Klimawandel Lügen-Propaganda in den Altmedien über Grönland

8. Januar 2024von 4,8 Minuten Lesezeit

Klimaschutz ist die neue Version der „Covid-Schutzimpfung“. Der digital-finanzielle Komplex, das WEF in Davos und die verschiedenen globalen Organisation wie UNO, WHO aber auch die EU machen massiv Druck mit der Agende vom „menschengemachten“ Klimawandel. Die Medien haben noch einen Gang zugelegt dabei, mit glatter Lügenpropaganda.

Kürzlich lief in ARTE ein Bericht über Grönland und andere nördliche Regionen. Es wurde gezeigt wie Eisbrüche ins Meer stürzen und dazu erklärt, hier können man den Klimawandel direkt sehen. Aufgenommen war der ganze Film im Hochsommer. Zwischendurch wurde mal erzählt, dass das Eis mit einer Geschwindigkeit vom 60 cm pro Tag fließe. Dass dann überhängendes ins Meer stürzt, passiert tatsächlich seit Millionen von Jahren. Seltener im nordischen Winter, öfter im Sommer.

Interessant war die Erzählung eines Forschers man habe unter der 3 Kilometer dicken Eisschicht auch Pflanzen- und Baumreste gefunden. Diese seien etwa 18 Millionen Jahre alt. Wieso hat man aber nicht die Pflanzenreste gefunden, die eine am 23. Juli 2023 erschienene Studie auf ein Alter von 416.000 Jahren datiert hatte. Das ist wirklich der erste kugelsichere Beweis dafür, dass ein Großteil des grönländischen Eisschildes verschwand, als es warm wurde”, sagte der Wissenschaftler Paul Bierman von der University of Vermont zu den Studienergebnissen.

Genau: 416.000 Jahre oder 18 Millionen – wir machen uns wie Pipi Langstrumpf die Welt wie sie uns gefällt. Klimawandel!

Wo Grönland vor 18 Millionen Jahren tatsächlich war, wissen wir nicht genau. Selbst die größten Landmassen und Platten bewegen sich um mehrere Zentimeter pro Jahr. Die Verschiebungen binnen 18 Millionen Jahren können sehr wohl Hunderte oder Tausende Kilometer in eine völlig andere Klimazone betragen haben.

Dabei ist Eisbedeckung von Grönland zuletzt sogar gewachsen, wie das Bild oben zeigt. Grönland widersetzt sich dem Narrativ nun schon seit Jahrzehnten. Nach einer kurzen, starken Erwärmung von 1994 bis Anfang der 2000er Jahre sind die mittleren jährlichen Landoberflächentemperaturen (LST) seit etwa 2003 ohne Trend. Seit 2012 hat sich Grönland sogar abgekühlt (Fang et al., 2023).

Das hindert jedoch die Altmedien nicht solche Schlagzeilen zu produzieren:

Die „Klima-Aktion“

Der Klimawandel steht seit Jahren ganz oben auf der Agenda der Globalisten. Er ist das trojanische Pferd der menschenfeindlichen Technokraten. Bereits im Jahr 2010 haben renommierte Klimawandel-„Experten“ behauptet, dass „die Menschen nicht weit genug entwickelt sind„, um den Klimawandel zu bekämpfen, und dass „es notwendig sein könnte, die Demokratie für eine Weile auf Eis zu legen.“

In jüngerer Zeit, im Jahr 2019, veröffentlichte Bloomberg Artikel mit Überschriften wie „Climate Change Will Kill National Sovereignty As We Know It“ (Der Klimawandel wird die nationale Souveränität, wie wir sie kennen, zerstören), und Wissenschaftler sagen uns:

Staaten werden nicht in der Lage sein, globale Krisen wie den Klimawandel zu lösen, solange sie ihre Souveränität nicht aufgeben

Seit Jahren wird der Klimawandel als Grund dafür verkauft, dass wir „gezwungen“ sein könnten, Demokratie oder Souveränität aufzugeben. Das sei „alternativlos“. Parallel dazu gibt es eine anhaltende Propagandaerzählung, die darauf abzielt, den „Klimawandel“ von einem Umweltproblem zu einem Problem für Alles zu machen.

Zu diesem Zeitpunkt sind sich alle nationalen Regierungen einig, dass der Klimawandel ein dringendes Problem ist, das eine globale Zusammenarbeit zur Lösung erfordert. Sie veranstalten große Gipfeltreffen im 70.000 Teilnehmern im Winter in Ländern mit 26 Grad Tagestemperaturen und reisen mit Tausenden Privatjets an und ab. Sie unterzeichnen internationale Abkommen, die die Nationalstaaten zu bestimmten Maßnahmen verpflichten – zum Wohle des Planeten.

Nachdem dieses Modell etabliert ist, wird der Geltungsbereich des „Klimawandels“ nun auf alle andern Gebiete ausgeweitet. Der „Klimawandel“ wird zur Antwort auf jede Frage:

  • Natürlich hatte der „Klimawandel“ schon immer Auswirkungen auf Energie und Verkehr.
  • Nach Covid wurde der „Klimawandel“ bereits in eine „Gesundheitskrise“ umgetauft.
  • Jetzt wird uns gesagt, dass der „Klimawandel“ eine Nahrungsmittelkrise verursacht.
  • Es wird uns gesagt, dass der internationale Handel klimabewusst sein muss.
  • Die Weltbank sagt uns, dass eine Bildungsreform den Kampf gegen den Klimawandel unterstützen wird.
  • Der Internationale Währungsfonds IWF sagt uns, dass jedes Land der Welt Kohlendioxid besteuern sollte, und in einem kürzlich erschienenen Artikel, dass digitales Zentralbankgeld (CBD) gut für die Umwelt sein kann.

Landwirtschaft und Lebensmittel, öffentliche Gesundheit, Energie und Verkehr, Handel, Steuer- und Abgabenpolitik, sogar Bildung. Nahezu jeder Bereich der Regierung wird jetzt potenziell durch den „Klimawandel“ abgedeckt.

Es braucht gar keine offizielle Eine-Welt-Regierung mehr, sondern nur noch ein einziges Gremium von „unparteiischen internationalen Klimaexperten“, die den Planeten retten sollen.

Durch die Linse des „Klimawandels“ wären diese Experten befugt, jeder Nation auf dem Planeten die Regierungspolitik in fast jedem Lebensbereich zu diktieren – pardon, zu empfehlen.

Das ist eine globale Regierung in der modernen Welt, nicht zentralisiert, sondern verteilt. Cloud-Computing. Ohne offizielle Existenz oder Autorität, und daher ohne Rechenschaftspflicht, und die alle ihre politischen Entscheidungen durch einen Filter leitet – den Klimawandel.

Die meisten oder alle Länder der Welt werden den meisten oder allen Empfehlungen folgen, aber jeder, der diese Gremien als globale Regierungen bezeichnet, wird mit Faktenchecks von Correctiv oder Politifact versorgt, in denen hervorgehoben wird, dass „UN-Expertengremien KEINE globale Regierung darstellen, weil sie keine gesetzgebende Macht haben„.

Und damit das jeder glaubt, dreht man schöne Filme an Hochsommertagen, wie grönländisches Eis ins Wasser stürzt. Man braucht wahrscheinlich gar nicht lange zu warten um eine beeindruckende Sequenz zusammenschneiden zu können.


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15 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 9. Januar 2024 um 14:25 Uhr - Antworten

    Die normale Wahrheits- und Meinungsfindung beginnt mit Daten und Fakten, die ergeben Logik und Plausibilität, woraus man sich eine Meinung bilden kann und dann kommen resultierende Prämissen im Handeln. Das sollte vor allem in der Politik so sein. Der Ablauf ist in Deutschland derzeitig umgekehrt. Am Ende müssen die Daten den politischen Prämissen angepasst werden. Die Anpassungsmittel heißen Lüge, Vertuschung, Leugnung. Wenn das nicht hilft, folgen Repressalien. Es betrifft nicht nur die CO2-Paranoia, sondern den Gendergaga, die Gengiftinjektionen und vor allem die den Zustrom von Eindringlingen als die großen Themen.

    Eins und eins gleich drei

    Weiß nicht, warum sich Deutsche quälen,
    beim eins und eins Zusammenzählen.
    Sagt Obrigkeit, das wäre drei,
    sind Untertanen schnell dabei,
    sind regelrecht davon besessen,
    den Mist der Obrigkeit zu fressen,
    und stürzen über jene her,
    in ihren Augen denken quer,
    jene, die finden kein Gefallen,
    den Stuss der Obrigkeit zu lallen.
    Ist an der Spitze kein Gescheiter,
    treibt Obrigkeit es immer weiter.
    Weil unfähig zur Korrektur,
    wird Obrigkeit zur Diktatur.
    Wie weit die Diktatur sie treiben,
    eins und eins wird doch zwei bleiben.

  2. Jurgen 8. Januar 2024 um 13:04 Uhr - Antworten

    Alles zu Klimawandel ist geheim und steht unter Pro-Paga NDA. lol

  3. […] Klimawandel Lügen-Propaganda in den Altmedien über Grönland […]

  4. Kriegsgegner 8. Januar 2024 um 11:07 Uhr - Antworten

    „Dabei ist Eisbedeckung von Grönland zuletzt sogar gewachsen, wie das Bild oben zeigt“.

    Diese Aussage ist objektiv falsch!

    Die im Bild gezeigte Eisfläche ist das Eis im Nordpolarmeer. Dieses scheint auf dem Bild von 2012 auf 2013 tatsächlich zugenommen zu haben.
    Grönland hingegen ist die kleinere weisse Fläche ganz rechts in den Bildern. Diese erscheint allerdings 2012 und 2013 in derselben Ausdehnung.
    Links im Bild sehen wir Alaska, in der Mitte unten den Norden Kanadas.

    • Kalr 8. Januar 2024 um 11:18 Uhr - Antworten

      Richtig, genau damit hab auch ich mit TKP schön langsam mein Problem, anderen etwas vorwerfen und es dann selber genauso machen, die Unterscheidung an Informationsqualität zwischen ÖRR und sogenannten freien Medien ist so gut wie nicht mehr ersichtlich. Beiden Seiten geht es nur mehr um Sensation und den anderen an zu patzen. Furchtbar das ganze. LG Karl

    • rudifluegl 8. Januar 2024 um 15:14 Uhr - Antworten

      Danke!
      Damit erkennt man sie sogleich, die wahren wissenden!
      Ihre Kritik ist richtig.
      Allerdings sind die Küsteneinschnitte ein klein wenig mehr zugewachsen.
      Nirgends steht eine Mengenangabe! Mehr ist mehr und aus!
      Aber zur Enttarnung der großen Geister, Vasallen, Blockwarte, Vernaderer, maßstabslosen Gesellen, Menschenfeinde im allgemeinen, eignen sich solche Kleinigkeiten hervorragend!

    • Dr. Peter F. Mayer 8. Januar 2024 um 17:28 Uhr - Antworten

      Einfach genauer hinschauen, die Küstengebiete auf Grönland sind eisbedeckt, und ja die polare Eisbedeckung ist stark gewachsen.

    • therMOnukular 9. Januar 2024 um 1:42 Uhr - Antworten

      Und keinem von Euch ist aufgefallen, dass die Bilder nicht identische Ausschnitte zeigen und auch der Winkel unterschiedlich ist?……;)))

      Darum denke ich ausschließlich selbst.

  5. ralle 8. Januar 2024 um 11:05 Uhr - Antworten

    Wie will man den Leuten jetzt noch die CO2-Steuer andrehen?
    Die Berechnungen, dass die Kälteperiode erst ab ca. 2030 einsetzt erwiesen sich nunmehr als falsch.
    Daher die aktuelle Panik bei den ‚Verantwortlichen‘, da deren Zeitplan zur Umsetzung
    ernsthaft in Gefahr gerät. Das Zeitfenster ist praktisch geschlossen.
    Alles was jetzt in den Medien (Beeinflussungs-Medien, oder besser Lenkungsmedien) kommt ist die Konsequenz der zu weitläufigen Berechnung. Panik pur.
    Die Winter werden in der nördlichen Hemisphäre wieder härter und die Sommer regnerischer.
    Das hält sich jetzt mindestens(!) die nächsten 30 Jahre. Gibt nix mit Klimaerwärmung. Zeit ist um.
    Werden die Menschen trotzdem die CO2-Steuer akzeptieren?
    Ich weiß es nicht. Menschen können manchmal so ‚simpel‘ sein.

  6. suedtiroler 8. Januar 2024 um 11:00 Uhr - Antworten

    Die Klimahysteriker haben es mit der Logik nicht wirklich so.
    In der jüngeren Vergangenheit (mehrere 10tausend bis 100tausende Jahre) war es nachweislich schon mehrfach viel wärmer als heute, trotzdem ist der grönländische Eisschild nicht abgeschmolzen.
    Sonst könnten wir wohl kaum Bohrkerne gewinnen, die 100tausende Jahre altes Eis beinhalten.
    Dass das Eis an den Randgebieten schmilzt und Gletscher kalben ist hingegen normal, versetzt halt die armen Hysteriker in Panik.

    Übrigens: wie alt ist das Eis der Gletscher in den Alpen? 6000-7000 Jahre? 10.000 Jahre? wieso finden sich Baumstämme unter dem Eis? hmmmmmmm

  7. Otmar 8. Januar 2024 um 9:19 Uhr - Antworten

    Natürlich kann man verleugnen das das Eis Grönlands seit 2000 mit fünffacher Geschwindigkeit schmilzt. Verlust der Eisdicke: 1980 – 2000 ca 5 Meter pro Jahr, 2001 – 2023 25 Meter pro Jahr.
    Kann man verleugnen, interessiert das Eis aber nicht im geringsten.

    • Zimmermann 8. Januar 2024 um 9:52 Uhr - Antworten

      Woher weißt Du das, lieber Otmar?

    • Fritz Madersbacher 8. Januar 2024 um 10:42 Uhr - Antworten

      @Otmar
      8. Januar 2024 at 9:19
      „Natürlich kann man verleugnen …“
      Man muss es weder verleugnen noch bestätigen. Was aber auffällt, ist einerseits die Hysterie und die politische Instrumentalisierung, andererseits das völlige Ausblenden der (bei weitem noch nicht erschöpfend erforschten) solarterrestrischen Beziehungen, die für jeden wissenschaftlich denkenden Menschen das grundlegende Erklärungsschema für den selbstverständlich seit Bestehen „unseres“ Sonnensystems stattfindenden „Klimawandel“ darstellen (müssen). Dr. Mayer hat die Instrumentalisierung des „Klimawandels“ im vorliegenden Artikel (zum wiederholten Male) sehr gut zusammengefasst …

    • Dr. Peter F. Mayer 8. Januar 2024 um 17:17 Uhr - Antworten

      Wären Sie so freundlich, den Link zu der wissenschaftlichen Studie zu posten von der sie diese Zahlen her haben?

  8. Hasdrubal 8. Januar 2024 um 7:33 Uhr - Antworten

    “Der digital-finanzielle Komplex, das WEF in Davos und die verschiedenen globalen Organisation wie UNO, WHO aber auch die EU machen massiv Druck mit der Agende vom „menschengemachten“ Klimawandel.“

    Dennoch scheinen BRICS-Länder noch die Reste des Glaubens an die UNO und die WHO zu behalten. Mit den neuen Vollmachten und der neuen Klimahysterie-Abteilung der WHO (geleitet von Vanessa Kerry, derer Vater John Kerry weltweit für Biden Klima-Propaganda macht) könnte WHO zumindest theoretisch CO2 vom Ukrostan-Krieg zur „gesundheitlichen Gefahr“ verklären – und Putin anweisen, sich zur Vermeidung zu ergeben. Will Russland das wirklich? Kürzlich wurde im Leserbrief des gewissen Mediums gefragt – Russland müsste spätestens jetzt zur Klima-Kabale Tacheles reden.

    @„ In jüngerer Zeit, im Jahr 2019, veröffentlichte Bloomberg Artikel mit Überschriften wie “Climate Change Will Kill National Sovereignty As We Know It”“

    Umso mehr müssten endlich der Globale Osten und der Globale Süden die Kabale offen ablehnen – wenn sie nicht wollen, dass dort WEF, WHO & Co durchregieren.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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