USA sagen Verhandlungen mit Iran ab

4. Februar 2026von 5,1 Minuten Lesezeit

Kurznachricht: Weil der Iran erklärte, er wolle ausschließlich über seine Atomindustrie mit den USA sprechen, nicht aber über seine Außenpolitik und seine Raketenentwicklung, mit der inzwischen auch eigene Satelliten ins All geschossen werden, haben die USA die geplanten Gespräche in Oman abgesagt. Mögliche Folgen für Europa. (Update am Ende)

Basierend auf den aktuellen Berichten aus zuverlässigen Quellen werden die geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Oman, die für Freitag (den 6. Februar 2026) vorgesehen waren, nicht stattfunden, sondern wurden abgesagt. Die Verhandlungen sollten ursprünglich in der Türkei (Istanbul) stattfinden, aber der Iran forderte eine Verlegung nach Oman und ein bilaterales Format, das sich ausschließlich auf das nukleare Programm beschränkt, ohne weitere Themen wie ballistische Raketen oder regionale Konflikte einzubeziehen. Die USA lehnten diese Forderungen ab und bestanden auf dem ursprünglichen Format in der Türkei, was zu einem Scheitern der Planung führte. Ein hochrangiger US-Beamter wurde zitiert mit: „Wir sagten ihnen, das ist es oder nichts, und sie sagten ‚ok, dann nichts‘„.

Der Iran hatte die Verlegung nach Oman gefordert, um die Diskussionen auf frühere Runden in dem Land fortzusetzen und eine Erweiterung auf andere Themen zu vermeiden. Dies geschah vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen, auch durch den Abschuss einer iranischen Drohne durch US-Streitkräfte in der Arabischen See.

Präsident Donald Trump bestätigte in einer Pressekonferenz, dass Verhandlungen im Gange seien, betonte jedoch, dass der Iran weitere US-Militärschläge vermeiden wolle. Trotzdem brach der Dialog ab, da Washington die iranischen Bedingungen ablehnte, insbesondere nicht über sein Raketenprogramm und seine Außenpolitik diskutieren wollte. Frühere Berichte aus Januar 2026 deuten auf diplomatische Drücke hin, bei denen Länder wie Saudi-Arabien, Türkei, Qatar und Oman intervenierten, um Eskalationen zu verhindern. Ein geplanter US-Angriff auf den Iran wurde damals angeblich aufgrund solcher Warnungen abgesagt.

Iranische Medien berichteten zunächst über die geplanten Gespräche in Oman, ohne die Absage zu bestätigen. US-Quellen wie Axios und Fox News betonen jedoch die Absage und die US-Haltung. Die Spannungen steigen weiter an, denn der Iran lehnt US-Forderungen ab, und beide Seiten bauen militärische Präsenz in der Region auf.

Schlussfolgerung

Wie erwartet haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder erhöht, weil die USA darauf bestanden, nicht nur über die Atompolitik des Landes zu verhandeln, sondern dem Land auf Grund der Forderungen Israels auch Beschränkungen hinsichtlich der Raketenentwicklung und Außenpolitik aufzwingen wollten. Es war von Anfang an klar, dass diese Punkte aber nie zur Diskussion stehen würden. Sie sind die Basis der Abschreckungsfähigkeiten und der Souveränität. Ein Verzicht darauf käme der absoluten Unterwerfung unter eine Vasallenherrschaft gleich, hörte man unisono aus dem Iran.

Der ehemalige Berater des Verhandlungsteams der JCPOA (Atom) Gespräche der Regierung, Seyed Mohammad Marandi postet auf x.com die Warnung:Es ist an der Zeit, alle Länder, die US-Basen in der Region des Persischen Golfs beherbergen, unverzüglich zu verlassen.“ Was darauf hindeutet, dass das Land einen unmittelbaren Angriff erwartet, und daraufhin alle Basen der USA in der Region ins Visier nehmen will.

Es hat den Anschein, dass der Iran sich derzeit bereit für einen Show-Down fühlt, möglicherweise, weil die Regierung glaubt, während dem 12-Tage-Krieg im letzten Jahr und den kürzlichen Unruhen, alle Mossad- und CIA-Agenten identifiziert und neutralisiert zu haben, und nicht darauf warten will, bis diese kleine Armee im Inneren des Landes neu aufgebaut wurde.

Folgen des Krieges

Sowohl für Donald Trump als auch für die Regierung des Irans könnte ein Krieg, der sich nicht ausweitet, sondern auf niedrigem Niveau stattfindet, von Nutzen sein, die jeweiligen Bevölkerungen hinter sich zu scharen. Aber sobald die Schifffahrt durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogen wird, hat dies erhebliche Auswirkungen, schon alleine durch rapide steigende Versicherungsprämien, ohne dass eine einzige Mine gelegt wurde. Sollte der Straße von Hormus vermint werden, und der Jemen, wie angekündigt in den Krieg eintreten und die Einfahrt zum Roten Meer blockieren, hätte das noch nicht absehbare Folgen für die europäische Wirtschaft.

Die USA wären lediglich am Rande betroffen, aber blieben auch nicht ganz verschont. Hauptleidtragende wären jedoch eindeutig die Europäer.

P.S. Nachricht in letzter Minute: Es ging nie um die Iraner.

US-Außenminister Marco Rubio: „Wir werden kein Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnen, das nicht die Reichweite seiner ballistischen Raketen begrenzt, damit diese Israel nicht länger bedrohen können.“

UPDATE 06. Februar 2026

Das Treffen zwischen Witkoff und dem iranischen Außenminister sowie den Delegationen in Oman fand statt. Zustandegekommen, weil anscheinend die US-Seite zugestimmt hatte, dort nur über die Frage der Uran-Anreicherung zu sprechen. Die USA fordern allerdings weiter eine Erweiterung der Agenda auf ballistische Raketen, Einfluss auf die Außenpolitik des Irans und andere Punkte der iranischen Politik. Und der Iran erklärt erneut, dass das Raketenprogramm nicht verhandelbar ist.

Regionale Akteure wie Oman haben intensiv vermittelt, um die Gespräche zu retten, doch Experten sind skeptisch, ob Fortschritte möglich sind, angesichts der anhaltenden Spannungen und inneriranischen Proteste.Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass die Diskussionen derzeit laufen, ohne klare Hinweise auf Durchbrüche.

UPDATE 07. Februar 2026

Die Gespräche in Oman sind beendet ohne Ergebnisse. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart. Nima R. Alkhorshid (derzeit im Iran), Lawrence Wlikerson (ehem. Oberst der US-Armee) und Larry C. Johnson (ehem. CIA Analyst) diskutierten das Ergebnis in einem Video. Der Eindruck wird vertreten, dass die aufgefahrenen Marineeinheiten und verfügbaren Soldaten gar nicht in der Lage wären, einen Krieg gegen den Iran entscheidend zu gewinnen. Im Gegenteil könnte es zu deutlichen Verlusten der US-Einheiten führen, nicht zuletzt zu einer möglichen Versenkung eines Flugzeugträgers. Daher erscheint es den Experten unwahrscheinlich, dass die USA angreifen. Die Unbekannte in der Gleichung ist das Verhalten Israels.

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12 Kommentare

  1. Jochen Mitschka 6. Februar 2026 um 6:57 Uhr - Antworten

    Februar: Gespräche zwischen Iran und USA im Oman finden statt, nachdem die USA zugestimmt hat doch nur und ausschließlich über die Urananreicherung und die Atomindustrie des Iran zu sprechen, und NICHT über Raketen, Außenpolitik und die vielen anderen Forderungen, welche von Israel aufgestellt worden waren.

    Traditionelle Wettbüros in London bieten keine standardisierten Quoten für einen Iran-USA-Deal im Oman an.

    Online-Prediction-Märkte wie Polymarket deuten darauf hin, dass ein Deal zwar möglich ist, aber nicht als sichere Erwartung gilt (ungefähr ~50:50-Chancen im breiteren Jahr 2026).

    Im Internet hört man Stimmen „Mit oder ohne Deal, wir werden den Iran mit Gewalt holen“. Auch aus Israel klingt es ähnlich.

  2. sandako 5. Februar 2026 um 10:36 Uhr - Antworten

    Mit in Rechnung zu stellen sind, neben den Aktionen der anderen Staaten in der Region, auch die Aktionen Chinas und Russlands. China kann es sich nicht leisten, Iran als Partner, der auch die Neue Seidenstraße ermöglichen würde, oder als Erdöllieferanten zu verlieren. Russland will eine amerikanische und israelische Dominanz im Nahen-Osten verhindern. Marine-Manöver mit China, Russland und dem Iran wirken wahrscheinlich abschreckend auf einen möglichen Angreifer. Doch oft entstehen Kriege leider ohne eine rationale Abwägung der Risiken.

    • Jan 5. Februar 2026 um 22:33 Uhr - Antworten

      „China kann es sich nicht leisten, Iran als Erdöllieferanten zu verlieren.“

      Schauen wir uns das genauer an. Offenbar bezieht China aus dem Iran 1,4 Mio bpd. Aus Saudi-Arabien, also durch die Straße von Hormuz, importiert China offenbar 2 Mio bpd. Letzteres ist weniger als die Leyen-Kommission den Europäern aus Russland abdrehen will. Die Gesamtmenge ist aber erwa ein Drittel der angeblich gigantischen russischen Förderung.

      Angenommen China müsste auf die Mengen verzichten, die etwa 35% seines Imports betragen. Dann gäbe es wohl nur die Möglichkeit, diese aus Russland zu beziehen. Russland hat zwei Pipelines, die nach China liefern könnten, die ESPO nach Kozmino, durch die Russland offenbar auch nach Japan liefert, und die fast parallele Power of Siberia, die eine Gaspipeline ist, aber auch einen Ölstrang erhalten soll. Geliefert wird dort aus Feldern in Siberien und Jakutien. Eine Erhöhung wäre machbar, aber teuer und schwierig und eher langfristig. Russland könnte entscheiden, statt nach Japan nach China bis nach Shanghai zu liefern. Das würde wohl etwa die Iranische Lieferung kompensieren.

      Schwieriger würde es kurzfristig mit Ersatz der Saudischen Lieferung, wenn die Straße bon Hormuz zugeht.

      Hier könnte man über folgendes Spekulieren: Die selbstvergöttlichte Leyen möchte die Druschba-Pipeline nach Europa abdrehen. Diese Mengen könnten relativ kurzfristig per Bahn und Schiff umdisponiert werden, Russland kann das. In Frage kämen die Häfen Primorsk bei Leningrad in der Ostsee oder von Novorossiysk im Schwarzen Meer.

      Von Primorsk liefert Russland aktuell nach Indien. Die Route geht durch den Nordostseekanal (NOK) bei Kiel oder durch Kattegat und Skagerrak um Dänemark über Gibraltar durch den Suezkanal.

      Von Novorossiysk aus müssten die Tanker durch den Bosperus und ebenfalls durch den Suezkanal. Um das Kap der Guten Hoffnung herum sind es sagen wir 8.000 km mehr.

      Im Kriegsfalle wäre der NOK sofort gesperrt und der Skagerrak mit einem Ruderboot. Der Bosperus könnte ebenfalls zur Hürde werden, hängt von Erdogan ab. Offenbar planen die USA ja die Sperre des Suezkanals am Horn von Afrika. Gibraltar ist auch nicht breit.

      China könnte sicher auf vielleicht 20% seiner Ölimporte verzichten. Aber zusammen mit einem Exportstopp im Kriegsfalle könnte das eine Immobilienkrise auslösen, auf die etliche Analysten sowieso schon warten.

      Meine Glaskugel sagt: Es geht nicht um Israel. Europa will sich die Iranischen Felder unter den Nagel reißen. China muss auf etwa 20% seiner Importe verzichten und sein Wachstum beenden. Danach müssen USA und Russland im Eis bohren, entsetzlich, schwierig, teuer.

      Das alles unter der Voraussetzung, dass Saudi-Arabien nicht mehr liefern kann. Etwa 2 Mio bpd würden damit frei. Diese Mengen, so sie durch die Straße von Hormuz kommen, könnten dann nach Japan oder teilweise nach Europa gehen. Oder die Saudis gehen pleite.

  3. Daisy 5. Februar 2026 um 3:03 Uhr - Antworten

    Ich bringe mal wieder einen Hoffnungsstrahl herein…
    „Nach Angaben von zwei US-Beamten gegenüber dem Portal Axios sind die Pläne für die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran nach Lobbybemühungen arabischer und muslimischer Führer noch auf dem Tisch. Auch ein Wechsel von Istanbul nach Oman steht plötzlich im Raum.“

    Sie haben uns gebeten, das Treffen beizubehalten und uns anzuhören, was die Iraner zu sagen haben. Wir werden das Treffen durchführen, wenn sie darauf bestehen, aber wir sind sehr skeptisch“, sagte ein Beamter.
    ….
    9 Länder der Region versuchen, die USA umzustimmen. Man hat zurecht Angst vor einem Flächenbrand.
    Witkoff reist voraussichtlich am Donnerstag gemeinsam mit Trumps Schwiegersohn Kushner nach Katar. Dort stehen Gespräche mit dem Premierminister über den Iran an.

    Mein Blick in die Kristallkugel sagt mir, dass die USA Iran nicht angreifen werden. Zwar will das Bibi unbedingt, aber Trump ist nicht total blöd. Er würde die Midterms verlieren und damit alles. Eine direkte Konfrontation wird es nicht geben.

    Man wird sich mal anhören, was man anzubieten hat.

  4. therMOnukular 4. Februar 2026 um 23:56 Uhr - Antworten

    Man sieht hier hauptsächlich 2 Konsequenzen:

    Erstens, die schwindende Macht der USA und zweitens die Früchte der Iranischen Historie.
    Seit 1670 hat der Iran keinen Nachbarn, kein arabisches Land in der Region etc. angegriffen. Das ist beste Grundlage für die iranische Initiative, diesen Ländern (sofern sie US-Basen beheimaten) auszurichten, dass man zwar persönlich keinen Streit mit diesen Staaten hat oder bekommen will, man aber bitte nicht böse sein soll, wenn man (wie bereits vorexerziert) punktgenau jene Basen vernichtet, sobald von dort Angriffe auf den Iran gestartet würden. Hingegen kann die USA versprechen was sie will, ihre Historie belegt lediglich, dass man den USA nie trauen sollte.
    Ausgelöst wurde das auch durch den technologischen Niedergang, verursacht durch ausufernde Korruption (man beachte die Finanzprüfungen des Pentagon mit 100en Milliarden ohne Rechnungsbeleg „verschwunden“) und einer Ablöse auf wirtschaftlichem/technologischem und auch militärischem Parkett.

    Das Militär war der einzige Grund, warum sich die USA als Wirtschaftsmacht halten konnte. Das Militär hat dafür gesorgt, dass die Welt den Petrodollar schluckte, einseitige Handelsbarrieren, Imperialismus, Handels- Kriege und Ausbeutung ganzer Staaten etc.
    Ohne militärische Dominanz hat die USA verloren. Die Dinge werden sich beschleunigen – wenn ein Riese fällt gibt’s auch viel Aas zu fressen….

  5. Nurmalso 4. Februar 2026 um 22:29 Uhr - Antworten

    Ich schlage vor, Israel umzusiedeln. Dann wären alle Probleme gelöst und Verhandlungen dazu nicht mehr nötig.

    • Varus 4. Februar 2026 um 23:56 Uhr - Antworten

      Kürzlich habe ich einen Artikel in „Mysl Polska“ gelesen, laut dem die Typen bereits Land in Argentinien und in Chile aufkaufen. Hertzl schwankte bereits vor etwas über 100 Jahren zwischen Argentinien und Nahost.

      Ich vermute, mit dem Zionistenstan in Südamerika wird Hasbara nicht mehr gegen Muslime, sondern gegen Katholiken hetzen? Irgendwie muss man damit leben… Eine Alternative wäre noch eine Welt ganz ohne kriegerisches Gebilde.

      • therMOnukular 5. Februar 2026 um 0:01 Uhr

        Vermutlich haben Sie es eh mitbekommen, dass Argentinien ein neues Gesetz verabschiedet hat: Grünland, das ursprünglich nicht an Ausländer verkauft werden darf, kann nun nach zb einem „Waldbrand“ als „kaputt“ betrachtet werden und somit darf man es auch an Ausländer „verschrotten“.

        Nein, doch, ohhh hat sich das Ausbrechen von Waldbränden in Argentinien seither drastisch erhöht….

  6. Jochen Mitschka 4. Februar 2026 um 21:24 Uhr - Antworten

    Seymour Hersh scheint der Meinung zu sein, dass Israel mit dem Mossad eine neue Regime-Change-Operation im Iran geplant hat. Aber in letzter Zeit tauchten Fragen zu der Zuverlässigkeit der Informationen auf, die er in Hinsicht auf den Iran erhält. https://seymourhersh.substack.com/p/what-comes-next-in-iran

  7. Jochen Mitschka 4. Februar 2026 um 21:11 Uhr - Antworten

    In einem Video von Danny Haigphong meinte Scott Ritter, dass Donald Trump in Problemen ist. Wenn er den Krieg beginne, könnte er die Zwischenwahlen verlieren, und wenn er die verliere, würde er unter ständigem Impeachment stehen, und möglicherweise ins Gefängnis wandern.

    Es gebe innenpolitisch keinerlei juristische Begründung, den Krieg zu führen. Scott Ritter beschreibt, wie die USA beim letzten RegimeChange-Versuch genau beobachtete welche Maßnahmen von wem ausgeführt wurde und wie, Daraus würde nun ein Angriffsplan für einen echten RegimeChange gemacht werden, der gemeinsam mit dem Angriffskrieg stattfinden müsse. Dieser „Aufstand“, ausgeführt mit angeheuerten Schlägern und Terroristen sei nicht wirklich ein ernsthafter Versuch gewesen, die Regierung zu stürzen, sondern eine Operation zur Sammlung von Informationen.

    Implizit meint er, dass Donald Trump versuchen wird erst nach den Zwischenwahlen bombardieren wird. Die Iranier seien nicht vom gleichen Typ wie die Regierung Venezuelas.

    Galran Nixon meint, dass die USA zu langer gewartet hätten. Der Iran sei zu stark geworden. Wenn ein Krieg auch nur leichte negative Auswirkungen auf die USA hätten, meint er, würde Trump nicht nur wegen des Kriegs die Wahlen verlieren, sondern auch wegen der wirtschaftlichen Probleme. Er glaubt auch nicht, dass Trump sich traue den Iran anzugreifen.

    • Varus 5. Februar 2026 um 0:05 Uhr - Antworten

      Es gebe innenpolitisch keinerlei juristische Begründung, den Krieg zu führen.

      Der Artikel „Honigfallen, Geheimdienste, Banken: Epstein-Netzwerk reicht laut Akten bis Mossad und Rothschilds“ gestern in den Ungeschnittenen: „… Es sollte uns daher nicht überraschen, dass so viele MAGA-Influencer und neokonservative Medien alles in diesen Epstein-Akten ignorieren, weil es ihrem Weltbild widerspricht. Wie sich herausstellt, ist die Regierung Israels, die sie als heilig und rechtschaffen darstellen, nicht ganz so heilig. … Man muss sich auch über den Zeitpunkt dieser jüngsten belastenden Veröffentlichung wundern, in der der Name von Präsident Trump tausendfach erwähnt wird. … Ist dies ein Versuch, Druck auf Trump auszuüben, damit er den Iran angreift – etwas, das er offenbar nur zögerlich tun will? Berichten zufolge gibt es noch Millionen weiterer, möglicherweise noch brisanterer „Epstein-Akten“, die veröffentlicht werden sollen. …“

      Das wäre wohl die nachgefragte innenpolitische Begründung? Interessant übrigens der im Artikel umfassend beschriebene Vertrag Epsteins mit einer gewissen Bank – möchte auch TKP darüber schreiben? Auf US-TikTok darf man vermutlich mit dem neuen Besitzer (Trump-Kumpel) nicht mehr…

  8. Jochen Mitschka 4. Februar 2026 um 20:57 Uhr - Antworten

    MahmoodOD berichtet, dass die USA bereits die zweite Beobachtungsdrohne des Irans abgeschossen hat. außerdem finden im Iran verdächtige Explosionen im Iran statt. Das Timing dieser „Unfälle“ sehen verdächtig nach einer Fortsetzung des Krieges im Inneren aus, meint er.

    Er beschreibt die neuesten Forderungen Israel, welche das Land den USA vorgegeben hat, und die Liste wurde immer länger, eindeutig unmöglich erfüllbar. Die Liste ist absolut lächerlich. Der Link führt zu einem hebräischen Artikel. https://www.ynet.co.il/news/article/rktfwhkdwl der mit Browerübersetzung lesbar wird.

    Diese Forderungen können nur dazu dienen, die USA zu einem Krieg zu treiben. Dazu gehört z.B. eine Reorganisation internen staatlichen Organisation der Vorstellungen Israels usw. Damit wäre der Iran eine Kolonie. Damit sagt Israel ganz klar, „wir wollen keine Einigung, wir wollen den Krieg.“

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