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Politik

Notstandsgesetze – darauf läuft derzeit alles hinaus

1 Kommentare 23. Oktober 2026 4 Minuten Lesezeit von Gerald Markel

Das System ist fast am Ziel – nun rufen auch die Rechten nach dem Superstaat mit außerordentlichen Befugnissen um „mit dem eisernen Besen aufräumen“ und „endlich Remigration durchsetzen zu können“!

Am Ende stehen Notstandsgesetze, Grundrechtseinschränkungen und selbst Aberkennung von Staatsbürgerschaft ist ja kein Tabu mehr. Gedacht um die aktuellen Feindbilder Migranten/Muslime einzudämmen und Menschen zu Tausenden abschieben zu können, wird man Gesetzen freudig zustimmen, die dann dem Allmachtsstaat zur Verfügung stehen um jeden Protest niederzuknüppeln und zu laute Kritiker loszuwerden, wenn einmal die echten Verteilungskämpfe beginnen.

Denn das, liebe Leute, ist das eigentliche Ziel aller Parteien und Politiker. Jeder der bis zehn zählen und einfache Rechnungen ausführen kann, weiß, dass unsere Systeme am Ende sind, Staatsbudgets vor dem Kollaps und Sozialstaaten nicht mehr finanzierbar. Also kann sich jeder in dieser selbsternannten Elite ungefähr ausrechnen, wann die Bevölkerungen anfangen werden zu rebellieren.

Macht doch einfach die Augen auf und hört genau hin. In Frankreich waren Millionen auf der Straße. Da waren Schüler dabei, die gemeinsam mit Ratten in Schulruinen sitzen, Studenten die keine Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben haben, Bauern die trotz Vollzeitarbeit auf staatliche Unterstützungen angewiesen sind um zu überleben.

Frustrierte Lehrer und Eltern, wütende Feuerwehrleute und Rettungskräfte – die Palette der Teilnehmer war groß, die überwältigende Mehrheit der Proteste und Demos friedlich, egal was Euch die sozialen Medien und die TalkshowTingler erzählen.

Hängen geblieben sind die Bilder des vandalisierenden Schwarzen Blocks der Antifa, der Banden aus den Banlieus der migrantischen Vorstädte und die Videos mit den Gewaltszenen.

Diskussion findet nun nicht mehr über ein völlig kaputtes System am Ende der Finanzierbarkeit statt, dass die Jungen Generationen in ganz Europa keine Zukunftsperspektiven mehr haben wird in keiner Talkshow thematisiert oder von Politikern als dringendstes Problem auf die Agenda gesetzt wird. Nein – die Diskussion ist endgültig im Feindbilder-Modus stecken geblieben.

Nun ist Relativierung und Zweifel an der Motivation und dem Ausmaß der geradezu hysterisch beschworenen Gefahr vor „Migranten, Muslime und Linksextrem“ als Ketzerei verpönt und löst massive Shitstorms aus. Blickt man in die sozialen Medien, dann gibt es offenbar nur einen Weg – der Staat braucht die Mittel um mit dem eisernen Besen aufräumen zu können, bevor das „Abendland“ untergeht.

Also werden sie sich diese Mittel holen. Und dabei auch noch lauten Applaus von genau denselben Menschen bekommen die sich noch vor fünf Jahren in Massendemos GEGEN einen Allmachtsstaat erhoben haben.

Notstandsgesetze! Nichts anderes als Notstandsgesetze werden jetzt kommen.

Und dann? Dann hat der Staat, hat das System endlich das was es braucht.

Denn liebe Menschen, die da täglich ihre Wut auf mich in die Tasten klopfen. Auch wenn Ihr kein Wort hören wollt über die tatsächlichen Probleme abseits Migranten und Islamismus.

Es wird der Tag kommen an dem in gar nicht so ferner Zukunft ein Kanzler vor Euch treten muss und den staatlichen Offenbarungseid verkündet. Völlig egal wie der Kanzler dann heißt – ob Herbert oder Sebastian oder Tintifax. Schneller als Ihr es glaubt wird der Tag kommen an dem trotz extremer Steuerschrauben kein Geld mehr da ist um die Sozialstaaten oder Grundaufgaben aufrecht zu halten.

Über Nacht werden staatliche Zwangspfandrechte in Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern eingetragen sein – natürlich nur „um unseren Staat“ = das System zu retten. „Überraschend“ werden ALLE Sozialleistungen und Pensionen eingefroren werden müssen „weil die Budgets nichts anderes zulassen“.

Und dann wünsche ich viel Spaß beim Demonstrieren dagegen.

Denn dann habt Ihr dem Staat selbst alle Rechte gegeben um EURE Proteste im Ansatz zu ersticken.

Darauf läuft derzeit alles hinaus.
GM

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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1 Kommentar

  1. Peter Ruzsicska
    Antworten

    T’schui’n, supa Herr Markel, haum s’as a scho‘ g’schnoit, oba leida z’spät…

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