
Polens Präsident will Atomwaffen für sein Land
Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat erklärt, dass Polen über eigene Atomwaffen verfügen muss, um sich angemessen vor potenziellen Angreifern schützen zu können.
In einem Interview mit dem kommerziellen Fernsehsender Polsat News sagte Nawrocki, der mit den oppositionellen Konservativen (PiS) sympathisiert, gestern, dass er den Aufbau der polnischen Sicherheit auf der Grundlage von Atomwaffen befürworte. Polen hat ohnehin schon eine der größten Streitkräfte in Europa und liefert mit deisem Begehren durchaus und wird von niemanden bedroht, diesmal selbst von Deutschland nicht. Die Forderung macht aber deutlich wie berechtigt ein ähnlicher Wunsch des Iran wäre, der bekanntlich seit Jahrzehnten von den aggressivsten Mächten auf dem Planeten bedroht und immer wieder bombardiert und angegriffen wird.
„Ich bin ein großer Befürworter der Teilnahme Polens an einem Nuklearprojekt zum Aufbau der Sicherheit Polens“, sagte Nawrocki, räumte jedoch ein, dass dies die Zusammenarbeit mit Verbündeten erfordern würde.
„Dieser Weg, unter vollständiger Einhaltung aller internationalen Normen, ist der Weg, den wir gehen müssen. Wir müssen Schritte unternehmen, damit wir beginnen können. Wir sind ein Land am Rande eines bewaffneten Konflikts. Die aggressive, imperiale Haltung Russlands gegenüber Polen ist offensichtlich“, so Nawrocki.
Auf Fragen zu den Reaktionen Russlands auf den Start eines polnischen Atomprogramms antwortete Nawrocki: „Russland könnte auf alles aggressiv reagieren.“
Der russische Senator Alexey Pushkov antwortete auf Nawrockis Worte, dass „übermäßige Ambitionen für Polen immer ruinös waren“. Er meinte, Polen sei nicht in der Lage, eigene Nuklearkapazitäten aufzubauen, und müsse sich wahrscheinlich auf andere europäische Staaten wie Frankreich verlassen.
Russische Medien wiesen auch darauf hin, dass Polen weiterhin Unterzeichner des Nichtverbreitungsvertrags ist, und erklärten, dass Warschaus Versuch, Atomwaffen auf seinem Territorium zu stationieren, die gesamte Region destabilisieren würde.
Die polnisch-russischen Beziehungen bleiben angespannt, mit gegenseitigen Schließungen von Konsulaten und dem Vorwurf Polens, Russland betreibe hybride Aktionen wie Sabotage, Cyberangriffe, Desinformation und den Einflug von mehr als 20 russischen Drohnen in den polnischen Luftraum im vergangenen Herbst.
Die Idee, eine Form der nuklearen Abschreckung zu etablieren, kam kurz nach der Ausweitung des laufenden Krieges im Donbass und der Ukraine im Jahr 2022 auf. Nawrockis Vorgänger, Andrzej Duda, erklärte, dass Polen offen für die Stationierung von Atomwaffen sei und diese Idee mit den USA diskutiert habe.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, der die Mitte-Links-Koalitionsregierung Polens anführt, begrüßte im vergangenen Jahr die Idee des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, den nuklearen Schutzschild seines Landes auf die europäischen Verbündeten auszuweiten.
Die derzeitige Regierung unter Tusk und die letzte PiS-Regierung haben sich jedoch auf den Aufbau einer starken konventionellen Kapazität konzentriert, wobei Polen die höchsten Verteidigungsausgaben pro Kopf in der NATO hat und über die drittgrößten Landstreitkräfte des Bündnisses verfügt.
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Wie woanders vorgerrechnet, habe ich die Befürchtung, dass Russland jede größere Auseinandersetzung mit Europa binnen weniger Tage gewinnen könnte, indem es die Druschba-Pipeline zudreht.
Über die Druschba läuft in Energie gerechnet grob das Dreifache in die EU, wie durch Nordstream, oder das Vierfache des französischen Atomstroms, von Wind und Solar ganz zu schweigen.
Was nützt Polen eine Atomwaffe gegen Russland, wenn es vorher wegen Zusammenbruchs aller Lieferketten – ohne Strom nicht einmal mehr Wasser! – binnen drei Tagen die weiße Fahne hissen muss?
Oder es ist alles abgekartet, das bliebe eine Möglichkeit.
Ich bin dafür Südtirol, Liechtenstein und Andorra auch nuklear zu bewaffnen.
Immerhin sind das kleine Regionen welche sich sonst gegen die aggressiven Nachbarn nicht verteidigen können.
Es ist einfach nur noch erschreckend wie leichtsinnig derartige Politiker mit einer damit wahrscheinlichen globalen Katastrophe umgehen.
Ich denke, es geht um was anderes.
Wenn die Welt erfährt, welche Politiker, Stars, Staatsanwaltschaften, Richter, …
in Menschenhandel (Epstein-Akten u.a.) verwickelt sind, werden Atombomben meiner Meinung nach gegen die Bevölkerungen eingesetzt.
Und „die“ gehen in ein Atomschutzbunker.
Denkbar! Personen, die schwere sexualisierte Gewalt gegen Kinder ausüben – körperliche oder seelische Verstümmelungen und Tod werden nicht dadurch zu „Missbrauch“ reduziert, weil den Tätern noch einer abgeht, das zeigt nur die Pervertierung unserer Justiz – haben natürlich eine ganze Reihe diagnosefähiger Defizite und sind von daher nicht für Machtpositionen geeignet. Dass die Wähler sie dennoch in diese Positionen heben und sich dringend wünschen, dass Sadisten und Perverse über ihre Medikamentierung, Nahrung, Umweltgifte und Kinder entscheiden, ist ein Beweis für die völlige Überlebensunfähigkeit der demokratischen Masse im darwinschen Sinne.
Und das war von den Tätern vorhergesehen und kalkuliert. Ich bin nicht sicher, dass sie noch die Verseuchung einplanen, wenn die Leute sich bereits in Massen selbst vernichten. Aber sie hätten zweifellos die Möglichkeit.
Ich halte die Handlungen im Spiel FallOut4
für sehr möglich.
Es gibt wieder Neuauflagen
für andere Konsolen und es wurde auch als Film-Serie herausgebracht (über Filme reden die Menschen mehr als Spiele).
Auch ergeben dadurch 15-Minutenstädte Sinn, dass alle in einem Radius sind.