
Trump erklärt der eurokratischen Zensur den Krieg – Freedom.Gov soll Europäer befreien
Mit dem neuen Portal Freedom.Gov will Washington einen digitalen Befreiungsschlag starten gegen die Zensur-Diktatur des Digital Services Act (DSA) der EU und des britischen Online Safety Act. Eine etwas skurrile Offensive angesichts der echten Kriege die Trump gegen immer mehr Staaten führt und der ebenfalls zunehmenden Zensurbestrebungen in den USA.
Wer in Europa oder Großbritannien noch frei denken und sprechen will, soll jetzt amerikanische Werkzeuge an die Hand bekommen – VPNs, Proxy-Tools und was immer nötig ist, um die geo-blockierten Wahrheiten zu erreichen. Ob damit jetzt auch Seiten wie https://www.rt.com gemeint sind, die mit Russland verbunden sind, ist nicht ganz klar.
Die Meldung kommt jedenfalls nicht aus irgendeinem rechten Echo-Kämmerchen, sondern von Steve Watson auf Modernity.news und wird auf ZeroHedge prominent verbreitet. Die US-Regierung unter der Leitung der Undersecretary for Public Diplomacy Sarah Rogers aktiviert ein Portal, das explizit Europäern und Briten helfen soll, die von ihren eigenen Regierungen verhängten Internet-Sperren zu umgehen. Die Platzhalter-Seite ist schon online und spricht eine klare Sprache: „Fly, eagle, fly“, „Freedom is coming. Information is power. Reclaim your human right to free expression.“ Dazu ein animierter Paul Revere, der vor den anrückenden britischen Truppen warnt – 1775 lässt grüßen. Die Message ist unmissverständlich: Die neuen Unterdrücker sitzen diesmal in Brüssel und London.
Exclusive: The US State Department is developing an online portal to enable people in Europe and elsewhere to see content banned by their governments including alleged hate speech and terrorist propaganda, sources told Reuters https://t.co/IPFDgr54bz
— Reuters (@Reuters) February 18, 2026
Immer mehr Websites haben sich dafür entschieden, Nutzer einfach zu sperren, anstatt die strengen Zensurvorschriften des europäischen Gesetzes über digitale Dienste und des britischen Gesetzes über Online-Sicherheit zu befolgen. Viele weitere Websites verstecken sich hinter der von der Regierung vorgeschriebenen Altersüberprüfung, wodurch die Verknüpfung der realen Identität mit der Internetnutzung zur Voraussetzung für den Zugang wird.
In Großbritannien unter dem Labour-Premier Starmer wird es besonders dreist. Die Regierung plant, VPNs für Unter-16-Jährige praktisch zu verbieten und biometrische Alterskontrollen einzuführen. Big Brother Watch nennt das zu Recht „drakonisch“ – ein System, das Journalisten, Whistleblower und ganz normale Bürger in die totale Überwachung zwingt. Das sei ja alles nur „zum Schutz der Kinder“ und gegen „Hass“. Dass darunter jede kritische Stimme zu Massenmigration, Klimaschwindel oder biologischer Realität fällt, wird geflissentlich verschwiegen.
Die EU-Kommission und ihre Vasallen in Madrid, Paris und Berlin sind natürlich empört. Spanien will X (ehemals Twitter) verbieten, Macron hat freie Meinungsäußerung schon mal als „pure bullshit“ abgetan, und von der Leyen & Co. sehen ihre schöne Zensur-Maschinerie bedroht. Freedom.Gov könnte zum direkten Konflikt führen: Entweder blockieren die EU-Staaten das Portal selbst, oder sie müssen zusehen, wie Millionen Bürger die Zensur umgehen. Rogers hat bereits angekündigt, Amerika werde sein „volles Arsenal“ einsetzen, um freie Rede zu verteidigen. Wer in London oder Brüssel wegen eines Posts über „silent prayer“ oder Kritik an der Gender-Ideologie verfolgt wird, dem wird sogar Asyl in den USA angeboten.
Le département d’État américain vient de développer un portail en ligne qui permettra aux citoyens de l’Union Européenne de consulter des contenus censurés par leur gouvernement ! https://t.co/fQR6DcSL2F
Le site sera hébergé sur https://t.co/nS7pRHk4Hx
Ils envisagent… pic.twitter.com/7iXrx4fdt2— Luc Côté (@lucquebec) February 19, 2026
Wie weit die Angelegenheit eskaliert, oder ob das nur ein „Schaulaufen“ ist wird sich zeigen. Trump hat bisher gezeigt, dass er für die meisten europäischen Politiker nur Verachtung übrig hat und offenbar insbesondere gegen die woke-neoliberale Zensur-Elite in Europa. Die gleichen Leute, die uns jahrelang erzählt haben, „Demokratie verteidigen“ bedeute, Plattformen zu zwingen, Regierungslügen zu verbreiten und Andersdenkende zu löschen. Die gleichen Leute, die während der Corona-Zeit kritische Stimmen als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert und gesperrt haben. In den USA führt aber zumindest eine pro-palästinensische Haltung zu Zensur und Verfolgung.
Das ist kein kleiner diplomatischer Scharmützel. Das ist der Beginn eines neuen Kalten Krieges – diesmal nicht gegen den Kommunismus, sondern gegen die woke-neoliberale Zensur-Elite in Europa. Die gleichen Leute, die uns jahrelang erzählt haben, „Demokratie verteidigen“ bedeute, Plattformen zu zwingen, Regierungslügen zu verbreiten und Andersdenkende zu löschen. Die gleichen Leute, die während der Corona-Zeit kritische Stimmen als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert und gesperrt haben.
How will this be policed? That’s right, by making everyone prove their age to use the internet with a digital ID. How about letting parents decide what their kids have access to? https://t.co/AqnyPnGAxS
— m o d e r n i t y (@ModernityNews) February 16, 2026
Technologieministerin Liz Kendall sagte #BBCBreakfast „Wir müssen schnell handeln“, als sie gefragt wurde, ob ein Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige noch in diesem Jahr eingeführt werden könnte.
Wie soll das kontrolliert werden? Genau, indem jeder sein Alter mit einem digitalen Ausweis nachweisen muss, um das Internet nutzen zu können. Wie wäre es, wenn Eltern entscheiden könnten, worauf ihre Kinder Zugriff haben?
Die Pro-Freiheits- und Anti-Überwachungs-Kampagnengruppe Big Brother Watch reagierte auf den Plan der Regierung, gegen VPNs vorzugehen, mit folgenden Worten: „Die Ankündigung des Premierministers, dass die Regierung beabsichtigt, den Zugang zu VPNs für unter 16-Jährige zu beschränken, stellt eine drakonische Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen dar. Die einzige Möglichkeit, solche Beschränkungen wirksam durchzusetzen, wäre, dass VPN-Anbieter von allen Nutzern verlangen, sich einer Altersüberprüfung zu unterziehen.“
Die Gruppe fährt fort: „Die Verpflichtung, einen Ausweis oder einen biometrischen Gesichtsscan vorzulegen, um Zugang zu einem VPN zu erhalten, macht den Sinn einer Technologie, die zur Verbesserung der Privatsphäre im Internet entwickelt wurde, völlig zunichte. Die Möglichkeit, Informationen ohne staatliche Überwachung zu empfangen und auszutauschen, ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in einer freien Demokratie.“
Forscher haben herausgefunden, dass 87,5 % bis 99,7 % der von europäischen Behörden in Frankreich, Deutschland und Schweden auf Facebook* und YouTube gelöschten Kommentare nicht illegal waren. Die Behörden nutzen Gesetze zur Kontrolle sozialer Netzwerke (DSA) lediglich als Instrument der Zensur.

Ob eine Webseite der US-Regierung irgendetwas an der Zensur in der EU und im UK ändern wird, ist höchst fraglich. Andere Tools, als etwa das Tor-Projekt, werden sie auch nicht anzubieten haben.
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UK bereitet Schlag gegen Schutz der Privatsphäre durch VPNs vor
Die Sache der Verwendung eines VPN Dienstes ist leider nicht geradeaus. Die muss man anscheinend ausprobieren um zu wissen was sie wirklich bieten.
Welcher VPN Dienst stellt Inhalte dar, die per dieser EU Regulierung zensiert sind: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A32022R0350#d1e34-4-1 ?
(klar, ich weiss, da braucht man keinen VPN für, nur einen nicht regulierten DNS Server)
Mein VPN, Mullvad, stellt diese zensierten Inhalte in deren VPN Tunnel und egal welchem exit Ort auf der Erde nicht dar. Mullvad beteuert jegliche Zensur, die Ursache läge woanders. Was ich durchaus glauben kann, deswegen sage ich, die Dinge sind leider nicht so geradeaus.
Könnte sein das man mal drauf angewiesen sein wird, um solche Inhalte wie hier zu veröffentlichen.
Bisher steht gar nichts auf der schon länger so lautstark angekündigten Seite – in dieser Zeit veröffentlichen TKP oder Röper oder Ungeschnittene -zig Artikel. Sarkasmus: Ob dort das Interview von Carlson Tucker mit dem US-Botschafter bei den Zionisten veröffentlicht wird? Die Sache mit der Entität vom Nil bis zum Euphrat?
Das Missbrauchspotential sowohl der Sperren als auch der Umgehung ist natürlich groß, da sie eine verbesserte Datensammlung ermöglichen. Die Websites zB unliebsamer Ärzte können gesperrt werden, die Dienste erkennen, wer sich rekrutieren ließe. Auch über freedom.gov wären Sperren denkbar.
Die Zensur ist eine Folge der erodierenden Zustimmung der autoritären EU-Politik, die häufig nur noch 1/3 Zustimmung hat.
Das kann natürlich auf Dauer nicht funktionieren, die Proponenten überschätzen sich in ihrer Selbstvergöttlichung. Für eine Zeit kann es aber dazu dienen, Assets der Beherrschten abzusaugen. Diejenigen, die einer autoritären Politik das Wort reden, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie ihre Kinder versklaven, die für den Reichtum einiger weniger arbeiten werden.
Da ein Großteil dieser 1/3 nicht auf Grundschulniveau denken kann, bleibt allerdings die Frage, ob ihnen diese Zusammenhänge vermittelbar sind.
Ironie gehört nicht unbedingt zu den Stärken US-amerikanischer Regierungskunst. Und so scheint die Absurdität der Bezeichnung „freedom.gov“ in der trumpschen Lobhudelei schlichtweg untergegangen zu sein. Aber es passt zur einer kopfstehenden Zeit. Corona wäre übrigens ohne Eric Schmidts Kind Google niemals möglich gewesen. Und dort befinden sich bis heute (etwa unter Wegscheiders Satire) die politisch korrekten Einordnungstaferln. „Shadow Bans“ sind die aktuell perfideste Form einer scheinprivatisierten Zensur, weil der zensierte davon idR nichts mitbekommt, sondern künstlich durch KI isoliert wird. Mag sein, dass solche (auch) von der EU oder eher nationalen Regierungen instruiert werden. Exekutiert werden sie jedoch quasi exklusiv von amerikanischen Konzernen. Denn es gibt aktuell gar keine nennenswerten europäischen Plattformen.