WEF-Drohnen sollen Landbevölkerung in Indien impfen

17. August 2022von 2,5 Minuten Lesezeit

Die Rockefeller Foundation hat sich bereits im Jahr 1907 mit Impfungen als neuen Geschäftszweig befasst. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Impfung von Kindern in unterentwickelten Ländern ebenso Teil des imperialistischen Programms der US-Oligarchen wie die Verbreitung von gentechnisch modifiziertem Saatgut, Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden. Auch für das World Economic Forum (WEF), als durchführende Organisation dieser Programme, ist Impfung ein wichtiges Anliegen.

In Indien ist es dringend erforderlich, dass der öffentliche und der private Sektor bei Drohnenanwendungen zusammenarbeiten, um die Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten zu verbessern“, heißt es in einem Artikel des WEF. „Die Initiative „Medicine from the Sky“ des Weltwirtschaftsforums beschleunigt den Wandel von ineffizienten Versorgungsketten im Gesundheitswesen hin zu einer digitalen, widerstandsfähigen Infrastruktur, die Verschwendung reduziert und die Gesundheitsergebnisse verbessert.“

Nach Angaben des WEF hat die Organisation mehr als 300 Versuche zur Lieferung von Impfstoffen durchgeführt und plant nun, den Umfang des Projekts auszuweiten. Man will nicht nur mehr Impfstoffe in die Arme der Inder bringen, sondern auch mit dem Einsatz von Drohnen beginnen, um effizientere Hilfsgüter wie Blut und Schlangengift zu liefern, die in ländlichen Gebieten häufig benötigt werden.

Durch die Lieferung von medizinischen Gütern an schwer zugängliche Orte haben Drohnen dazu beigetragen, Leben in der ganzen Welt zu retten. Ärzte ohne Grenzen hat sie bei der Bekämpfung von Tuberkulose in Papua-Neuguinea und Ebola in Liberia getestet, und [die von der Gates Foundation finanzierte] GAVI hat sie für die Lieferung von Impfstoffen in Gebiete eingesetzt, in denen es keine Infrastruktur für die herkömmliche Lieferung gibt.“

Die Sammlung von Daten ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Initiative, insbesondere von Geodaten über das ländliche Gebiet Indiens.

Der WEF hat auch Versuche in den USA zum Organtransport angeführt und arbeitet die Logistik für die Übertragung von Organen per Drohne aus, wobei er argumentiert, dass Verkehrsstaus und die zeitkritische Natur von Organtransplantationen Drohnenlieferungen zu einer lohnenden potenziellen Lösung machen.

Bislang wurde die Initiative „Medicine from the Sky“ nur im Bundesstaat Telangana umgesetzt, der seit 2019 regulatorische Änderungen vornimmt, um die Initiative des WEF zu erleichtern.

Der Einsatz von Drohnen bietet die Möglichkeit, unsere traditionellen Ansätze zur Gesundheitsversorgung zu unterstützen, insbesondere in unterversorgten oder abgelegenen Regionen des Landes“, sagte Sangita Reddy, Joint Managing Director der Apollo Hospitals Group. „Unser Gesundheitssektor könnte potenziell groß angelegte Lieferungen von Langzeitmedikamenten, Impfstoffen, Blut und lebenswichtigen Organen im ganzen Land erleben, wenn Drohnen im Einsatz sind.“

Als Teil der Agenda-2030 des WEF will das Forum sicherstellen, dass alle abgelegenen Gesundheitseinrichtungen mit Drohnen ausgestattet werden können, und hofft, sein Drohnenprogramm in Entwicklungsländern auf der ganzen Welt zu replizieren.

Bild von DJI-Agras auf Pixabay

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18 Kommentare

  1. Konrad Kugler 20. August 2022 at 9:55Antworten

    Uttar Pradesh hat in einer riesen Aktion die Bevölkerung mit Ivermectin versorgt. Corona exit.

  2. Pro Dotto Diddi Otto 19. August 2022 at 10:57Antworten

    Berichte über Biolabore, Impfdrohnen, Organtransporte und Schlimmeres gibt’s übrigens recherchierbar auch aus der Ukraine. Das hat noch mal ein besonderes Geschmäckle, ist aber wohl das Selbe. Und süße kleine Kinder wollen wir hier gar nicht erwähnen. Da haben sich Elite-Freaks Wohlstand und Befriedigung auf Kosten von Menschenleben geleistet, und das fliegt jetzt auf und klappt bald nicht mehr, und dann flippen sie jetzt noch mal aus. Die, die dahinterstecken, sind so brutal, dass sie ganze Landstriche auslöschen (Grundwasserverseuchung durch Fracking als Beispiel, aber in jedem Fachgebiet sind sie zerstörerisch drauf), Millionen von Menschen mit Giften spritzen, und natürlich noch mehr, überall. Was die machen, hat System, und das muss jetzt weg, weil die Schadwirkungen nicht mehr auszuhalten sind. Diese ganze Denkungsart, diese Dinge überhaupt anzuplanen, ist krank und schädlich und muss unbedingt bald weg.

    Ich selbst werde bei keinem (übrigens auch noch zuerst von oben propagierten) „Wutwinter“ mitmachen, falls jemand denkt, wir hätten hier noch eine Demokratie, in der sich sogar Demonstrationen lohnen. Ich habe Reserven angeschafft und werde zugucken. Noch lachen sie ja alle.

  3. Balance 17. August 2022 at 19:55Antworten

    Den Titel finde ich irreführend: Ich kann dem Artikel nicht entnehmen, wie die Drohnen die Menschen impfen sollten, sondern sie bringen den Impfstoff in entlegene Gegenden, wo dieser dann klassisch per Spritze injiziert wird.

    Dennoch ist es nicht abwegig, dass irgendwann auch Impfstoffe beim Menschen wie in der Massentierhaltung verabreicht werden könnten. In der Hühnerhaltung gibt es z.B. Impfstoffe, die über das Trinkwasser oder als Spray (in 30-40cm Höhe über den Tieren auszubringen) verabreicht werden:
    https://www.msd-tiergesundheit.de/produkte/nobilis-ma5-clone-30/

    • Elisabeth 18. August 2022 at 13:35Antworten

      Es nennt sich nun Balance. Ist vorgemerkt.

  4. Gabriele 17. August 2022 at 16:19Antworten

    Und eine weitere grauenvolle „Verschwörungstheorie“ wird jetzt Wahrheit….wie lächerlich hat man die Aluthut-Träger noch vor Monaten gemacht mit dieser Vermutung….

  5. Frühling 17. August 2022 at 16:05Antworten

    @matti. Das sehe ich ähnlich. Für Menschen die dringend Medikamente benötigen und die in sehr entlegenen Gebieten wohnen sind Drohnen sicher sehr begrüßenswert. Mich erinnert das an die „Flying Doctors“ in Australien. Im Outback lebende Menschen werden von Ärzten versorgt, die mit ihren kleinen Maschinen zum Patienten fliegen und sie vor Ort behandeln.

  6. Pierre 17. August 2022 at 12:49Antworten

    Naja nette Idee.

    Aber vielleicht sollte man lieber Toiletten mit fließendem Wasser aufstellen oder generell Trinkwasseranschlüsse für jedermann aufbauen. Das bringt der Gesundheit mehr.

    Wieso baut Bill Gates nicht Toiletten und Trinkwasserbrunnen für die ärmere, abgelegenere Bevölkerung? Ach ja, ich vergaß, das verspricht keinen ROI…

    • Elisabeth 17. August 2022 at 13:02Antworten

      Außerdem fördert das die gute Entwicklung … ;-)

  7. Glass Steagall Act 17. August 2022 at 12:29Antworten

    Ich hatte erst einen Schreck gekriegt als ich die Headline las, weil ich dachte, es wäre schon soweit die Drohnen mit ansteckendem Impfstoff zu füllen, der dann über der Bevölkerung versprüht wird. Zumindest ist der ansteckende Impfstoff in der Planung.

    • Elisabeth 17. August 2022 at 12:42Antworten

      Ging mir auch. Das erinnert dann an die Rübenbomber, die Pestizide versprühen. Puh, noch nicht … ist aber sicher bald so weit … Ja, sie haben schon ansteckende „Impfungen“. Heutzutags gilt zudem: Wozu ein Tierversuch? Gleich auf die Menschen damit …

      • matti 17. August 2022 at 14:49

        Elisabeth
        17. August 2022 at 12:42Antworten

        Das ginge über´s Trinkwasser viel einfacher.
        I trau denen nicht mehr und höre auf zu trinken.

      • Glass Steagall Act 17. August 2022 at 22:23

        @matti
        Das funktioniert nicht in den ländlichen Gebieten in Indien. Da gibt es keine Wasserversorgung über Wasserwerke wie bei uns.

      • Elisabeth 18. August 2022 at 6:25

        Trollfeeding
        @Glass
        Man stelle sich vor, zu welchen Überdosierungen es dabei käme .. Wenn da einer einen Liter trinkt ist er 10x geboostert ;-)

        Man kann übers Leitungswasser, wenn, dann nur Lebendimpfstoffe verteilen, also zB die Cholera ….

  8. Jens Tiefschneider 17. August 2022 at 12:24Antworten

    Impfende Drohnen?

  9. Germann 17. August 2022 at 11:05Antworten

    Was sie nicht unter normalen Weg zustande bekommen versuchen sie nun auf dem irrsinnigen Weg.
    Willkommen im Irrenhaus!

    • matti 17. August 2022 at 11:18Antworten

      Germann
      17. August 2022 at 11:05Antworten

      Abgesehen von der Artikelüberschrift, die völlig absurd ist, ist das eine ganz hervorragende Technologie um Menschen in abgelegenen Region schnell Hilfe zukommen zu lassen.
      Zählen hier die Ärzte ohne Grenzen hier auch schon zu den Bösen weil sie diese Technologie einsetzen?

      • David K. 17. August 2022 at 15:35

        Antwort auf deine Frage: Ja! Die haben von Anfang an Gratis-mRNA-Injektionen für Entwicklungsländer gefordert, sowie fast jede andere NGO auch! Zusätzlich haben sie auch den Nutzen der Gesichtswindel hervorgehoben!
        Von wem die wohl Spenden erhalten?

        Bleibt ungeimpft,
        David

      • André B. 17. August 2022 at 17:46

        Wenn es dabei tatsächlich nur um sinnvolle und wenig schädliche Medikamente (Impfungen) und den daraus folgenden Nutzen für arme Menschen gehen würde, dann wäre eine Diskussion erst aufrichtig. Doch das WEF forciert und fordert auch die gobale Anwendung von z.B. mRNA-Technologien, die bislang nachweislich mehr Gewinne in die Hände ganz weniger Menschen gespült haben, als das diese einen annähernd nachweisbaren Nutzen für die Allgemeinheit entfalten würden.

        Im Bezug auf die sogenannten Covid-19-„Impfstoffe“ hat Indien aktuell übrigens weit weniger „Fälle“(Cumulativ circa 50 x weniger bzw. 7-Day-rolling average 11 x weniger) als Deutschland, bei einer 10% niedrigeren Doppel“impf“quote und einer 9 mal so niedrigen „Booster“quote. (Quelle: COVID-19 Data Explorer von ourworldindata.com).

        Man könnte daraus also durchaus Schlussfolgern, dass es gut war, den Zugang für das führende WEF-Mitglied Pfizer zum indischen Markt (durch ein Einfordern von unabhängig erstellten Sicherheitsstudien) zu blockieren.

        Man merke sich also:

        Nicht alles, was anfangs so aufregend, innovativ und scheinbar nützlich erscheint, ist es am Ende tatsächlich auch!

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