Initiative „Gesundheit Österreich“ fordert normalen Betrieb in Kindergärten und Schulen

31. August 2022von 2,5 Minuten Lesezeit

Die Planung des Bildungsministeriums für Herbst und Winter ist nun bekannt geworden. Zuerst hatte es Hinweise gegeben, dass man Kinder und Jugendliche in ruhe lassen würde, wie dies etwa in Schweden auch in den Vorjahren der Fall war. Aber offenbar hat sich wieder die Panikfraktion der ZeroCovid Anhänger auf Kosten der Gesundheit der Kinder durchgesetzt.

Dagegen fordert die Wissenschaftliche Initiative Gesundheit für Österreich in einer Aussendung, dass es unabhängig vom Corona-Infektionsgeschehen in Kindergärten und Schulen einen normalen Betrieb geben muss.

Es ist eigentlich unfassbar, so die Wissenschaftler: Unsere Kinder sollen auch diesen Herbst wieder Maßnahmen ausgesetzt werden, die ihnen nachweislich dauerhaft Schaden zufügen können. Auf 16 Seiten bereitet das Bildungsministerium Lehrer und Eltern auch dieses Jahr wieder auf Masken, Tests und unregelmäßigen Schulunterricht vor („Sichere Schule“). Und das, obwohl es auch nach zwei Pandemiejahren keinen Beleg dafür gibt, dass Kinder und Jugendliche zur Überlastung von Intensivstationen beitragen würden.

Hätten diese Maßnahmen keine schädlichen Nebenwirkungen, könnte man sie ja einfach in Kauf nehmen. Tatsächlich aber ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ein Kommunikations-Killer auf mehreren Ebenen (Spracherwerb, verbale sowie emotionale Kommunikation) und führt immer wieder zu Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit. Und durch das häufige Testen manifestieren sich für manche Kinder sogar körperliche (Nasenbluten) und psychische Probleme.

Daher wandte sich am 29. August 2022 eine große Gruppe von LehrerInnen und Kindergarten-PädagogInnen in einem offenen Brief an Regierung und Medien. Sie fordern einen normalen und uneingeschränkten Kindergarten- und Schulbetrieb ab Herbst 2022 – unabhängig vom SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen.

Die Wissenschaftliche Initiative Gesundheit für Österreich kann diesen engagierten PädagogInnen nur aus ganzem Herzen zustimmen. Kinder und Jugendliche sind weder übermäßig durch Covid-19 gefährdet, noch sind sie Pandemietreiber!

Ihr Wohl muss in unserer Gesellschaft an erster Stelle stehen, so wie das auch in Artikel 3 der UN Kinderrechtskonvention festgeschrieben ist.

Kinder müssen frei und unbekümmert in Kindergarten und Schule gehen können. Sie brauchen ungehinderte soziale Kontakte und eine unbelastete Lernumgebung, wo sie sich selbst ausdrücken können. Und sie brauchen viel Gelegenheit für gemeinsame Erlebnisse, wie Sport, Ausflüge, Singen, Theaterspielen … Nur so können wir diese Generation zurück zu körperlicher und seelischer Gesundheit führen und ihnen eine gesunde Zukunft ermöglichen. Jetzt.

Hier geht es zum „Kinderwohl“ Verein Österreichischer PädagogInnen

Die Wissenschaftliche Initiative Gesundheit für Österreich ist ein rasch wachsendes Netzwerk aus überparteilich organisierten ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen sowie Angehörigen aller Gesundheitsberufe. Die Initiative ist unabhängig von jeglicher Parteipolitik und Industrieinteressen und steht für unabhängige, unbestechliche, evidenzbasierte Medizin.


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5 Kommentare

  1. HelmutK 31. August 2022 at 10:46Antworten

    Die irren ZeroCovid Neurotiker sollen uns mit ihren Neurosen in Ruhe lassen. Warum sperren sich diese Spinner nicht einfach in ihren desinfizierten Panikräumen ein, wenn sie soviel Angst vor Mikroben, Viren oder allgemein dem Leben haben? Warum laufen diese irren Angsthasen nicht gleich mit Ganzkörperkondom durch die Gegend?
    Für die ZeroCovid-Irren gibt es nur einen passenden Ort: die Psychiatrie

  2. PETER Siegfried KRUG 31. August 2022 at 8:59Antworten

    Kinder sind noch in der Entwicklung. Psychische Traumen gerade in dieser Zeit können das ganze Leben prägen. Weshalb ich die C – Maßnahmen bei Kindern als schweres Verbrechen ansehe.

  3. Andreas N 31. August 2022 at 8:28Antworten

    Schon die Ankündigung, erneut Zwangsmaßnahmen einzusetzen erzeugt psychischen Druck und Angst. Anstatt der Wissenschaft zu folgen verbreiten Ministerium und Lehrergewerkschaft die Mär vom „Schutz“ und finden sich im Sadismus wieder. In Österreich gilt nach wie vor: je schwächer du bist, desto mehr wird auf dir rumgetrampelt, desto eher darfst du mit Einschränkungen rechnen, desto weniger wird deinen Aussagen Glaube geschenkt. Gehorsamsverweigerung wird mit Strafe bedroht. Haben wir tatsächlich noch soviel Mittelalter im Kopf? Scheinbar ja.
    Daher sollten wir jede sich bietende Möglichkeit nutzen, Kindern, engagierten Lehrern und Wissenschaftsinitiativen den Rücken zu stärken – Applaus und Bravo für alle, die sich zur Wehr setzen!

    • OMS 31. August 2022 at 10:32Antworten

      Der Wissenschaft zu folgen bedeutet, man liefert sich den gekauften Medien und den gekauften Wissenschaftlern aus. Das hatten wir ja in den vergangenen Jahre schon, dass die Pharmamilliarden für Propaganda und Gleichschaltung eingesetzt werden und alle auf diesen Zug aufgesprungen sind.
      Wir müssen wieder auf unseren Hausverstand, sofern noch vorhanden und noch nicht durch Propaganda vernichtet, hören.
      Dazu genügen schon zwei Fragen, welche man sich stellen sollte:

      .) Warum tragen Menschen in einem Hochsicherheitslabor einen Schutzanzug mit eigener Sauerstoffversorgung, wenn eine Gesichtswindel ausreichend sein soll?

      .) Warum soll man einer Impfung vertrauen, welche angeblich nur einen schweren Verlauf verhindern kann, nicht vor Infektion schützt und auch die Weitergabe eines Virus nicht verhindert und selbst der Schutz vor dem schweren Verlauf nicht nachweisbar ist?

  4. Michael 31. August 2022 at 8:12Antworten

    etwas off-topic, aber dringlich:
    Am 08.09.2022 wird im Deutschen Bundestag der Entwurf zum „Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung … gegen COVID-19“, BdTag-Drucksache 20/2573, zweit-/drittgelesen und soll verabschiedet werden.
    Darin steht in § 35 die Möglichkeit, dass Besucher von Pflegeheimen und sogar Pflegebedürftige (Mitarbeiter von Gesundh.einrichtungen auch ab 01.01.2023) geimpft sein müssen, wenn das RKI es festlegt. Dieser Passus muss vor Lesung im Bd.tag am 08.09.2022 verhindert werden, ansonsten Impfpflicht durch die Hintertür.
    Infos und gute, verständliche juristische Erklärungen hierzu im Beitrag „Einrichtungsbezogene Nachweispflicht – demnächst Abschied durch die Vordertür und maskierter Wiedereinzug durch die Hintertür?“ unter corona-blog.net(slash)2022/07/28(slash)einrichtungsbezogene-nachweispflicht-demnaechst-abschied-durch-die-vordertuer-und-maskierter-wiedereinzug-durch-die-hintertuer , Webseite corona(minus)blog(punkt)net , Beitrag 28.07.2022 „Einrichtungsbezogene Nachweispflicht … Wiedereinzug durch die Hintertür?“
    Könnten Sie, Dr. Mayer bzw. Team sich dessen annehmen und baldmöglichst und jedenfalls vor dem 08.09.2022 einen Beitrag schreiben? Danke.

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