Genbasierte RNA-„Impfstoffe“ seit 2012 in Fleischprodukten

16. Januar 2026von 2,1 Minuten Lesezeit

Gentechnik sind wir nicht erst seit der Covid-Impfung ausgesetzt. Saatgut und gentechnisch veränderte Pflanzen stehen schon lange am Speiseplan. Seit 2012 werden jedoch auch genetische Impfstoffplattform bei zur Lebensmittelproduktion gehaltenen Tieren eingesetzt – zumindest in den USA.

Seit den 1950er Jahren wird von Oligarchen wie Rockefeller, Ford und seit einigen Jahren auch von Jeff Bezos oder Bill Gates daran gearbeitet, die bäuerliche und gesunde Produktion von Lebensmitteln zurückzudrängen und durch industrielle Methoden zu ersetzen. Es begann mit Gensaatgut und wurde auf Kunstbutter, Laborfleisch, Kunstfleisch aus industriell gezüchteten Genpflanzen und ähnlichem ersetzt.

Aber auch vor der bäuerlichen Viehzucht macht die Gentechnik nicht Halt.

Im Jahr 2012 genehmigte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die Verwendung der SEQUIVITY®-Plattform von Merck für kommerzielle Schweinezucht. SEQUIVITY wird als „RNA-Partikel”-Impfsystem vermarktet, das genetische Anweisungen übermittelt, damit die Zellen des Tieres bestimmte Antigene produzieren. Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine genbasierte Injektionsplattform, die bei Schweinen verwendet wird, die für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden. Damit ist seit Anfang der 2010er Jahre im Ökosystem der US-amerikanischen Schweinefleischproduktion Gentechnik im Umlauf, wie Nicols Hulscher in Focal Points berichtet..

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In einer Unternehmenserklärung sagte Merck:

Millionen von Dosen der SEQUIVITY-Impfstoffplattform werden seit mehr als zehn Jahren, seitdem das USDA 2012 erstmals die Lizenz erteilt hat, von Tierärzten in Schweinebeständen sicher eingesetzt. Sie wird auch in anderen Ländern wie Kanada, Chile, Mexiko und den Philippinen angewendet.

Dies wirft eine offensichtliche Frage auf: Wie viele Verbraucher würden wissentlich akzeptieren, dass genbasierte Impfstoffplattformen in Tiere injiziert werden, die in die menschliche Nahrungskette gelangen – ohne klare Kennzeichnung, transparente öffentliche Diskussion oder informierte Zustimmung? Wahrscheinlich fast niemand.

Es gibt keine unabhängigen, langfristigen Sicherheitsstudien, die speziell darauf ausgelegt sind, die Persistenz von Rückständen/Biomolekülen in essbaren Geweben, die Exposition der Verbraucher, die Auswirkungen auf mehrere Generationen oder chronische Folgen sowie die Transparenz hinsichtlich schwerwiegender unerwünschter Ereignisse nach der Markteinführung in großem Maßstab zu bewerten.

Mit den Freihandelsabkommen wie Mercosur, die von der EU-Kommission im Interesse der multinationalen Agrarkonzerne intensiv vorangetrieben werden, kommen diese gentechnisch behandelten Fleischsorten immer leichter und unerkannt auch in Europa auf den Tisch.


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3 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 16. Januar 2026 um 20:23 Uhr - Antworten

    Wir werden nie gefragt. Wie es Schnapsdrossel Schong-Klod Juncker einst so trefflich formulierte : „Wir machen was wir wollen, und wenn sich keiner beschert, machen wir einfach weiter…“
    Wie soll man sich über etwas beschweren, das man gar nicht weiß ???
    Vielleicht besser so. Diese Schweine- modRNA, (schätze ich), sollte gut gekocht und gebraten werden. Den krönenden Zersetzungsprozess verursacht unsere Magensäure. Guten Appetit ! 😁👍🏼

  2. Jan 16. Januar 2026 um 15:26 Uhr - Antworten

    Der „Fortschritt“ verläuft so, dass wir nicht mehr zurück können.

    Früher hat man robuste Fettschweine in die Waldweide getrieben. Heute ernährt man sich von Rapsöl, das ohne Petrochemie nicht wächst. Wo gibt es noch Fettschweine, in Ungarn als Mangalitza? Die Erhaltungszucht hängt oft an ganz kleinen Idealisten, denen unendliche Steine in den Weg gelegt werden, da die Schweinehaltung ja gewinnbringend sein und die EU-Auflagen erfüllen muss. Das betrifft auch Schafe, Rinder und andere. Genetische Eigenheiten kann man nicht konservieren, man muss sie von Generation zu Generation lebendig halten. Ansonsten passt sich die Genetik an, zB an „Impfungen“, und dann geht es nicht mehr ohne. Wenn wir eines Tages, egal warum, die Spritzen nicht mehr wollen, gibt es keine robusten Tiere mehr.

    Bei Pflanzensaatgut ist es ähnlich. Wir brauchen Ausnahmen für kleine Erhaltungszuchten und Hobbyhaltung oder Nebenerwerb!

    • Gabriele 16. Januar 2026 um 18:01 Uhr - Antworten

      Hoffen wir auf Länder wie Indien – die wehren sich bereits am stärksten und gründen diese kleinen lokalen Initiativen gegen die übergriffigen Konzernmonster…. aber ob es auf Dauer gelingt…
      Schaut man sich allerdings die Kommentare in Foren von so genannten „Qualitäts- und Volksmedien“ an, so schreien derzeit jene „Gourmets“ am lautesten, die Angst haben, man könnte ihnen ihr „saftiges Steak aus Argentinien“ wegnehmen… Hirn hat es insgesamt auch hier noch keines geregnet bei der Masse…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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