
USA sagen Verhandlungen mit Iran ab
Kurznachricht: Weil der Iran erklärte, er wolle ausschließlich über seine Atomindustrie mit den USA sprechen, nicht aber über seine Außenpolitik und seine Raketenentwicklung, mit der inzwischen auch eigene Satelliten ins All geschossen werden, haben die USA die geplanten Gespräche in Oman abgesagt. Mögliche Folgen für Europa.
Basierend auf den aktuellen Berichten aus zuverlässigen Quellen werden die geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Oman, die für Freitag (den 6. Februar 2026) vorgesehen waren, nicht stattfunden, sondern wurden abgesagt. Die Verhandlungen sollten ursprünglich in der Türkei (Istanbul) stattfinden, aber der Iran forderte eine Verlegung nach Oman und ein bilaterales Format, das sich ausschließlich auf das nukleare Programm beschränkt, ohne weitere Themen wie ballistische Raketen oder regionale Konflikte einzubeziehen. Die USA lehnten diese Forderungen ab und bestanden auf dem ursprünglichen Format in der Türkei, was zu einem Scheitern der Planung führte. Ein hochrangiger US-Beamter wurde zitiert mit: „Wir sagten ihnen, das ist es oder nichts, und sie sagten ‚ok, dann nichts‘„.
Der Iran hatte die Verlegung nach Oman gefordert, um die Diskussionen auf frühere Runden in dem Land fortzusetzen und eine Erweiterung auf andere Themen zu vermeiden. Dies geschah vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen, auch durch den Abschuss einer iranischen Drohne durch US-Streitkräfte in der Arabischen See.
Präsident Donald Trump bestätigte in einer Pressekonferenz, dass Verhandlungen im Gange seien, betonte jedoch, dass der Iran weitere US-Militärschläge vermeiden wolle. Trotzdem brach der Dialog ab, da Washington die iranischen Bedingungen ablehnte, insbesondere nicht über sein Raketenprogramm und seine Außenpolitik diskutieren wollte. Frühere Berichte aus Januar 2026 deuten auf diplomatische Drücke hin, bei denen Länder wie Saudi-Arabien, Türkei, Qatar und Oman intervenierten, um Eskalationen zu verhindern. Ein geplanter US-Angriff auf den Iran wurde damals angeblich aufgrund solcher Warnungen abgesagt.
Iranische Medien berichteten zunächst über die geplanten Gespräche in Oman, ohne die Absage zu bestätigen. US-Quellen wie Axios und Fox News betonen jedoch die Absage und die US-Haltung. Die Spannungen steigen weiter an, denn der Iran lehnt US-Forderungen ab, und beide Seiten bauen militärische Präsenz in der Region auf.
Schlussfolgerung
Wie erwartet haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder erhöht, weil die USA darauf bestanden, nicht nur über die Atompolitik des Landes zu verhandeln, sondern dem Land auf Grund der Forderungen Israels auch Beschränkungen hinsichtlich der Raketenentwicklung und Außenpolitik aufzwingen wollten. Es war von Anfang an klar, dass diese Punkte aber nie zur Diskussion stehen würden. Sie sind die Basis der Abschreckungsfähigkeiten und der Souveränität. Ein Verzicht darauf käme der absoluten Unterwerfung unter eine Vasallenherrschaft gleich, hörte man unisono aus dem Iran.
Der ehemalige Berater des Verhandlungsteams der JCPOA (Atom) Gespräche der Regierung, Seyed Mohammad Marandi postet auf x.com die Warnung: „Es ist an der Zeit, alle Länder, die US-Basen in der Region des Persischen Golfs beherbergen, unverzüglich zu verlassen.“ Was darauf hindeutet, dass das Land einen unmittelbaren Angriff erwartet, und daraufhin alle Basen der USA in der Region ins Visier nehmen will.
Es hat den Anschein, dass der Iran sich derzeit bereit für einen Show-Down fühlt, möglicherweise, weil die Regierung glaubt, während dem 12-Tage-Krieg im letzten Jahr und den kürzlichen Unruhen, alle Mossad- und CIA-Agenten identifiziert und neutralisiert zu haben, und nicht darauf warten will, bis diese kleine Armee im Inneren des Landes neu aufgebaut wurde.
Folgen des Krieges
Sowohl für Donald Trump als auch für die Regierung des Irans könnte ein Krieg, der sich nicht ausweitet, sondern auf niedrigem Niveau stattfindet, von Nutzen sein, die jeweiligen Bevölkerungen hinter sich zu scharen. Aber sobald die Schifffahrt durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogen wird, hat dies erhebliche Auswirkungen, schon alleine durch rapide steigende Versicherungsprämien, ohne dass eine einzige Mine gelegt wurde. Sollte der Straße von Hormus vermint werden, und der Jemen, wie angekündigt in den Krieg eintreten und die Einfahrt zum Roten Meer blockieren, hätte das noch nicht absehbare Folgen für die europäische Wirtschaft.
Die USA wären lediglich am Rande betroffen, aber blieben auch nicht ganz verschont. Hauptleidtragende wären jedoch eindeutig die Europäer.
P.S. Nachricht in letzter Minute: Es ging nie um die Iraner.
US-Außenminister Marco Rubio: „Wir werden kein Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnen, das nicht die Reichweite seiner ballistischen Raketen begrenzt, damit diese Israel nicht länger bedrohen können.“
Seymour Hersh scheint der Meinung zu sein, dass Israel mit dem Mossad eine neue Regime-Change-Operation im Iran geplant hat. Aber in letzter Zeit tauchten Fragen zu der Zuverlässigkeit der Informationen auf, die er in Hinsicht auf den Iran erhält. https://seymourhersh.substack.com/p/what-comes-next-in-iran
In einem Video von Danny Haigphong meinte Scott Ritter, dass Donald Trump in Problemen ist. Wenn er den Krieg beginne, könnte er die Zwischenwahlen verlieren, und wenn er die verliere, würde er unter ständigem Impeachment stehen, und möglicherweise ins Gefängnis wandern.
Es gebe innenpolitisch keinerlei juristische Begründung, den Krieg zu führen. Scott Ritter beschreibt, wie die USA beim letzten RegimeChange-Versuch genau beobachtete welche Maßnahmen von wem ausgeführt wurde und wie, Daraus würde nun ein Angriffsplan für einen echten RegimeChange gemacht werden, der gemeinsam mit dem Angriffskrieg stattfinden müsse. Dieser „Aufstand“, ausgeführt mit angeheuerten Schlägern und Terroristen sei nicht wirklich ein ernsthafter Versuch gewesen, die Regierung zu stürzen, sondern eine Operation zur Sammlung von Informationen.
Implizit meint er, dass Donald Trump versuchen wird erst nach den Zwischenwahlen bombardieren wird. Die Iranier seien nicht vom gleichen Typ wie die Regierung Venezuelas.
Galran Nixon meint, dass die USA zu langer gewartet hätten. Der Iran sei zu stark geworden. Wenn ein Krieg auch nur leichte negative Auswirkungen auf die USA hätten, meint er, würde Trump nicht nur wegen des Kriegs die Wahlen verlieren, sondern auch wegen der wirtschaftlichen Probleme. Er glaubt auch nicht, dass Trump sich traue den Iran anzugreifen.
MahmoodOD berichtet, dass die USA bereits die zweite Beobachtungsdrohne des Irans abgeschossen hat. außerdem finden im Iran verdächtige Explosionen im Iran statt. Das Timing dieser „Unfälle“ sehen verdächtig nach einer Fortsetzung des Krieges im Inneren aus, meint er.
Er beschreibt die neuesten Forderungen Israel, welche das Land den USA vorgegeben hat, und die Liste wurde immer länger, eindeutig unmöglich erfüllbar. Die Liste ist absolut lächerlich. Der Link führt zu einem hebräischen Artikel. https://www.ynet.co.il/news/article/rktfwhkdwl der mit Browerübersetzung lesbar wird.
Diese Forderungen können nur dazu dienen, die USA zu einem Krieg zu treiben. Dazu gehört z.B. eine Reorganisation internen staatlichen Organisation der Vorstellungen Israels usw. Damit wäre der Iran eine Kolonie. Damit sagt Israel ganz klar, „wir wollen keine Einigung, wir wollen den Krieg.“