Bioladen von nebenan bald billiger als der Supermarkt

27. Oktober 2022von 2,6 Minuten Lesezeit

Die Preise für Nahrungsmittel steigen rasant, aber nicht überall. Die dank massiven Spekulationen und neoliberale Deregulierung der Märkte durch die EU gestiegenen Kosten für Treibstoff, Energie und Düngemittel trifft Billigprodukte und Junkfood wesentlich stärker als biologisch produzierte Lebensmittel, die lokal verbraucht werden können.

War der kleine Bioladen von nebenan bisher deutlich teurer als der Supermarkt, beginnen sich die Verhältnisse nun zu verschieben. So sagt mir die Besitzerin eines Bioladens: „Wir haben schon da oder dort geringe Preissteigerungen, aber im Großen und Ganzen ist unser Preisniveau konstant.“ Gefühlt kostet eine Tragetasche Biolebensmittel ausreichend für drei Tage mittlerweile weniger als die gleiche Menge an Konzern-Nahrungsmittel im Supermarkt.

Supermärkte streiten mittlerweile mit Lieferanten, bei denen der Verdacht aufkommt, sie würden die günstige Gelegenheit nutzen um einen kleinen Extraprofit zu lukrieren. Bekannt geworden ist der Streit zwischen Mars und dem Rewe Konzern. Mit seinen hohen Preisforderungen stoße der „US-Lebensmittelhersteller“ bei deutschen Supermärkten auf Unverständnis. „Lebensmittel“ im Sinne von Mittel zum Leben gibt es bei dem US Konzern allerdings ohnehin nicht, bestenfalls Nahrungsmittel.

Die Preise der wichtigsten Nahrungsmittelbestandteile sind gravierend gestiegen. Im August betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei Mahlweizen +38,8%, Mais +26,5%, Gerste +32,6%, Rindfleisch +27,5% oder Schweinefleisch +38,5%.

Gegenüber dem Vorjahr nahm der EU-weite Verbraucherpreisindex (HVPI) für den Teilindex Lebensmittel im August 2022 um +14,3 % zu. Das ist doch deutlich mehr als die Inflation, die bei uns im September immerhin auch um heftige 10% gelegen ist. Und damit werden die unteren Einkommensschichten erheblich stärker getroffen als die gut verdienenden Politiker, die Banker und die Reichen und Superreichen, die hinter den Preissteigerungen und die sie verursachenden Spekulationen stecken.

Biobauern, mit denen ich gesprochen habe, berichten, dass bei ihnen die Arbeitskosten und der Diesel für den Traktor die Preistreiber sind. Sie zahlen Arbeitskräften mehr, deren Lebenshaltungskosten eben gestiegen sind. Biolandwirtschaft entfernt Unkraut mechanisch, was mehr Traktorstunden erfordert, aber dafür Herbizide und Pestizide einspart.

Die steigenden Kosten für aus Erdgas erzeugte Kunstdünger spielen natürlich keine Rolle. Aber es gibt durchaus einzelne Positionen wo kräftige Kostenerhöhungen entstanden sind, wie etwa bei der aufs dreifache gestiegenen Zitronensäure.

Tomaten, die im Winter mit Erdgas beheizten Glashäusern eruzeugt werden, sind ebenfalls nicht mehr darstellbar.

Bei den Biobauern ist die Chance auch größer, dass eine eigene Energieerzeugung für gleichbleibend geringe Kosten sorgt.

Bei den Supermärkten beginnt sich nun der frühere Vorteil der zentralen Lagerhaltung ins Gegenteil zu verkehren, da dadurch der Anteil der Transportkosten immer mehr ins Gewicht fällt. Produktionsweisen wie Kartoffel nach Italien zum Waschen zu schicken, werden zunehmend unmöglich. Beim Hofladen oder einem Bioladen mit dme Schwerpunkt auf lokalen Produkten fallen die Transportkosten naturgemäß nicht mehr ins Gewicht.

Es scheint also darauf hinauszulaufen, dass gesunde und geschmacklich überlegene lokale Bioprodukte langsam aber sicher auch von Preis attraktiver gegenüber industrieller Massenware werden.

Bild von jf-gabnor auf Pixabay

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20 Kommentare

  1. Taktgefühl 29. Oktober 2022 at 20:20Antworten

    Bisher haben die Kaufhäuser und Supermärkte die Inflation dadurch verhindert, daß sie den Anbietern die Preise diktiert haben. Und das tun sie noch immer.

    Ein gewisser Herr Schacht war im dunklen Zeitalter Chefbanker. Seinem Einwand, daß Geldausgaben vor allem fürs Militär die Inflation anheizen würden, begegnete der Führer, dann schreiben wir die Preise eben vor.

    Wir stecken mitten drinnen in einer ziemlich unnormalen Entwicklung, denn das Preisdiktat führt zur umgekehrten Inflation, dem Wertverlust von Arbeitskraft und Natur.
    Die meisten landwirtschaftlichen Produkte kommen aus Spanien. Und da herrscht ein regides Regiment über die afrikanischen Arbeiter. Die Doku heißt glaube ich, warum sind die Lebensmittel so billig?
    Wir machen uns oft nicht klar, daß man sich darüber in der Politik vollkommen bewußt ist. Man spreche mal bei Wahlwerbung in der Einkaufszone die Animateure an. Vorsicht, die werden bei solchen Themen schnell äh emotional.

    • Taktgefühl 29. Oktober 2022 at 20:23Antworten

      3sat-doku

  2. Ingrid Brown-Rollfinke 28. Oktober 2022 at 9:38Antworten

    Es gibt ein deutsches Start-up das ein vertical gardening System für indoor entwickelt hat, mit dem man auf einem halben Quadratmeter soviel Gemüse ziehen kann wie auf 60 Quadratmetern Garten. Und das das ganze Jahr über! Informationen hier: https://gesund-wachsen.greenyplus.shop

  3. Mine 28. Oktober 2022 at 3:14Antworten

    Zwar gibt es im Supermarkt auch Regionales bzw. Saisonales und bio, aber leider habe ich keinn Bioladen oder so etwas in der Nähe. Es sollte mehr Bauernmärkte geben.

  4. PeKaSa 27. Oktober 2022 at 22:06Antworten

    Es wird die treffen, die bislang nur beim Discounter kaufen konnten.

  5. Fritz Madersbacher 27. Oktober 2022 at 19:21Antworten

    „Es scheint also darauf hinauszulaufen, dass gesunde und geschmacklich überlegene lokale Bioprodukte langsam aber sicher auch von Preis attraktiver gegenüber industrieller Massenware werden“
    Man sollte sich halt die Zeit zum Kochen nehmen (können). Das wäre für Gesundheit und Geldtasche sehr vorteilhaft …

  6. anamcara 27. Oktober 2022 at 18:51Antworten

    Lebensmittel“ im Sinne von Mittel zum Leben gibt es bei dem US Konzern allerdings ohnehin nicht, bestenfalls Nahrungsmittel.

    Und wieder ein Skandal.

    Aus dem Artikel „USA: Ernährungswissenschaftler lassen sich von der Industrie bestechen“ bei transition-news

    Pharma- und Lebensmittelindustrie und die Agrarriesen geben für Gefälligkeiten Millionenbeträge aus.
    Eng sind die Bande zwischen Pharmalobby, Lebensmittelindustrie und Agrarwirtschaft.
    So eng, dass diese Industriezweige der Academy of Nutrition and Dietetics (Akademie für Ernährung und Diätetik, AND) Millionenbeträge in die Hand genommen haben, damit Studien für sie vorteilhaft ausfallen und sie in einem positiven Licht erscheinen lassen.
    Die Ernährungsakademie investierte wiederum in Aktien von Unternehmen, die hoch-prozessierte Lebensmittel herstellen.

    Dies geht aus einer Studie „The corporate capture of the nutrition profession in the USA: the case of the Academy of Nutrition and Dietetics“
    hervor, die am 24. Oktober in der Online-Artikelsammlung Public Health Nutrition veröffentlicht wurde.
    Wie das Medienportal The Defender berichtet, ist AND nach eigenen Angaben «die weltweit grösste Organisation von Ernährungsberatern und Diätassistenten».
    Sie vertritt «über 112’000 anerkannte Fachleute», darunter registrierte Diätassistenten und andere Lebensmittel- und Ernährungsexperten.

    Aus der Studie geht hervor, dass eine «symbiotische Beziehung» zwischen der AND und Unternehmen besteht und die AND als eine «pro-industrielle Stimme» mit politischen Positionen agiert.
    Das wiederum kollidiert mitunter mit ihrer Aufgabe, die weltweite Gesundheit zu verbessern.

    «Die Dokumente enthüllen ein deprimierendes Kapitel der Korruption innerhalb dieser einflussreichen Expertengruppe», sagte Gary Ruskin, Geschäftsführer von U.S. Right to Know und Mitautor der Studie.

  7. Jens Tiefschneider 27. Oktober 2022 at 16:10Antworten

    „Leben gibt es bei dem US Konzern allerdings ohnehin nicht, bestenfalls Nahrungsmittel.“

    Mars produziert noch nicht einmal Nahrungsmittel, weil das keine Nahrung ist. Nur Füllstoff und isolierte Zuckerverbindungen, die man eigentlich als krebserregend deklarieren müsste.

    • wellenreiten 27. Oktober 2022 at 18:41Antworten

      Ich muss zugeben, dass mir der Wrigley’s Kaugummi (Airwaves) fehlen wird … Ist gut als Erfrischung bei Müdigkeit oder wenn mal keine Zeit fürs Zähneputzen ist. Die Inhaltsstoffe sind natürlich nicht gerade gut, aber ein kleines Laster hat fast jeder … Auch bei Spar und Hofer (Aldi in D) gibt es den Kaugummi nicht mehr oder nur noch sporadisch bzw. Restbestände. Eine Alternative wird sich aber finden.

    • Fritz Madersbacher 27. Oktober 2022 at 19:32Antworten

      @Jens Tiefschneider
      27. Oktober 2022 at 16:10
      “Mars produziert noch nicht einmal Nahrungsmittel, weil das keine Nahrung ist. Nur Füllstoff und isolierte Zuckerverbindungen, die man eigentlich als krebserregend deklarieren müsste”
      Aus demselben Grund sollte man auch ‘Energy drinks’ meiden. Es ist unglaublich, dass Ärzte eines grossen Krankenhauses, die sich zwar wichtiggemacht haben als (falsche) “Pandemie-Experten”, nicht in der Lage waren, ihrem Sponsor diese relativ simple Erkenntnis mitzuteilen, weil sie offenbar selbst keine Ahnung davon haben …

  8. Walter 27. Oktober 2022 at 15:16Antworten

    Wir kaufen seit mehr als 15 Jahren Fleisch und Fisch nur mehr regional, direkt ab Hof.
    Brot backen wir schon lange selbst im selbstgebautem Brotbackofen und unser Garten gibt reichlich
    Obst und Gemüse her.
    Eingelagert im selbstgebauten Erdkeller bis ende Frühling, bleibt alles frisch.
    Jeder der die Möglichkeit hat sollte seine Möglichkeiten auch nutzen anstatt Ziergärten anzulegen.

    • rudi & Maria fluegl 28. Oktober 2022 at 5:03Antworten

      Na endlich mal etwas vernünftiges!
      Damit er mir aber böse ist.
      Wir machen das schon seit 40 Jahren!
      Rudi Fluegl

    • Dr. med. Veronika Rampold 28. Oktober 2022 at 6:13Antworten

      Ích wüsste gern, wie viele „wir Selbstversorger und Selbstversorgungsschüler“ aktuell in D sind.

      Schätzung: 10.000 Hardcoreleute und Pioniere, die schon seit vielen Jahren so gut wie nichts mehr an Essen kaufen. 100.000 ernsthafte Selbstversorgerschüler, die auf dem Weg sind, ihnen ähnlich zu werden. Dazu mindestens 1 Million ländliche Gartenbesitzer, die „noch oder wieder“ Obstbäume und Gemüsebeete haben, aber nicht anstreben, sich vom Markt zu lösen.

      Wie viele Menschen könnten diese 1,11 Millionen Gärtner mit satt machen, wenn man sie nur LIESSE?
      WEnn jeder Privatmensch seinen Überschuss an Lebensmitteln verkaufen dürfte, an Privat, an Fabriken oder auch – wofür ich wäre, man machte es m. E. in der DDR so – an den örtlichen Supermarkt?
      Fünf bis zehn Millionen, schätze ich!

      Ich sah neulich das Video eines Permakulturisten namens Gruber, ein stiller, demütiger Mann, ein wahrer Symbiont der Erde, dessen einzige Klage war: „Wir haben keinen Absatzmarkt für unsern Überschuss!“

      In D gibt es ein VERBOT für Privatleute, Lebensmittel auf Märkten zu verkaufen.

      DAS MUSS ERSATZLOS WEG!

      Himmelnochmal warum hat sich die AfD dieses Problems noch nicht angenommen? Wo es doch die Grünen seit Dekaden verpennt haben und – sorry – die AfD im Wesentlichen von derartigen Lücken lebt?

  9. federkiel 27. Oktober 2022 at 14:42Antworten

    Mir ist aufgefallen, daß wenn die Supermarktangebote ins Haus flattern, wesentlich mehr Bioprodukte angepriesen werden, als früher.

    • Dr. med. Veronika Rampold 27. Oktober 2022 at 14:54Antworten

      Die Kette Rewe lebt mittlerweile zu einem guten Teil von dem Image, in sachen öko und vegan auf dem Stand der Zeit zu sein, und von einem breiten Angebot an regionalen und öko-Produkten.
      Bio ist endlich kein Thema für eine „Szene“ mehr. Egal wie sehr das ausgenutzt wird, mich freut das. Noch mehr freut mich, dass das Wort Selbstversorgung in den MSM nicht mehr vermieden und, wer sich um eine solche bemüht, nicht mehr belächelt wird. Wer wie ich lebenslang aus eigner Erfahrung wusste, dass ein kleines STück Land, mit Liebe, Grips und Fleiß von einem oder ein paar wenigen Menschen in einer Art Symbioseverhältnis gepflegt, mehr Nahrung pro Hektar – in Kalorien gerechnet! – hervorbringen kann als ein noch so fett gegüllter Monokulturacker, weil nur diese Arbeitsweise alles Nutzbare auch nutzt, und sich ständig wunderte, dass das die-da-oben scheints nicht wissen… oder warum zum H.nk.r sie esn icht wissen wollen… atmet tief durch. Ob es ein erlöstes Aufatmen sein darf, oder ob auch bei diesem Trend ein Pferdefuß dahinter ist, wird sich zeigen. Drücken wir uns die Daumen für ersteres.

      • Mia Wu Ast 27. Oktober 2022 at 22:21

        Im Prinzip haben Sie mit dem kleinen Stück schon recht. Auch das wäre was das in der Schule unbedingt gelehrt werden müsste – statt mit den „Endgeräten“ die digitale Demenz zu maximieren.
        Wenn aber in Europa bloß ein paar von den existierenden AKWs hochgehen (weil durch einen Blackout unzureichend gekühlt oder auf transatlantisches Geheiß hin durch eine – vorzugsweise „russische“ – Drohne beschossen), wars das mit dem kleinen Stück Land auch schon wieder.
        Dann dürfen wir essen was uns aus z. B. spanischen Folientunnel serviert wird – und müssen noch froh sein darüber.
        Die Kriegstreiber wird das nicht jucken, sie sitzen ja nicht mittendrin – ganz im Gegenteil: sie werden zu dem Zeitpunkt berits „richtig investiert“ sein.

    • flore 27. Oktober 2022 at 17:38Antworten

      Ich sträube mich nach wie vor gegen das Hervorheben von Bio. Das ist wohl auch nur beim Menschen möglich, dass er etwas natürliches, naturnahes mit einem Extra-Attribut versieht. Nicht das „künstliche“, „durch vielerlei Eingriffe angepasste“ Lebensmittel erhält den „besonderen“ Namen, sondern die Natur. Eigenartig. Für mich ist die Bio-Karotte nach wie vor die Karotte und der Bio-Apfel der Apfel – im Gegensatz zur Industrie-Karotte und zum Industrie-Apfel. Wobei ich manchmal über dieses Verqueeren von Natur/naturnah und „technisierter Natur“ (oder wie man es auch immer nennen mag) herzhaft lachen muss: hat mich doch im Frühling erstmalig ein E-Bikefahrer, der wie ich „am Berg“ wohnt und täglich abends die 125 Höhenmeter nach oben strampelt, als Bio-Biker bezeichnet. Na dann…

      • Jan 27. Oktober 2022 at 22:21

        @flore

        Richtig! Man muss die eigenen Geschmacksnerven einschalten und nicht auf das Label vertrauen!

        Für mich schmecken Bio-Karotte und Bio-Gurke aus dem Supermarkt anders als die billigen Versionen. Bio aus dem Supermarkt und nicht-bio aus dem Bauernladen schmecken mir aber gleich.

    • Pe Wi 27. Oktober 2022 at 21:06Antworten

      @federkiel: Das ist mir bei REWE auch aufgefallen, deshalb gehe ich nicht mehr dorthin. Man wird gezwungen Bio zu kaufen oder geht leer aus. Ich bin schon zu oft auf Bio hereingefallen und dann war das Zeug schlechter als das, was ich sonst immer kaufe und ich musste es wegwerfen. Auch andere Supermärkte machen auf Bio. Die Biobauern sind ja so toll, dass man deren Produkte meist im Netz abgepackt gleich Kiloweise kaufen müsste, wenn man denn es kaufen würde. Das Größte habe ich kürzlich im Supermarkt erlebt: Rosenkohl – Bio – mit irgendwelchen winzigen Viechzeugs drinnen. Ich habe das halbe Netz wegwerfen müssen. Bio ist ein Name. Besser ist es kaum. Besser ist es nur, wenn ich bei meinem Gemüsehändler des Vertrauens – kein Bio – einkaufe, der alles aus der Region hat und dazu noch Obst von alten Bäumen, die es heute nicht mehr gibt. Denn ein Elstar als Bio ist eben so ungenießbar wie ein Elstar konventionell.

      • I.B. 28. Oktober 2022 at 10:54

        „…, der alles aus der Region hat…“

        Eine Frage dazu: Sind die Dünge- und Spritzmittel des „regionalen Gemüses“ auch regional gewesen, oder von Produzenten aus weiter entfernten Regionen, vielleicht sogar made in China?

        Nicht nur bei Bio-Produkten gibt es große Gebinde, was für einen kleinen Haushalt problematisch sein kann. In einem Bio-Laden kann ich allerdings Karotten und Äpfel auch einzeln kaufen – wie vielleicht auch bei Ihrem Gemüsehändler Ihres Vertrauens.

        Woher die Produkte kommen, kann man (auch) im Bio-Läden erkennen. Im Sommer Bio-Äpfel aus Neuseeland oder im November Bio-Heidelbeeren aus S-Amerika anzubieten, klingt für mich nicht gerade erstrebenswert.

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