Bye bye Mpox

6. September 2025von 2,5 Minuten Lesezeit

Jetzt ist also die „gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite“ durch „Mpox“ einmal wieder passé. Die Mehrzahl dürfte das Damoklesschwert gar nicht bemerkt haben, obwohl es seit dem Spätsommer 2022 mit einer Unterbrechung über uns hing. Allerdings werden die „MPox“ wohl nicht dauerhaft entsorgt.

Auch die Umbenennungen haben also nicht gefruchtet. Die „Affenpocken“ konnten so wenig die Aufmerksamkeit erregen wie die „Mpox“. Dem WHO-Propagandagewitter wie den gleichgeschalteten Mainstream-Medien gelang es nicht, die Bedrohung ähnlich glaubhaft zu machen wie bei „Covid-19“. Oder waren es einfach die Resistenzen, die die menschliche Psyche gegen Nachrichtengift genauso entwickelt wie Pflanzen gegen Herbizide?

Vielleicht fehlten einfach die Bilder. Eigentlich hatten sich Hauterkrankungen mit entstellenden Veränderungen in den letzten Jahrhunderten wegen ihres emotionalen Schreckensmomentes bewährt: die Lepra, die Syphilis oder die Pocken (damals noch ohne Vorsilbe). Pockige Menschen wären jedenfalls eindrücklicher als erkältete Zeitgenossen bei „Covid-19“ gewesen. Im Gegensatz zur Gürtelrose, die zwischenzeitlich künstlerisch aufgepeppt die Pharmawerbung anfachte, verzichtete man bei den „Mpox“ weitgehend darauf. Lag es nur daran, dass die Wahrnehmungspsychologie weiß, dass bei unangenehmen Ansichten inzwischen alle wegschauen? Oder daran, dass die „Mpox“ allzu sehr den vermeintlich ausgerotteten Pocken gleichen?

Jedenfalls fehlte der Eye-Catcher. Die Erzählung aus den ärmsten Ländern Afrikas reichte nicht für die nötige Betroffenheit in Europa oder den USA. Folglich ging der vermeintliche Notstand niemanden etwas an. Abstumpfung und Gleichgültigkeit der Menschen in den ehemaligen Industrieländern wurden zum Schutzfaktor. Das Panikorchester der WHO spielte vor leeren Rängen.

So hätte man sich das auch bei „Covid-19“ gewünscht: eine Notlage wird ausgerufen, aber keiner hört zu! Bleibt zu hoffen, dass das Abwinken von „Mpox“ überhaupt wahrgenommen wird, damit der Lernprozess für den nächsten Hoax eingeübt ist. Vergessen wir nicht: Pandemien werden für Ausnahmezustände gebraucht.

„Mpox“ liegt allerdings nicht auf dem Müllhaufen der Medizingeschichte. Ansonsten müsste man die Rückkehr der vermeintlich ausgerotteten Pocken eingestehen. Das muss mit allen möglichen Namensgebungen verhindert werden. Pusteln betont an Händen und Füßen dürfen nie mehr Pocken heißen. Sonst wäre die größte Erfolgserzählung der WHO als Lüge internationaler Tragweite entlarvt.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Hauptsache Panik. Eine neuer Blick auf Pandemien in Europa“, „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ und „Tatort Vergangenheit


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Ein Kommentar

  1. Kriegsgegner 6. September 2025 um 16:56 Uhr - Antworten

    Das „Damoklesschwert“ weiterer Pandemie- Vera……gen wird wohl weiterhin über uns hängen.
    Bleibt nur zu hoffen, dass zumindest ein Teil der Menschheit geistige Resistenzen entwickelt gegen Plandemien und sonstige regierungsgestützte Idioten-Narrative.
    Sonst ist wohl der Untergang der Menschheit sicher. Sicher ist, dass er schon beschlossen ist, bei all dem Schwachsinn der uns aufgenötigt wird, gibt es nicht den geringsten Zweifel.

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