
NATO bereitet Seeblockaden und Piratenakte gegen zivile Schifffahrt vor
Die USA und europäische Nationen schicken sich an Seeblockaden wie in früheren Kriegen zu verhängen. Öltanker und Frachtschiffe werden bereits immer häufiger gekapert.
Nach einen Bericht vom 13. Februar, hat sich der britische Verteidigungsminister John Healey sich mit seinen Amtskollegen aus den baltischen und nordischen Ländern auf der Münchner Sicherheitskonferenz getroffen, um Pläne für die illegale Beschlagnahmung von mit Russland verbundenen Öltankern in internationalen Gewässern zu besprechen. Zwangsübernahmen von Öltankern durch Staaten des Westblocks wären keineswegs beispiellos, da die US-Streitkräfte seit Ende 2025 eine Reihe von Operationen gegen Tanker in internationalen Gewässern initiiert haben, nämlich gegen solche, die venezolanisches Öl für den Export transportieren, mit dem vorrangigen Ziel, die Wirtschaft des Landes zu lähmen. Die US-Marine und die Küstenwache nahmen am 9. Februar den Öltanker Aquila II in internationalen Gewässern im Indischen Ozean ins Visier, der mindestens das achte Schiff ist, das von den US-Streitkräften zur gewaltsamen Beschlagnahmung ins Visier genommen wurde.
In einem Kommentar zu den laufenden westlichen Operationen gegen die zivile Schifffahrt der betroffenen Länder warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow kürzlich: „Das Ziel der USA – die Weltwirtschaft zu dominieren – wird mit einer ganzen Reihe von Zwangsmaßnahmen erreicht, die mit fairem Wettbewerb unvereinbar sind.
Um dieses Ziel zu erreichen, wolle die US-Führung „die Kontrolle über alle Routen übernehmen, über die die führenden Länder der Welt und alle Kontinente mit Energieressourcen versorgt werden“. „Es wird ein ‚Krieg‘ gegen Tanker auf offener See geführt“, fügte er hinzu. Die rasche Ausweitung der NATO-Truppenstationierungen in der Arktis, durch die sich die Streitkräfte immer näher an russisches Territorium heranbewegen, wird von Analysten weithin als Teil der Bemühungen interpretiert, eine gewisse Kontrolle über die Nordostpassage zu erlangen.
Die Nordostpassage machte im Oktober 2025 Schlagzeilen, nachdem die chinesische Handelsflotte mit Unterstützung der russischen Atom-Eisbrecherflotte ihre erste Containertransportfahrt nach Europa durch diese Passage unternommen hatte. Dadurch halbierte sich die Transportzeit im Vergleich zu den südlichen Routen durch die Straße von Malakka und den Suezkanal nahezu.
Berichten zufolge wird eine Seeblockade in der Ostsee-Arktis-Region gegen Russland geplant. Norwegen, Schweden und Finnland sollen ebenfalls „zusammenarbeiten, um die militärische Mobilität durch die Entwicklung von Transport- und Logistikkorridoren von West nach Ost sowie durch die grenzüberschreitende Nutzung von Stützpunkten und anderer militärischer Infrastruktur zu erhöhen“.
Es ist zu erwarten, dass die NATO-Mitgliedstaaten nicht nur Öltransporte, sondern auch eine Vielzahl anderer ziviler Exporte ins Visier nehmen werden. So enterten beispielsweise im November 2025 US-Spezialeinheiten ein Frachtschiff in den internationalen Gewässern des Indischen Ozeans und beschlagnahmten, entfernten und vernichteten zivile Güter, die von China in den Iran transportiert wurden. Bereits 2019 enterten und beschlagnahmten US-Streitkräfte ein nordkoreanisches Kohleexportschiff, die Wise Honest, die anschließend verkauft und die Gelder vom US-Finanzministerium einbehalten wurden. Das US Naval Institute schlug 2020 vor, Söldner anzuheuern, um chinesische zivile Schiffe auf ähnliche Weise anzugreifen, um den Druck zu erhöhen.
Es handelt sich also um eine US-Politik, die unabhängig von der gerade im Amt befindlichen Regierung betrieben wird. Zurückzuführen ist dies wohl auf die Erkenntnis, dass die USA samt ihren europäischen Vasallen gegenüber dem globalen Süden immer mehr immer mehr an Boden verlieren. jahrzehntelange Finanzialisierung und Globalisierung der Wirtschaft haben den West geschwächt und den Süden gestärkt. Die Krise ist hausgemacht.
Quelle Bild: U.S. Special Forces entern Tanker
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Die NATO entpuppt sich immer wieder als das, was sie ist! Eine Terror-Organisation der Machteliten, um ihre persönlichen Macht-Interessen durchzusetzen! Die Bürger brauchen so etwas nicht. Wir würden es sogar begrüßen, wenn Handelsschiffe überall ungestört fahren können!
Die EU importiert etwa 2,2 Mio bpd Rohöl aus Norwegen und 1 Mio bpd aus dem Vereinigten Königreich, 2,3 Mio bpd aus Russland über die Druschba-Pipeline (diese sind möglicherweise bereits sehr reduziert und durch Mehrmengen kleiner Lieferanten ersetzt worden) 1,6 Mio bpd aus Kasachstan und Aserbajdschan über das Schwarze Meer, 1,6 Mio bpd aus dem Maghreb, 2 Mio bpd aus Saudi-Arabien, 1 Mio bpd aus den USA, 0,5 Mio bpd aus Kanada, 1 Mio bpd aus dem Irak und kleinere Mengen aus Nigeria. Die EU fördert selbst 1 Mio bpd in der Nordsee und noch einmal 1 Mio bpd durch kleinere Förderungen in Rumänien, Griechenland, Italien. Das ergibt insgesamt einen Verbrauch von 14 Mio bpd.
Im Falle eines Krieges entstünden folgende Risiken: Entfall der Druschba-Lieferungen mit 2,3 Mio bpd, Einschränkungen von 1,6 Mio bpd durchs Schwarze Meer, Unterbrechungen von 1,5 Mio bpd aus USA/Kanada, durch die Schließung der Straße von Hormuz Entfall von 2 Mio bpd aus Saudi-Arabien und 1 Mio bpd aus dem Irak, Lieferunsicherheiten aus dem Maghreb mit 1,6 Mio bpd.
Damit beträgt das Lieferrisiko rund 10 Mio bpd oder 6.300 TWh jährlich. Zu diesen kommt das Lieferrisiko etwa 300 Mio Tonnen bereits raffinierter Ölprodukte mit 3000 TWh, von 200 Mio Tonnen Steinkohle im Jahr oder 800 TWh, dazu 450 bcm LNG und Erdgas meist per Frachter also 4500 TWh im Jahr. Bei Kernkraft besteht mittelfristig wenig Risiko, eher im Bereich Netzausfall und Diesel für Notstrom. 15 Mio Tonnen Düngemittel, die etwa 110 TWh enthalten und 20 Mio Tonnen Stahl, die 500 TWh enthalten. Das Risiko beträgt in Summe damit etwa 15.210 TWh.
Der Energieendverbrauch der EU liegt bei 12.000 bis 14.000 TWh pro Jahr.
Nach dieser groben Einschätzung überschreitet das maximale Lieferrisiko von direkter und indirekter Energie den Verbrauch. Das hängt mit Mittelwerten und verschiedenen Berechnungsarten zusammen.
Es bedeutet jedoch auch, dass der Ausfall von Energie ein relevanter Faktor der Kriegsstrategie sein wird.
Aus regenerativen Energien produziert die EU etwa 1.400 TWh und 1.000 TWh aus Kernenergie. Es ist also nicht möglich, das Importrisiko durch eine kurzfristige Produktionserhöhung zu reduzieren.
Die Ostsee will man tatsächlich komplett sperren, das ist verrückt und kriegsvorbereitend. Nach dem Motto wir weiten einfach unsere Hoheitszonen aus, dann dürfte Russland nicht mehr durch ohne Erlaubnis. Das wäre dann sogar so was ähnliches wie internationales Recht, natürlich nicht wirklich aber man könnte drauf pochen. Das wird gerade vorbereitet. Russland wird sichs nicht gefallen lassen und Kriegsschiffe mitschicken. Da wirds dann brenzlich, wie seinerzeit vor Kuba.
an könnte ja dummy’s losschicken, die sich nach dem überfall der piraten selbstversenken
Dann würde man sich auf deren Niveau begeben …
@,
stimmt, aber man muss sich manchmal auch in der sprache seines gegenübers artikulieren,
um nicht missverstanden zu werden oder es nicht als schwäche aussehen zu lassen.
einfach grenzen setzen, wie bei kindern oder im umgang mit problematischen menschen.