
Studie: Regenwolken voll mit Gift
Forscher haben Dutzende von Agrarchemikalien – darunter Insektizide, Herbizide und Fungizide – in Wolken über Frankreich nachgewiesen. Die Schadstoffe fallen schließlich in Form von Regen oder Schnee auf die Erde zurück, teilweise stark konzentriert.
Wer braucht da noch Chemtrails oder Geoengineering? Eine neue Studie liefert katastrophale Daten für Mensch und Umwelt: Wolken über Europa sind mit Dutzenden von Pestiziden belastet, die schließlich als Regen oder Schnee auf die Erde fallen. Diese Chemikalien, darunter verbotene Substanzen, könnten weitreichende Auswirkungen auf Ökosysteme, Trinkwasser und die menschliche Gesundheit haben. B
Die bisher einzigartige Untersuchung wurde am 8. September 2025 in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht. Erstmals wurde eine Vielzahl landwirtschaftlicher Chemikalien in Wolken über Frankreich nachgewiesen. Das Magazin Chlidrens Health Defense berichtet darüber.
Forscher analysierten und fanden Insektizide, Herbizide und Fungizide, darunter zehn Stoffe, die in der EU bereits verboten sind. Jede Probe war kontaminiert, und in zwei Fällen überschritten die Konzentrationen den EU-Grenzwert für Trinkwasser von 0,5 Mikrogramm pro Liter.
- Storl, Wolf-Dieter(Autor)
Die Messungen stammen vom Puy de Dôme, einem Bergobservatorium in Frankreich, das Teil internationaler Netzwerke wie ACTRIS und der Global Atmosphere Watch der Weltmeteorologieorganisation ist. Von 446 untersuchten Chemikalien wurden 32 entdeckt, einschließlich neuer Abbauprodukte und Schadstoffe wie 2,4-Dinitrophenol, die die Sicherheitsgrenzen überschreiten. Viele dieser Pestizide stammen nicht aus lokalen Quellen, sondern werden durch Ferntransport in der Atmosphäre verbreitet.
Sie gelangen durch Verdunstung oder Winddrift in die Luft – ein Phänomen, das als „Grasshopper-Effekt“ bekannt ist. Bis zu der Hälfte der jährlich weltweit eingesetzten 2,6 Millionen Tonnen Pestizide könnte so in die Atmosphäre entweichen.
In Wolken fungieren sie als „chemische Reaktoren“: Die Feuchtigkeit bindet die Schadstoffe in Tröpfchen, wo sie sich verändern können. Ein Beispiel ist Triphenylphosphat, das in Wolkenwasser innerhalb von 90 Minuten zu Diphenylphosphat umgewandelt wird. Die Studie schätzt, dass Wolken über Frankreich jederzeit zwischen 6 und 139 Tonnen Pestizide enthalten könnten – das entspricht etwa 0,2 Prozent des jährlichen Verbrauchs im Land.
Stark kontaminierte Proben stammten aus Luftmassen, die über Ackerflächen während der Spritzsaison zogen, während Proben aus atlantischen oder waldreichen Gebieten niedrigere Werte zeigten.
Bemerkenswert ist das Vorkommen verbotener Substanzen wie Atrazin (verboten seit 2003) oder Carbendazim (seit 2008). Diese stammen wahrscheinlich aus Ländern außerhalb der EU, wo sie noch verwendet werden, und reisen durch die Atmosphäre.
Pestizide sind mit schweren Gesundheitsrisiken verbunden: Sie können Krebs bei Kindern und Jugendlichen auslösen, neurologische Störungen verursachen sowie Probleme mit Fortpflanzung, Atmung, Stoffwechsel und Entwicklung fördern – darunter Unfruchtbarkeit, Frühgeburten, Parkinson oder Typ-2-Diabetes.
Bild „Regenwolken ziehen heran“ by fotosiggi is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.
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Ein Blick auf die Geoengineering-Aktivitäten Russlands
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Wenn das stimmt, läuft der Krieg gegen die Bevölkerung (Krieg gegen den Terror) schon ziemlich lange. Absicht unterstelle ich da jederzeit, weil für den Menschen schädliche „Pflanzenschutzmittel“ haben auf der Nahrung überhaupt nichts verloren und in Luft und Wasser schon mal garnichts…
Aber die Franzosen hatten es noch nie mit Umweltschutz…
Etwa1999 war ich in einem Labor zur Lebensmittelkontrolle beschäftigt. Wir untersuchten u.a. auch Proben von Bioherstellern. Die enthielten wie die anderen Produkte Herbizide und Insektizide, jedoch in deutlich geringeren Konzentrationen. Da die Biohersteller diese Mittel nicht einsetzen, müssen die auf dem Luft- und/oder Wasserweg in die Lebensmittel gelangt sein. Jedenfalls sollte keiner glauben, der Biolebensmittel vertilgt, dass die frei von solchen Mitteln sind.
Es ist bekannt, dass beim Versprühen von Pestiziden, die Wolken kilometerweit über das Land ziehen! Natürlich können wir heute nicht mehr 100%ig pestizidfreie Nahrung bekommen, aber was von Biofeldern kommt, ist wenigstens nicht in so hoher Konzentration!
Da hat uns die Chemie-Industrie ein schönes Ei ins Nest gelegt. Es war schon vor Jahren bekannt, dass praktisch jeder Glyphosat im Blut und im Urin hat und das Zeugs ist nur eines von vielen weiteren Giften!
Da ich am Feldrand wohne, kann ich über das ganze Jahr sehen und riechen, was die Landwirte alles versprühen. Wenn man daraufhin sie anspricht, sagen sie nur, ohne geht es nicht und das würde sich biologisch im Boden abbauen. Sie quatschen genau das nach, was ihnen die Chemie-Industrie erzählt. Im Prinzip wie bei den Covid-Spritzen, die Leute quatschen alles nach und glauben die Lügen. Den Schaden trägt immer der Bürger.
Die Chemie-Industrie ist wie die Pharmaindustrie und die Rüstungsindustrie in Deutschland eine heilige Kuh, die man nicht schlachtet. Beide bringen dem Staat viele Steuermilliarden.
Ich empfehle jedem, die Studie selbst zu lesen bzw. sie sich mit deepL übersetzen zu lassen. Dann bleibt von diesem Artikel hier nur noch heiße Luft. Vor allem wird hier falsch zitiert, denn das 2,4-Dinitrophenol wurde von den Wissenschaftlern explizit ausgeschlossen, weil es auch auf natürliche Weise entstehen kann. Auerßdem können die Wissenschaftler nicht sagen, ob die Kontamination in den Wolken ist oder durch Auswaschung während des Regenfalls entsteht. Alles in allem bestes BILD-Niveau.
@triple-delta
Sofern Sie nicht eh nur ein alimentierter Agenturschreiberling sind, so scheinen Sie offensichtlich massive Defizite zu haben, was denn Ihre Lesefähigkeit bzw. die Interpretation von Studienergebnissen anbetrifft. Folgen wir jedoch einmal Ihrer „Empfehlung“ und schauen uns das übersetzte „Abstact“ der Publikation an, damit auch ein jeder selbst beurteilen kann, was denn bezüglich den von Ihnen aufgestellten Behauptungen NICHT vollkommen an Haaren herbeigezogen oder ganz bewusst verklärend dargestellt wurde.
Abstract (überetzt mit DeepL Translate:
„Die Kontamination durch Pestizide ist ein wachsendes und alarmierendes Problem sowohl für die Umwelt als auch für die menschliche Gesundheit. Pestizide werden in der Landwirtschaft häufig zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheitsüberträgern eingesetzt und unterliegen einem umfangreichen atmosphärischen Ferntransport in der Gasphase, in Aerosolen und, wie hier gezeigt, in Wolken. Wir haben die Konzentration von 32 Pestiziden am Observatorium Puy de Dôme (Frankreich) im Bereich von sub μg L-1 bis μg L-1 in Wolkenwasser gemessen, die größtenteils aus regionalen bis weiträumigen Transporten stammen, darunter auch Pestizide, die derzeit in Frankreich für die landwirtschaftliche Nutzung verboten sind. Die Hälfte der Proben wies eine Gesamtkonzentration an Pestiziden von über 0,5 μg L-1 auf, was dem europäischen Grenzwert für Trinkwasser entspricht. Wenn man 2,4-Dinitrophenol, das auch durch photochemische Reaktionen entstehen kann, ausklammert, weisen zwei Proben immer noch eine Gesamtkonzentration von über 0,5 μg L-1 auf. Der häufige Nachweis von Pestiziden im Regenwasser kann daher sowohl von ihrer Anwesenheit in Wolken als auch von ihrer Auswaschung aus der Atmosphäre abhängen. Schätzungen der Pestizidmenge in Wolken über Frankreich, die zwischen 6,4 ± 3,2 und 139 ± 75 Tonnen liegen, deuten darauf hin, dass ihre Mengen in der wässrigen Phase der Wolken potenziell hoch sind und dass diese Verbindungen Gebiete beeinträchtigen würden, die nicht direkt von landwirtschaftlichen Aktivitäten betroffen sind.“
Ist der entsetzliche Temperaturanstieg der Erde nicht aufs Pupsen glücklicher Kühe, sondern auf gefährliche Agrochemikalien zurück zu führen, die den österreichischen Bio-Anbau sabotieren? Die EU sollte dringend Konzerne mit Sanktionen belegen, die diese herstellen, ich habe gehört, BASF und Monsanto könnten dazu gehören. Frau Leyen wird das sicher prompt umsetzen, safe and effective liegt ihr ja am Herzen!
Na, fesch. Ich kaufe, wo ich kann, alles bio, um dieses Zeugs zu vermeiden. Zudem wasche ich alles sehr gründlich. Vergeblich!
Im Ggs. zum Klima sehe ich hier tatsächlich Maßnahmen als dringend erforderlich. So weit das geht, soll auf Biolandwirtschaft umgestellt werden. Es gibt auch biologische besser verträgliche Alternativen.
https://worldinourhands.org/knowledge/welche-alternativen-gibt-es-zu-pestiziden-in-der-landwirtschaft/
Ist doch schon lange bekannt, daß Bio mehr Schein, als Sein ist. Ich kaufs trotzdem, in der Hoffnung, daß es wenigstens etwas weniger belastet ist.
Ja, das geht mir auch so…
Bei Bio muss ich immer an die Doku – Unsere große kleine Farm (The Biggest Little Farm) denken,
Wo die Hauptdarsteller Molly und John aus einer Wüstenlandschaft eine Traumfarm geschaffen haben.
Hi Karsten, das ist klug, denn viele Studien zeigen, dass Bio-Lebensmittel deutlich weniger belastet sind:
🧪 Studienlage zur Belastung von Bio-Lebensmitteln
1. Hyland et al. (2019) – Pestizidbelastung im Urin
Familien in den USA stellten ihre Ernährung für 6 Tage auf Bio um.
Ergebnis: Signifikante Reduktion von Pestizid-Metaboliten im Urin.
Besonders bei Kindern war der Rückgang deutlich messbar.
MESA-Studie (Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis)
Zeigte, dass Menschen mit hohem Bio-Konsum deutlich geringere Pestizidwerte im Körper aufweisen. Die Ernährung ist ein Hauptfaktor für die Gesamtpestizidbelastung.
FOCUS-Faktencheck (2024)
Bio-Produkte enthalten weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.
Ökologischer Landbau verzichtet auf synthetische Pestizide und Stickstoffdünger.
Auch die Tierhaltung ist strenger reguliert, was indirekt die Schadstoffbelastung senkt.
Waschen bei wachsartigen Oberflächen bringt ohnehin wenig!
Mit Tuch ob Papier oder Baumwolle polieren hilft eher.
Durchgecheckt bei „Natur“ von Horst Stern schon vor Jahrzehnten.
Gewachstes Obst kaufe ich nicht – an sich hab ichs im Garten, aber heuer war ein schlechtes Obstjahr. Bio-Äpfel sind wohl nicht gewachst, aber ich wasche sie dennoch warm, denn nach längerer Lagerung bildet sich eine natürliche Wachsschicht. Ansonsten ist es nicht nötig, den Salat oder Karfiol zu polieren… ;-)
ich schrieb von der natürlichen wachsartigen Schicht!
Tatsächlich bilden nahezu alle Apfelsorten eine natürliche Wachsschicht auf der Schale. Sie dient als Schutz, vor Fressfeinden wie Insekten beispielsweise. Zudem trocknen die Früchte so nicht aus. Ein schlauer Apfel also? Je länger ein Apfel lagert, desto reifer wird er. Die natürliche Schicht hat also genug Zeit, sich zu intensivieren und dicker zu werden. Und so länger haltbar zu sein. Es gibt bestimmte Apfelsorten mit dickerer Wachsschicht. Beispielsweise die Sorte Jonagold. Die Sorten Elstar, Boskop oder Cox Orange enthalten relativ viel Säure, und ihre natürliche Wachsschicht ist etwas dünner.