USA verlassen Klima-IPCC und Dutzende UNO-Organisationen

8. Januar 2026von 2,5 Minuten Lesezeit

Die USA verlassen weitere Weltorganisation, um eine „globale Agenda“ zu stoppen. ach dem Rückzug aus WHO und Pariser Klimaabkommen werden weitere zentrale UN-Klima- und Diversitätsinstitutionen, aber auch die UN-Völkerrechtskommission verlassen.

Unter Donald Trump haben die USA bereits den Rückzug aus WHO, Pariser Klimaabkommen, UN-Menschenrechtsrat und UNESCO verordnet. Seit einem Jahr ziehen sich die USA massiv aus der UNO und ihren Organisationen zurück. Nun hat man in Washington den nächsten Schritt gesetzt und tritt aus 31 UN-Organisationen und 35 weiteren internationalen Organisationen aus.

Vor allem aus der Klimapolitik steigen die USA weiter aus. So verabschiedet man sich von zentralen Institutionen der Klimaagenda wie der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC), dem Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) und dem Klimawissenschaftsrat IPCC.

Die Entscheidung basiert auf einer Überprüfung aller US-Mitgliedschaften, die Trump bereits im Februar 2025 per Executive Order eingeleitet hatte und die nun zu einem Abschluss gekommen ist. Weitere betroffene Organisationen sind: UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA), UN Women, UN Alliance of Civilizations, UN Democracy Fund, UN-Völkerrechtskommission und viele andere Organisationen. Hier ist die gesamte Liste zu finden.

Viele der betroffenen Gremien befassen sich mit Klimaschutz, Demokratieförderung, Frauenrechten – Themen, die die Trump-Administration als ideologisch belastet einstuft. Entsprechend argumentiert das Weiße Haus auch: Es gehe nicht nur um die Vermeidung von Steuergeldverschwendung, sondern auch darum, „globale Agenden“ zu stoppen.

Die USA treten auch aus dem  Wissenschafts- und Technologiezentrum in der Ukraine aus.

Das erklärte Ziel der Organisation ist es, zu verhindern, dass Wissen über die Herstellung von Waffen (insbesondere nuklearen oder biologischen) in die Hände von Terroristen oder „bösen“ Ländern fällt, und sicherzustellen, dass Wissenschaftler an friedlichen Projekten arbeiten. Diese Organisation wurde Anfang der 1990er Jahre während der Phase der nuklearen und chemischen Abrüstung in der Ukraine gegründet.

Im Jahr 2022 erklärte Russland, dass Washington „allein in den letzten Jahren” mehr als 350 Millionen Dollar für Projekte des Zentrums ausgegeben habe, darunter „militärisch-biologische Programme” und Forschungen im Interesse des Pentagon, unter anderem im Bereich biologischer Waffen. Diese Vorwürfe wurden von China wiederholt.

Damit wird die UNO weiter geschwächt, was zweifellos auch eine Schwächung globalistisch-liberaler Weltherrschaftspläne bedeutet. Die UNO (via WHO) war wesentlicher Akteur beim Corona-Management und nicht zuletzt durch die UN-Klimaagenda wird die Souveränität der Nationalstaaten massiv angegriffen. Supranationale UN-Institutionen sollen nach diesen Plänen die politische Weltmacht übernehmen und eine technokratisch-digitale Überwachungsdystopie einführen – sprich: Agenda 2030. Eine Schwächung der UN ist auch eine Schwächung dieser Agenda.

Diese Perspektive sollte man auch rund um aktuelle Debatten um das Völkerrecht (das von den USA nicht erst seit dem Eingreifen in Venezuela regelmäßig ignoriert wurde) nicht vergessen – dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade Stimmen aus der EU das Völkerrecht aktuell vehement verteidigen. Denn die EU ist die Hochburg der UN-Agenda.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.


USA entern russischen Tanker und erklären sich über dem Völkerrecht stehend

Das Geheimnis der Macht



 

15 Kommentare

  1. Daisy 8. Januar 2026 um 18:45 Uhr - Antworten

    LOL…super Titel beim Exxpress:
    *Heinzlmaier: „Die USA haben die Handlungsmacht – und wir einen Schaß.“
    eh :-)

  2. Jan 8. Januar 2026 um 12:51 Uhr - Antworten

    Wenn die USA aussteigen, könnte man die Gehälter von Legasthenchen und Co anpassen, immerhin sinkt ja die Bedeutung des Gremiums. Auf diese Weise könnte Legasthenchen endlich einmal etwas für ihr Land tun!

    • Sabine Schoenfelder 8. Januar 2026 um 17:51 Uhr - Antworten

      Muß Sie enttäuschen, unsere grüne Sprachstörung wird von uns Deutschen bezahlt….so viel deutsche Qualitativ lassen wir uns doch gerne etwas kosten….😁👍🏼….schätze, sonst hätte sie den Job nicht bekommen.

  3. Varus 8. Januar 2026 um 11:06 Uhr - Antworten

    Es hätte Vorbild für weitere Länder werden können, leider gelten berüchtigte Räuber und Piraten kaum als Vorbild. Mit dem Gangstertum untergräbt der Trumpischste seine Agenda des Kampfes gegen die globalistische Kabale.

    Bei Gelegenheit – Podoljaka schreibt heute auf Telegramm über einen weiteren Schritt in den zweiten US-Bürgerkrieg. So haben Agenten des Migration-Dienstes in Minnesota eine unschuldige Frau erschossen. Maschinell übersetzt: „… Minneapolis wurde sofort von einer Welle von Protesten überrascht. Die Situation erinnert an den Mord an George Floyd, der zu monatelangen Pogromen durch BLM führte. Aber jetzt sind die Demokraten bereit, noch weiter zu gehen – die Behörden in Minnesota denken sogar darüber nach, die Nationalgarde auf die Straße zu bringen, um Migrantenagenten abzuwehren. …“

    Vielleicht muss darauf der Trumpischste seine Soldateska nach Minneapolis statt nach Caracas schicken?

  4. Sabine Schoenfelder 8. Januar 2026 um 11:02 Uhr - Antworten

    Very good ! 😍 Das entzieht vielen irren Narrativen den GELDHAHN u.a. dem Klimagedöns..und nur 7 Staaten unterschrieben das „Verteidigungs-Pamphlet“ der Nato zur Stärkung der dänischen Position hinsichtlich Grönlands…..uuppsss…
    Auch Dänemark erwarb Grönland rein imperialistisch. Die Grönländer müssen gegenüber den Dänen ständig die eigene Sprachkultur 👉 verteidigen. Nur als im 2. WK die Deutschen kamen, da sollten die Amis Grönland 👉 verteidigen.
    Dann doch lieber Englisch…..Grönland gehört militärisch betrachtet bereits den USA.

  5. VerarmterAdel 8. Januar 2026 um 10:46 Uhr - Antworten

    „Die USA verlassen weitere Weltorganisation, um eine „globale Agenda“ noch besser vorantreiben zu können im Verbund mit dem führenden Terrorstaat am östlichen Mittelmeer und fast allen Regierungen weltweit.
    Bald wird es überall krachen, aber richtig krachen. Die Endphase das andauernden Ersten Weltkriegs aka der sog. Dritte Weltkrieg kann jederzeit voll entbrennen.

  6. Daisy 8. Januar 2026 um 10:17 Uhr - Antworten

    Diese Perspektive sollte man auch rund um aktuelle Debatten um das Völkerrecht (das von den USA nicht erst seit dem Eingreifen in Venezuela regelmäßig ignoriert wurde) nicht vergessen – dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade Stimmen aus der EU das Völkerrecht aktuell vehement verteidigen. Denn die EU ist die Hochburg der UN-Agenda.

    So ist es!

    • Varus 8. Januar 2026 um 11:11 Uhr - Antworten

      Dennoch geht zivilisierte Welt nicht ohne Ordnung mit allgemein akzeptierten Regeln. Was Trump auf den Weltmeeren mit dem alleinigen „Recht“ des Stärkeren umsetzt, erinnert eher an Mad-Max-Filme.

      Soll ich zum Einkaufen mit einer Waffe in den Supermarkt gehen, diesen für „sanktioniert“ erklären und Verkäufe für von mir genehmigungspflichtig – darauf Dinge mitnehmen zum von mir festgesetzten „Marktpreis“?

      • Daisy 8. Januar 2026 um 12:29 Uhr

        Ich bilde mir wie schon öfter erklärt eine Bilanz – was ist gut, was ist schlecht – denn niemand ist perfekt. Ich sehe sozusagen den Wald und nicht die einzeonen Bäume. Dieses entweder 100% gut oder sonst ist alles schlecht, ist nicht mein System, die Dinge zu beurteilen. Amerika hat sehr viel auf der positiven Seite, aber es hat auch Negatives, beträchtlich weniger. Das gilt auch für Trump. Er ist mir beim Arsch lieber als Harris oder Biden…mitsamt dem irren Wokeismus und dem dystopischen Überwachungswahn. Ich liebe die Freiheit. Sie ist das wichtigste für mich. Eine Welt ohne Amerika wäre sicher nicht so gut. Es ist wichtig, dass es diese Weltmacht gibt. Sie schafft einen Ausgleich und schützt uns hoffentlich noch lange vor den irren Auswüchsen des Wokeismus. Es ist das amerikanische Volk, das diesen Weg gewählt hat. Mit den „Demokraten“ ist auch dieser Virus nach Amerika eingedrungen. Trump führt einen Kampf gegen diesen Befall. Er hat ungeheure Herausforderungen und ein riesiges Pensum zu erfüllen. Die USA stehen vor der Pleite. Der Petrodollar vergeht…

        Das Wesentliche sieht man nur mit dem Herzen gut. Ich drücke den Amis die Daumen.

      • oHenri 8. Januar 2026 um 13:50 Uhr

        @Daisy
        Ich stimme Ihnen weitgehend zu: niemand und kein Land ist zu 100% gut, udn schon gar nicht gut in useren jeweils eigenen Augen.
        Diese alles-oder-nichts-Mentalität zerstört überall Kontinuität zugunsten andauerndem hysterischem Wechsel – egal worum es gerade konkret geht.
        Zum Wokeismus würde ich jedoch anfügen, dass genau diesr aus den USA kam, und die USA meist schlecht ist darin, ihre eigenen Sauereien wieder aufzuputzen – und wenn doch, lassen sie es als eine Gnade erscheinen, dabei ist es nichts als Pflicht.
        Und nicht vergessen: gerade die von Ihnen erwähnte Freiheit wurde die letzten Jahre in den USA selbst massiv eingeschränkt. Und was nach den nächsten grossen Wahlen in den USA passiert, wissen wir nicht. Ein erneuter Backlash ist nicht auszuschliessen.
        Von daher sehe ich Russland und China als mindestens so wichtige (alternative) Garanten der Freiheit wie die USA, und meines Erachtesn müssen (und werden) die USA schrumpfen – und das wird dann gut sein für uns alle.

      • Daisy 8. Januar 2026 um 15:54 Uhr

        oHenry, was den Wokeismus betrifft, dass der vom amerikanischen woken Teil des Deep States (der sich jetzt nach EUropa, besonders D, zurückgezogen hat) und den „Demokraten“ kommt, sind wir uns einig, er ist aber nicht von Trump. Das wäre widersinnig. Amerika ist nicht Amerika – es gibt die einen und die anderen :-) Das habe vielleicht nicht klar gesagt.

        Ansonsten ja, natürlich sollen auch China und Russland ein Gegengewicht zu den USA sein. Jedoch breiten sie sich mMn zZt zu sehr aus, besonders China. Sie haben sich in Südamerika eingenistet und auch Grönland. Amerika hat höchste Zeit, diese Tendenz zu stoppen, sonst geht es unter. Es geht hier ums Überleben. Trump muss es schaffen, das Ruder herumzureißen, sonst macht die nächste Wahl wieder alles kaputt.

      • Daisy 8. Januar 2026 um 16:13 Uhr

        Ach, vergessen…@Schrumpfen. Das machens eh. Sie ziehen sich überall zurück, aus Europa, aus dem Ukraine-Krieg, wohl auch aus der NATO, aus der versifften UNO und ihren vielen Spielwiesen, wie zB der WHO, die aus abgehalfterten zumeist linken Politversagern besteht, die dem geisteskranken Teil des Großkapitals dienen. Trump ist Isolxtionist. Aber dieser Prozess muss kontroIliert vor sich gehen, um einen Krach zu vermeiden. Es ist ihnen auch klar, dass der Petrodollar endet. Bestimmt arbeiten sie daran.

      • Varus 8. Januar 2026 um 16:23 Uhr

        was den Wokeismus betrifft, dass der vom amerikanischen woken Teil des Deep States (der sich jetzt nach EUropa, besonders D, zurückgezogen hat) und den „Demokraten“ kommt, sind wir uns einig, er ist aber nicht von Trump.

        Trump scheint aber am Konzept der unipolaren Weltherrschaft der USA (Wolfowitz-Doktrin) zu hängen, was kaum was von der woken Weltregierung der Globalisten unterscheidet. Die Umsetzung droht mit der woken Weltherrschaft, sollte in den USA wieder eine Soros-Marionette kommen.

        Deutlich multipolare Welt ist viel sicherer.

      • Daisy 8. Januar 2026 um 17:12 Uhr

        Ja, die multipolare Welt wäre sicher das beste Ziel. Das kommt auch. LesenS meinen Nachtrag. Trump macht jetzt auf Monroe-Doktrin. Er überlässt EUropa sich selbst bzw. dürfen sie sich ei schleimen, wo sie wollen, den Russen die Ukraine und Afrika, detto China Thaiwan und Afrika. Aber Amerika den Amis… ;-)
        So easy…

      • Sabine Schoenfelder 8. Januar 2026 um 18:22 Uhr

        „Dennoch geht zivilisierte Welt nicht ohne Ordnung mit allgemein akzeptierten Regeln.“
        Es gibt mittlerweile eine „Ordnung“, und die beherrscht die GANZE WELT : die globale Vernetzung.
        Wir sind auf einem Niveau der globalen Arbeitseinteilung angekommen, wo k e i n e r mehr ohne den anderen k a n n. Das betrifft in erster Linie die Weltmächte. Alle anderen Staaten unterliegen mehr oder weniger d e r e n Einzugsgebieten.
        Wirtschaft ist der MOTOR jedes Landes. Energie lebensnotwendig für jedes existierende und vitale Wesen….vom Staat bis zum einzelnen Menschen.
        Auch wenn Regierungen wechseln, globale Geldhaufen sich zerstreiten, Ideologien aneinander reiben. 👉 Erfolg basiert immer auf einem klugen Unternehmens-Management. Dazu gehören eine überlegte Einteilung und besonnene Investionen von potentiell v o r h a n d e n e n Energien und Ressourcen, die zur Verfügung stehen….Bodenschätze, KNOW-HOW, Bildung, Verhandlungsgeschick, menschliches Engagement, Zuversicht, und 👉 die freie Entfaltung zur EIGENINITIATIVE des Einzelnen im Gesamtkonzept.
        Dumme können nur zerstören. Siehe die EU und alle „Kriegswilligen“. Ihr Abgang ist zwangsläufig. 😎

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge