Sanktionen von EU und USA gehen immer mehr nach hinten los

24. Oktober 2025von 6 Minuten Lesezeit

Der Westen, insbesondere die EU-Kommission und die „Koalition der Willigen“, versuchen immer verzweifelter ihr Projekt Ukraine zum Erfolg zu führen. Das Mittel der Wahl sind Sanktionen, die aber zunehmend das Gegenteil des intendierten Effektes erzielen.

Nach Völkerrecht sind die einzigen legalen Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat zu verhängen. Die unilateralen Sanktionen der EU und der USA gegen Russland, China, Indien, Indonesien und alle anderen sind daher völkerrechtswidrig. Interessiert aber offenbar niemand mehr außer den Betroffenen. Die Sanktionierten sind aber entweder riesig groß und mit allen denkbaren Bodenschätzen ausgestattet, oder ebenfalls mehrfach größer als die Sanktionierer und wirtschaftlich überlegen. Und sie haben enorm viele Möglichkeiten zurückzuschlagen. Die EU-Kommission und die Politiker der meisten Mitgliedsländer sagen sich aber, was 18 Sanktionspakete nicht erreicht haben, wird das 19. schaffen.

Reaktionen aus China

Wie ich, derzeit in China aufhältig, den lokalen Medien entnehme, werden die Sanktionen scharf zurückgewiesen. Es wird über die am 23. Oktober verkündete 19. Sanktionsrunde gegen Russland berichtet, die sich erstmals auch gegen wichtige Akteure des chinesischen Energiesektors richtet. Große Raffinerien und Ölhändler vom chinesischen Festland wurden auf die Liste gesetzt, was eine scharfe Reaktion Pekings hervorrief.

Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums kritisierte diesen Schritt als einseitig und ohne jegliche Rechtsgrundlage nach internationalem Recht oder UN-Autorisierung. Der Sprecher warnte, dass die Maßnahmen der EU gegen den Geist des zwischen den Staats- und Regierungschefs Chinas und der EU (Bild oben) erzielten Konsenses verstoßen und eine Gefahr für die globale Energiesicherheit darstellen.

Der Sprecher forderte Brüssel auf, die Aufnahme chinesischer Unternehmen in die Liste unverzüglich zu beenden, und warnte, dass China Maßnahmen ergreifen werde, um die Rechte seiner Unternehmen zu verteidigen und seine Energieversorgung und sein Wirtschaftswachstum zu sichern.

Angesichts der bereits volatilen Energiemärkte könnte diese Pattsituation Auswirkungen auf den internationalen Handel, technologische Innovationen und Nachhaltigkeitsbemühungen haben. Für junge Unternehmer und Reisende könnte das Ergebnis die Sichtweise Chinas auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Energiepolitik in einer komplexen Welt verändern.

China hat bekanntlich auch scharf auf die rechtswidrige Enteignung der in chinesischem Eigentum befindlichen Firma Nexperia reagiert und die Lieferung von Bauteilen für die Autoindustrie Deutschlands eingestellt.

Indonesien reagiert auf Druck der USA durch Kauf vom Kampfjets aus China

Das Miltiary Watch Magazine schreibt unter dem Titel Die Sanktionsdrohungen der USA gegen Indonesien haben China den Weg für seinen größten Export von Kampfflugzeugen geebnet“.

Der indonesische Verteidigungsminister Sjafrie Sjamsoeddin und mehrere andere lokale Beamte bestätigten am 16. Oktober, dass das Verteidigungsministerium einen Auftrag zur Beschaffung von 42 chinesischen Kampfflugzeugen des Typs J-10C der „4+ Generation” erteilt hat. Obwohl zuvor berichtet wurde, dass Indonesien die Anschaffung von amerikanischen F-15, russischen Su-35, südkoreanischen KF-21 und sogar ehemaligen Eurofightern der österreichischen Luftwaffe in Betracht zieht, ist das Interesse des Verteidigungsministeriums an der Anschaffung chinesischer Kampfflugzeuge eine neue Entwicklung, die schnell zur Unterzeichnung eines Vertrags führte.

Die USA versuchten zu intervenieren, um einen Deal zu verhindern, bei dem die Su-35 im Tauschhandel bezahlt werden sollten. Der 1,1-Milliarden-Dollar-Deal wurde 2024 bestätigt, vor allem aufgrund von Drohungen aus Washington, Jakarta im Rahmen des Countering American Adversaries Through Sanctions Act (CAATSA) mit Wirtschaftssanktionen zu belegen. Diese Drohungen galten als einer der Faktoren, die die indonesische Regierung dazu veranlassten, ihre Wirtschaft „sanktionssicher“ zu machen, was sie ab Anfang 2022 besonders schnell umsetzte, indem sie beispielsweise die Abhängigkeit von westlichen Zahlungssystemen verringerte.

Für die Vereinigten Staaten waren die Ergebnisse ihrer Sanktionsdrohungen wohl äußerst nachteilig, so das US-Fachmagazin. Der J-10C-Deal ist deutlich größer als der für die Su-35 geplante, was bedeutet, dass erheblich mehr Mittel in die Verteidigungssektoren der Gegner des Westblocks fließen, als dies sonst der Fall gewesen wäre.

Japan und Korea intensivieren die Beziehungen zu China

Von der neu ins Amt eingeführten japanischen Premierministerin Sanae Takaishi wurde allgemein erwartet, dass sie nach ihrem Amtsantritt eine starke anti-chinesische Rhetorik an den Tag legen, das Bündnis mit den USA stärken, Japans Militärmacht ausbauen und Peking in Schach halten würde.

Doch das Gegenteil war der Fall.

In ihrer ersten Ansprache an die Nation erklärte Takaishi, dass sie den Handelskrieg der USA gegen China nicht unterstützen und sich nicht zum Instrument des wirtschaftlichen Drucks der USA machen werde. Sie kritisierte offen Trumps Zollpolitik und bezeichnete sie als „den gefährlichsten Fehler des 21.Jahrhunderts“.

Reuters kommentierte, dass ihre Haltung in Washington völlig unerwartet kam. Ein großer Schock. Es stellte sich heraus, dass die neue Premierministerin seit ihrem Amtsantritt eine Reihe von Treffen mit den größten japanischen Unternehmen abgehalten hatte, die ihr eine einheitliche und dringende Botschaft übermittelt hatten: Einfach gesagt – die japanische Wirtschaft würde einen weiteren Handelskrieg nicht überleben.

Dann, eine Woche nach ihrem Amtsantritt, bekundete sie offen ihre Unterstützung für China und vollzog damit die größte außenpolitische Kehrtwende seit dem Zweiten Weltkrieg. China war nicht mehr der „Feind”.

Eine neue Ära in Asien ist angebrochen. Trump ist schockiert: Er warf Takaishi vor, die Prinzipien des Freihandels zu verraten. CNN bezeichnete dies als „Dolchstoß” durch einen engen Verbündeten.

Aber es kam noch schlimmer: Umfragen ergaben, dass die Premierministerin für ihre Haltung zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit Japans 60 % Unterstützung genoss – und mehr als 50 % unterstützten auch ihre Position zu China!

Bloomberg ließ eine weitere Bombe platzen: Takaishi hat – in Zusammenarbeit mit China und Südkorea – eine strategische Neukalibrierung der asiatischen Währungsarchitektur begonnen, als Reaktion auf Washingtons zunehmenden Einsatz wirtschaftlicher Macht als Druckmittel. China, Japan und Südkorea bauen einen gemeinsamen Währungsraum auf. Der vorgeschlagene trilaterale Swap würde es den drei Ländern ermöglichen, Handel abzuwickeln, Liquidität zu erweitern und Krisen mit ihren eigenen Währungen zu bewältigen – völlig unabhängig vom Westen.

Sollten diese Projekte reifen, würde dies die Vorherrschaft des US-Dollars untergraben, indem 15 % des globalen Handels aus dem Dollar-Raum entfernt würden, und wahrscheinlich würde das gesamte bestehende (pro-westliche) Machtgleichgewicht in Asien zusammenbrechen.

Es geht noch weiter: Takaishis Vision würde sich mit der Einführung des digitalen Clearingsystems der SCO/BRICS in ganz Zentralasien stützen. Trump will jedoch die BRICS zusammen mit allen anderen Bedrohungen für die Vorherrschaft des US-Dollars zerschlagen. Es ist mit einer Eskalation zu rechnen – mit weiteren Drohungen von Zöllen.

Sollte China nicht enthusiastisch genug auf Trumps neueste Charmeoffensive reagieren, dann werden die Dinge wahrscheinlich parallel zu den Eskalationen gegenüber Russland (Venezuela und möglicherweise Iran) eskalieren. Trump hat Japan bereits mit Sanktionen gedroht, obwohl dies Japan wahrscheinlich nur näher an China heranrücken wird, wo derzeit die meisten Handelsinteressen Japans liegen.

Auf den Straßen in China sind noch viele Toyota Autos zu sehen und der Konzern strebt technologische Zusammenarbeit mit den führenden chinesischen Produzenten im Hybrid-Bereich an. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit war schon lange gegeben und wird nun erweitert.

© European Union, 2025, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

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Der 19te Anlauf zum wirtschaftlichen Selbstmord der EU durch Sanktionen

China und Iran schließen Öl-für-Infrastruktur-Abkommen – umgeht US-Sanktionen

The Lancet: Sanktionen der USA und EU verursachen 38 Millionen Tote seit 1970

15 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 26. Oktober 2025 um 21:29 Uhr - Antworten

    The Ukraine – Russian War Was Provoked!
    Explaned by Jeffrey Sachs, David Sacks, John Mearsheimer, Douglas Macgregor, Scott Ritter
    If you still believe that Russia started this conflict in 2022, then you are either corrupt, ignorant, or brainwashed.
    over 2 hours
    2025_03_10
    https://x.com/ivan_8848/status/1899194698448638397

    The Spy War: How the C.I.A. Secretly Helps Ukraine Fight Putin – The New York Times
    2024_02_25
    https://www.nytimes.com/2024/02/25/world/europe/cia-ukraine-intelligence-russia-war.html

    New York Times report demolishes the narrative of the “unprovoked war” in Ukraine
    2024_02_26
    https://www.wsws.org/en/articles/2024/02/26/nrdz-f26.html

    US-Journalist Tucker Carlson über Deutschland: «Wenn Ihr sogenannter Alliierter Ihr Land für Generationen zerstört – was die Biden-Regierung mit der Zerstörung der Nord-Stream-Pipeline getan hat – und Sie sich nicht einmal trauen, dies anzusprechen, ist es vergleichsweise so, als stünde ein Typ kurz davor, Ihre Frau zu vergewaltigen»
    2024_04_01
    https://weltwoche.ch/daily/us-journalist-tucker-carlson-ueber-deutschland-wenn-ihr-sogenannter-alliierter-ihr-land-fuer-generationen-zerstoert-was-die-biden-administration-mit-der-zerstoerung-der-nord-stream-pi/

  2. Sting2 26. Oktober 2025 um 13:22 Uhr - Antworten

    ARD und ZDF unterstützen ukrainische Nazis (Artikel vom 6. September 2014)

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/09/ard-unterstutzt-ukrainische-nazis.html

    Am Freitag zeigte die ARD in den Tagesthemen unverhohlen die Nazi-Symbole der kiew-treuen Mörderbande die gegen die Bevölkerung von Donbass (Donezbecken) Krieg führt und nannte sie völlig verharmlosend „Freiwilligenverbände“.

    Während der Reportage wurden Aufnahmen von Panzern gezeigt, die Flaggen trugen mit dem Wappen des Asow-Battalions.

    In dieser Flagge enthalten ist das Symbol der SS-Panzer-Divison „Das Reich“.

    Die Division bildete zusammen mit den SS-Totenkopfverbänden und der 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS Adolf Hitler den Grundstock der späteren Waffen-SS.

    Es wurde den deutschen Zuschauern nicht erklärt, um wen es sich da wirklich handelt, um rassistische Nazis die Hitler anhimmeln und die einen reinen ukrainischen Staat wollen und alles russische ausrotten und vernichten. …ALLES LESEN !!

  3. Sting2 26. Oktober 2025 um 13:08 Uhr - Antworten

    „Der Winter wird hart“: Ukrainern wird geraten, Kiew zu verlassen

    Der ukrainische Kommunikationsexperte, Leiter des Zentrums für Radiotechnologien, Sergej Beskrestnow (Rufzeichen „Flash“) warnte die Kiewer vor einem harten Winter und riet, sich auf das Überleben vorzubereiten.

    „Die Temperatur in den Wohnungen wird +5 oder +10 Grad betragen. Versuche, sich mit Strom zu heizen, werden zu Überlastungen der Netze und Abschaltungen alle paar Stunden führen.

    Wir werden durchhalten, aber es wird schwer“, prognostizierte er auf Telegram.

    Der Experte empfahl, sich mit Nachbarn zusammenzuschließen, Generatoren zu kaufen, Brennstoff zu bevorraten und wenn möglich die Stadt zu verlassen – zumindest zu Wochenendhäusern mit Öfen.

    In der Ukraine hat die Heizperiode bisher noch nicht begonnen und angesichts der Häufigkeit der Angriffe der russischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur könnte sie auch ganz ausfallen.

    In der Obersten Rada wurde zuvor eine „alternative Heizung“ vorgeschlagen: sich mit dem Gedanken zu wärmen, dass Selenskyj deren Führer ist !?!?!?

  4. cwsuisse 26. Oktober 2025 um 7:09 Uhr - Antworten

    Die Verhängung kontraproduktiver Sanktionen ist ein Zeichen für den beständigen Rückgang von Intelligenz und Bildung bei den USA/EU Politikern.

  5. Sting2 25. Oktober 2025 um 13:37 Uhr - Antworten

    Was Trump wirklich will: DEN LINKEN DIKTATOR MADURO STÜRZEN, UM DIE BODENSCHÄTZE VENEZUELAS ZU RAUBEN.

    Die USA wollen eine Marionettenregierung in Venezuela installieren, genau wie sie es in der Ukraine, die reich an Bodenschätzen ist, taten.

    Die Ukraine auch als Rammbock gegen Rußland.

    Außerdem ist Venezuela mit Rußland militärisch & wirtschaftlich befreundet.

    Daher will Trump einen Keil dazwischen schlagen.

    +++++++++++++++++++++++++++

    TRUMP KANN MAN NIEMALS VERTRAUEN !!

    DIE US-POLITIK IST DURCH UND DURCH VERKOMMEN: EINE BÖSARTIGE KRAKE…

    Trump hat Putin übern Tisch gezogen, nicht umgekehrt, wie die MSM lügen.

    Trump hat nun über Monate Rußland belogen und der
    Höhepunkt seiner Lügerei: das Treffen in Alaska !

    So haben die kriegsgeile USA Zeit gewonnen, ihre Rüstungsproduktion hochzufahren…

    Tacheles #176 ist online, fast 2 Std. lang unbedingt anhören !!

    https://anti-spiegel.ru/2025/tacheles-176-ist-online/

    Von mir o.g. Thema Trump-Putin gleich zu Beginn !!

  6. Jurgen 25. Oktober 2025 um 13:30 Uhr - Antworten

    Früher nannte man das einen Rohrkrepierer. Aber bei der EU sind das ja schon weit mehr als ein Dutzend. Frauen an der Spitze sind eben keine Anführer, dazu haben sie zuwenig Durchsetzung in der von ihnen gespielten Amazonenrolle, die sie nicht sind und nie sein werden, weil keine Marionette je eine Amazone sein könnte.

  7. Sting2 25. Oktober 2025 um 12:49 Uhr - Antworten

    Ukraine – Die Nazis wieder gross machen (Artikel vom 27. März 2022)

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2022/03/ukraine-die-nazis-wieder-gross-machen.html

    Das oberste Ziel (der US-Strategie) ist der Regimewechsel in Russland, die Ukraine ist nur eine Schachfigur in diesem Spiel – oder schlimmer noch, bloßes Kanonenfutter.

    Eine geopolitische Analyse von Pepe Escobar

    Alle Augen sind auf Mariupol gerichtet. Am Mittwochabend waren mehr als 70% der Wohngebiete unter der Kontrolle von Donezk und den russischen Streitkräften, während russische Marineinfanteristen, das 107. Bataillon von Donezk und tschetschenische Spetsnaz unter der Führung des charismatischen Adam Delimchanow in die Azov-Stal-Anlage eingedrungen waren – das Hauptquartier des neonazistischen Azov-Bataillons.

    Asow wurde ein letztes Ultimatum gestellt: Ergeben Sie sich bis Mitternacht – oder Sie fahren wie in einem „Take no prisoners“-Highway zur Hölle.

    Das bedeutet eine große Veränderung auf dem ukrainischen Schlachtfeld. Mariupol wird endlich gründlich entnazifiziert, denn das Asow-Kontingent, das sich seit langem in der Stadt verschanzt hat und Zivilisten als menschliche Schutzschilde einsetzt, war seine härteste Kampftruppe. …ALLES LESEN !!!

  8. therMOnukular 25. Oktober 2025 um 9:09 Uhr - Antworten

    Die Sache ist geradezu kinderleicht erklärbar:

    Die Welt hat knapp 200 Staaten, rund 40 davon „sanktionieren“ Russland. Man stelle sich also eine Schulklasse mit 20 Schülern vor inkl. dem bösen bösen Dimitri. 4 Kinder aus der Klasse finden das zumindest und sagen daher, dass man mit dem Dimitri auf keinen Fall Fussball-Sticker tauschen darf.
    Anfangs haben ein paar der 15 unbeteiligten Schüler noch teilweise mitgemacht, aber schnell hat sich gezeigt, dass der Dimitri nicht nur ganz tolle Sticker übrig hat, sondern eigentlich eh ganz ok ist und auch nicht bescheisst.

    Nun sitzen also 4 Kinder in der Klasse, die den Dimitri nicht mögen und daher nicht mit ihm spielen wollen. Aber weil diese 4 apokalyptischen Ponys jeden anderen schimpfen, der dennoch mit dem Dimitri spielt, wollen die immer weniger mit den 4 Ponys spielen.
    So gibt es nun Dimitri, der mit 15 Schulkameraden spielt und Sticker tauscht – und 4 isolierte Trottel, mit denen keiner mehr was zu tun haben will (und die eh nur noch die Hausübungen abschreiben wollen, als sie selber zu machen)……

    Ein sozio-ökonomischer Vorgang, wie wir ihn spätestens seit dem Kindergarten an uns selbst erleben.

  9. Fritz Madersbacher 24. Oktober 2025 um 20:37 Uhr - Antworten

    „Der Westen, insbesondere die EU-Kommission und die „Koalition der Willigen“, versuchen immer verzweifelter ihr Projekt Ukraine zum Erfolg zu führen. Das Mittel der Wahl sind Sanktionen, die aber zunehmend das Gegenteil des intendierten Effektes erzielen“

    Mit ihren immer absurderen Sanktionen wollen die EU-Kriegstreiber mit dem Kopf durch die Wand. Die Penetranz, mit der sie das tun, befeuert die Vorstellung, das sie das ferngesteuert von „Globalisten“ im Hintergrund tun, und damit heimlich deren Auftrag, Europa zu zerstören, erfüllen.
    Das mag manchen so erscheinen, ist aber eine eurozentrische Sicht. Für die früher (teilweise immer noch) kolonialisierten und ausgeplünderten Länder ist es eine nicht anders zu erwartende Fortentwicklung von ehemals mächtigen Kolonialherren, die immer schärfer in Konkurrenz stehen zu ihrem Oberherrn, der sich selbst nicht mehr der immer mächtigeren Konkurrenz der „globalen Mehrheit“ erwehren kann.
    Es gäbe zwar einen alternativen Weg, die schwer belasteten und auch diskreditierten Machthaber und US-Vasallen Europas können ihn aber nicht mehr so ohne weiteres beschreiten: Loslösung aus dem Einfluß und Diktat des US-amerikanischen Imperialismus und Zusammenarbeit mit den Ländern der globalen Mehrheit …

    • triple-delta 25. Oktober 2025 um 11:02 Uhr - Antworten

      Einnert an einen alten Schulwitz: Heute lernen wir das Springen aus dem 5. Stock. Wer überlebt, springt zu festigung des gerade Erlernten gleich noch einmal.

  10. Pfeiffer C 24. Oktober 2025 um 17:53 Uhr - Antworten

    Der Westen, insbesondere die EU-Kommission und die „Koalition der Willigen“

    Ich frage hier: Was haben die in den vergangenen knapp 30 Jahren vorzuweisen? – Nix! Absolut nix!

    Sicher ist, daß sie in absehbarer Zeit wieder nur zwei Sätze zu sagen haben werden:

    „Das haben wir nicht gewußt!“ und „Das haben wir nicht gewollt!“

    NATO-Osterweiterung – EU-Beitrittsorgien – USA Kriege Irak – Afghanistan – Libyen (+ viele ff ) – Bankenkrise 2008 – Migrationskrise 2015 – Regimechanges, namentlich Maidan 2013 (McCain „sicherte“ der Ukraine die Solidarität seines Landes zu): „An alle Ukrainer – die USA stehen an Eurer Seite“

    https://static.dw.com/image/17298012_1004.webp

    Coronabetrug – Ukrainekrieg – Gazakrieg – Aufrüstung – Kriegstüchtigkeit (inkl. Sportpalastredensound) und so weiter und so fort –

    Nochmals: Sicher ist, daß sie in absehbarer Zeit wieder nur zwei Sätze zu sagen haben werden:

    „Das haben wir nicht gewußt!“ und „Das haben wir nicht gewollt!“

    Wenn man vergessen hat, was es hieße, Europa zu einer tatsächlichen Macht zu machen und das größte europäische Land mit den meisten Einwohnern und Ressourcen bekriegt statt Vernunft und Wissen folgend Zusammenarbeit und Frieden förderte, was behirntere altvordere Politiker, die noch wussten was Krieg bedeutet, begannen..

    (Letzter Absatz © poster >katerstrophe< zu Overton „Vom Aufbau zum Aufmarsch – Wie Brüssel Europas Zukunft verpfändet“ – 24. Oktober 2025 Günther Burbach)

  11. Bernhard 24. Oktober 2025 um 16:55 Uhr - Antworten

    Einseitig ist der Schlüsselbegriff. Einseitige Interessenspolitik war früher gewinnbringend möglich, als die auf der anderen Seite noch nicht so konstruktiv zusammenarbeiteten.
    Jetzt schneiden sich die westlichen Möchtegern-Imperialisten immer sichtbarer ins eigene Fleisch, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass die einseitig Ausgebeuteten diesen Zustand zusammen verändern wollen.
    Und nur mehr auf Augenhöhe kommunizieren wollen.
    Das würde auch dem Westen guttun.

  12. Nurmalso 24. Oktober 2025 um 16:09 Uhr - Antworten

    Sanktionen gehen überhaupt nicht nach hinten los. Den Artikel brauch ich gar ni erst zu lesen.
    Das ist alles so gewollt. Globalisten wollen Europa billig übernehmen. ID-Nr. für EU-Bürger, Digitales Geld, Enteignung durch Negativzinsen, Impfpflicht für alle Bürger u.v.a.m. Kurz : Es geht nur darum eine Diktatur in Europa zu errichten, wo alle nur noch Sklaven sind und aus ihrer Gefangenschafft nicht mehr fliehen können. Null Freiheit !!!!!
    Das ist der Weg und der Sinn dieser katastrophalen Entwicklung. Die EU-Kommission mit ihrer Führerin Ursula von der Leyen sind nur Vasallen der ganz Großen und Nutznießer privat zugleich. Also haben Privilegien.

    • Zbigniew 24. Oktober 2025 um 16:58 Uhr - Antworten

      Passend hierzu, dass man die deutsche Staatsangehörigkeit nicht mehr verlassen kann.

      • Jurgen 25. Oktober 2025 um 13:34 Uhr

        Schon mal versucht nach Ablauf der Ausweise dem Bund nach Handelsrecht zu kündigen? Link bitte! Wenn das mit dem Bund nicht klappt, dann an den Vatikan schreiben, der soll angeblich mittlerweile die Deutschen verwalten…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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