
Financial Times über organisierte Gewalt im Iran
Die Financial Times ist eine der ersten westlichen Medien, die Aktivitäten von gut organisierten paramilitärischen Zellen anerkennen, die in iranischen Städten verheerende Schäden anrichten. Getötete Zivilisten, Sicherheitskräfte und angezündete Geschäfte und Moscheen waren das Ergebnis.
Laut einem aktuellen Bericht in der Financial Times verliefen die Proteste bis zum 8. Januar friedlich, als der von Israel unterstützte „Kronprinz“ Reza Pahlavi ausdrücklich zu einem gewaltsamen Aufstand aufrief. Die jahrzehntelangen Sanktionen durch EU und USA, sowie der anhaltende wirtschaftliche Druck haben die Lebenssituation der iranischen Bevölkerung stark verschlechtert. Das führte zu Protesten und Demonstrationen, deren Ausbruch von den Geheimdiensten Mossad, CIA und Mi6 als gute Gelegenheit für organisierte paramilitärische Angriffen innerhalb des Iran angesehen wurde.
Berichten zufolge kamen dabei fast 200 Sicherheitskräfte ums Leben.
Eine Reihe westlicher Politiker glaubten den falschen Berichten in den Mainstream Medien, dass dieser Terror vom Regime ausgegangen sei und lieferten teils üble hasserfüllte Kommentare in sozialen Medien, wie dieser Politiker der ehemals sozialdemokratischen SPÖ:

Financial Times dazu:
Zeugenaussagen vom Ort der Unruhen – einige direkt gegenüber der FT gemacht, andere über Mittelsmänner herausgeschmuggelt – zeichnen ein unklares Bild der Unruhen selbst, bei denen sich Agitatoren unter die echten Demonstranten mischten. Bei den Zusammenstößen kamen nicht nur unbewaffnete Bürger ums Leben, die Teil der führerlosen Menschenmengen waren, sondern auch gut ausgerüstete Sicherheitskräfte.
„Es gab Gruppen von Männern in schwarzer Kleidung, die sehr beweglich und schnell waren“, sagte ein Demonstrant in Teheran. „Sie zündeten einen Mülleimer an und gingen dann schnell zum nächsten Ziel über.“
Ein anderer Zeuge im Westen Teherans berichtete der FT, er habe etwa ein Dutzend durchtrainierte Männer gesehen, die „wie Kommandosoldaten aussahen“, ähnlich gekleidet waren und durch die Gegend rannten und die Menschen aufforderten, ihre Häuser zu verlassen und sich den Protesten anzuschließen.
„Sie waren definitiv organisiert, aber ich weiß nicht, wer hinter ihnen stand“, sagte er.

Die erfolgreiche Störung des amerikanischen Starlink-Netzwerks durch den Iran, das mit fast 40.000 Terminals die Befehls- und Kontrollfunktionen für von den Westmächten unterstützte paramilitärische Gruppen übernahm, war dem Military Watch Magazin zufolge ein Hauptfaktor, der dazu beitrug, dass die paramilitärischen Angriffe und Unruhen abebbten, während die Befehls- und Kontrollfunktionen der feindlichen paramilitärischen Gruppen gestört wurden.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Mehrere israelische Quellen haben bestätigt, dass neben den Staaten des Westblocks auch die israelischen Geheimdienste eine zentrale Rolle bei der Organisation und Überwachung von Unruhen und paramilitärischen Operationen im Iran gespielt haben, mit der Absicht, den Staat zu destabilisieren und den Wächterrat und die Revolutionsgarde, die das Zentrum seiner Machtstruktur bilden, zu stürzen.

Während die Störung von Starlink als wichtiger Wendepunkt angesehen wird, ist zu erwarten, dass der Iran verspätet Maßnahmen ergreifen wird, um die innere Sicherheit erheblich zu stärken, darunter die Entwicklung eines separaten Internets nach chinesischem Vorbild und eine strengere Kontrolle seiner Grenzen, um künftige Versuche, das Land von innen heraus zu destabilisieren, zu verhindern.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Trumps Absage des Angriffskrieges gegen den Iran angeblich auf Drängen Israels
Trump fordert Fortsetzung der Proteste im Iran und sagt: „Hilfe ist unterwegs“
Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.
Sie müssen angemeldet sein um Kommentare zu posten. Noch kein Konto? Jetzt registrieren.