24. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 21:15 Uhr)

23. März 2026von 24,5 Minuten Lesezeit

Heute lief das Ultimatum aus, mit dem der US-Präsident die Kapitulation des Irans forderte, oder die Zerstörung der Kraftwerke, einschließlich der Atomkraftwerke ankündigte. Trump zog zurück und verlängerte um 5 Tage. Die Geschehnisse im Krieg von Sonntag Abend bis Montag 20 Uhr 30.

In den letzten neun Stunden hat sich der Angriffskrieg gegen den Iran durch neue Eskalationen weiter verschärft. Das israelische Militär (IDF) kündigte eine Welle umfangreicher Angriffe auf die iranische Staatsinfrastruktur in Teheran an und führte diese auch schon durch. Die chinesische Nachrichtenagentur CGTN berichtete unter Berufung auf die iranische Fars-Agentur von fünf Angriffen im Norden, Zentrum, Osten und Westen der Hauptstadt. Gleichzeitig veröffentlichten die USA Aufnahmen ihrer Angriffe auf die Turbinenfabrik in Qom, die Motoren für Angriffsdrohnen und Flugzeugkomponenten der Revolutionsgarden (IRGC) herstellt.

Als direkte Vergeltung führte der Iran einen Raketenangriff auf Tel Aviv durch, dessen Folgen in Aufnahmen der Zerstörung dokumentiert sind. Die Luftabwehr der NATO und Israels, welche das dichteste Abwehrnetz gegen Raketen und Drohnen über Israel eingerichtet hatte, scheint immer unwirksamer zu werden. Was US-Politiker wie Senator Ted Cruz bewog, offen auf weitere Angriffe gegen den Iran zu drdängen, um „das iranische Regime vollständig zu stürzen„.

Nicht-westliche Quellen wie PressTV, RT, Sputnik und CGTN stellen diese Entwicklungen als Fortsetzung der aggressiven Politik der USA und Israels gegen den souveränen Iran dar, während der Iran lediglich seine Verteidigungs- und Vergeltungsmaßnahmen betont. Während im Westen standardmäßig „vergessen“ wird, dass der Angriffskrieg von den USA und Israel begonnen wurde. Weitere diplomatische Spannungen wie Drohungen von Trump oder die Ausweisung iranischer Diplomaten aus Saudi-Arabien werden als Teil des gleichen Angriffskriegs gesehen, und als Anzeichen, dass weitere Länder in den Krieg eintreten werden.

07 Uhr 15

Mark Rutte, der Generalsekretär der NATO erklärte, dass die NATO nicht bestätigen könne, dass der Iran die Militärbasis Diego Garcia beschossen habe. Damit erhält das Gerücht weiter Nahrung, dass Israel von U-Booten aus die Basis beschoss, um ein Drohszenario für die Europäer aufzubauen, mit dem Ziel, sie in den Krieg gegen den Iran hineinzuziehen. Starkes Indiz war unmittelbar nach dem Anschlag die Nachricht an die Europäer durch „Netanjahu“, dass nun diese Länder im Fokus des Iran seien, und sie müssten doch ihre Energiezufuhr sichern und die Straße von Hormus „befreien“.

08 Uhr 00:

Der französische Richter Nicolas Gouyou, der beim Internationalen Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen hat:

• Visa und Mastercard haben alle meine Karten gesperrt
• Ich kann keine Einkäufe tätigen.
Ich bin Richter, werde aber wie ein Krimineller behandelt.
• Richter, Anwälte und Politiker werden eingeschüchtert.
• Ein Kollege sagte mir, mein Name werde erst nach dem Ende von Trumps Amtszeit von der schwarzen Liste gestrichen.
• Trotz der Intervention des französischen Präsidenten haben die US-Behörden nicht reagiert.

Der israelische Kanal 12 enthüllte dramatische Botschaften der US-Regierung an Israel, darunter die folgenden Kernpunkte:

Die Amerikaner teilten Israel mit, dass die Umsetzung der Einsatzpläne im Zusammenhang mit der Straße von Hormus mehrere Wochen in Anspruch nehmen werde, was zwangsläufig eine Verlängerung des Krieges um weitere Wochen bedeute.

Berichten zufolge zielt Präsident Trumps Kurs nicht auf eine rasche Beruhigung der Lage ab, sondern darauf, das Thema „Öl und Gas“ als Mittel für maximalen Druck zu nutzen.

Der amerikanische Plan zielt darauf ab, den Spieß gegen Teheran umzudrehen; anstatt Energie als Druckmittel gegen den Iran einzusetzen, versucht Washington, das Regime von innen heraus über den Energiesektor zu strangulieren, was zu einer Beschleunigung seines Zusammenbruchs führen könnte.

Zusammenfassung: Wir stehen vor einem Strategiewechsel der USA von der „Eindämmung der Eskalation“ hin zu einer „wirtschaftlichen und militärischen Lösung“ über die Meerenge von Hormus und die Energieressourcen.

08 Uhr 15:

Reuters zitierte am Montag Quellen, wonach Saudi Aramco, der weltweit größte Ölexporteur, die Rohöllieferungen an asiatische Abnehmer für den Monat April reduziert habe, nachdem der Krieg der USA und Israels gegen den Iran den Handel durch die Straße von Hormus unterbrochen habe. Die Quellen fügten hinzu, dass das Unternehmen seine Vertragskunden im April ausschließlich mit Arab-Light-Rohöl beliefern werde, das vom Hafen Yanbu am Roten Meer aus exportiert wird.

Israels Luftabwehr versagt

Israelische Medien berichteten, dass die Raketeneinschläge der letzten beiden Tage erneut Fragen hinsichtlich der Wirksamkeit der Abfangsysteme aufgeworfen haben, nachdem zwei iranische ballistische Raketen Wohngebiete in Dimona und Arad im südlichen Israel getroffen und dabei die Luftabwehrsysteme  durchbrochen hatten. Die Angriffe erfolgten am Samstagabend im Abstand von wenigen Stunden und trafen Gebiete in der Nähe von Dimona, unweit einer der am strengsten bewachten Einrichtungen der Region, dem Nuklearforschungszentrum in der Negev-Wüste. Trotz der Versuche des Militärs, die anfliegenden Raketen abzufangen, räumten die Behörden ein, dass es beiden Geschossen gelang, die Verteidigungssysteme zu durchdringen. Der Vorfall hat zu einer verstärkten Überprüfung der Zuverlässigkeit von „Israels“ mehrschichtiger Luftverteidigungsarchitektur geführt.

Laut einer Umfrage in Tel Aviv befürworten 9 von 10 israelischen Juden den Krieg gegen den Iran,

Das ergab eine Umfrage des Instituts für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) der Universität Tel Aviv. Die Umfrage zeigt eine anhaltende Unterstützung der israelischen Öffentlichkeit für die Operation, wobei eine „Mehrheit einen Regimewechsel befürwortet“, wie die israelische Publikation Jewish News Syndicate berichtete.

08 Uhr 45:

Die Internationale Energieagentur (IEA) führt Gespräche mit Regierungen in Asien und Europa über die mögliche Freigabe zusätzlicher Ölmengen aus strategischen Reserven, „falls erforderlich“, da der Krieg gegen den Iran die globalen Energiemärkte weiterhin destabilisiert, erklärte Exekutivdirektor Fatih Birol. Der IEA-Chef bezeichnete die aktuelle Lage in Westasien als „sehr ernst“ und warnte, dass ihre Auswirkungen mit früheren globalen Energiekrisen vergleichbar seien und diese in mancher Hinsicht sogar übertreffen würden.

Die asiatischen Märkte brachen am Montag zum Handelsbeginn ein, wobei die wichtigsten Indizes in Japan und Südkorea um mehr als 5 % fielen, da die Anleger angesichts des eskalierenden Krieges mit dem Iran aus risikoreichen Anlagen flohen. Kein gutes Zeichen für die kommende Woche, trotz Trumps in Großbuchstaben verfassten Social-Media-Posts, in denen er behauptet, alles sei in Ordnung…

09 Uhr 00

Die „Ethik“ der „einzigen Demokratie“ der Region

Bitte ersetzen Sie den staatlichen Ansatz durch einen grausamen religiösen. Statt eines Angriffs auf ein Kraftwerk, eine Strafe für die Erstgeborenen – morgen Abend, eliminieren Sie die Kinder von Vahidi, Araghchi und Ghalibaf. Wenn wir die Eltern nicht erreichen können, fügen wir ihren Kindern etwas zu (wir haben zwei Jahre gebraucht, um das in Gaza zu tun. Im Libanon haben wir es noch nicht geschafft). Das sind religiöse Rezepte. Staatliche Rationalität funktioniert derzeit nicht. Statt eines ‚verrückten Landeigentümers‘ brauchen wir einen grausamen Landeigentümer. Trump kann die Hölle nicht versprechen – genau das wollen sie. Angriffe auf Kraftwerke wären kontraproduktiv. Wenn sie uns in einen Boxkampf und Ping-Pong-Spiele verwickeln – verlieren wir.

Die israelische Analystin Orit Perlov vom INSS-Thinktank der Universität Tel Aviv rief zur Ermordung von Kindern im Iran auf. Sie löschte diesen Tweet später. Aber der Text ist symptomatisch für die Mehrheit der israelische Gesellschaft, welche auch den Völkermord in Gaza bejubelte.

Der Iran droht mit Vergeltung bei Angriffen auf Stromnetz

Iran hat in den letzten Stunden über seine militärische Führung (Khatam Al-Anbiya) und die Nachrichtenagentur Fars eine allgemeine Warnung (im Westen „Drohung“ genannt) ausgesprochen: Falls die USA oder Israel die iranische Energie- und Strominfrastruktur angreifen, werde der Iran „alle Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen“ der USA und Israels sowie verbündeter Regime in der Region ins Visier nehmen.Diese Warnung ist real und wird von iranischen Staatsmedien sowie internationalen Berichten (z. B. Gulf News, France 24) wiedergegeben.

Darüber hinaus sind im Internet Listen mit Zielen aufgetaucht, welche angeblich explizit angegriffen werden sollen, aber dies scheint auf der Phantasie von Internetnutzern zu basieren. Es gibt keine offizielle Bestätigung aus iranischen Kreisen dazu.

Werden USA und Israel es riskieren, das iranische Stromnetz zu zerstören und damit auch die Verwüstung einer ganzen Region? Westliche Medien werden dann im Fall der Vergeltung sicher wieder von der Aggression des Iran berichten.

10 Uhr 15:

China warnt nach Trumps Drohungen vor einer „unkontrollierbaren Situation“ im Nahen Osten

China warnte am Montag, dass weitere Angriffe auf den Nahen Osten das Risiko einer „unkontrollierbaren Situation“ in der vom Krieg zerrütteten Region bergen, nachdem US-Präsident Donald Trump gedroht hatte, Irans Kraftwerke „auszulöschen“.

„Wenn sich der Krieg weiter ausweitet und sich die Lage erneut verschlechtert, könnte die gesamte Region in eine unkontrollierbare Situation stürzen“, sagte der chinesische Außenminister Lin Jian auf einer Pressekonferenz, als er zu Trumps Drohungen befragt wurde.

10 Uhr 30

In Israel werden immer mehr Rufe nach atomarer Vernichtung des Irans laut

Ein ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier forderte in einer Fernsehansprache offen einen Atomangriff auf den Iran und bezeichnete katastrophale Maßnahmen als einzigen Weg zum ‚totalen Sieg‘. Tal Ornan, ehemals Angehöriger der Geheimdiensteinheit 504, argumentierte gegenüber dem Fernsehsender Channel 14, dass konventionelle Militäraktionen allein nicht ausreichten, um das iranische Regime zu stürzen. Israel hat den Krieg begonnen, sieht nun zu, wie es den Krieg verliert, und ruft nach Kernwaffeneinsatz. Wie vorhergesagt.

Deutschland schreibt wieder mal die Geschichte um

„CDU Mann Kiesewetter betreibt am Morgen im DLF unwidersprochen Täter-Opfer Umkehr. Nach seiner Lesart sind Israel und die USA die Opfer und wären vor 3 Wochen vom Iran angegriffen worden. Er fordert eine neue „Koalition der Willigen“, die den USA und Israel beistehen solle.“ Jetzt wird schon die Gegenwartsgeschichte ins Gegenteil verkehrt, nicht nur die Vergangenheit.

Derweil der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz statt Staatsräson nun den Begriff „Wesenskern“ geprägt hat. „Es gehört und bleibt der unveränderliche Wesenskern der Politik der Bundesrepublik Deutschland, an der Seite dieses Landes zu stehen“. Während der Iran UNICEF eine Dokumentation über die Zerstörung von Schulen und Ermordung von Kindern durch die angreifende Wertekoalition übergab. Und während zionistische Siedler Felsbrocken auf Straßen werfen, um zu verhindern, dass palästinensische Ambulanzen Opfern von Pogromen zur Hilfe kommen können. Und während die New York Times „hat im Wesentlichen bestätigt, dass Israel eine Rolle bei der Anstiftung der gewaltsamen Unruhen im Iran am 8. und 9. Januar dieses Jahres spielte, bei denen rund 3000 Menschen ums Leben kamen. Im Westen wurden diese Unruhen jedoch als prodemokratische Proteste dargestellt. Dem Mossad war bewusst, dass diese Unruhen Trump zu einem Militäreinsatz bewegen würden.“ „Wesenskern“ … während der israelische Minister Katz die Wiederholung von Gaza ankündigt: „Wir werden die Dörfer im Südlibanon in Gebiete verwandeln, wie sie Beit Hanoun und Rafah im Gazastreifen sind.

12 Uhr 00:

Der südkoreanische Außenminister Cho Hyun forderte seinen iranischen Amtskollegen am Montag auf, die Sicherheit der Schiffe zu gewährleisten, die sich noch in der Straße von Hormus befinden, wie sein Büro mitteilte. Hyun äußerte zudem tiefe Besorgnis über die Auswirkungen des aktuellen Konflikts im Nahen Osten auf die Weltwirtschaft, fügte sein Büro hinzu.

Kreml bezeichnet Luftangriffe in der Nähe des Atomkraftwerks Bushehr im Iran als gefährlich

Die Luftangriffe der USA und Israels in der Nähe des Atomkraftwerks Bushehr im Iran seien äußerst gefährlich, und Russland habe den USA seine Besorgnis darüber mitgeteilt, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag.

„Wir sind der Ansicht, dass Angriffe auf Nuklearanlagen potenziell äußerst gefährlich sind. […] Daher hat die russische Seite, die in dieser Frage eine äußerst verantwortungsbewusste Haltung einnimmt, wiederholt ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht“, sagte Peskow.

12 Uhr 30:

Ägypten verurteilt Israels Angriffe auf die Infrastruktur im Libanon

Das ägyptische Außenministerium verurteilte in einer Erklärung „die vorsätzliche Zerstörung der Infrastruktur im Libanon“ und bezeichnete dies als „eine eklatante israelische Politik der Kollektivstrafe“. Das Ministerium kritisierte zudem Israels „systematische und vorsätzliche“ Angriffe, darunter auch auf Brücken über den Litani im Südlibanon.

Trump verschiebt Militärschläge gegen iranische Kraftwerke

US-Präsident Donald Trump erklärte soeben, die USA hätten gute und produktive Gespräche mit dem Iran geführt, und er werde das Militär anweisen, alle Militärschläge gegen iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur zu verschieben.

„Aufgrund des Tenors und des Tons dieser eingehenden, detaillierten und konstruktiven Gespräche, die die ganze Woche über fortgesetzt werden, habe ich das Verteidigungsministerium angewiesen, alle Militärschläge gegen iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für einen Zeitraum von fünf Tagen zu verschieben, vorbehaltlich des Erfolgs der laufenden Treffen und Gespräche“, sagte er auf Truth Social.

13 Uhr 00:

Der angebliche Angriff auf Diego Garcia wird dem Iran als „False-Flag-Aktion“ zugeschrieben, um die Ängste Europas zu schüren – Prof. Marandi

Der Iran hat bestritten, ballistische Raketen auf den 4.000 Kilometer entfernten gemeinsamen Militärstützpunkt der USA und Großbritanniens auf Diego Garcia abgefeuert zu haben, betont der iranische Politikwissenschaftler Mohammad Marandi.

Der Angriff ermöglichte es Israel, in Europa Panik zu schüren, indem es behauptete, der Iran verfüge über Raketen, die europäische Hauptstädte erreichen könnten. Auch habe der Iran keine Raketen in Richtung Türkei oder Oman abgefeuert. Es sei daher eine False Flag Aktion um Europa in den Krieg reinzuziehen.

US-Kampfflugzeug vom Typ F-15 in Kuwait abgeschossen: Aufnahmen zeigen das Wrack einer amerikanischen F-15, die über Kuwait abgeschossen wurde. Berichten zufolge hat die Besatzung den Absturz nicht überlebt.

Die IRGC veröffentlichte Aufnahmen vom Start der 76. Angriffswelle der Operation „True Promise 4“, bei der Drohnen sowie „Qiam“- und „Zolfaghar“-Raketen auf US-amerikanische und israelische Einrichtungen in der gesamten Region abgefeuert wurden. Zu den Zielen gehörten die US-Stützpunkte in Al Dhafra (Abu Dhabi) und Victory (Irak) sowie israelische militärische Infrastruktur in Askalan, Tel Aviv, Haifa und Ashdod.

Iran bestreitet Gespräche mit USA

Das iranische Außenministerium erklärt, es gebe keine Gespräche mit Washington, und wirft Trump vor, Zeit zu gewinnen, während die Bemühungen um eine Deeskalation in der Region weitergehen.

Ob es sich nun um einen Bluff beider Seiten handelt oder nicht – dies ist der erste echte, greifbare Ausweg, um diesen Krieg zu beenden.

Israel und die USA haben versagt, indem sie alles auf eine Karte gesetzt und das Regime nicht gestürzt haben, wodurch dessen Einfluss auf die Zukunft des Landes gestärkt wurde und sichergestellt wurde, dass sie weniger Angst vor einem Engagement haben, nachdem sie aufgrund der sogenannten „strategischen Geduld“ an Abschreckungskraft verloren hatten.

13 Uhr 30

Wie läuft der Krieg gegen den Iran im Irak?

„Die US-amerikanischen und NATO-Truppen haben den Stützpunkt Victoria in Bagdad nach schweren Angriffen pro-iranischer irakischer Milizen vollständig evakuiert. Auf dem Stützpunkt waren in seiner Blütezeit 46.000 Soldaten stationiert, er funktionierte wie eine autarke Stadt und war einer der größten US-amerikanischen Auslandsstützpunkte. Auch die Berater der Koalition zogen sich aus dem Operationsführungs- und Unterstützungslager im Irak zurück und verlegten ihren Standort nach Jordanien. ‚Auf ihrem Weg nach draußen sprengten die Amerikaner kurz vor der Verkündung ihrer Niederlage und dem Abzug leichte und mittlere Sprengkörper.’“. Natürlich ist das eine dramatisierte Darstellung der vorläufigen Evakuierung einer US-Militärbasis. Böse Zungen sagen dazu: Verbrannte Erde hinterlassen …

Alle Zeichen stehen auf Eskalation

The Cradle meldet heute: Washington deutet auf einen umfassenderen Krieg hin: US-Beamte erklären, Eskalation sei der einzige Weg, die US-israelische Aggression gegen den Iran zu beenden.

US-Finanzminister Scott Bessent deutete an, dass eine Verschärfung des militärischen Drucks auf den Iran notwendig sein könnte, um den Krieg zu beenden. Damit deckt er sich mit den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der zwischen einer Reduzierung des Konflikts und der Drohung mit einem Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur schwankt, sollte Teheran die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus nicht aufgeben. Bessent bezeichnete die Eskalation als bewusste Strategie und argumentierte, dies sei „die einzige Sprache“, die der Iran verstehe, während sich die Spannungen auf den globalen Energiemärkten ausbreiten.

Gleichzeitig hat Washington stillschweigend die Sanktionen gegen bereits auf Tanker verladenes iranisches und russisches Öl gelockert und dies als Versuch dargestellt, Preisanstiege einzudämmen und die Wirtschaft der Verbündeten zu schützen. Kritiker bemängeln, die Entscheidung widerspreche der übergeordneten Kriegsstrategie, da sie es Teheran ermögliche, während des laufenden Konflikts Einnahmen zu generieren. Bessent wies diesen Vorwurf zurück und argumentierte, das Öl würde ohnehin zu ungünstigeren Preisen verkauft werden.

Angesichts steigender Treibstoffpreise und fehlender Aussicht auf Entlastung setzt die Regierung auf langfristige strategische Vorteile statt auf unmittelbare wirtschaftliche Stabilität. Bessent wollte sich nicht dazu äußern, wann sich die Märkte beruhigen könnten, und bezeichnete die Konfrontation als notwendiges Übel zur Eindämmung des iranischen Einflusses.“

Kein Wort mehr von Kernwaffen, Befreiung der Iraner von „den Mullahs“ oder angeblichen geplanten Angriffen des Irans nach 300 Jahren zum ersten Mal wieder gegen ein anderes Land.

15 Uhr 30

Kurz nachdem Donald Trump angekündigt hatte, für 5 Tage doch nicht die Energieinfrastruktur, d.h. alle Kraftwerke des Iran zu zerstören, ermordete die angreifende Koalition Dr. Saeed Shamghadari, einen Professor für Elektrotechnik an der Iranischen Universität für Wissenschaft und Technologie, gemeinsam mit seiner Familie. Die Rufe im Iran werden lauter, die Gräueltaten mit gleichen zu vergelten. Und in den Sozialen Medien kursieren Gerüchte, dass Israel Anschläge im Iran gegen den Willen von Trump durchführt. Alles macht den Eindruck eines Theaters von „Guter Cop – Böser Cop“.

16 Uhr 15:

Papst Leo XIV kritisierte am Montag scharf Luftangriffe und erklärte, diese seien wahllos und sollten verboten werden. Dies war seine jüngste Äußerung gegen den Krieg, während der Krieg der USA und Israels gegen den Iran in seine vierte Woche geht. Leo, der erste US-amerikanische Papst, ging bei einem Treffen mit Führungskräften und Mitarbeitern der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways nicht konkret auf den eskalierenden Konflikt ein, verurteilte jedoch nachdrücklich den Einsatz von Luftstreitkräften in der Kriegsführung.

Trump behauptet erneut, der Iran wolle „einen Deal abschließen“, obwohl der Iran dies dementiert

US-Präsident Donald Trump hat seine Behauptung wiederholt, dass die USA und der Iran Gespräche über eine Beendigung des Konflikts führen. Vor Journalisten in Florida sagte Trump, sein Nahost-Beauftragter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner seien an den Gesprächen beteiligt. Das iranische Außenministerium dementierte jedoch wie schon in diesem Ticker berichtet, dass Gespräche stattfänden, und erklärte gegenüber CBS News, es lehne „jegliche Art von Verhandlungen ab, bevor das Ziel des Iran in diesem Krieg erreicht ist“.

16 Uhr 30:

Italien wendet sich an Algerien, da Katar kein Gas liefern kann: Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird diese Woche nach Algerien reisen, da Rom nach anhaltenden Unterbrechungen der Lieferungen aus Katar bestrebt ist, sich alternative Gasquellen zu sichern. Ihr Büro bestätigte, dass sie am Mittwoch in Algier eintreffen wird, nannte jedoch keine Einzelheiten zum Reiseplan.

Bloomberg berichtete, dass die Brent-Öl-Futures um 14 % gefallen seien, nachdem Trump Gespräche mit dem Iran angekündigt hatte.

Der stellvertretende Gouverneur der iranischen Provinz Lorestan erklärte, dass bei US-amerikanisch-israelischen Angriffen seit Kriegsbeginn dort mindestens 157 Menschen getötet und 2.667 verletzt worden seien.

US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Reportern, der Ölpreis werde „wie ein Stein fallen“, falls die Vereinigten Staaten mit dem Iran ein Abkommen zur Beendigung des Krieges schließen sollten.

17 Uhr 00:

Trump, Börsen und glückliche Gewinner

Nachdem Trump seine überraschende und dann vom Iran dementierte Ankündigung machte, dass die Angriffe gegen die Kraftwerke des Irans für fünf Tage ausgesetzt seien, weil es so tolle Gespräche mit dem Iran gäbe, waren einige wenige Menschen wieder um Einiges reicher geworden. Natürlich nur rein zufällig.

18 Uhr 00:

Israelische Wissenschaftlerin fordert die Auslöschung iranischer Kinder

Die israelische Analystin Orit Perlov, die dem Thinktank INSS der Universität Tel Aviv angehört, greift in einem Tweet auf biblische Plagenbilder zurück und fordert, die Kinder iranischer Amtsträger ins Visier zu nehmen, falls deren Eltern nicht erreicht werden könnten.

Die grauenhafte Botschaft, in der dazu aufgerufen wurde, Israels Völkermord im Gazastreifen nachzuahmen, wurde später gelöscht. Doch nicht bevor Screenshots und eine übersetzte Version online geteilt worden waren.

Darin schlug Perlov vor, konventionelle Angriffe durch eine „Plage der Erstgeborenen“ zu ersetzen: „Wenn wir die Eltern nicht erreichen können, fügen wir ihren Kindern Schaden zu (in Gaza haben wir zwei Jahre dafür gebraucht. Im Libanon haben wir es noch nicht getan).“

Die Wissenschaftlerin predigt zudem einen Ansatz des „grausamen Vermieters“.

„Trump kann keine Hölle versprechen – genau das wollen sie. Kraftwerke anzugreifen wäre kontraproduktiv“, wird sie zitiert, und fügt hinzu: „Wenn sie uns in einen Boxkampf und Ping-Pong-Spiele hineinziehen – verlieren wir.“

18 Uhr 30:

Ehemaliger israelischer Spion schlägt Atomangriff auf den Iran vor

Ein Sieg über den Iran sei mit den derzeit ergriffenen Maßnahmen nicht möglich, sagt Tal Ornan, ehemaliger Mitarbeiter der geheimen israelischen Militärgeheimdienstabteilung 504. Er beharrt darauf, dass der Iran nur durch einen „totalen Krieg“ „in die Knie gezwungen“ werden könne, und hat zwei Möglichkeiten vorgeschlagen, wie dies erreicht werden könnte. „Ein Weg, der mir weniger realistisch erscheint, ist eine Invasion durch eine Armee, ähnlich wie in der Normandie“, sagt er und fügt im gleichen Atemzug hinzu: „… oder unkonventionelle Waffen.“

19 Uhr 00:

Die Schäden an der Dalafa-Brücke, Libanon, nachdem sie von den Israel angegriffen worden war.

Truppen europäischer Staaten im Kriegsgebiet

Laut verschiedenen Quellen gibt es Bestrebungen, über Vermittler Verhandlungen zwischen dem irakischen Widerstand und der NATO über die Truppenpräsenz in Bagdad aufzunehmen. Die Initiative soll von der NATO ausgehen. Die NATO ist dabei ihre Mission im Irak „anzupassen“.

Die aktuelle Lage scheint wie folgt zu sein: Auf der Victoria-Basis befinden sich keine US-Truppen, während sich etwa 60 US-Soldaten weiterhin bei der Botschaft aufhalten. Zuvor in Bagdad stationierte US-amerikanische und deutsche Truppen sind nach Erbil verlegt worden. Der irakische Widerstand fordert, dass sich die verbleibenden NATO-Truppen aus der Victoria-Basis und der Union-III-Basis in der Grünen Zone zurückziehen.

Im Süden des Irak sind zudem spanische und dänische Truppen im Einsatz, die Radarsysteme bedienen, sowie dänische und britische Truppen an anderen Orten, die zum Rückzug aufgefordert werden. Die NATO fordert Berichten zufolge einen eintägigen Waffenstillstand bei Angriffen auf die Victoria-Basis, um einige dieser Rückzüge zu erleichtern.

Spanische Streitkräfte ziehen Berichten zufolge bereits 99 Soldaten ab, und auch rumänische Truppen ziehen sich zurück.  Derzeit befinden sich sogar etwa 10 estnische Soldaten im Irak.

20 Uhr 30:

Netanjahu: Trump sieht Chance auf Abkommen mit dem Iran

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Montag, er habe mit US-Präsident Donald Trump gesprochen, der eine Chance auf ein Abkommen mit dem Iran sehe. Trump sagte, es bestehe die Möglichkeit, „die beeindruckenden Erfolge der IDF und des US-Militärs zu nutzen, um die Kriegsziele in einem Abkommen zu verwirklichen – einem Abkommen, das unsere vitalen Interessen wahrt“, so Netanjahu in einer von seinem Büro veröffentlichten Videoerklärung.

Israelis sagen, südliche Städte seien ungeschützt, während sich der Krieg mit dem Iran verschärft

Bewohner der südlichen Negev-Region Israels sagen, sie seien dem iranischen Raketenbeschuss schutzlos ausgeliefert und bezeichneten die Reaktion der Regierung als „völligen Fehlschlag“, der auf jahrelanger politischer Vernachlässigung beruhe. Avi Dabush, der Geschäftsführer von „Rabbis for Human Rights“, erklärte gegenüber Middle East Eye, dass die tödlichen Angriffe vom Samstag auf Dimona, eine Stadt, die für ihre Nähe zu israelischen Nuklearanlagen bekannt ist, und die nahegelegene Stadt Arad tiefe Lücken im Zivilschutz offenbart hätten.

„Die Reaktion der Regierung auf den Raketenbeschuss ist ein völliger Fehlschlag“, sagte Dabush. „Der Staat gibt Hunderte von Milliarden für verschiedene Dinge aus, aber nicht für den Schutz“, sagte er und fügte hinzu: „Maßnahmen hätten schon längst ergriffen werden müssen.“ Seine Äußerungen folgen auf eine der schwersten Wellen iranischer Raketenangriffe auf israelisches Gebiet seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran, bei denen etwa 30 Menschen in Dimona und 115 in Arad verletzt wurden.

Eine US-Bodeninvasion im Iran? Eine Falle, kein Sieg

Nachdem Donald Trump mit Angriffen auf iranische Kraftwerke gedroht hatte, hat er diese abrupt ausgesetzt – doch selbst US-Militärinsider räumen ein, dass eine Eskalation schnell außer Kontrolle geraten könnte. Der ehemalige CENTCOM-Kommandeur Joseph Votel erläuterte in einem Interview mit dem US-Militärmagazin TWZ, warum:

Das Kharg-Insel-Risiko: Ja, die USA könnten sie einnehmen, sagt Votel. Aber etwa 1.000 Soldaten würden direkt vor der iranischen Küste stationiert sein und wären Drohnen und Raketen völlig schutzlos ausgeliefert

Logistisches Kopfzerbrechen: Die Versorgung und der Schutz dieser Truppe würden zu einem ständigen Ziel werden und die Kapazitäten der USA in der Region überstrapazieren

Die Fantasie einer nuklearen Beschlagnahmung: Die Sicherung des iranischen Urans könnte bis zu 4.000 Soldaten tief im Landesinneren erfordern. Der Einsatz und der Unterhalt einer solchen Truppe tief im Iran würden erhebliche Ressourcen erfordern, während die Soldaten Gegenangriffen ausgesetzt wären, da die Mission nicht schnell abgeschlossen werden kann.

Strahlenrisiko: Der Umgang mit ~450 kg hochangereichertem Uran ist gefährlich, komplex und alles andere als eine schnelle Angelegenheit

Endloser Druck: Die Notwendigkeit, sich gegen ständige iranische Drohnen- und Raketenangriffe zu verteidigen, belastet die „Magazintiefe“ der USA und stellt eine Herausforderung für US-Operationen weltweit dar

Überlastung der Streitkräfte: Mehr Einsätze bedeuten eine größere Belastung für die US-Marine, die Luftwaffe und die Luftabwehrsysteme

Kein Sieg in Sicht: Der Krieg von Trump und Netanjahu wird so schnell nicht enden und sich möglicherweise noch mindestens mehrere Monate hinziehen

Unterdessen zeigt die iranische Regierung keine Anzeichen eines Zusammenbruchs, trotz der Hoffnungen der USA und Israels auf einen Regimewechsel.

Angriffe des Iran auf Luftwaffenbasen von Israel un der USA in Jordanien

In der Erklärung Nr. 40 gab die iranische Armee bekannt, dass sie eine neue Welle von Drohnenangriffen auf wichtige militärische Einrichtungen gestartet habe, darunter den Luftwaffenstützpunkt Tel Nof in Israel und US-Stellungen, auf denen US-Kampfflugzeuge vom Typ F-35 und F-15 auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Azraq (Muwaffaq Salti) in Jordanien stationiert sind. Die Operation wurde unter Einsatz von Selbstmorddrohnen durchgeführt, die von Boden-, Luft- und Marineeinheiten von verschiedenen Standorten im gesamten Iran aus gestartet wurden.

Der Erklärung zufolge ist „Tel Nof einer der wichtigsten Stützpunkte der Luftwaffe Israels, beherbergt Staffeln von Kampfflugzeugen und Unterstützungsflugzeugen und hat eine zentrale Rolle bei Fernoperationen und Aggressionen gegen das iranische Volk gespielt.“

„Der Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti, auch bekannt als Al-Azraq, ist eines der wichtigsten Operations- und Unterstützungszentren der USA und dient als Sammelpunkt und Startpunkt für Angriffe von F-35- und F-15-Kampfflugzeugen sowie Flugzeugen für die elektronische Kriegsführung gegen den Iran“, fügte die Erklärung hinzu.

21 Uhr 15

Der gegenseitige Beschuss der Konfliktparteien scheint sich in den letzten Stunden etwas reduziert zu haben. Hoffen wir, dass die Nacht ruhig bleibt. Vielleicht ist es ein gutes Zeichen.

Bild: Zerstörungen in Tel Aviv

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23. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

17 Kommentare

  1. Daisy 24. März 2026 um 7:25 Uhr - Antworten

    Die Köpfe der Analysten rauchen. Viele Verschwôrungstheorien sind im Umlauf. Die Börsenkurse gingen durch die Decke…

    Was mag der Grund für das Verschieben des unsäglich derben Ultimatums sein? Nun, moglicherweise hat man Trump erklärt, dass dieser Krieg nur noch ausarten kann. Etliche Golfstaaten sind ja auch im Gespräch mit der Trumpadministration. Es gibt ja nichts mehr, nur noch isr. False Flags, A-Bomben, totale Zerstôrung der Infrastruktur, feet on the ground and to the grave…ein Weltkrieg droht, eine noch nie da gewesene Wirtschaftskrise…
    Araghtschi hat mit Lawrow telefoniert. Russland setzt sich für baldigen Frieden ein. Da kann sich Trump bedanken dafür.
    Trump: Ich und der Ajatollah könnten die Straße von Hormus gemeinsam kontroIlieren… Abgesehen davon, dass man sich selbst nicht an erster Stelle nennt, frage ich mich, wie alt Donald eigentlich ist. Weiters träumt er schon von Friedenszeiten, in denen er dem Iran einfach alles angereicherte Uran nicht im Iran belassen werde, sondern es sich „selbst zu holen“…

    Nunja, alles atmet auf. Ich kann nur hoffen, dass es nicht bis zum letzten kommt. Isr. wütet jedoch weiter. Es ist sichtlich sauer, dass Trump Friedebsgespräche anvisiert. Ich habe Videos gesehen bei JackReveal, wie Isr..elis über die Nachbarn reden. Da bleibt dir die Spucke weg. Tatsächlich stehen viele auf Pipies Seite…

  2. Fritz Madersbacher 23. März 2026 um 22:00 Uhr - Antworten

    „Das Kharg-Insel-Risiko: Ja, die USA könnten sie einnehmen, sagt Votel. Aber etwa 1.000 Soldaten würden direkt vor der iranischen Küste stationiert sein und wären Drohnen und Raketen völlig schutzlos ausgeliefert“
    Der Iran würde die Insel kampflos überlassen als Falle für die US-Streitkräfte. Nur unsere Kriegshetzer und voreiligen Kriegsgewinn(l)er sind blind dafür …

    „Kein Sieg in Sicht: Der Krieg von Trump und Netanjahu wird so schnell nicht enden und sich möglicherweise noch mindestens mehrere Monate hinziehen“
    Einen solchen Abnützungskrieg werden USA und Israel nicht lange durchhalten, auch nicht gegen die Stimmung im eigenen Land, wie die Reaktionen der südisraelischen Bevölkerung deutlichst signalisieren. Ein Sieg ist in Sicht, nämlich der Sieg des Iran, und die US- und israelischen Kriegsverbrecher werden alle Mühe haben, diesen Sieg als eigene Niederlage abzustreiten und anders darzustellen. Die globale Mehrheit wird sich nicht täuschen lassen und das als Aufforderung verstehen, die westliche Hegemonie endgültig zu beseitigen, überall auf der Welt …

    • therMOnukular 23. März 2026 um 23:12 Uhr - Antworten

      Bodeninvasion…….sowieso eine saublöde Idee heutzutage.

      Ich hoffe sehr, dass Sie recht behalten, aber ich bezweifle, dass es überhaupt 1000 Soldaten auf diese Insel schaffen würden. Wo wollen die USA denn diese Soldaten verschiffen, ohne, dass es der Iran bemerkt und unterbindet/behindert? In heutigen Zeiten ist es nicht mehr möglich, große Kontingente zusammenzuziehen und für die Invasion vorzubereiten. Spätestens ein paar km vor der Küste würden die Invasions-Schifferl versenkt werden. Ich wette, China und/oder Russland werden den Iran darüber informiert halten, wo sich die Amis tummeln und wo sie letztlich anlanden wollen – wenn es kein Bluff ist, wie ich glaube.

      Der Iran hat aus seinen „klassischen“ Drohnen etwas Neues entwickelt: fliegende Passiv-Radare, die ihren „Körper“ als Antenne benutzen. Damit kann der Iran seine Gewässer auch ganz alleine beobachten, ohne, dass die Nazionisten viel dagegen tun können.

      Wenn die Nazionisten wirklich so blöd sind, dann vermutlich weil sie jetzt die „Gotteskrieger“ sind, die offensichtlich den Märtyrer-Tod suchen…. Da kann ich nur Raphael Bonelli zitieren: „Nein, Sie irren sich nicht, das ist geisteskrank“.

    • Fritz Madersbacher 24. März 2026 um 13:23 Uhr - Antworten

      @therMOnukular
      23. März 2026 um 23:12 Uhr
      „… aber ich bezweifle, dass es überhaupt 1000 Soldaten auf diese Insel schaffen würden“

      Da haben Sie natürlich berechtigte Zweifel. Es würde sie dort jedenfalls ein Himmelfahrtskommando erwarten:
      „The Trump administration does appear to be seriously considering an operation to take Kharg Island, which would mark a major escalation of the war and could lead to significant US casualties. If US forces successfully capture the island, it will be difficult to hold under a heavy barrage of Iranian missiles and drones“
      („Antiwar.com“, March 23, 2026)

  3. joseph53 23. März 2026 um 19:33 Uhr - Antworten

    Ich wünsche mir, daß ganz viele weitere alternative Medien sich die Mühe machten, so vollumfänglich über die Vorgänge in diesem völlig unbegründeten Krieg gegen den Iran – und darüber hinaus – zu berichten, wie es tkp tut.
    Vielen Dank dafür!

    Mit einem ausreichenden Wissensstand würden sich wohl alle Menschen Europas (wahrscheinlich sogar global) von dieser betrügerischen zionistischen USA-Israel-Allianz abwenden.
    Und letztendlich würden damit wohl alle Marionetten der diese unterstützenden Politiker abgewählt.

    Eine beträchtliche Anzahl an intelligenten Bürgern Israels hat das Land schon verlassen.
    Ich würde allen – die nicht bedingungslos hinter Netanjahu stehen – empfehlen, es ihnen gleichzutun.
    Noch besser wäre natürlich, Netanjahu sofort gerichtlich kaltzustellen.

    Aber der Karren ist trotzdem total verfahren- das großzionistische Israel ist gescheitert – die Weltgemeinschaft sollte den Fehler der Engländer von 1916 (Balfour-Declaration) und der UNO 1948 rückgängig machen.
    Die USA sind groß genug und sollten den Juden eine neue Heimat in einem Bundesstaat ohne Landesgrenzen nach außen anbieten.
    Dort könnten sich das neue Israel gemeinsam mit den USA – deren global verstreute Militärbasen allesamt zu schließen sind – das Vertrauen der Weltgemeinschaft zurück verdienen.

    Aber das müßte ausschließlich mit tüchtiger wirtschaftlicher Leistung und absolut ohne Intrigen und räuberischen Kriegen vonstatten gehen.

    Damit kämen wir dem globalen Frieden einen wesentlichen Schritt näher 👍😘!

    • Andreas N. 23. März 2026 um 20:33 Uhr - Antworten

      In der Gegend von New Jerusalem, Pennsylvania, stünde noch genug unbebautes Land zur Verfügung. Den Plan sollte man unbedingt weiter verfolgen!

    • 1150 24. März 2026 um 6:15 Uhr - Antworten

      das problem bleibt, es ist lebt eben dann in einem land,
      dass schon vor langer zeit bereits von anderen geraubt wurde

  4. audiatur et altera pars 23. März 2026 um 17:33 Uhr - Antworten

    ^Ad Papst: Sagte heute bei einem Empfang von Flugpersonal von ITA und Lufthansa: „Nach den tragischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts hätten Luftbombardements für immer geächtet werden müssen! Stattdessen gibt es sie – wie wir wissen – immer noch.“ (Quelle: Vatican-News)

    Wir schreiben heute den 24. Tag der Bombardements ziviler Einrichtungen und Raketen-Retaliationen. Reichlich spät angesichts „der tragischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts“. Zu spät und zu wenig für einen US-Papst, wie ich finde. Bleibt wie immer auf die Diplomatie im Hintergrund zu hoffen.

  5. Varus 23. März 2026 um 16:14 Uhr - Antworten

    Laut einer Umfrage in Tel Aviv befürworten 9 von 10 israelischen Juden den Krieg gegen den Iran

    Damit braucht man kein Mitleid zu haben, sollte Iran die Entität pulverisieren. Paul Craig Roberts hat Recht, einer der Staaten muss verschwinden – logisch wäre der kleinere.

  6. Archimedes 23. März 2026 um 13:28 Uhr - Antworten

    Ich weiß nicht, was das Gerede vom Kriegsverbrechen soll. Der Krieg selbst ist ein Verbrechen. Auch im 2. Weltkrieg wurde absichtlich die Bevölkerung angegriffen: Zum Beispiel die Bombardements auf Hamburg, Dresden, Köln und viele anderen Städten oder die Zerstörung der Ederbachtalsperre durch die Engländer.
    Auch der amerikanische Angriff auf Hiroshima und Nagasaki waren gezielte Angriffe auf die Bevölkerung. Was sonst. Im Krieg gibt es keine Moral. Im Jugoslawienkrieg fuhren deutsche Frauen nach Saraewo und demonstrierten gegen Vergewaltigung. Angesichts des Kontextes waren diese Demos gut gemeint aber naiv. Die Vergewaltigungen waren nämlich noch das kleinste Verbrechen. Zuerst wurden schwangere Frauen vergewaltigt, dann schlitzte man ihnen den Bauch auf und nagelte die Föten anschließend an einen Baumstamm. Das ganze Gelabere über Kriegsverbrechen erweckt den Eindruck, dass im Krieg noch irgendwelche (morlischen) Gesetze eine Rolle spielen. Das ist leider nicht der Fall. Es ist das Böse schlechthin.

  7. lines 23. März 2026 um 12:06 Uhr - Antworten

    als einzigen Weg zum ‚totalen Sieg‘ ….
    und der nächste Satz der ISraelis im Nazi-Speech. Die Liste wird immer länger!

    Wir alle wissen womit es endete als ein Durchgeknallter von Volk, nötigen Lebensraum, Gott an seiner Seite und minderwertigen Völkern sprach.

    Nazionisten; gelesen und sofort als sehr zutreffend erkannt. Wer die unterstützt macht sich mitschuldig an der Wiederholung der Geschichte. Wenn Merz von seinem gedünkten Wesenskern spricht hat er nicht verstanden was die Lehren aus den Verbrechen des NS-Regimes sein sollten. Nie wieder hat sich schon längst überholt

  8. Jakob 23. März 2026 um 10:02 Uhr - Antworten

    „Laut einer Umfrage in Tel Aviv befürworten 9 von 10 israelischen Juden den Krieg gegen den Iran“

    Mitleid mit Israel? Wohl eher nicht.

    • 1150 23. März 2026 um 11:45 Uhr - Antworten

      und wenn die auserwählten aus gaza 2.0 nach europa strömen,
      werden die semiten auf kosten der europäer ihre kneipenschlägerei hier weiterführen

  9. 1150 23. März 2026 um 9:07 Uhr - Antworten

    wenn die usa so weitermachen, werden sie bald leichte beute für kuba :-)))
    aber ob die einen bereits verwesenden sich überhaupt ans bein binden wollen?

  10. Jan 23. März 2026 um 9:00 Uhr - Antworten

    Iran soll über 8000 Raketen verfügen, das entspricht 80 Tagen mit einem Raketenhagel von 100 Stück. Die Frage ist, was dann noch von Jerusalem und Israel übrig bleibt. Dann werden 10 Mio fanatisierte jüdische Flüchtlinge nach Europa und in die USA drängen und von dort eine Rückeroberung ihres zerbombten und allenfalls radioaktiven Lands fordern.

    Iran könnte die Meerwasserentsalzungsanlagen in Israel und Saudiarabien zerbomben. Das ginge schneller und dann kämen noch einmal 30 Mio Flüchtlinge dazu.

    Dass man den seit Jahren sanktionierten Iran nunmehr mit Sanktionen in die Knie drücken kann, ist nicht ganz einsichtig. Und warum sollte der Iran auf Russland oder China hören? Und wenn er das täte, was hielte die verteilten nichtstaatlichen Akteure davon ab, das zerbombte Israel zu schleifen?

    Die Ölvorräte betragen maximal ein drei Viertel Jahr. Zum Wiederanlaufen werden laut IEA 6 Monate benötigt. Wenn der Iran für 80 Tage Munition hat, wirds schon knapp mit der Weltwirtschaft.

    Im Übrigen kam vor einigen Monaten die Meldung, dass die BASF die Ammoniakproduktion als Düngervorstufe wegen des hohen Gaspreises halbiert hätte. Dort bestünden also Ressourcen, um die Lieferungen aus Saudi-Arabien und Katar zu ersetzen. Ob die EU hier ihre Verantwortung wahrnehmen wird?

  11. therMOnukular 23. März 2026 um 7:52 Uhr - Antworten

    Das stärkste Indiz, dass der „Angriff“ auf Diego Garcia eine Falseflag von „uns“ selber war, ist der Umstand, dass eine der Raketen in der Luft von alleine zerbröselt sein soll…..iranische Raketen erreichen aber täglich ihr Ziel punktgenau, auch recht unabhängig von Iron Domes aller Art.

    Nebenbei wird aber behauptet, der Iran hätte letzte Nacht Nevatim beschossen und durch eine Kombination aus Streumunition und Bunkerbrechern 15 F-35 beschädigt/zerstört. Das wären 50% der issr. Flotte dieses Typs. Schau ma mal….

    Derweil beginne auch ich mich zu fragen, welche Aktion die Nazionisten tatsächlich planen, wofür sie Marines usw. brauchen, oder ob die auch nur Ablenkung sind. Das ständige Reden von dieser Insel sagt mir, wenn die landen dann überall, aber nicht dort. (ausser sie wollen unbedingt ins offene Messer laufen)

    Derweil sollte der Wertewesten etwas vorsichtiger werden, wenn er vermeintliche Äußerungen Bibi’s als überlieferte Zitate oder echte Aussagen interpretiert. Neues Gerücht: er liegt im Koma. Würde einiges erklären…..auch da: schau ma mal. Aber darauf wetten würde ich nicht. Wäre ja zumindest nicht neu, dass man uns einen Politiker nur vorgaukelt (Biden).

    Also alles quasi beim Alten: wir zerstören uns durch unsere eigene Ignoranz und geben allen anderen die Schuld….

  12. Daisy 23. März 2026 um 7:41 Uhr - Antworten

    @Diego Garcia: Das dürfte sehr klar eine False Flag OP gewesen sein. Zu hysterisch hat Bibi erklärt, was nun im Umkreis der 4.000 km Reichweite läge. Das reiche bis London, zeigte er auf einer Karte. Aber wozu sollte Iran das tun? Es ist unlogisch, wenn Bibi meint, er könne damit dafür sorgen, dass sich EUropa beteiligt, denn erst dann würde sich Iran ja revanchieren…

    Zweifelsohne wären Angriffe auf die Energie- und Trinkwassergewinnung Kriegsverbr., denn sie träfen voll absichtlich die Zivilbevölkerung. Aber nun sind schon fast alle Mittel erschöpft. Is..l steht ohne Luftabwehr da. Als nächstes folgen nur noch üble Dinge wie False Flags à la WTC und A-Bomben. Denkbar ist auch, dass Iran ein isr. AKW oder gar die A-Bombenlager trifft…

    Es wird Zeit, eine diplomatische Lösung zu finden. Diese ist wohl nur mit Hilfe Putins und Xis denkbar.

    Mit dem Ultimatum erreicht Trump jedenfalls gar nichts, außer noch mehr Wut.

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