
Deutsche Gasmangellage verschärft – Experten fordern Sofort-Maßnahmen
Diese Probleme sind von der deutschen Politik verursacht: Vernachlässigung der Gasbefüllung, die Abschaltung von Kernreaktoren, die Einstellung der Gasimporte aus Russland und eine übermäßige Abhängigkeit von unbeständiger Wind- und Sonnenenergie, verschärft durch einen normalen, kälteren Winter.
Die politischen Entscheidungsträger unterschätzen noch immer die Schwere der Lage, verbreiten irreführende Informationen über LNG-Terminals und ignorieren die sinkenden Gasvorräte, insbesondere in Bayern, wo diese deutlich unter dem Zielwert liegen. Ein unkontrollierter Abfall des Gasdrucks, der zu einer automatischen Abschaltung der Heizungsanlagen führen würde. Die Gasspeicher in Bayern sind derzeit zu 19 % gefüllt, weit unter der Schwelle von 40 %, die in früheren Katastrophenübungen als kritisch angesehen wurde.
So sieht die Stromerzeugung in den letzten 7 Tagen aus: grau bezeichnet Erzeugung aus „konventionellen“ Quellen und macht den Großteil aus. Sonne, Wasser und Wind bringen derzeit wenig. Derzeit werden 20 bis 30 % des deutschen Stroms mit Gas erzeugt (Teil der grauen Fläche oben,), eine Rolle, die Kernkraftwerke hätten übernehmen können, was den direkten Zusammenhang zwischen ihrer Abschaltung und dem gestiegenen Gasbedarf verdeutlicht.

LNG-Importe erweisen sich aufgrund von Faktoren wie Winterstürmen in den USA und gefrorenen Meeren als unzuverlässig und bleiben damit stets hinter den politischen Versprechungen zurück.
Der „ideologische” Ansatz der deutschen Energiepolitik ignoriert völlig physikalische und mathematische Realitäten und hat zum Abbau effizienter und sicherer Kraftwerke geführt, während man sich auf instabile und teure Alternativen verlässt. Die Kosten der Netzinstabilität (Redispatch-Maßnahmen) sind im Vergleich zu Ländern wie Frankreich mit stabilen Kernkraftwerken extrem hoch.
Das Fracking von Erdgas in Deutschland, das Vorkommen für 30 Jahre sichern könnte, wird politisch abgelehnt, während gleichzeitig Fracking-Gas aus den USA importiert wird.
Hier die traurigen Daten der Gaslage aus Deutschland von Sonntag 8.2. 23 Uhr:

Dramatische potenzielle Konsequenzen der Gasmangellage:
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Unkontrollierte Heizungsausfälle: Ein zu geringer Gasdruck in den Netzen könnte dazu führen, dass Heizungen im Störmodus landen und erst nach Monaten von Technikern wieder in Betrieb genommen werden können, was bei Kälte verheerend wäre.
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Industrielle Abschaltungen: Nicht-systemrelevante Industrien wären die ersten, die vom Gasnetz getrennt würden, mit massiven wirtschaftlichen Schäden.
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Blackouts und soziale Unruhen: Ein großflächiger Stromausfall (Blackout) bei niedrigen Temperaturen könnte zu einem Zusammenbruch kritischer Infrastrukturen wie Wasserversorgung und Kommunikation führen und soziale Unruhen verursachen. Die Situation in Berlin, wo Haushalte nach Ausfällen monatelang ohne Heizung blieben, wird als Warnsignal gesehen.
Was würde geschehen, wenn die Gasversorgung zusammenbräche? Die Folgen wären von sehr ernster Natur. Man braucht etwas Phantasie, um sich die Folgen im Detail vor Augen zu führen. Fällt in Millionen von Haushalten die Heizung aus, würden die Menschen innerhalb eines Tages alle möglichen elektrische Heizgeräte einschalten, seien es Heizstrahler, Heizlüfter, Öfen, Kochfelder, sogar Föhne – einfach alles. Das Stromnetz kann die zusätzlich erforderliche Menge an Energie nicht liefern und würde ebenfalls zusammenbrechen, zumal auch die Gaskraftwerke ausfallen würden.
Zu allem Übel fiele auch die Wasserversorgung aus, da das Trinkwasser mit elektrischen Pumpen befördert wird. Vielen ist nicht bewusst, dass dann auch die Toilette nicht funktioniert. Hinweis: Nicht spülen. Im Spülkasten befinden sich möglicherweise die letzten 10 Liter Trinkwasser.
Dringend benötigte Lösungsansätze
Experten fordern eine Abkehr von der „Aussitz“-Mentalität und stattdessen ehrliche Kommunikation über die Ernsthaftigkeit der Lage sowie die schnelle Umsetzung pragmatischer Lösungen, die alle verfügbaren Potenziale nutzen. Jeder verlorene Tag gehe zu Lasten der Gesellschaft und des Wohlstands.
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Sofortige Gasreduktion: Die Bevölkerung und Unternehmen müssen ihren Gasverbrauch umgehend reduzieren.
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Reaktivierung der Atomkraftwerke: Die Wiedereinschaltung der letzten acht AKWs wird als schnelle und effektive Maßnahme zur Sicherung der Stromversorgung und Reduzierung des Gasverbrauchs vorgeschlagen.
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Volle Nutzung des Biogas-Potenzials: Bürokratische Hürden müssen abgebaut und Anreize für Biogasanlagen geschaffen werden, um ihre Kapazitäten maximal auszuschöpfen.
Ist Deutschland noch zu retten? Gemeinsam mit @AnthonyRobertLee- @christianlohmeyer5794 @WippiTV und Stefan von Outdoor Chiemgau suchen Probleme und Lösungen. Biogas? AKW? Gas?
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Die Amis haben vor wenigen Monaten ein Gesetz verabschiedet, das die Ausfuhr von Kohlenwasserstoffen nur erlaubt, wenn der Bedarf im Inland gedeckt ist. Da die Amis zumindest aus Kanada importieren, ist die Situation nicht dazu geeignet, sich von US-Lieferungen abhängig zu machen. Allerdings ist die Verfügbarkeit von Gas besser als von Diesel.
Die Idee, in Deutschland zu fracken, ist bedenkenswert, allerdings habe ich gehört, dass die Geologie eine andere ist als in den USA und bestimmte technische Risiken bestehen.
Deutschland verfügt über leicht gewinnbare Braunkohle, die für etwa 100 Jahre die Stromversorgung sicherstellen könnte. Man verfügt aber nicht mehr über die entsprechenden Kraftwerke, weil man diese auf Gas umgerüstet hat.
Strom ist nur ein kleiner Anteil der insgesamt verbrauchten Energie. Diese besteht etwa zu je ein Drittel aus Gas, Kohle und Ölprodukten. Der Anteil regenerativer Energien liegt weltweit bei etwa 4%, Kernkraft liefert in gleicher Größenordnung. In Deutschland dürfte der Anteil regenerativer Energie einschließlich Biomasse bei 22% liegen, also noch deutlich unter ein Drittel.
Russland liefert über die Druschka-Pipeline etwa 2,2 Mio bpd Öl in die EU. Das sehr grob gesagt soviel wie Norwegen liefert oder in etwa soviel wie die EU selbst in der Nordsee und in Rumänien produziert.
Diese 2,2 Mio bpd Rohöl hochgerechet auf ein Jahr, entsprechen dem 2,3-fachen der deutschen Jahresstromproduktion.
Noch einmal gesagt, die Jahreslieferung durch die Druschka, also in mehrere Länder, entspricht grob 2,3 Jahre Stromerzeugung in Deutschland.
Diese Druschka-Pipeline soll möglichst bald abgedreht werden, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren. Neuste Idee der Leyen-Kommission.
Es gibt keine Möglichkeit, diese Menge Rohöl irgendwo auf der Welt einzukaufen. Es ist auch völlig unmöglich, diese Menge Energie durch regenerative Technologien oder Kernkraft zu ersetzen.
Natürlich ist die EU durch die Druschka-Pipeline erpressbar und jeder Krieg gegen Russland unmöglich.
Was mich erstaunt, ist, dass es keinen Journalisten und keinen Politiker interessiert. Haben die alle keine Kinder?
So schlimm kann es nicht sein, wenn ich mir die Entwicklung dieses ETF anschaue: XS2872233403
Habe von meinen Großeltern aus einer anderen Zeit eine Fliese mit der Aufschrift „Gelobt sei was hart macht“ geerbt. Eine Neuauflage würde wohl „Gelobt sei was arm macht“ heißen.