
Zerstört der Silber-Boom das Finanzsystem?
Silber, das immer weitere Preisspitzen erlebt, rückt zunehmend in den Fokus als potenzieller Systembrecher. Zieht Silber dem schuldenbasierten Finanzsystem letztlich den Stecker?
Der Silbermarkt erlebt einen historischen Boom, überflügelt Gold und andere Anlageformen. Doch dieser Boom könnte langsam zum Systemrisiko werden. Banken, Staaten und das gesamte Finanzsystem könnten langsam ins Wanken kommen.
Für Aufregung sorgt ein angeblicher interner Bericht der Schweizer Bank UBS, den Ivor Cummins veröffentlicht hat. Demnach hält UBS eine Short-Position von etwa 5,2 Milliarden Troy-Unzen Silber – mehr als das Achtfache der globalen Jahresproduktion. Diese Position übersteigt das Kernkapital der Bank um über 200 Prozent und verursacht einen Buchverlust von rund 223 Milliarden Schweizer Franken.
Die Schweizer Nationalbank (SNB) soll ein Ultimatum gestellt haben: Bis zum 10. Februar 2026 muss UBS 80 Prozent der Position abbauen, andernfalls droht der Entzug von Notliquidität und Insolvenz. Eine geordnete Reduzierung sei unmöglich, da das globale Handelsvolumen nicht ausreicht. Folgen könnten eine Abwertung des Schweizer Frankens um 20–30 Prozent, Kapitalabflüsse und wirtschaftliche Schäden für die gesamte Schweiz sein.
Ob der Bericht tatsächlich authentisch ist, ist umstritten. Ein Aktientrader nennt die angebliche riesige Position von UBS schlichtweg „unmöglich“. Denn sie übersteigt das offene Interesse am Markt um das Fünffache. Dabei ist dieser Index gerade sehr hoch, weil viele Trader aufgrund des Booms am Silberpreis spekulieren – ob auf fallende oder steigende Preise.
Doch dass UBS oder HSBC massive Shortpositionen auf Silber halten, ist durchaus möglich. Vor allem in Europa. Ein Kommentator prophezeit, dass der Silberpreis bei über 91 US-Dollar pro Unze den „finalen Nagel“ für diese Banken sein könnte, und erwähnt einen Rückgang des Silber-Gold-Verhältnisses von 101:1 im April 2025 auf 51:1 aktuell – auf dem Weg zu einem geologisch realistischeren 7:1. Diese Rechnung gibt es bereits seit Jahren und will im Grunde festhalten, dass der Silberpreis massiv nach unten manipuliert ist – noch mehr als der Goldpreis.
Auch ein aktueller Artikel des US-Wirtschaftsmagazins ZeroHedge warnt vor dem systemischen Risiko von Silber, gerade wegen der jahrelangen Manipulation am Edelmetallmarkt.
Auf der Chicago Mercantile Exchange (CME) lagern 440 Millionen Unzen Silber, doch das Open Interest für März-2026-Kontrakte beträgt 150.200 Verträge à 5.000 Unzen – insgesamt 751 Millionen Ounces, 1,7-mal mehr als verfügbar.
Sollten Investoren physische Lieferung fordern, könnte ein Engpass entstehen, der Preise parabolisch steigen lässt: auf 100 oder sogar 200 Dollar pro Unze. Der Artikel betont die Ironie: Gerade Edelmetalle könnten das schuldenbasierte Fiat-System zum Einsturz bringen, da viele Kontrakte nicht durch physisches Metall abgesichert sind.
Diese Dynamiken deuten auf jahrelange Manipulationen hin, bei denen Banken Preise drückten, um das System zu stützen. Nun, mit steigender Nachfrage und knapper Versorgung, droht ein Dominoeffekt.
Wenn alle Bankkunden ihr Erspartes gleichzeitig abheben, gehen die Banken auch zugrunde. Spekulationsgeschäfte gehören verboten. Physiker ‼️werden mittlerweile in Banken beschäftigt, damit die Finanzwelt bei jeder finanziellen Transaktion Rendite generiert. Für den Außenseiter und Jedermann kaum nachvollziehbar und schwer verständlich !
Keine Angst…..es wird der globalen Finanzclique irgendeine Schweinerei einfallen, um die eigenen Pfründe zu retten…..
Silber wird dringend für die Kriegsaufrüstung benötigt…oder eine Silbersteuer wird auf den physischen Besitz für Privatanleger erhoben……oder Edelmetallverbote, Handelsverbote……..oder für den großen Silber-Bedarf für Rechenzentren weltweit, wird, nach Absprache, der Wert des Silbers global abgesenkt und fixiert…..
Ist der Wert eines Finanzmittels nicht immer von den Menschen, die damit handeln, Papiergeld, Aktien, Derivate usw. abhängig ? Na also. 👍🏼🥂
Dieser ganze Papiermarkt an der CME ist nichts anderes als ein reiner Betrüger-Markt! Hier wird etwas gehandelt, was physisch gar nicht vorhanden ist. Damit waren die Marktmanipulationen erst möglich! Die Zahlen schwanken, aber angeblich soll dort eine Unze Silber zwischen 300 bis 400 mal mehr verkauft worden sein, als überhaupt vorhanden! Einige Kunden verlangen nun das Silber auszuliefern. In Shanghai wird derzeit das „ehrliche“ physische Silber gehandelt. Hier wird der physische Preis nach oben gezogen, was die amerikanischen Banken in Schwierigkeiten bringt, da sie auf fallenden Preise gesetzt haben und versuchen die Preise mit ihrem Papiersilber nach unten zu drücken. Wenn aber die Kunden nun auf Auslieferung beharren, ist nichts vorhanden und diese Banken bekommen ein Problem. Das kommt die Zockerbanken teuer zu stehen und kann bis hin zum Bankencrash führen! Natürlich haben die Amis auch hier wieder diverse Methoden der Manipulation und der Stützung der Banken mit frisch erzeugtem Geld, aber langfristig ist die Manipulation nicht mehr möglich! Langfristig werden die Edelmetalle steigen, weil physische Silberknappheit und geostrategische Faktoren wie Kriege, Vertrauensverlust in die Politik und das Geldsystem und Inflation ein Schutz mit Edelmetallen ist! Man sollte dabei nicht auf tägliche kurzfristige Schwankungen achten, sondern langfristig über Jahre denken! Außerdem sind Edelmetalle ein Schutz gegen das digitale Zentralbankgeld!!!
Man könnte UBS mit den 90 Mrd für den Schneekönig retten und auf weitere 2 Mio Tote verzichten.
Kupfer ist ein heißer Tipp…
https://genius.com/Joan-baez-copper-kettle-lyrics
Build your fires of hickory
Hickory or ash or oak
Don’t use no green or rotten wood
They’ll catch you by the smoke…
Und wie schon bei der Lehman-Pleite und dem Ruin der offenen Immobilienfonds schädigen die beruflichen Spekulanten wieder mal die kleinen Anleger.
wer als kleiner arbeitnehmer immer wieder an substanzlose versprechen glaubt, ist selbst schuld.
nur physisches edelmetall ausserhalb des systems erhält die kaufkraft über generationen und systeme.
bei mir zuhause hängt, als ewige warnung, eine 5,5%ige kriegsanleihe von 1916 der urgrosseltern vor dem schreibtisch an der wand. die warnung funktioniert bis heute auch bei den nachkommen.
die letzten mickrigen zigtausend kronen verpufften, als der schilling 1925 eingeführt wurde.
mit einigen golddukaten wurde aber ein teil der erarbeiteten arbeitsleistung der jahrzehnte zuvor gerettet
denke daran, das geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer ……
Offene Immobilienfonds waren nicht substanzlos. Das waren seriöse, mündelsichere Sachwertanlagen. Von Großspekulanten mit Wissen der „Aufsicht“ missbraucht und zerstört.
@christine,
aber sicher doch, papierversprechen halten über generationen.
vielleicht bekomme ich doch noch irgendwann die versprochenen 5,5%.
an sachwerten, anleihen, bausparen, versicherungen verdienen viele,
nach dem kauf von edelmetallen keiner mehr,
deswegen werden sie auch von °°finanzberatern°° auch so massiv beworben.