-Eis sich ausbreitet oder nicht. Es tut nichts zur Sache! Wichtig ist nur, dass den zukünftigen Zusatzeinahahmen in Form von CO2-Zertifikaten nichts im Wege steht. Die Menschen müssen nur bereitwillig alle mitmachen.
So wie damals beim Ablasshandel. Und sie werden alle mitmachen. Wegen Gründe.
Was die Verbrennung der Erde findet gar nicht statt, da brauch ich sofort mal ein Kleberlösemittel.
Btw wenn wir jetzt eine Kaltzeit haben ist das dann wohl eher die Normalzeit.
Die Arbeit von Prof. Dr. Gernot Patzelt hierzu ist ebenfalls empfehlenswert.
Er hat in den österreichischen und Schweizer Alpen unzählige Baumstämme unter den schmelzenden Gletschern „geborgen“ :)
Außerdem hat er Bilder gemalt, die die Baumgrenze im Hochgebirge damals und heute zeigen.
Das Eis der Antarktis wächst!
Neue Studie „Early aerial expedition photos reveal 85 years of glacier growth and stability in East Antarctica“ in der Zeitschrift Nature zeigt ’85 Jahre Gletscherwachstum und -stabilität in der Ostantarktis‘.
Was sagen die Klimahysteriker denn zu den Bäumen unter den Gletschern?
Nicht viel, besser ignorieren und Thema wechseln :)
Der wurde von den Klimaleugnern dort vergraben ;-) haha
genau. oder vom Ötzi raufgetragen, dabei ist er umgekommen ;)
für einen solchen Baum haben die keine einzige Hirnzelle verfügbar. Klimahysteriker definieren sich genau als solche und sollten noch den LGBTQPP+ zugerechnet werden. Die „K“s. Einfacher EIntrag beim Einwohnermeldeamt reicht – bin ab jetzt ein K.
Gerne auch ein KQP. Je mehr umso mehr staatliche Gelder.
Unter DEI bekommen die dann Hysteriezuschüsse, Klimaschmerztabletten und auch kostenlose Lobotomie. Befreit von Allem.
Moment, nicht jede(r) LGBT ist irre. Das sind Heteros, die das framen! Am Ende wird nicht ein Individuum befreit, sondern in eine der 365 Zwangsjacken gesteckt. Welche(r) LGBT will denn das?
vielleicht identifizieren sich die Bäume ja als Gletschereis, wer weiß?
hat sie jemand gefragt? ;)
Die von Soros bezahlten „Faktenchecks“ verkünden etwas komplett anderes – kochende Erde und jeder Tag sei heißer als je in 150 Tsd. Jahren davor. So ähnlich wie die Lyssenko-Fakten, die einfach vom Politbüro der KPdSU dekretiert wurden. Ob solche verbindlich für die ganze Welt gelten würden, könnte sich in den nächsten 1-2 Wochen bei Woltschansk entscheiden. Wie sagte Churchill es mal – noch nie hing so viel von einer Handvoll Leute ab.