Deutsche Regierung will Gesundheitswesen kriegstauglich machen

17. Februar 2026von 1,6 Minuten Lesezeit

Wer Krieg führen will braucht nicht nur ein kriegstaugliches Militär und eine kriegstaugliche Bevölkerung, sondern auch die Möglichkeit verletzte Soldaten wieder frontreif zu machen. Darauf müssen Spitäler und das Gesundheitswesen vorbereitet sein.

Laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt nimmt zunächst die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) diese Aufgabe in Angriff. Das ist offenbar auch höchste Zeit, denn Deutschland gefolgt von der EU soll – geht es nach dem Willen der Regierungen – 2029 wieder in den Krieg gegen Russland ziehen. Sie will das Gesundheitssystem auf den „Verteidigungsfall“ einstellen und dafür im Sommer einen Gesetzentwurf vorlegen. „Darauf sind wir bislang zu wenig vorbereitet“, sagte sie der Welt am Sonntag.

Der Artikel im Ärzteblatt hat offenbar die Aufgabe die Ärzte darauf einzustimmen. Deshalb wird auch die passende militärische Terminologie verwendet, wie wir älteren Menschen sie noch aus dem vorigen Krieg kennen.

Die ist dauernd von „Lagen“ die Rede, fremd im Gesundheitswesen üblich beim Militär:

Die größten Schwachstellen sieht Warken „beim Lagebild, bei der Datenlage und bei der Qualifikation“. Die Ausbildung müsse stärker auf Krisenlagen ausgerichtet werden: „Wo gibt es Kapazitäten? Wer hat Know-how für Kriegsverletzungen? Wie kann man Freiwillige gewinnen? Das ist eine neue Aufgabe.“

Unklar sei zum Beispiel, wie viele Beschäftigte im Gesundheitssystem auf Kriegslagen passende Kenntnisse hätten. Bislang werde das nicht zentral zusammengeführt, jetzt müsse man es speziell erfassen.

Auch worum es geht wird klar gemacht, nämlich um „Verletzte der Bundeswehr oder von Nato-Partnern zu versorgen. Dafür brauche man klare Zuständigkeiten, funktionierende Kommunikationswege, ausreichende Behandlungskapazitäten und gegebenenfalls Vorräte an Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Na dann, auf in den nächsten Krieg.

Bild von Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay

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9 Kommentare

  1. Jan 17. Februar 2026 um 11:51 Uhr - Antworten

    Danke für den Begriff „frontreif“, den ich nicht kannte!

    Als Kanonenfutter muss man nicht piobello hergerichtet sein, in der Ukraine dauert der Fronteinsatz bis zum Tod je nach Quelle nur 4 bis 10 Stunden.

    Länger muss die medizinische Versorgung nicht halten. Da reicht der „Goldstandard“!

    Fürs Hirn benötigt man wenig Aufwand, wo nichts ist, kann nichts kaputt gehen. Immerhin sind das Leute, die es für EXTREM TERRORISTISCH gehalten haben, anstelle von Krieg und Verderben auf Diplomatie und Ausgleich zu setzen.

  2. Glass Steagall Act 17. Februar 2026 um 11:47 Uhr - Antworten

    Krieg und Gesundheit sind zwei Begriffe, die nicht zusammen passen! Ja sie schließen sich sogar gegenseitig aus! Wer sie zusammen bringen will, der versucht Menschen zu manipulieren und für dumm zu verkaufen!

  3. VerarmterAdel 17. Februar 2026 um 11:46 Uhr - Antworten

    Das sagen die ferngesteuerten Vollidioten und Berufsschwerstverbrecher, die die Söldner*) der Firma „Wir.Dienen.ISrahell.“ ins Loch geschmissen und verklagt haben, wenn sie sich nicht zur Sicherstellung der Kampffähigkeit mit toxischem Dreck und Müll haben injizieren lassen im Heiligen Kampf gegen Putin, äh, die fiktive Bedrohung durch angeblich existierende Viren.

    Wer solche Leute noch ernst nimmt, sollte sich vielleicht einmal auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen.

    *) Warum Söldner? Ja ist die Bananenrepublik Deutsch denn ein souveräner Staat? Na also.

  4. wolfferth 17. Februar 2026 um 11:23 Uhr - Antworten

    Ganz oben auf der letzten Bilderberg Konferenz standen Themen wie Depopulation und Migration. Vom Militär hab ich keine Ahnung aber was gibt’s denn zu verteidigen?

    • Hausmann_Alexander 17. Februar 2026 um 11:44 Uhr - Antworten

      Meiner Meinung nach ist es wichtig, Menschen zu bleiben und sich nicht manipuliert zu lassen, um eine Marionette von anderen zu sein, weil die zu feige sind ihre Fehler einzugestehen.

      Das Fundament des Friedens in Deutschland ist das Grundgesetz.

    • Jan 17. Februar 2026 um 12:01 Uhr - Antworten

      Mit Degrowth entsteht ein andauernder Mangel. Damit wird der Mensch potentiell zum Nahrungsmittelkonkurrenten. Esoteriker nutzen das zur Inszenierung biblischer Prophezeihungen.

      Ressourcen, insbesondere Öl als bis heute wichtigste Energieressource, verschiebt die internationale Machtbalance, weil die Ressourcenländer im Mangel entscheiden können, wen sie am Leben lassen.

      • Hausmann_Alexander 17. Februar 2026 um 12:17 Uhr

        un cut news .ch
        Drei Mythen über den Welthunger
        RevealedEye
        September 16, 2025

        „Wir haben es alle schon gehört: „Es gibt einfach zu viele Menschen auf der Welt. Deshalb gibt es Hunger.“ Oberflächlich betrachtet klingt das logisch – aber es ist schlichtweg falsch.“

        „Die Welt produziert bereits mehr als genug Lebensmittel, um alle Menschen zu ernähren. Tatsächlich liefert die weltweite Nahrungsmittelproduktion weit über 2.800 Kalorien pro Person und Tag – und dabei sind Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vieh aus der Graslandwirtschaft noch nicht einmal mitgerechnet. Das Problem ist nicht die Knappheit, sondern die Verteilung.“

  5. Hausmann_Alexander 17. Februar 2026 um 11:19 Uhr - Antworten

    „Das ist wirklich spannend“, antwortete Bartiromo. Pathak fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass sich jemand mit Amerika anlegen will, wenn Amerika über Hunderttausende von Humanoiden und Robotern verfügt, die jederzeit einsatzbereit sind – das ist der größte Friedensbeschleuniger unserer Zeit. Wir denken paradox: Mehr Humanoide im Militär bedeuten mehr Frieden auf der Welt.“

    Quelle:
    „Terminator“-Moment: Humanoider Roboterhersteller mit KI-Modell namens „Skynet“ entsendet Tausende Bots in die Ukraine und kooperiert mit dem Verteidigungsministerium an der Zukunft der Kriegsführung.
    un cut news. ch
    Februar 17, 2026

    Siehe aber:
    https://tkp.at/2026/02/07/china-baut-erste-20-gw-laserwaffe-mit-60-sekunden-salven-ein-starlink-killer/

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