Trump doch nicht die Rettung?

21. Dezember 2025von 6,2 Minuten Lesezeit

Egal was der US-Präsident Donald Trump anfasst, es zerstört weiter den Ruf und das Ansehen der USA in der Welt. Und das scheint noch schneller zu gehen als die Zerstörung des EU-Images durch die EU-Kommission. Wie kommt man auf so einen Gedanken, wo er doch als Retter der USA galt?

Für viele Menschen war Donald Trump ein Hoffnungsschimmer. Interessante Politiker und Medienschaffende wie Tucker Carlson hatten ihn bei der Wahl unterstützt, aber immer mehr wenden sich von ihm ab, immer mehr werden zu Kritikern. Und ganz schlimm ist es im Ausland. Schauen wir uns an, warum immer weniger Menschen Aussagen von Donald Trump Glauben schenken.

Der Iran-Krieg

Nachdem Trump während der ersten Amtszeit den JCPOA, also den Vertrag, mit dem sich der Iran zur Einschränkung seiner nuklearen Aktivitäten verpflichtet, gebrochen hatte, war es ihm gelungen, die Führung des Landes an den Verhandlungstisch zurück zu bringen und alles deutete darauf hin, dass die alten Bedingungen des Vertrages wieder eingehalten werden würden. Aber am Tag als eine kurze Fristsetzung abgelaufen war, ohne dass auf die Verhandlungsfortschritte geachtet wurde, ließ der Präsident zu, dass Israel einen Angriffskrieg gegen den Iran führte, obwohl der nächste Verhandlungstermin schon festgelegt worden war. Nicht nur das, er brüstete sich auch noch mit den Anfangserfolgen des Krieges durch Israel und bombardierte dann den Iran sogar selbst. Er beging das größte aller Kriegsverbrechen, das das Völkerrecht kennt: Er führte einen Angriffskrieg durch.

Der Gaza-Waffenstillstand

Obwohl sich Israel auf Druck der USA zu einem Waffenstillstand einließ, bombardierte Netanjahu weiter den Gazastreifen, nur mit etwas geringerer Intensität, und führte seine Hungerblockade ebenfalls weiter, indem zwar Luxusartikel zur Einfuhr zugelassen wurden, nicht aber ausreichend Grundnahrungsmittel und feste Notunterkünfte, die anders als Zelte, auch im Winter einen gewissen Schutz bieten. Schließlich ermordete Israel sogar wieder mal einen Hamas-Führer, trotz Waffenstillstand, nämlich zuletzt Raed Saad.

Die Venezuela-Krise

Noch nie vor Trump, hat ein US-Präsident so klar und deutlich gemacht, dass die USA rein koloniale Ausbeutungsabsichten verfolgten. Noch nie.

„Venezuela ist vollständig von der größten Flotte umzingelt, die jemals in der Geschichte Südamerikas aufgestellt wurde. Sie wird noch wachsen, und der Schock für sie wird beispiellos sein – bis sie den Vereinigten Staaten von Amerika all das Öl, Land und alle anderen Vermögenswerte zurückgeben, die sie uns zuvor gestohlen haben. Das illegitime Maduro-Regime finanziert mit dem Öl aus diesen gestohlenen Ölfeldern Drogenhandel, Terrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführung. Wegen des Diebstahls unserer Vermögenswerte und aus vielen anderen Gründen, darunter Terrorismus, Drogenhandel und Menschenhandel, wurde das venezolanische Regime als ausländische Terrororganisation eingestuft. Ich ordne eine vollständige Blockade aller sanktionierten Öltanker an, die nach Venezuela ein- und ausfahren. Vielen Dank!“ (Quelle in Englisch)

Die Blockade, das Stehlen von Tankern, die Zerstörung von Booten und Ermordung der Besatzung, die Androhung von Gewalt, alles, aber auch alles ist illegal, völkerrechtswidrig. Trump mach noch nicht einmal den Versuch, es zu verschleiern. Er gibt ganz offen zu, dass die USA über dem Völkerrecht stehen, und tun und lassen, was sie wollen.

Aber wer ist denn überhaupt „die USA“?

Gekaufte Politik

Als Donald Trump öffentlich erwähnte, dass Miriam Adelson weitere 250 Millionen Dollar für politische Kampagnen gespendet hatte, die ihm nahestanden, war das mehr als nur eine rhetorische Floskel. Es enthüllte ein politisches System, in dem finanzielle Macht nicht nur die Politik prägt, sondern auch Zugang, Loyalität und Einfluss auf höchster Regierungsebene erkauft. Diese Bemerkung normalisierte eine Kultur, in der politische Loyalität weniger an verfassungsrechtlichen Grenzen oder öffentlicher Rechenschaftspflicht, sondern vielmehr an der Höhe der finanziellen Unterstützung gemessen wird, die die Macht sichert. Trump macht deutlich, dass Politik ein Geschäft ist. Der Meistbietende wird bedient.

Die Unberechenbarkeit

Trumps Ansatz, durch plötzliche Wechsel und Drohungen (z. B. „Vielleicht tue ich es, vielleicht tue ich es nicht“) Unsicherheit zu schaffen, wird als langfristig isolierend kritisiert. Dies schwächt das Vertrauen in US-Garantien und treibt Verbündete dazu, Alternativen zu suchen, was das US-Image als zuverlässigen Partner beschädigt. Das hat auch innerhalb der NATO dazu geführt, dass ernsthaft erwogen wird, zukünftig ohne die USA auszukommen, ja sogar sich vielleicht einmal gegen die USA verteidigen zu müssen.

Beispiel Ukraine-Krise

Der Ukraine Krieg, von dem er behauptet, es sei nicht sein Krieg, wurde während seiner ersten Amtszeit in die Wege geleitet. Trump war es, der die Provokationen intensivierte, die Konfrontation mit Russland fortführte.

Die CIA baute in Kooperation mit der ukrainischen Militärgeheimdienstabteilung (HUR) ein Netzwerk von etwa 12 geheimen Spionagebasen entlang der russischen Grenze auf, das in den acht Jahren vor der Invasion 2022 entstand – also unter Obama, Trump und Biden. Diese Basen dienten der Aufklärung russischer Kommunikation und Militärbewegungen und wurden mit CIA-Finanzierung und -Technologie ausgestattet. Unter Trump wurde die Partnerschaft fortgeführt, mit Millionen Dollar an Funding für Training, Ausrüstung und den Aufbau von Einheiten. Ukrainische Offiziere erhielten Schulungen in Spionagetechniken, sicheren Kommunikationssystemen und Infiltration (z. B. „Operation Goldfish“, bei der Ukrainer lernten, sich als Russen auszugeben). Dies war eine Intensivierung im Vergleich zur Obama-Ära, wo der Fokus stärker auf defensiver Hilfe lag. Trotz Trumps öffentlicher Lob für Putin genehmigte seine Administration die erste Lieferung offensiver Waffen wie Javelin-Panzerabwehrraketen an die Ukraine. Zudem lockerte sie Restriktionen bei der Geheimdienst-Zusammenarbeit, was der Ukraine half, russische Truppenbewegungen besser zu überwachen – eine klare Intensivierung der Konfrontation mit Russland im Vergleich zu Obamas „Decken und Nachtsichtgeräten“. Die unter Trump aufgebauten Strukturen (Basen, trainierte Einheiten) spielten eine Schlüsselrolle bei der ukrainischen Verteidigung, z. B. beim Versenken des russischen Schiffes Moskva.

Nun wendet sich Trump von der Ukraine ab, obwohl er die Politik der anderen Präsidenten, die Ukraine für einen Stellvertreterkrieg zu missbrauchen, vollumfänglich unterstützt hatte. Man mag es Pragmatismus oder Realismus nennen. Die Politik soll natürlich auch dazu führen, dass das Töten aufhört, aber musste er heucheln „Das ist nicht mein Krieg“? Es zerstört im Ausland seine Glaubwürdigkeit und den Ruf der USA.

Die Folgen

Eine Pew-Umfrage schon aus Januar–April 2025 in 24 Ländern zeigt einen Rückgang des US-Images in 15 Nationen (z. B. minus 20+ Prozentpunkte in Mexiko, Schweden, Polen und Kanada), hauptsächlich aufgrund niedrigen Vertrauens in Trump. Aber das ist erst der Anfang. Der Trend dürfte sich mit jeder Aktion, die gegen Völkerrecht und Menschenrechte verstößt stärker werden. Auch wen Angst und Korruption viele Medien und Politiker davon abhalten, Trump entgegen zu treten, wird das Ansehen der USA im Ausland weiter dramatisch erodieren. Konservative Parteien in Europa sollten sich gut überlegen, ob sie auf die Karte Trump setzen wollen.

Nicht dass die Alternativen vertrauenswürdiger wären, aber sie hatten geschickter ihre wahren Absichten vor dem Pöbel verheimlicht. Während Trump sich sogar mit seinen Aktionen brüstet, und dadurch versucht innenpolitisch an die primitivsten Gefühle der Massen zu appellieren. Was vielleicht sogar gelingt. Aber außenpolitisch dürfte es gefährlich sein, auf eine Zusammenarbeit mit Trump zu setzen.

Bild: Wikipedia (Ausschnitt)

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14 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 21. Dezember 2025 um 20:06 Uhr - Antworten

    „Noch nie vor Trump, hat ein US-Präsident so klar und deutlich gemacht, dass die USA rein koloniale Ausbeutungsabsichten verfolgten“

    „Jetzt wissen wir, worum es bei Präsident Trumps inszenierter Venezuela-Krise geht. Trump fordert von der venezolanischen Regierung die Rücknahme der Verstaatlichung ihrer eigenen Vermögenswerte aus dem Jahr 1976 und die Übergabe der Ölindustrie an Washington.
    Venezuela verstaatlichte seine Ölindustrie 1976. Das staatliche Unternehmen Petróleos de Venezuela S.A. wurde gegründet, um die Ölressourcen zu kontrollieren, die zuvor im Besitz von Exxon, Shell und Mobil waren. Eine zweite Verstaatlichungsphase unter Hugo Chávez im Jahr 2007 brachte die verbliebenen Ölprojekte im Orinoco-Gürtel unter staatliche Kontrolle. Wenn Trump behauptet, Venezuela habe US-Öl gestohlen, meint er, dass Venezuela die Ressourcen verstaatlicht hat, die die Vereinigten Staaten von Amerika Venezuela gestohlen haben. Trumps Vorgehen gegen Venezuela grenzt an Piraterie und den Versuch, das Land und seine Ressourcen auszuplündern. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Washington völlig außerhalb des Rechts agiert.
    Und Russlands Präsident Putin ist so realitätsfern, dass er glaubt, er könne mit Trump ein Abkommen schließen, um einen Konflikt zu beenden, der die Profite des mächtigen amerikanischen Militärkomplexes steigert“
    (das frühere US-Regierungsmitglied – unter Reagan – Paul Craig Roberts auf seiner Website am 18. Dezember 2025, deutsche Übersetzung auf „Antikrieg.com“, 18/12/2025 [„Die Wahrheit über Trumps Komplott gegen Venezuela kommt aus Trumps Mund“])

  2. Der alte Marxist 21. Dezember 2025 um 17:47 Uhr - Antworten

    US Imperialismus bleibt US Imperialisus. Trump bedient nur eine andere Fraktion kapitalistischer Banditen. Das war von Anfang an klar. Vielleicht erhofften sich naive „Patrioten“ einen Messias – was aber nur für deren Einfalt spricht. Sicher, mit dem Kampf gegen den Klima-Wahn konnte er Punkte sammeln. Schön ist natürlich auch, dass Kennedy gegen Big-Pharma vorgehen darf – aber offenbar nur stark schaumgebremst. Vom großen Wurf ist man da aber noch sehr weit entfernt. Ansonsten gibt es nur verbrannte Erde. Mögen sie so schnell wie möglich in die Hölle fahren. Das Ende Trumps wird furchtbar sein!

  3. Verschwoerungspraktiker 21. Dezember 2025 um 17:20 Uhr - Antworten

    „…aber immer mehr wenden sich von ihm ab, immer mehr werden zu Kritikern…“

    Ist das so? Können Sie das auch belegen?

    Ich nehme eher das Gegenteil wahr.

    • Jochen Mitschka 22. Dezember 2025 um 7:15 Uhr - Antworten

      Komisch, dass das in Frage steht. Wer sich mit der US-Politik beschäftigt, dem fallen sofort mehrere Namen ein. Einen nannte ich auch schon, und das ist vielleicht der einflussreichste, Tucker Carlson. Auch wenn er ab und zu einzelne Aktionen Trumps lobt, wurde er von seinem einflussreichsten zu seinem vermutlich gefährlichsten Kritiker.

      Aber hier sind noch mehr: (Nur solche, die sich alleine im Laufe von 2025 von seiner Politik distanzierten)

      Susie Wiles, Marjorie Taylor Greene, Elon Musk, Joe Rogan, Ben shapiro, Dave Portnoy und Bill Ackman, und in Europa Nigel Farage, Marine Le Pen und Giorgia Meloni, dazu kommen ganze organisierte Wählergruppen, die Trump 2024 gewählt hatten. Aus Protest stimmten sie z.B. bei Lokalwahlen für die Demokraten, z.B. in New Jersey und Virginia.

      Aber auch Analysten wie Scott Ritter, der zwar nie ein Unterstützer war, aber immer eher wohlwollend und „verständnisvoll“ geurteilt hatte, wurde zu einem vehementen Kritiker. Ähnliches kann man auch von Judge Napolitano sagen. Aber auch libertäre, die eher zurückhaltend positiv eingestellt waren, haben ihre Meinung grundsätzlich ins Negative verändert.

      • Sabine Schoenfelder 22. Dezember 2025 um 11:18 Uhr

        Ich mag Ihre Artikel, aber sometimes lassen Sie sich zu sehr von der KI des Internets beeinflussen….
        Wir sind nicht im Kindergarten. Sie kennen die Anti-Trump-Haltung des Mainstreams und deren lustvolle Mitteilungen, wenn ein Trumpist : innen..😂 zur Kritik ausholt…
        Es gehört zum demokratischen Auftreten Kritik zuzulassen, gerade DIE, welche n i c h t mit den eigenen Vorstellungen konform geht. Der Trump-Apparat ist wesentlich professioneller als Sie sich das vorstellen.
        Musk, Rogan, Meloni stehen stramm auf der Trump-Seite. Durch indifferentes Verhalten werden gezielt Absichten verfolgt.
        Nicht an den Worten, an den TATEN erkennen Sie tatsächlich, was geplant und beabsichtigt war. Der Rest ist Propaganda.

  4. weirdo 21. Dezember 2025 um 16:48 Uhr - Antworten

    Ich finde es fast schon lustig (wenn es nicht so traurig wäre), wie man sich „zu Tode schreibt“ ob der oder die jetzt gut oder böse ist. Es gibt DEN Heiland nicht. Die da oben leben alle nur für Geld und Macht, es ändern sich nur die Prioritäten. Ja, Trump hat einige schwachsinnige Dinge beendet, weil es ihm wohl selbst zu blöd war und weil einfach das eine oder andere in Zukunft nicht mehr so viel oder kein Geld bringen wird. Z.b. weil die Menschen immer mehr drauf kommen, dass das Klimagedöns Blödsinn ist und mit dem Beginn des Sonnenminimums das Konzept einfach nicht mehr funktioniert mit sinkenden Temperaturen. Die Milliarden werden halt gleich weiter geleitet an Big Tech. Da rennt die Menschheit frontal gegen die Wand. Wie wir da wieder rauskommen sollen, keine Ahnung. Wir werden ja jetzt schon auf Schritt und Tritt beobachtet und kontrolliert. Aber hey, ich habe kein Problem damit, in Zukunft in einem netten Selbstversorger-Schrebergarten zu sitzen und auf biometrische Datenabgleichsreisen zu verzichten. Ich habe Gott sei Dank genug von der Welt gesehen. Dass er nicht der Heiland ist, sieht man auch daran, dass bis heute kein einziger Plandemieverbrecher auch nur ansatzweise vor Gericht gestellt wurde. Die Beweise sind im Internet mittlerweile frei verfügbar. Er schärt sich also einen Dreck um die Menschheit. Und diese Menschheit wird es nie kapieren, dass sie selbst in die Gänge kommen muss, um „sich zu retten“. Ich wiederhole mich: Man muss nur NEIN sagen.

  5. Jakob 21. Dezember 2025 um 12:58 Uhr - Antworten

    Trump ist für die neu heranwachsende multipolare Weltordnung ein Segen.
    Warum?

    Zuerst hatte er die herrschende anglikanische Ordnung gehörig durcheinandergewirbelt.
    Seit Jahrzehnten geltende oder übliche Weltanschauungen bekamen systembedrohende Risse. Dem fest eingefahrene Establishment der wertewestlichen Eliten wurde die Selbstverständlichkeit entzogen. Jahrelang übliche Verhaltensmuster wurden plötzlich in Frage gestellt oder überhaupt umgeworfen.
    Der Wertewesten musste und muss sich neu ordnen.

    Neues, wirklich Neues kann nur entstehen wenn das Alte verschwindet. Dafür hat er gute Voraussetzungen geschaffen.

    Das ist – für mich – das eine.

    Das andere ist, er ist absolut berechenbar.
    Sicher, seine ‚Entscheidungen‘ lassen das genaue Gegenteil vermuten.
    Aber dahinter steht eine – so sehe ich das – sehr einfach gestrickte Persönlichkeit.
    Diese ist, davon bin ich überzeugt in den Analyse- und Strategieabteilungen der neuen ‚Neuen Welt‘ bestens bekannt und damit gut berechenbar.

  6. Glass Steagall Act 21. Dezember 2025 um 11:47 Uhr - Antworten

    Zumindest kann man bei Trumps Vorgehen immer vom Spruch ausgehen, „America first“.

    Im Übrigen, wenn man ihn mit Merz vergleicht, dann ist Trump superehrlich, tut was er sagt, hilft den USA und genießt das Vertrauen seiner Wähler! Merz hat gar nichts davon! Man stelle sich einmal vor Merz würde die USA leiten … das Land wäre bereits am Boden und im Bürgerkrieg!

  7. Pfeiffer C 21. Dezember 2025 um 10:47 Uhr - Antworten

    Egal was der US-Präsident Donald Trump anfasst, es zerstört weiter den Ruf und das Ansehen der USA in der Welt.

    Falsche Blickrichtung! Es ist völlig unerheblich, ohne Bedeutung, läppisch, wer gerade das US-Präsidentenamt schauspielert, performed.

    Dominierend, was passiert, ist der „Military-industrial complex“:

    Präsident Dwight Eisenhower predigte in seiner „TV-Farewell Address“ am 17.1.1961 80 Jahre America- history in 2 Minuten:

    „A vital element in keeping the peace is our military establishment our arms must be mighty ready for instant actions so that no potential aggressor may be tempted to risk his own destruction our military organization today bears little relation to that known of any of my predecessors in peacetime or indeed by the fighting men of world war in korea until the latest of our world conflicts the United States had no armaments industry American makers of plowshares could with time and as required make swords as well but we can no longer risk emergency improvisation of national defense we have been compelled to create a permanent armaments industry of vast proportions added to this three and a half million men and women are directly engaged in the defense establishment we annually spend on military security alone more than the net income of all United States corporation.

    Corporations now this conjunction of an immense military establishment and a large arms industry
    is new in the American experience the total influence economic political even spiritual is felt in every city every state house every office of the federal government we recognize the imperative need for this development yet we must not fail to comprehend its grave implications our toil resources and livelihood are all involved so is the very structure of our society in the council’s of government we must guard against the acquisition of unwarranted influence whether sought or

    unsought by the military-industrial complex the potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist we must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes we should take nothing for granted only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of Defense with our peaceful methods and goals so that security and Liberty may prosper together“.

    Die Warnung:

    Eisenhower betonte, wie wichtig es sei, sich vor dem „Erwerb unberechtigten Einflusses durch den militärisch-industriellen Komplex, ob angestrebt oder nicht gestrebt“, zu hüten.

    Das Risiko:

    Er wies auf das „Potenzial für einen verhängnisvollen Machtmissbrauch“ hin und forderte die Bürger nachdrücklich auf, dafür zu sorgen, dass diese mächtige Kombination niemals „unsere Freiheiten oder demokratischen Prozesse gefährdet“.

    Notwendigkeit und Gefahr:

    Er räumte zwar die „unabdingbare Notwendigkeit“ einer starken Verteidigung ein, hob aber die gravierenden Folgen und das Potenzial hervor, friedliche Ziele zu vernachlässigen und Ressourcen umzuleiten.

    Bürgerliche Wachsamkeit – Stichwort 4. Gewalt:

    Eisenhower forderte eine „aufmerksame und sachkundige Bürgerschaft“, die diesen Komplex überwachen und das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Freiheit wahren sollte.

    Die Rede berührte auch die Frage nach dem Ausgleich nationaler Programme, wissenschaftlichem Fortschritt und Wirtschaft und plädierte für ein umsichtiges Vorgehen, um Ungleichgewichte und Frustrationen zu vermeiden.

    Prophetischer Charakter:

    Die Rede, die er am Ende seiner Präsidentschaft hielt, war eine prophetische Warnung vor der wachsenden Rolle der Verteidigungsausgaben und der Verteidigungsindustrie.

    Ironie:

    Es birgt eine gewisse Ironie, da diese Rede von einem Fünf-Sterne-General und ehemaligen Oberbefehlshaber stammt und gleichzeitig tiefe Besorgnis über unkontrollierte militärische Macht zum Ausdruck bringt.

    Fazit:

    Eisenhowers prophetische Warnung wurde in aller perversester, denaturiertester, pathologischster Form Realität!

    Und deshalb ist scheissegal, wer gerade den US-Präsidenten darstellt!

    Im Übrigen plädiere ich für die Entmachtung der EU-Kommission und die Entwaffnung aller Rüstungsbetriebe!

  8. Sabine Schoenfelder 21. Dezember 2025 um 10:45 Uhr - Antworten

    Die USA ( + Israel) räumen sich schon lange Zeit völkerrechtsunabhängig Extrabedingungen ein.
    Das ist nicht Trump-spezifisch, sondern ein generelles Merkmal mächtigen Staatswesens. Besonders hinterfotzig wird dieses Procedere über gut lobbyisierte NGOs wie die UN oder die EU praktiziert.
    Die U.S.-Regierung ist stark von Milliardären jüdischer Provenienz und amerikanischer Expansionspolitik durchsetzt. Der Handlungsspielraum für Trump ist begrenzt und er nutzte ihn bislang. Auch dürfen Sie bei Ihrer palästinensichen Apologie nicht vergessen, daß auch bei der Hamas Korruption herrscht, und das eigene Volk n i c h t im Mittelpunkt derer Interessen steht. Palästina ist das best subventionierte Volk der WELT. Spiegelt sich das in der Bevölkerung ?
    Maduro selbst ist ein linker Autokrat und stand schon bei Biden und Obama auf der Abschußliste. Trump will diese Agenda erfüllen….MAGA.
    Natürlich hat auch Trump Unterstützer. So funktioniert das amerikanische System. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten sind die Lobbyisten hinter den Kandidaten bekannt. Während wir es bei Blackrock-Merz nur vermuten dürfen.
    Es ist nicht sein Krieg. Während seiner erzwungenen Ruhephase zwischen seinen Amtszeiten hat er diesen Konflikt neu bewertet. Es ist der Krieg des Deep State. Seiner Feinde.
    Sie mögen ihn nicht. Ihre Meinung. Sein Auftreten ist eine Geschmacksfrage.
    ABER, er beendete den Genderwahn, die CO2-Lüge, bemüht sich um Frieden und traditionelle, zwischenmenschliche Werte. Er stoppte den Bullshit-Wahnsinn der Demokraten. Deshalb ist er für viele eine Lichtgestalt. 😍
    Er kann nicht zaubern und ist realistischerweise trotz eigener Vorstellungen Teil eines bestehenden Systems. Ich wäre glücklich, wenn er Deutschland regierte, statt unserer EU-Luschen.😘 LG

  9. VerarmterAdel 21. Dezember 2025 um 10:42 Uhr - Antworten

    Ist alles ganz einfach:

    Trump & Putin’s Plan to Exterminate Whites: Russia & USA wipe out Europe as China & Europe take out America – https://cjbbooks.substack.com/p/trump-and-putins-plan-to-exterminate

  10. Jan 21. Dezember 2025 um 10:10 Uhr - Antworten

    Danke für den Versuch einer konstruktiven Debatte! Die Hirne sind moralverseucht und können nur noch in „rräächtss!!“ und irgendwelchen Mordphantasien ventilieren.

    Man muss sich überlegen, was die faktischen Probleme sind (ohne hysterisch zu brüllen: Du wagst das zu sagen, du XXXau?)

    Man muss also gedanklich Prioritäten setzen. Wenn Schellhorn einen zu teuren Wagen fährt, mag das ärgerlich sein, ist aber kein Grund dafür, dass die USA die Friedensdividende einstreichen müssen, da sie sonst innenpolitisch keine Stabilität mehr hinbekommen. Ist es der exorbitant gestiegende Reichtum der Elite? Ich vermute, nein, da dieser vor allem auf dem Papier stattfindet. Wie wir seit Hjalmar Schacht (jetzt kommt wieder eine Beleidigung) wissen, kann man Geld drucken, sofern man die inflationären Effekte isoliert.

    In Europa versucht man gerade, durch Erhöhung der Energiepreise eine neue Technologie zu ermöglichen. Das ist grundsätzlich richtig gedacht, aber es funktioniert nicht ohne Kontraktion. Diese kommt in einer Zeit, in der auch demographisch eine Kontraktion zu erwarten wäre. (Jetzt kommt: WENN WIR EINE ERFINDUNG MACHEN WÜRDEN, DU XXXAU, DANN WÄREN DIE PROBLEME NICHT. Jaja. Nur können wir nicht mit ihr rechnen, solange sie nicht auf dem Tisch liegt. SIE LIEGT IN DER SCHUBLAGE! Ja, aber eben nicht auf dem Tisch.)

    Im Gegensatz zur unfähigen europäischen Mafia halte ich Trump für einen kreativen Zerstörer. Er überrascht stets und versucht, wohlgemerkt der alte Mann, alleine und ohne die schwerfällige Debatte mit Dumpfbacken, die ihren eigenen Schaden wollen, den Ball in den Korb zu bringen.

    Aber welche Möglichkeiten bleiben ihm? Norwegens Gas neigt sich dem Ende, das US-Fracking ebenso (ein Grund, warum das nicht so offensichtlich ist, liegt darin, dass man Gas als Öl einrechnet, daher gibt es einen Mangel an Diesel. Natürlich ist das E-Auto keine Lösung. Es ist aber auch keine, wieder mehr Diesel nachzufragen und Transporte und Landwirte zu konkurrenzieren. Welche wählbare und implementierbare Alternative liegt auf dem Tisch? Keine). Welcher Spielraum bleibt also?

    Die faktischen Möglichkeiten sind begrenzt. Weder der Mainstream, noch die Kritik der Aufgewachten, noch die konservative Opposition wollen das wahrhaben. Helmut Kohl, das politische Vorbild von Alice Weidel, hat in einer völlig anderen Ressourcensituation gelebt.

    Dazu kommt die Komplettverblödung der Dumpfbacken: Ich will, dass Merz Kanzler wird, aber Frieden macht! Ja, das wird nicht so sein, Schätzelein, das hat er auch nie angekündigt. Da wird die Enttäuschung aber groß sein. Das ist, wie wenn du nicht durch die Tür gehen möchtest, sondern durch die Wand. Alles Opfer.

  11. Eggi 21. Dezember 2025 um 9:01 Uhr - Antworten

    Ich musste nur die Überschrift lesen, um zu wissen, wer der Autor des Artikels ist.
    Als ob die USA der letzten 50 Jahre überhaupt einen guten Ruf hatten, außer bei den westeuropäischen Vasallen.
    Nun führt der Hass auf Trump im Westen zu dieser plötzlichen Erkenntnis?

  12. Varus 21. Dezember 2025 um 8:29 Uhr - Antworten

    Trump macht deutlich, dass Politik ein Geschäft ist. Der Meistbietende wird bedient.

    Das ist aber gar nicht anders als Von Der in Westeuropa praktiziert?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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