17. Tag im Angriffskrieg der USA gegen den Iran (Ticker 10:0 Uhr)

16. März 2026von 8,4 Minuten Lesezeit

Der Nebel des Krieges wabert nach wie vor über dem Nahen Osten. Zensur, Propaganda, Narrative verhindern für die meisten Menschen den klaren Durchblick, was passiert. TKP versucht heute wieder so gut wie möglich den Nebel zu lichten.

Zunächst zur „Sperrung“ der Meerenge von Hormus: Der Iran hat sich nicht vertraglich verpflichtet, seine Hoheitsgewässer in der Straße von Hormuz (oder die gesamte Straße) immer und für jeden Verkehr uneingeschränkt offen zu halten. Es gibt keine bilaterale oder multilaterale Vertrag, der eine solche absolute, bedingungslose Verpflichtung enthält – weder „immer“ noch „für jeden Verkehr“ (einschließlich militärischer Schiffe oder in Krisenzeiten).

Das UN-Seerechtsübereinkommen (UNCLOS) von 1982 besagt, dass die Straße von Hormuz als internationale Meerenge gilt, in der normalerweise das Transit-Passage-Regime (Art. 38 ff. UNCLOS) gilt – Schiffe und Flugzeuge dürfen ungehindert, kontinuierlich und ohne Behinderung passieren, und die Küstenstaaten (Iran und Oman) dürfen das nicht behindern oder aussetzen (Art. 44). Der Iran hat UNCLOS nur unterzeichnet, aber nie ratifiziert. Bei der Unterzeichnung erklärte er ausdrücklich, dass er das Transit-Passage-Regime nur gegenüber Staaten anwendet, die UNCLOS selbst ratifiziert haben. Deshalb ist der Iran vertraglich nicht an UNCLOS gebunden.

Das Genfer Übereinkommen über das Küstenmeer und die Anschlusszone von 1958 hat der Iran ratifiziert. Es sieht für internationale Meerengen ein nicht aussetzbares Recht auf unschädliche Durchfahrt (innocent passage) vor (Art. 16 Abs. 4). Das ist aber kein uneingeschränktes „frei für jeden Verkehr“: Die Durchfahrt muss „unschädlich“ sein (darf nicht den Frieden, die Ordnung oder die Sicherheit des Küstenstaats gefährden). Der Küstenstaat darf Regeln erlassen und (bei Kriegsschiffen) teilweise vorherige Genehmigung verlangen. Es ist schwächer als das UNCLOS-Transit-Passage-Regime.

Der Iran erkennt zudem kein Gewohnheitsrecht (customary international law) auf volles Transit-Passage für alle Staaten an und hat dies wiederholt erklärt. Er behält sich das Recht vor, in seinen Hoheitsgewässern aus Sicherheitsgründen oder bei Bedrohung zu handeln.

Mit anderen Worten: Der Iran verstößt gegen keine Verträge oder gesetzlichen Regelungen, wenn er die Straße von Hormus für Schiffe sperrt, welche zu Staaten gehören, welche dem Land gegenüber feindlich eingestellt sind. So einfach ist das.

Aber der Angriffskrieg Israels und der USA verstößt so ungefähr gegen alle Regeln und Verträge, welche es im Völkerrecht gibt. Und wer dieser Angriffskoalition hilft, verstößt eben auch dagegen.

Wer behauptet, das Vorgehen des Irans sei Illegal widerspricht damit den Behauptungen der deutschen Regierung, dass die Anschläge der Ukraine in internationalen Gewässern gegen russische Tanker und Schiffe legal seien.

07 Uhr 00

Seit dem 15. März 2026 um 21:00 Uhr deutscher Zeit haben sich die gegenseitigen Angriffe im laufenden Irankrieg weiter fortgesetzt, ohne dass es zu einer Deeskalation gekommen ist. Kurz zuvor und bis in den Abend hinein feuerte Iran mehrere Raketensalven auf Israel ab, darunter erstmals im aktuellen Krieg eine Sejjil-Ballistikrakete, wie bereits berichtet. Einschläge gab es unter anderem in Ramla, Ramat Gan, Bnei Brak und Tel Aviv, wo eine der geteilten Sprengköpfe (es ist keine geächtete Streumunition im westlichen Sinn, auch wenn die Medien es so nennen) ein Wohnhaus traf und mindestens zwei Personen verletzt wurden.

In den Stunden danach meldete die israelische Armee neue Luftangriffe auf den Iran im Westen des Landes, darunter Ziele in den Provinzen Khuzestan, Hormozgan und nahe Teheran, sowie auf militärische Einrichtungen in Dezful und Bandar Abbas. Gegen 22:55 Uhr deutscher Zeit lehnte Iran erneut Gespräche mit den USA über ein Kriegsende ab und erklärte, es sei derzeit keine Verhandlungsgrundlage vorhanden; gleichzeitig zog Spanien seine Spezialkräfte vorübergehend aus dem Irak ab, um die Sicherheitslage zu berücksichtigen, obwohl es offiziell von Vergeltungsangriffen ausgeschlossen ist, da sich Spanien gegen den Irankrieg positioniert hat.

In der Nacht zum 16. März 2026 und am frühen Morgen setzten die USA und Israel ihre Bombardements fort: Es gab neue Explosionen und Rauchwolken über Teheran, Hamadan und Isfahan; dabei wurde unter anderem eine Einrichtung des Roten Halbmonds beschädigt. Offensichtlich gehen die Angriffe gegen medizinische Einrichtungen wie in Gaza weiter. Israel führte auch drei Luftangriffe auf die Stadt Khiam im Südlibanon durch, wo „Hisbollah-Ziele“ getroffen wurden, also wieder Familien ausgelöscht und Wohnraum zerstört wurde.

Iranische Drohnen- und Raketenangriffe richteten sich weiter gegen Golfstaaten, genauer gesagt „Interessen der USA“ in diesen: Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien fingen Dutzende Geschosse ab, nicht berichtet wurde, wie viele ihr Ziel erreichten; in Dubai löste ein Drohnenangriff auf einen Treibstofftank ein Feuer aus, das inzwischen eingedämmt wurde, woraufhin der Flughafen vorübergehend Flüge umleitete.

Der Iran betont, dass es ohne die Kooperation der Staaten beim Angriffskrieg gegen das Land nicht angegriffen würden. Übrigens: Die USA hatten nach den Anschlägen von 9/11 erklärt, dass wer die Angreifer beherbergt, sei mitschuldig an dem Angriff und bombardierte daraufhin Afghanistan, den Irak (obwohl Saddam Hussein nichts mit al Qaida zu tun hatte) und andere Länder.

Kleines Detail: Die Taliban waren sogar bereit gewesen, die angeblichen Attentäter auszuliefern, trotzdem wurden sie bombardiert und mussten 20 Jahre Krieg führen, bevor sie die USA und Helfer wieder aus dem Land zwangen.

Im Irak kam es zu weiteren Angriffen auf US-Einrichtungen nahe Bagdad, bei denen mehrere Personen verletzt wurden.

Schon einmal hatte der irakische Widerstand die USA gezwungen, das Land zu verlassen. Nach der US-Invasion im Irak 2003 und dem schnellen Sturz Saddam Husseins formierte sich ein breiter irakischer Widerstand aus sunnitischen Aufständischen, schiitischen Milizen. Durch Guerilla-Taktiken, improvisierte Sprengfallen (IEDs), Selbstmordattentate und gezielte Angriffe auf US-Truppen sowie einheimische Kollaborateure verursachte dieser Widerstand über 4.000 tote amerikanische Soldaten und Zehntausende Verletzte. Die anhaltenden Verluste, die immensen finanziellen Kosten und der wachsende Druck der US-Öffentlichkeit machten schon einmal die Besatzung politisch unhaltbar: 2008 unterzeichnete die Bush-Regierung ein Abkommen mit der irakischen Regierung, das den vollständigen Abzug der US-Kampftruppen bis Ende 2011 festlegte – der Widerstand hatte die USA damit faktisch zum Verlassen des Landes gezwungen. Die USA war erst wieder mit Basen in Erscheinung getreten, als Terrorbanden des IS (ISIS) gegen die Hauptstadt des Iraks zogen. (Wie man später erfuhr, zum großen Teil ausgebildet und ausgerüstet eben durch die USA, als „moderate Rebellen„.)

Nun sehen wir den zweiten Guerillakrieg Fahrt aufnehmen, der das gleiche verursachen könnte.

US-Präsident Trump forderte in mehreren Äußerungen NATO-Verbündete und andere Staaten auf, Schiffe zur Sicherung der Straße von Hormus zu entsenden, und betonte, Iran wolle dringend einen Deal – was Teheran jedoch umgehend zurückwies.

08 Uhr 00:

Der Irak reagiert auf Angriffe des Irans auf „US-Interessen im Irak“ und zeigt, dass sich das Land nicht in den Krieg gegen den Iran zwingen lassen will.

Der irakische Premierminister Mohammed Shia‘ al-Sudani reagierte nach dem Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad. Seiner Ansicht nach hat der Irak kein Recht auf Vergeltung, sollte der Iran die amerikanische Botschaft angreifen, selbst wenn diese sich auf irakischem Territorium befindet, da ein Angriff auf eine Botschaft nach internationalem Recht als direkter Angriff auf das von ihr vertretene Land gilt. Mit anderen Worten: Ein Angriff auf die Botschaft ist ein Angriff auf die USA. Die amerikanische Botschaft zielt auf die Vereinigten Staaten ab und nicht auf das irakische Volk.

Natürlich fällt eine solche Aussage schwerer, wenn man Bankkonten in den USA hat.

08 Uhr 15:

US-amerikanisch-israelischer Luftangriff trifft Schule im Iran

Ein US-amerikanisch-israelischer Luftangriff traf am frühen Montagmorgen die Shahid-Khomeini-Buben-Schule in der Stadt Khomein, berichtete die Nachrichtenagentur Fars und veröffentlichte Fotos, die schwere Schäden an einem Teil des Gebäudes zeigen.

Die Nachrichtenagentur Mehr zitierte einen stellvertretenden Gouverneur der Provinz Markazi mit den Worten, die Schule sei angegriffen worden, ohne dass es Opfer gab, allerdings seien mehrere Häuser in der Nähe beschädigt worden.

Auch der Iranische Rote Halbmond teilte die Bilder und bezeichnete sie als „Luftangriff auf eine Schule in Khomein“.

09 Uhr 30:

Im Internet tauchen Beweise auf, dass US-Tankflugzeuge, welche Jets auftanken, die Angriffe auf den Iran fliegen, über Saudi-Arabien kreisen, was das Dementi Saudi-Arabiens widerlegt, es sei nicht Teil der angreifenden Koalition. Wenn Saudi-Arabien den Luftraum nicht für US-Militärflugzeuge schließt, könnten wir bald Angriffe auf die Ölförderanlagen des Landes erleben.

Der Brent-Ölpreis (die gängige Referenz in Europa) steht heute Morgen bei etwa 105,70 US-Dollar pro Barrel. Also noch ein nur einstelliger Anstieg. Aber noch sind die Märkte nicht richtig in Schwung gekommen.

10 Uhr 00:

Das israelische Militär gab bekannt, es habe in der Nacht am Teheraner Flughafen Mehrabad ein Flugzeug zerstört, das vom verstorbenen Staatspräsidenten des Iran, Ali Khamenei, genutzt worden war. Es hieß, das Flugzeug sei von hochrangigen iranischen Beamten und Militärs für Inlands- und Auslandsreisen sowie zur Abstimmung mit verbündeten Ländern genutzt worden.

Logistik- und Versorgungszentren, die den Einsatz des Flugzeugträgers USS Gerald Ford ermöglichen, wurden vom Iran als Ziele angesehen, erklärte der Sprecher des gemeinsamen Kommandos der iranischen Streitkräfte, Khatam al-Anbiya: „Der Flugzeugträger Gerald Ford im Roten Meer stellt eine Bedrohung für den Iran dar. Dementsprechend gelten die Logistik- und Servicezentren der USS-Ford-Streikgruppe als Ziele“, sagte Ebrahim Zolfaqari in einem Video, das von der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Fars geteilt wurde.


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18 Kommentare

  1. audiatur et altera pars 16. März 2026 um 10:14 Uhr - Antworten

    Nein, „so einfach ist das“ nicht. Ein simpler Blick auf die Landkarte genügt. Da muss der PR-Abnehmer noch nicht mal Hugo Grotius und internationales Völkergewohnheitsrecht der friedlichen Durchfahrt durch Dritte bemühen. Spitzfindigkeiten hin oder her: Die Seestraße ist außerdem nur auf der einen Seite vom Iran belegt. Die ganze Straße (beide Hälften) für sich und die eigenen Sicherheitsinteressen zu Lasten der ganzen Weltwirtschaft zu beanspruchen, ist klar keine Notwehr mehr, sondern deren Exzess. Das ist nicht mehr Verteidigung, sondern ein Angriff auf Unbeteiligte. Zumindest mit gewöhnlichem Hausverstand und nicht durch die (auf beiden Seiten extrem nervende) Propagandabrille betrachtet.

  2. Nurmalso 16. März 2026 um 10:12 Uhr - Antworten

    Das schlägt doch vom Faß den Boden aus. Tankflugzeuge kreisen über Saudi-Arabien und betanken Jagdflugzeuge die ihre Bomben auf den Iran abfeuern.
    Wenn solche Aktionen mein Nachbar machen würde, würde ich mit der Vergeltung auf Nachbars Grundstück keine Sekunde zögern.
    Worauf wartet der Iran noch ? Sofort Ölanlagen vom Nachbarn vernichten ! zack zack Yalla Yalla يلا يلا

  3. Jan 16. März 2026 um 10:07 Uhr - Antworten

    Die Sperrung der Straße von Hormus wird zur Überschreitung systemischer Kipppunkte führen, die einen drastischen Umbau der technischen Moderne erfordern.

    Je länger der Ölmangel und Gasmangel bestehen bleiben, desto stärker rutscht die Weltwirtschaft in eine Rezession an deren Ende ein Verlust der just-in-time-Produktion, ein Wissensverlust (weil die Träger mit Alltagsproblemen konfrontiert sind) und ein Verlust der technischen Moderne überhaupt steht.

    Dazu gibt es Szenarien mit Eintrittswahrscheinlichkeiten.

    Die KURZFRISTIGE STÖRUNG hat eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 60%. Hier entstehen kurzfristige Ausfälle, denen die Staaten mit Lagerhaltung und Puffern begegnen. Es kommt zu Produktionsunterbrechungen, höheren Preisen und sozialen Spannungen.

    Ein Rückgang der Gewinnerwartungen wird zu lockerer Geldpolitik und steigenden Insolvenzen führen, was den Handlungsspielraum der Staaten einschränkt.

    Das MITTELFRISTIGE SZENARIO hat eine Wahrscheinlichkeit von 30%. Dabei kommt es zu einer anhaltenden Blockade mit gravierenden Einschränkungen und einer Erschöpfung strategischer Reserven mit deutlichen Engpässen bei Öl, Gas, Dünger, Halbleitern, Stahl, Beton, Glas, Textilien und Logistik. Es entstehen wirtschaftliche Umbrüche, Regionalisierung und Logistikausfälle. Ersatzteile sind kaum zu beschaffen. Die Deindustrialisierung beginnt.

    Ab Juli wird es zu phasenweisen Ausfällen von Strom, Internet, Wasser kommen. Ab September ist mit Ernteausfällen bis zu 40% und entsprechender Hungersnot zu rechnen. Das System der Supermärkte mit einem großen Angebot billiger Waren wird fallen. Menschen wandern aus den Städten aufs Land.

    Ab September dürfte außerdem mit einer Reform der sozialen Sicherungssysteme und der Renten zu rechnen sein, die Staaten müssen sich auf höhere Arbeitslosenraten und neue Flüchtlingsströme einstellen. Die Verringerung des Lebensstandards wird zu sozialer Unzufriedenheit führen, Staaten und Institutionen müssen das Vertrauen in sich und in den gesellschaftlichen Zusammenhalt erhöhen. Die landwirtschaftliche und gewerbliche Produktion wird verstärkt lokal erfolgen müssen und auf Resilienz ausgelegt sein. Gleichzeitig muss die EU-Zusammenarbeit bei der Verteilung von Flüchtlingen und Energie verbessert werden.

    Beim 12-MONATS-SZENARIO wird der Rückgang der industriellen Moderne unumkehrbar werden. Dauert die Sperre über März 2027 hinaus, kann die Industrieproduktion nicht mehr angefahren werden. Das kompente Personal hat die Arbeitsplätze verlassen und ist mit Alltagssorgen beschäftigt, Vorprodukte und Ersatzteile gibt es nicht mehr, es kommt zu einem völligen Zusammenbruch der Lieferketten und einem weitgehenden Verlust moderner Infrastruktur und Technologie. Dieses Szenario gilt als „Tail Risk“ mit einer Wahrscheinlichkeit von immerhin 15%. Man hofft, dass mächtige Entscheider im Eigeninteresse einschreiten.

    Es kommt zu einer Rückkehr zu handwerklichen, agrarischen Lebensweisen und Selbstversorgung.

    Das Dilemma: eine solche Lebensweise wird als nachhaltig bei 5 – 7 Personen pro Quadratkilometer angesehen. Für Österreich wären das 0,5 bis 1 Mio Menschen, also weniger als 1/10. Dies erfolgt aus Berechnungen der Bevölkerungsgrößen im Mittelalter, die gut abschätzbar sind. Da das Mittelalter nicht nachhaltig war, geht man nochmals darunter.

    • Glass Steagall Act 16. März 2026 um 10:50 Uhr - Antworten

      Ist das nicht das Ziel der Machteliten, alle Menschen in ein Chaos zu führen, um am Ende ihre neue Weltordnung durchzudrücken? Und für all’ das hat man nun einen perfekten Sündenbock, den Irankrieg! Besser könnte der Plan nicht laufen. Nebenbei kann man auch noch die Menschheit weiter reduzieren, da Lebensmittel für viele immer unerschwinglicher werden und der Hunger in vielen Teilen der Welt die Reduzierung voran treibt. Mit dem Öl- und Gasmangel kann man die Welt zum Stillstand bringen! Sieht für mich wie Absicht aus.

  4. Jurgen 16. März 2026 um 9:23 Uhr - Antworten

    Auch dieser Krieg lenkt nur von der einstürzenden Finanzwirtschaft der GBUSrael ab… man drückt andere Schwimmer unter Wasser, um selbst noch Luft zu bekommen… aber das Ende ist bereits abzusehen, auch wenn die Manipulation von Gold und Silber weiter anhält. Tip: physische Metalle unbedingt halten und bei Dips nachkaufen.

  5. Dideldum 16. März 2026 um 8:40 Uhr - Antworten

    Das ist der dümmste Krieg aller Zeiten und für die USA nach der Ukraine der nächste große Krieg, den sie verlieren werden.
    So wie es aussieht hat Trump die USA samt aller Vasallen militärisch dauerhaft aus dem Golf ausgeschlossen. Die Straße von Hormus bekommen sie militärisch zu vertretbaren Kosten nicht mehr geöffnet, dafür ist der Iran zu groß, technologisch zu weit fortgeschritten und hat mächtige Verbündete.
    Etliche US-Stützpunkte sind damit auch zu einem Großteil von der Versorgung abgeschnitten und werden langfristig nicht überleben.
    Wenn sie es doch versuchen, wird das ein größeres Desaster wie in Vietnam. Wie schwierig eine Bodenoffensive sein würde, können sie sich aktuell in der Ukraine und im Libanon anschauen. Das hat nichts mehr mit den Kriegen von vor 30 Jahren zu tun.

    • Dideldum 16. März 2026 um 8:44 Uhr - Antworten

      Also das läuft auf eine geostrategische Niederlage epischen Ausmaßes hinaus und wird den Niedergang der USA als Weltmacht deutlich beschleunigen..

      • Dideldum 16. März 2026 um 8:47 Uhr

        Auch die Verhandlungsposition in der Ukraine dürfte sich mit der aktuellen Entwicklung deutlich verschlechtern.

  6. Hello 16. März 2026 um 8:09 Uhr - Antworten

    In den Nachrichten kam heute, dass Trump gesagt hätte, die USA bräuchten das Öl vom Iran nicht, sie seien selbst der größte Ölproduzent. Er will nur anderen Staaten helfen. Das war immer schon so. Die USA waren immer sehr altruistisch und haben anderen Staaten geholfen und die Bevölkerung befreit (ohne sie zu fragen, ob sie das überhaupt wollen). Warum aber dann die Warnung, Trump werde sich merken, wer ihm hilft? Und wieso helfen? Ich habe eher den Eindruck, dass er die NATO-Staaten zwingen will, einzugreifen, damit sich die USA zurückhalten können. Aber das ist natürlich mein propagandistischer Ansatz. So viel Altruismus wie die USA seit Jahrzehnten gezeigt haben, kann ich mit meinem Egoismus eben nicht verstehen.

    • Jakob 16. März 2026 um 8:28 Uhr - Antworten

      Andere sollen sich ‚opfern‘, aber der inzwischen Gesalbte bestimmt, wer was wie wann bekommt.
      Die USA bestimmen und kassieren, scheren sich einen Dreck um die Meinung anderer, winseln aber um Hilfe wenn’s eng wird.
      Typisch für größenwahnsinnige Feiglinge.

      Einschub:
      Diese Segnung / Salbung von Trump ist für mich ein widerliches okkultes Ritual, ähnlich einem Voodoo – Zauber. Hat mit der christlichen Lehre absolut nichts gemein.

    • Jurgen 16. März 2026 um 9:25 Uhr - Antworten

      Man sieht es an Syrien, da werden sie immer noch geholfen beim Öl…

      • Jan 16. März 2026 um 10:14 Uhr

        Syrien fördert nur sehr, sehr wenig Öl. Der Irak hingegen hat vor dem Konflikt 4 mio bpd gefördert und relevante Mengen in die EU geliefert.

    • Jan 16. März 2026 um 10:00 Uhr - Antworten

      Jein. Es ist richtig, dass die USA kaum aus Nahost importieren. Die Raffinerien sind aber auf das schwefelhaltigere „schwere“ Öl aus Nahost ausgelegt und haben Probleme mit dem „süßen“, dass das US-Fracking liefert. Vielleicht springt dort Venezuela ein. Aber die Ölindustrie will nicht richtig.

      Weiterführend (auf Englisch):
      t.ly/g3KUX

  7. Nurmalso 16. März 2026 um 8:05 Uhr - Antworten

    Es ist völlig richtig, dass Spanien seine Leute aus dem Irak abzieht. Werden sonst nur Opfer von amerikanischer False-Flag. War doch damals in Syrien genauso. Weiß-Helme inszenierten Giftgasanschläge, um diese Baschar Al-Assad in die Schuhe zu schieben. Auch Fassbomben soll Assad in Aleppo gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt haben.
    Wir werden in diesem Iran-Krieg noch eine Flut von false flag duch die Angreifer erleben. Genauso hört man schon mittlerweile, Iran würde Atombombenlagerstätten von Israel angreifen ….. na gehts noch ?

    • Jan 16. März 2026 um 10:10 Uhr - Antworten

      Sanchez hat sich dadurch bei den Regionalwahlen einen Vorsprung verschafft.

  8. 1150 16. März 2026 um 7:42 Uhr - Antworten

    nachdem der orangene nun bei der nato um hilfe winselt, wird es nach der nato-hörigen meindl/reisinger,
    wie im ersten weltkrieg, ein österreichisches orient korps geben?

    • 1150 16. März 2026 um 7:46 Uhr - Antworten

      und auch ein oder zwei expeditionskorps für den fernen osten, wenn es um taiwan losgehen sollte …….
      natürlich unter dem kommando des gegenwärtig grössten strategen, oberst reisinger
      (sind die zwei eigentlich verwandt oder verschwägert?)

      • Jakob 16. März 2026 um 8:19 Uhr

        Auch ein Freund vom Reisinger.
        Bravo – ich auch.
        Die mögliche Verwandtschaft ist mir noch gar nicht aufgefallen. 🙈

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