
18. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 16:30 Uhr)
Die Analysten zerbrechen sich noch die Köpfe, ob Donald Trumps Plan war, keinen Plan zu haben, um durch die Unberechenbarkeit und schierer Stärke zu siegen, oder ob der Plan war, die Weltwirtschaft in eine Energiekrise zu treiben, um die Entwicklung der Schwellenstaaten und Chinas auszubremsen, da die USA noch über eigenes Öl und Gas verfügen.
Dagegen erkennt man den Plan des Irans inzwischen sehr gut. Er führt seinen existentiellen Überlebenskampf asymmetrisch, mit dezentralisierter Mosaik-Kommandostruktur ohne notwendige zentrale Führung und Raketen und Drohnen statt Flugzeugen. Der Iran setzt auf einen Abnutzungskrieg, der das westliche Konzept von „Schrecken und Furcht“ ins Leere laufen lässt. Das passierte in der Nacht und am 18. Kriegstag. Schauen wir zunächst was Medien melden, die man im Westen weniger zur Kenntnis nimmt:
07 Uhr 45
In der Nacht bis zum Morgen des 17. März 2026 berichteten diese Medien von keiner neuen großangelegten militärischen Eskalation mit direkten Angriffen auf iranisches Gebiet im Rahmen des seit dem 28. Februar 2026 laufenden Krieges durch die USA und Israel. Laut russischen Medien (TASS) ereignete sich jedoch ein Raketenangriff auf ein Wohnhaus im Zentrum von Bagdad, bei dem mindestens vier Menschen getötet und zwei weitere verletzt wurden; das Gebäude soll Mitglieder ungenannter bewaffneter Formationen sowie mehrere iranische Staatsbürger beherbergt haben. Was auf einen Anschlag der USA hinweist.
Iranische Medien wie PressTV meldeten, dass israelische Behörden über 120 Verletzte durch iranische Vergeltungsschläge mit Raketen und Drohnen in den vorangegangenen 24 Stunden (bis zum Abend des 16. März) einräumten; gleichzeitig erklärte die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) alle Logistik- und Unterstützungszentren für den US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford im Roten Meer zu legitimen Zielen und warnte vor Angriffen auf US-Unternehmen im Nahen Osten „in den kommenden Stunden“.
Chinesische Medien (CGTN und Global Times) berichteten weiterhin über die anhaltende Konfrontation, betonten Irans Forderung nach einem sofortigen Abzug der US-Truppen aus dem Persischen Golf und erwähnten keine neuen Vorfälle in den letzten Stunden, sondern verwiesen auf die bereits laufenden Gegenangriffe Irans auf US-Basen und israelische Ziele.
Quellen aus dem globalen Süden wie indische Medien (NDTV) oder die in Al Jazeera integrierten Berichte aus dem Nahen Osten bestätigten die Entwicklungen ähnlich und hoben das anhaltende Abfangen von Drohnen- und Raketen in Golfstaaten sowie die humanitären Folgen hervor.
Der Ölpreis schwankt immer noch um die 100 US-Dollar pro Barrel. Wobei der wichtige US-Markt derzeit noch schläft.
Einschränkungen von Meinungs- und Pressefreiheit
Der Iran-Krieg hat den Fokus der Berichterstattung ausschließlich auf den Nahen Osten gelenkt, was dazu geführt hat, dass viele Menschen im Westen den Überblick darüber verloren haben, was ihre Regierungen in ihren eigenen Ländern tun. Das sollte sich ändern.
In den vergangenen zwei Wochen haben die Vereinigten Staaten, Europa, Kanada, Australien und andere Länder auf sehr ungewöhnliche Weise gegen ihre Bevölkerung vorgegangen. Das ist keine Überraschung; Länder, die sich im Krieg befinden, werden immer autoritärer. Aber das macht es nicht in Ordnung.
Nehmen wir die EU als Beispiel. Es gibt derzeit gezielte Bemühungen, den Konflikt im Iran zu nutzen, um den EU-Bürgern ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu entziehen. Wir sollten alle wachsam dagegen sein.
08 Uhr 00:
Wir haben Trumps Schwiegersohn viel Geld gegeben, aber trotzdem wurden wir bombardiert. Sie tun so, als müssten alle arabischen Länder Israel nachgeben. Wir müssen unsere Denkweise ändern, wenn es darum geht, wie wir Einfluss auf Washington nehmen können! – Kuwaitischer Analyst

Völlig außer Kontrolle. Die Medien ziehen die Spotpreise aus dem Ural heran, bei denen es sich in der Regel um unzuverlässige Daten handelt. Aufgrund der Sanktionen und der Funktionsweise des Ölmarktes haben die meisten Experten schon lange darauf hingewiesen, dass die Preisabschläge nie mehr als 5 Dollar pro Barrel betrugen. Der Großteil des Öls wird im Rahmen längerfristiger Verträge an Raffinerien verkauft. Im Falle Indiens besitzt Russland dort Raffinerien.
Der Iran hat angekündigt, Öl- und Gasanlagen in Schutt und Asche zu legen, sollte die USA die Insel Kharg angreifen. „Sollte die USA die Insel Kharg, ihre Anlagen und den Ölterminal angreifen, werden wir alle Öl- und Gasanlagen des Landes, aus dem die Aggression stammt, entschlossen in Schutt und Asche legen“, erklärte der Sprecher des Generalstabs der iranischen Streitkräfte, Abolfazl Shekarchi.
Das türkische Außenministerium verurteilte „Israels Bodenoffensive im Libanon“ aufs Schärfste und bezeichnete das Vorgehen der Regierung Netanjahu als kollektive Bestrafung, die die Souveränität des Libanon verletze und die Gefahr berge, eine neue humanitäre Katastrophe auszulösen. Das Ministerium bekräftigte seine „Solidarität mit dem Libanon angesichts dieser Angriffe, die dessen Souveränität und territoriale Integrität verletzen“.
09 Uhr 00:
USA suchen Hilfe und Unterstützung von NATO
Präsident Donald Trump hat seinen Unmut darüber zum Ausdruck gebracht, dass die NATO-Staaten, die mit den USA zusammenarbeiten, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen, keine Hilfe leisten. Am Montag verkündete er, dass „zahlreiche Länder mir gesagt haben, sie seien auf dem Weg“, ohne jedoch öffentlich Namen zu nennen.
„Einige sind sehr begeistert davon, und einige Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren helfen, die wir vor schrecklichen äußeren Einflüssen geschützt haben, waren nicht so begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig“, sagte er. Experten haben gewarnt, dass die Begleitung von Tankern oder die Durchführung jeglicher Mission in der Meerenge eine „sehr gefährliche Mission“ wäre.
Insbesondere europäische Staats- und Regierungschefs haben deutlich gemacht, dass sie keine Schritte riskieren wollen, die sie in einen größeren Krieg mit dem Iran hineinziehen könnten – zumal sie die Angriffe der USA und Israels auf die Islamische Republik ohnehin als illegal und ohne Mandat der Vereinten Nationen betrachten.
Selektive Sperre der Straße von Hormus
Laut von Bloomberg zitierten Beamten haben Länder wie die Türkei und Indien von Teheran eine spezielle Genehmigung für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus erhalten, da der Iran inmitten des Konflikts selektiv begrenzte Durchfahrten zulässt. Ein nach Pakistan fahrender Öltanker, die „Karachi“, gehörte zu den ersten, die in den letzten Tagen die Meerenge passierten, was eine der wenigen erfolgreichen Durchfahrten seit Beginn der Kriegsstörungen im Schiffsverkehr darstellt. Unterdessen erklärte der irakische Ölminister, dass Bagdad eine Vereinbarung mit Teheran getroffen habe, wonach seine Öltanker die Straße von Hormus passieren dürfen, wie Al Jazeera berichtete.
Angriffe auf Zivilisten von USA und Israel
Mindestens 12.000 Wohneinheiten in Teheran wurden durch den anhaltenden Angriff der USA und Israels teilweise oder vollständig beschädigt, wie die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Gouverneur der Stadt berichtete.
10 Uhr 00:
Der Angriffskrieg von USA und Israel gefährdet massiv die Nahrungsmittelproduktion, da Düngemittel nicht mehr in ausreichenden Maß produziert und ausgeliefert werden. Hungersnöte könnten die Folge sein. Mehr dazu hier.

Mehrere Quellen berichten, dass Angriffe der IRGC ein Saab GlobalEye-Luftüberwachungs- und -Leitsystem (AEW&C) der Luftwaffe der VAE zerstört haben, das zu den wertvollsten Militärflugzeugen im Nahen Osten zählt. Das Flugzeug wurde auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Dhafra in Abu Dhabi im Rahmen eines groß angelegten Drohnenangriffs auf die Anlage ins Visier genommen. Der Stützpunkt beherbergt Luftfahrzeuge der Luftstreitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate, der US-Luftwaffe und der französischen Luftwaffe, wobei das volle Ausmaß des Schadens aufgrund der unbekannten Inhalte der Hangars, die auf Satellitenbildern als zerstört zu sehen waren, noch unklar ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass bei dem Angriff mehr als ein GlobalEye beschädigt wurde. Neben dem GlobalEye sollen in den angegriffenen Hangars auch unbemannte Langstrecken-Seeüberwachungsflugzeuge vom Typ MQ-4C Triton der US-Marine, die jeweils über 240 Millionen US-Dollar kosten, sowie Aufklärungs- und Kampfdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper der US-Luftwaffe untergebracht sein.
Mangel an Raketen bei Frankreichs und USA
Die französische Luftwaffe leidet unter einem akuten Mangel an Luft-Luft-Raketen, der auf umfangreiche Einsätze gegen iranische Drohnen in der Golfregion zurückzuführen ist. Laut der französischen Zeitung La Tribune hat der rasche Verbrauch der Munition ernsthafte Bedenken hinsichtlich der weiteren Kampfkraft der Luftwaffe aufkommen lassen. Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu hat eine dringende Krisensitzung einberufen, in der Maßnahmen zur Auffüllung der Raketenvorräte erörtert wurden. Seit die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar Feindseligkeiten gegen den Iran begonnen haben, wird auch weithin berichtet, dass ihren Streitkräften kritisch wenige Raketen verschiedener Typen zur Verfügung stehen. Am auffälligsten sind dabei Abfangraketen für Systeme wie Barak, THAAD und Patriot, doch auch verschiedene Raketentypen, die zum Angriff auf iranische Ziele außerhalb der Reichweite der iranischen Luftabwehr eingesetzt werden, wie die BGM-109 Tomahawk der US-Marine, sind für einen dauerhaften Einsatz nicht in ausreichender Menge vorhanden.
11 Uhr 00:
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz behauptete, der iranische Sicherheitschef Ali Larijani sei in der Nacht bei israelischen Angriffen auf Teheran getötet worden. Von iranischer Seite gibt es bislang keine offizielle Bestätigung.
Israel gibt an, einen Angriff in Teheran durchgeführt zu haben, bei dem ein hochrangiger Kommandeur der iranischen paramilitärischen Basij-Truppe getötet wurde.
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet, dass bei einem israelischen Luftangriff auf die südliche Stadt Bint Jbeil drei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt wurden.
Zwei Palästinenser bei israelischem Angriff auf al-Mawasi im Gazastreifen getötet. Der israelische Völkermord in Gaza geht allen angeblichen Waffenstillständen mit Hilfe der USA weiter.
11 Uhr 30
Die strategischen Umwälzungen durch den Irankrieg
In Voltairenet.org fand sich ein interessanter Artikel, der zwei wichtige Punkte hervorhob. Mit Bestürzung, so der Autor, erinnerte Iran den Westen an die Resolution 3314 (XXIX) vom 14. Dezember 1974. Sie wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ohne Abstimmung angenommen und präzisiert das Konzept der Aggression, auf das die Charta von San Francisco anspielt. Die internationale Presse, erklärt der Artikel, die von den Angelsachsen dominiert werde, habe sich selbst davon überzeugt, dass das Völkerrecht das Betreten eines fremden Territoriums verbiete. Auf dieser Grundlage verurteilte die UN-Generalversammlung die russische Spezialmilitäroperation in der Ukraine. Der Iran habe diesen in Vergessenheit geratenen Text wiederbelebt.
Dieser Text autorisiere den Einsatz von Gewalt zur Unterstützung von „Völkern, die kolonialen oder rassistischen Regimen unterliegen„, wie es bei der russischen Hilfe für die Donbass-Republiken der Fall ist (Artikel 7). Er verbiete nicht nur die Aggression gegen den Iran durch Israel und die Vereinigten Staaten, sondern auch Drittstaaten, die israelische oder US-Militärbasen beherbergen, an der Aggression teilzunehmen (Artikel 3). Daraus folge, dass Iran auf den Gebieten der Golfstaaten und der Levante das Recht auf Erwiderung habe.
„Wir sehen, dass diese Staaten angesichts der iranischen Reaktion beunruhigt sind und dass ihre Wirtschaft gelähmt ist. Diese Staaten, hauptsächlich die am Golf, sind jedoch bedeutende Ölproduzenten. Sie versuchen daher, sich von Israel und den Vereinigten Staaten zu befreien, die bisher für ihre Sicherheit gesorgt haben, nun aber für ihr Unglück verantwortlich sind. Wenn ihr Wunsch nach Unabhängigkeit sie dazu bringen würde, ihr Öl nicht mehr in US-Dollar, sondern in anderen Währungen zu verkaufen, würde der Wert des Dollars einbrechen. Tatsächlich ist dieser Wert nicht durch das BIP der Vereinigten Staaten garantiert, sondern durch den internationalen Kohlenwasserstoffmarkt.“ Und dann kommt der Artikel etwas weiter zu den Folgen in Hinblick auf die chinesische Strategie in Verbindung mit Taiwan. Wobei angemerkt sei, dass kein offizielles chinesisches Dokument gefunden werden konnte, der dies bestätigt.
„Peking bereitet sich auf einen Konflikt mit den Vereinigten Staaten und Japan um seine Region Taiwan vor. Es sei daran erinnert, dass China nicht beabsichtigt, diese Insel zu besetzen, betrachtet aber jeden Versuch, ihr die Unabhängigkeit zu gewähren, als Aggression [Quelle]. Aus Chinas Sicht hatte Chiang Kai-shek kein Recht auf Sezession, und Taiwan ist immer noch eine chinesische Region. Die Kuomintang, Chiang Kai-sheks Nachfolgepartei, stimmte zu, und nur die sehr kleine Demokratische Fortschrittspartei (DPP) von Präsident Lai Chingte strebt die Unabhängigkeit an. Diese Frage stellt sich nur, weil die Vereinigten Staaten sie stellen.
Peking hat gerade verstanden, dass das Völkerrecht im Falle einer US-Aggression erlaubt, gegen US-Militärbasen im asiatisch-pazifischen Raum Vergeltung zu üben. Im Handumdrehen überdachte die Volksbefreiungsarmee alle ihre Pläne [Quelle]. Sie hat ihre Raketen nicht mehr auf Taiwan gerichtet, sondern auf die 24 US-Militärstützpunkte der Region.“
11 Uhr 45:
Das Vertrauen der deutschen Anleger bricht ein
Das Vertrauen der Anleger in Deutschland ist stark gesunken, da der Krieg im Nahen Osten die Finanzmärkte in ganz Europa verunsichert. Eine am Dienstag vom Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW veröffentlichte Umfrage zeigte, dass die Stimmung der Investoren hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands im vergangenen Monat stark gesunken ist.
Der Indikator fiel um 58,8 Punkte und erreichte damit den niedrigsten Stand seit fast einem Jahr. Der Rückgang spiegelt die wachsende Besorgnis der Investoren wider, da die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten infolge der israelisch-amerikanischen Sanktionen gegen den Iran zu einem sprunghaften Anstieg der Energiekosten geführt haben.
12 Uhr 00:
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet unter Berufung auf die iranische Armee, dass der Iran „Cybertechnologiezentren und Waffenproduktionsstätten der israelischen Polizei ins Visier genommen“ habe.
Iranische Raketen trafen Ziele in Jerusalem, nur wenige Meter vom Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu entfernt. Der iranische Sender SNN berichtet, die Raketen seien in der Nähe des Regierungsviertels eingeschlagen. Einige israelische Medien vermuten, dass nur eine Rakete abgefangen wurde, während andere die Luftabwehr durchdrungen haben
Irakische Gruppe greift US-Stützpunkte in Erbil an: Die „Ulya al-Dam“-Brigaden haben Aufnahmen vom Start von Shahed-101-Drohnen veröffentlicht, die auf US-Stützpunkte in Erbil im irakischen Kurdistan zielen.
16 Uhr 00
Palästina und Irankrieg sind untrennbar verbunden.
Die Annexion des Westjordanlandes beschleunigt sich, während Israel den Krieg gegen den Iran ausnutzt. The Cradle berichtet:
„Mit der Verschärfung des US-israelischen Krieges gegen den Iran wird das besetzte Westjordanland durch Abriegelungen, Razzien und zunehmende Gewalt von Siedlern in Echtzeit zersplittert. Dies verstärkt die Befürchtung, dass Israel die regionale Eskalation nutzt, um seine Kontrolle unwiderruflich zu festigen. Seit Ende Februar wurden mindestens elf Palästinenser von israelischen Streitkräften und Siedlern getötet. Ganze Gemeinden werden zunehmend von der Außenwelt abgeschnitten, da neue Barrieren und militärische Maßnahmen die Schlinge enger ziehen.“
Vor Ort, so der Bericht weitet sich die Infrastruktur der Isolation aus. Eiserne Tore versperren nun wichtige Straßen, wie die Verbindung zwischen Deir Jarir und Silwad, wo israelische Soldaten allein den Verkehr kontrollieren und die Übergänge nach Belieben öffnen und schließen. Im nahegelegenen Sinjil habe ein fünf Meter hoher Zaun die Stadt in ein Freiluftgefängnis verwandelt und Tausende von Einwohnern eingeschlossen. Im gesamten Gebiet haben Hunderte von Kontrollpunkten und Straßensperren das tägliche Leben lahmgelegt, Krankenwagen verzögert, den Zugang zu Arbeit und Bildung abgeschnitten und Familien voneinander isoliert. Gleichzeitig wurden in palästinensischen Städten Massenrazzien und Verhaftungen durchgeführt, während die Al-Aqsa-Moschee im besetzten Ostjerusalem während des Ramadan unter strengen militärischen Auflagen wochenlang geschlossen blieb. Usw. Usw.
… Da sich die internationale Aufmerksamkeit auf den Iran richtet und selbst Washington seine Politik ändert, um direkt gegen die Siedlungen vorzugehen, werden die Voraussetzungen für das geschaffen, was viele als den letzten Anstoß zur Formalisierung der Annexion sehen. Ein Vorgang, der vor 1948 begann, und verschiedene Höhepunkte hatte, seit der großen Vertreibung, der Nakba von 1948, den Angriffskrieg von 1967 und verschiedene andere Kriege, bis zum Völkermord in Gaza und Vertreibung und ethnischen Säuberung, die in den letzten Jahrzehnten schleichend war, und nun Fahrt aufgenommen hat.
Und zu einer ordentlichen Eroberung gehört natürlich auch die Plünderung der Banken. Das war schon unter Karl dem Großen so ähnlich. Dafür gibt es übrigens seit vielen Jahren eine eine spezielle Militäreinheit, welche Wertsachen von Palästinensern konfisziert.
16 Uhr 30:
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine Beteiligung seines Landes an Operationen zur Öffnung der Straße von Hormus ausgeschlossen und hinzugefügt, dass Frankreich weiterhin daran arbeite, eine Koalition vorzubereiten, die nach Beendigung der Feindseligkeiten die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten könne. Frankreich hat sich aber schon mehrfach der Piraterie schuldig gemacht und im Mittelmeer Schiffe gekapert, die russisches Öl transportieren und angeblich den illegalen EU-Sanktionen unterliegen, die jedoch alle vom Seerecht geforderten Verischerungen haben.
Bei einem israelischen Luftangriff auf die Zufahrtsstraße zum Flughafen von Beirut ist mindestens eine Person getötet und neun weitere verletzt worden, wie die Einsatzzentrale des libanesischen Gesundheitsministeriums mitteilt.
Der Leiter des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung der Vereinigten Staaten, Joseph Kent, ist wegen der US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran zurückgetreten und erklärte in einem auf X veröffentlichten Brief an Präsident Donald Trump, dass „der Iran keine unmittelbare Bedrohung für unser Land darstellte“.
Israels Angriffe auf Wohngebäude im Libanon „geben Anlass zur Sorge im Hinblick auf das humanitäre Völkerrecht“: UN

Vor Journalisten in Genf erklärte ein Sprecher des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte: „Israelische Luftangriffe haben ganze Wohngebäude in dicht besiedelten städtischen Gebieten zerstört, wobei mehrere Mitglieder derselben Familie, darunter Frauen und Kinder, oft gemeinsam ums Leben kamen.“
„Solche Angriffe geben Anlass zur Sorge im Hinblick auf das humanitäre Völkerrecht“, sagte Thameen al-Kheetan.
Durch die verstärkten Angriffe Israels auf den Libanon in diesem Monat sind mindestens 886 Menschen getötet worden, darunter 111 Kinder und 67 Frauen, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Montag mit.
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18. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
17. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
16. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
15. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
14. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
Böses Medium zitiert dazu Times of Israel: „Die beiden wurden in einem provisorischen Zeltlager getötet, das eingerichtet worden war, um ihre Verfolgung zu erschweren – im Gegensatz zu einem bekannten Hauptquartier.“. Würde sich eine derart gesuchte Person in einem Zelt in der Reichweite USraelischer Raketen aufhalten? Eher in einem Bunker irgendwo im Osten Irans, außerhalb der Reichweite. Die Iraner haben doch reichlich unterirdischer Städte tief in den Bergen.
„…infolge der israelisch-amerikanischen Sanktionen gegen den Iran zu einem sprunghaften Anstieg der Energiekosten geführt haben.“
Ach, die Sanktionen gegen Russland haben das nicht?
Aber da ist die E.U ja selbst der Hauptverursacher. Darüber muss man natürlich schweigen, während die Sanktionen gegen den Iran erwähnt werden dürfen.
Das so viele noch darüber nachdenken welchen Plan, oder ob überhaupt irgendeinen Plan Tr. hat, zeigt, dass diese noch nicht begriffen haben wen sie da vor sich haben. Der einzige Sinn den diese Person in sich trägt heißt ich war, ich bin, ich werde immer der Nabel der Welt sein. Dem ist alles!, wirklich alles! untergeordnet. Das wird sich auch durch nichts und niemanden ändern lassen, denn es liegt an seinem ZNS.
Es wäre fürs erste wichtig, dass die Menschen die Frieden, Freiheit Menschenrechte, Selbstbestimmung, Empathie hochhalten, lernen welche toxischen Persönlichkeiten und damit verbundenen Verhaltensweisen es gibt. Das wäre schon mal viel wert diese lernen zu erkennen. Und es sei ausdrücklich gesagt es geht NICHT darum Diagnosen zu stellen. Es geht ums erkennen und schützen. Dann lernen wie damit umgehen ist und was es dringend zu beachten gibt. Darüber aufzuklären obliegt denke ich den alternativen Medien. Das Bewusstsein dafür ist leider noch nicht.
Die Leitmedien werden es jedenfalls nicht tun die tun das Gegenteil.
Noch ein Wort zur EU: das eine ist das was sie jetzt im Moment mit dem wehenden Wind sagen, dass andere ist das was im Hintergrund tun: Sie bereiten auf allen Ebenen die EU auf K.r.ie.g.s.wurtschaft vor.
Globalbrudge hat gestern noch einmal die Analyse dazu hervor gefragt die Ende letztes Jahr bei Overton erschien.
Ich sehe es auch so, Karlotta. Es ist für die feinsinnigen Menschen wichtig zu erkennen und zu SEHEN, dass es toxischen Persönlichkeiten gibt. Und ablassen von der Vorstellung, dass ab einer gewissen Sprosse der Karriereleiter die Menschen plötzlich das Gute für die anderen wollten. Komischer Weise hängen viele dem Glauben an, dass „die oben“ das Beste wollten.
Den 2. Teil des Absatzes sehe ich anders. Aufklärungsarbeit wird geleistet. Und wer’s wissen will, weiß es. Es ist wie bei C. Viele wollen es nicht wissen, wollen, dass es jemand für sie richtet oder wollen zumindest zu den Stärkeren/dem Starken zu gehören.
Das erstaunlichste an dem Deppen ist ja nicht, daß er keinen Plan hat, sondern, daß er noch nicht einmal weiß, gegen wen er Krieg führt, wenn er bei China nach Schiffen für Hormus nachfragt.
Tr. will offensichtlich geliebt werden, vor allem aber beachtet. Und wenn sie ihn schon nicht lieben, dann sollen sie ihn fürchtetn. Somit glaubt er, dass China ihn so fürchttet, dass es wie die E.U die Stiefeln küsst, auch wenn er sie vernicchtet. Das dem nicht so ist, versetzt ihn in ungläubiges Staunen. Jetzt scheint die Angsxt der E.U vor dem Iranx größer zu sein als vor Tr. Er muss also eine größere Drohhkulisse aufbauen und wendet sich gerade wieder Cubba zu. Dort soll es Verhandlungen geben. Verhandlungen mit Tr. bedeuten leider nur allzu oft weitere Angrifffe.
Schade, dass man oft (nicht immer) die Rechtschreibung vergewwaltigen muss, um ohne den Umweg einer eigenen Freischaltungg gesendet zu werden.
Die EU hält sich da aber nicht aus ehrenhaften Gründen heraus, sondern weil man schon damit beschäftigt (eig. überfordert) ist, „die Ostflanke zu sichern“, wie Pisstorius sagte. (Alleine schon diese Sprache macht mir Angst)
Da haben wir doch schon einen Teil des Plans der USA – und er ist auch keineswegs neu: breche einen Krieg vom Zaun und laste ihn einem Anderen an. Mache dich aus dem Staub und breche den nächsten Krieg vom Zaun, um von den vorigen Niederlagen abzulenken. Tue das, bis die ganze Welt im Krieg ist und spiele sie dann gegeneinander aus.
Das Chaos ist der Plan. Weil das Chaos immer der Herrschaft hilft, ihre Herrschaft auszuweiten, abzusichern, zu verschleiern – während der Rest um Schadenbegrenzung kämpft.
Dem Gesetz der Projektion nach, sind die selbsternannten Gotteskrieger Abraham’s das genaue Gegenteil des Behaupteten: der Teufel.
Stimmt, würde ich sagen.
Aber eine Frage an den Iran hätte ich dann doch:
Wenn man über 100 riesige Bunker zum Zwecke der Selbstverteidigung tief in die Berge treiben konnte, warum dann nicht auch welche für die Bevölkerung? Ein großes Unfallkrankenhaus vor nazionistischen Raketen sicher tief im Berg neben Teheran ist keinem eingefallen? Notunterkünfte, Depotflächen für Schützenswertes („Familiensilber“), etc…..?
Nachtrag: ich hätte große Bunker für Schulen gebaut, wo die Kinder und Lehrer sicher übernachten können, den Schulbetrieb aufrechterhalten und die Betreuung sicherstellen, die gerade Kinder in solchen Umständen brauchen.
Aber solcherart „Liebesbeweise“ an das Volk findet man auf diesem Planeten äußerst selten.
Das bisherige Muster zeigt sich auch hier. Die Herrscher kümmert es nicht, was mit den Beherrschten passiert. Ängstliche Schafe lassen sich leichter schlachten und lenken als autonome Menschen mit Rückgrat.
Das Schema scheint wirklich überall angewendet zu werden. Auch oder vor Allem im Land der „Auserwählten“ (die das offenbar aber noch weniger schnallen als das „Vieh“ überall sonst).
@Mo Das ist eine Unterschätzung der Folgen einer Lieferkettendisruption und des folgenden „Race to the Bottom“. Angenommen, es gäbe in Österreich keinen Tropfen Benzin, keinen Strom und keine Halbleiter und dann würde die ÖVP die selbsternannte europäische Göttin holen, die kreischt: ICH BEFEHLE EUCH!!!! Dann bekommt man das Problem dennoch nicht gelöst. Wenn man jetzt die Göttin durch den Programmierer, den Epstein oder das Babler-Genie ersetzt, ändert sich auch nichts. Deshalb ist die Annahme, es ginge um die Implementierung eines wie auch immer gearteten Systems unplausibel. Vielleicht bilden die sich das tatsächlich ein und ich kann mich auch irren, vielleicht gehts auch noch im Sommer, aber ab März 2027 eben nicht mehr.
100pro!!!
Ich präzisiere:
Das ist genau jene kreative Zerstörung des modisch-zeitgenössischen sogenannten Great Reset, was eigentlich gar nicht geplant zu sein braucht, da völlige Kollateralnichtung gemäß formallogischer Folgerichtigkeit des seit Jahrtausenden idealunendlich ausufernden Herrschaftsprinzips darstellt, welches gleichzeitig das simpelste Überlebensprinzip Weniger über Viele in banalstlogisch gnadenlosester Folgerichtigkeit längst schon gesamtplanetar ausrollte – nicht mehr und nicht weniger.
Wie hätte ich dem widersprochen?
Die, die sich solches ausdenken, sind ja nicht die Staaten selbst, sondern „nur“ die, die genug Macht haben, diese Staaten zu benutzen. Wir reden hier immer davon, wer der Proxy der USA ist, aber kaum davon, wessen Stellvertreter die USA darstellt.
Das Chaos ist der Zeitpunkt, an dem es sich am leichtesten Rauben lässt, Geld, Ressourcen, Macht. Jeder Straßendieb nutzt das Gewusel der Menge, so wie die Handlanger hinter den USA.
Dass dadurch rundherum alles zusammenbricht, ist denen schon klar. Sie glauben halt in ihrer Selbstherrlichkeit, sie könnten als ‚Auslöser das angestiftete Chaos auch kontrollieren. Das können sie zwar nicht, aber Macht & Geld abzweigen gelingt ihnen fast immer. Es ist ihnen egal, welchen Wirtschaftszweig sie vernichten, solange sie die Ersten am Start sind, das Neue zu besitzen und somit zu beherrschen. Es ist ihnen auch egal, wieviel Geld sie dabei verlieren, solange es sich in neue und mehr Macht ummünzt – durch die man hinterher im Neuen noch mehr Geld macht, als je zuvor. Es ist ein „Spiel“ um des Machtgefühls Willen, stark vereinfacht. Wirtschaftskrisen sind für die nur ein zusätzlicher kleiner „Kick“ für das Abenteuer. Millionen Hungertote wären für die ein „Bonuseffekt“, ebenso wie prä-industrielle Volkswirtschaften aus uns zu machen.
@therMOnukular
Demnach kann man beim Wiederaufbau eines Landes viel verdienen, im Chaos eines Niedergangs aber noch viel mehr!
„Aber eine Frage an den Iran hätte ich dann doch: …“
Vielen Dank, dass Sie dieses Thema ansprechen. Es ist mir ebenfals äußerst rätselhaft, warum da nicht vorgesorgt wurde.
Naja, ich fühle mich selbst etwas beschämt, dass ich 2 Wochen dafür gebraucht habe….aber wenn sie schon immer betonen, dass sich der Iran seit 30 Jahren auf genau diesen Krieg vorbereitet hat, dann hat man offenbar nicht an wirklich alle(s) gedacht.
Sehr bedauerlich.
Felix Abt gestern in den Ungeschnittenen: „Epstein und seine Gesinnungsgenossen: Über dem Gesetz, über den Nichtjuden“ – „… Josef Mizrachi erklärte, dass Milliarden sogenannter „Götzendiener“ kein Recht auf Leben hätten. … behauptet Mizrachi, dass etwa 6 bis 6,5 Milliarden Menschen – darunter Christen, Hindus, Buddhisten und Menschen aus Ländern wie Indien, China, Japan, Nepal und Thailand – „Götzenanbeter“ seien. Er erklärte weiter, dass Götzenanbeter laut Tora „kein Recht zu leben“ hätten …“
Es klingt genauso wie „unnütze Esser“ eines Herrn Harari, der Professor an der Uni Jerusalem ist… Was stimmt bloß in diesem Land nicht? Der Artikel verlinkt noch ein Video auf X mit dem Rabbi, wo er es tatsächlich sagt – hier darf man aber keine Videos verlinken? „… Israeli rabbi Yosef Mizrachi says that billions of “idol worshippers“, such as Christians, have no right to live. Some other, more benevolent rabbis tolerate these goyim as servants of the Jews. …“
@,
der iran hat ja schon skizziert, wie ein kriegsende aussehen soll:
reparationszahlungen für die entstandenen schäden durch die angriffe der usa /israel
schliessung aller militärbasen und rückzug der usa aus westasien
Der Ölmangel, global vor allem Diesel, könnte mit Verzögerung eintreffen und enden, aktuell wird mit etwa 6 Wochen gerechnet.
In Australien sind erste Verwerfungen wohl nicht mehr zu vermeiden.
Es wäre günstig, die Krieg so bald wie möglich zu beenden. Falls man dies für unwahscheinlich hält, sollte man Maßnahmen vorbereiten, um die schlimmsten Folgen abzumildern.
Noch einmal zur Zeitleiste: Bereits jetzt dürften höhere Nahrungsmittelpreise und Benzinkosten zu Inflation führen, die soziale Hilfen entwertet. Der Leitzins dürfte fallen. Ist der Konflikt mit Ende März vorbei, werden die Disruptionen beherrschbar bleiben.
Ab April wären Hilfen für Logistik, Energie, Industrie, Arbeitsmarkt, Flüchtlinge notwendig. Außerdem sollte das Vertrauen in Institutionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesteigert werden. Die Lagerhaltung sollte vergrößert werden. All das erfordert Vorlaufzeit.
Ab Juli ist mit Unterbrechungen bei Strom, Internet, Mobilfunk und Wasser zu rechnen, es muss regionale Produktion aufgebaut werden, da die Lieferketten nicht mehr zuverlässig funktionieren.
Ab September müssen Pensionen und soziale Hilfen neu organisiert werden.
Sollte der Konflikt bis zu März 2027 anhalten, wären die Disruptionen derart groß, dass die technische Moderne nicht mehr wieder hochfahrbar wäre. Auch wenn dies nur 15% Wahrscheinlichkeit hat, besteht eine reale Gefahr. In einer sich selbst verstärkenden Abwärtsschleife würde die Energiebasis wegbrechen.
Die Quellenarbeit gestaltet sich als schwierig, da man offenbar Erkenntnisse nicht öffentlich macht. Das Grundprinzip eines „race to the bottom“ nach dem Bruch von Lieferketten, insbesondere Halbleiter und Logistik, ist jedoch unbestritten. Hier zwei aktuelle Zitate, die jedoch aktuell nicht überprüfbar sind.
„Up to 40 % of specialized industrial capacity may not return after a 12-month disruption, due to irreversible supply chain fragmentation and loss of technical workforce.“
– IEA, Energy Security Report, Feb 2026, S. 33
„Under a 12-month disruption scenario, up to 40 % of specialized manufacturing capacity (particularly in high-precision and chemical sectors) may not be restored due to loss of skilled workforce, degradation of equipment, and irreversible supply chain fragmentation.“
„Resilience of U.S. Industrial Supply Chains Under Prolonged Disruption Scenarios“
– Prepared for the U.S. Department of Energy by RAND Corporation, 2025 Seite 47,