One Health in der Praxis: Laut Studie darf Herz-Op dem Klima nicht schaden

11. August 2025von 6,3 Minuten Lesezeit

Wenn Klimafanatismus zu einem Plan zur Bevölkerungsreduktion wird: Klimakennzahlen werden nun dazu verwendet, um die Priorität der Überlebensrate von Patienten in Frage zu stellen. Der Schutz des Planeten ist wichtiger als der einzelne Mensch.

Eine neue Studie analysiert die CO2-Emissionen von Aortenklappenoperationen und kommt zu dem Ergebnis, dass TAVR-Methoden weitaus weniger CO2 verursachen als Operationen am offenen Herzen. Die Autoren schlagen vor, dass der CO2-Fußabdruck „Entscheidungen auf Bevölkerungsebene“ leiten sollte, was Befürchtungen über eine mögliche Rationierung lebensrettender Behandlungen schürt. Klimaversessene Gesundheitspolitik birgt die Gefahr, dass lebensrettende Behandlungen zu einer CO2-Reduktionsmaßnahme werden.

In einem deutlichen Beispiel dafür, welche praktischen Folgen die One Health Ideologie hat, zeigt eine Studie wie „Klimaschutz“ in die Medizin Einzug gehalten hat. Forscher haben die CO2-Emissionen von Aortenklappenersatzoperationen quantifiziert und deren Auswirkungen auf den Planeten über die Ergebnisse für die Patienten gestellt. Die Studie von David Blitzer et al mit dem TitelCarbon emission analysis of aortic valve replacement: the environmental footprint of transcatheter vs. surgical procedures“ (Analyse der Kohlenstoffemissionen beim Aortenklappenersatz: Der ökologische Fußabdruck von transkatheteralen Verfahren im Vergleich zu chirurgischen Eingriffen) erschien am 2. Juli 2025 im European Heart Journal.

Der chirurgische Aortenklappenersatz (SAVR) soll etwa doppelt so viele Treibhausgase verursachen wie minimalinvasive Transkatheterverfahren (TAVR), bietet jedoch keine Lösungen zur Senkung der Sterblichkeit oder der Kosten.

Als Hintergrund und Ziele werden angegeben:

Die Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend als wichtiger Faktor für die öffentliche Gesundheit anerkannt. Es wurde eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt, um die CO2-Emissionen zu ermitteln, die mit dem offenen Aortenklappenersatz (SAVR) und dem transkathetergestützten Aortenklappenersatz (TAVR) im Operationssaal (OP) und im Katheterlabor (CATH) verbunden sind.

Hier haben wir wieder den One Health Ansatz. Gesundheit des Einzelnen darf dem „Raumschiff Erde“ also in dem Fall dem Klima nicht schaden. Das hat wie berichtet eine Grundsatz-Studie zu One Health so erklärt:

„Diese Governance-Architektur überwindet den traditionellen Anthropozentrismus und verschiebt den Fokus hin zum Ökozentrismus, …“

Das ist die Ideologie und Politik der Nazis in anderer Aufmachung, wo die Menschen der „Volksgesundheit“ oder der „Gesundheit des Volkskörpers“ geopfert wurden. Erstmals formuliert wurde die neue Doktrin bei der Biosphärenkonferenz der UNESCO in 1968. Das „Raumschiff Erde“ und die „Gesundheit des Planeten“ wurden zum zentralen Thema der Politik.

Zur Unterordnung unter die One-Health-Ideologie wurde in Deutschland im WHO Gesetz beschlossen:

„Durch dieses Gesetz in Verbindung mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) (IGV) werden die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 des Grundgesetzes) und der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) eingeschränkt.“

Die körperliche Unversehrtheit wird nicht mehr geschützt, wenn es um die Volksgesundheit geht oder um das Klima oder irgendetwas anderes was dem Planeten unangenehm sein könnte.

Kritiker verurteilen diese Einmischung von Klimakennzahlen in Entscheidungen über Leben und Tod als unvereinbar mit der medizinischen Ethik – zumindest mit der Ethik, die vor 2020 noch zumindest ansatzweise gültig war.

Die Analyse der Daten von 30 Eingriffen, die zwischen März und September 2023 durchgeführt wurden, ergab, dass SAVR 620–750 kg CO2e pro Patient verursachte – im Vergleich zu 280–360 kg CO2e bei TAVR –, wobei absurd auch die Emissionen aus der Krankenhausheizung, den Mahlzeiten nach der Operation und sogar der Wäsche mitgerechnet wurden. Die Autoren fordern die Regulierungsbehörden dringend auf, diese Ergebnisse bei „Entscheidungen auf Bevölkerungsebene“ zu berücksichtigen – eine Forderung, von der Wissenschaftler befürchten, dass sie zu einer Rationierung der Versorgung im Namen von Klimazielen führen könnte.

Die Absurdität der CO2-Bilanzierung in der Herzmedizin

Die Fixierung der Studie auf chirurgische Emissionen trivialisiert die Verzweiflung von Patienten, die vor einem Herzversagen stehen. Zum Vergleich: Ein Hin- und Rückflug über den Atlantik verursacht pro Passagier etwa eine Tonne CO2 – damit ist der CO2-Fußabdruck einer Herzoperation mit „620 kg“ geringer als der eines Urlaubsfluges. Dennoch behandelt die Studie die lebenserhaltenden Klimaanlagen der Intensivstation als Klimasünder und nicht als Notwendigkeit. „Eine Verkürzung der Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation würde zwar die Emissionen senken, aber auch die Überlebensraten“, merkte ein Kardiologe an, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die Methodik ist zwar präzise in der Quantifizierung von CO2-Äquivalenten bis hin zu Anästhesiegasen, berücksichtigt jedoch nicht die unendlich höheren Risiken im Operationssaal. Wie die Studie selbst einräumt, macht die postoperative Versorgung, die für die Genesung von entscheidender Bedeutung ist, 52 bis 59 % der Emissionen aus. „Das ist keine Wissenschaft, sondern Klimahobbyismus“, spottete Ken Tomlinson, ein ehemaliger FDA-Beamter. „Was kommt als Nächstes? Wird man Krankenhäuser dafür bestrafen, dass sie Patienten zu lange am Leben erhalten?“

Methodik unter Beschuss

Der detaillierte Ansatz der Studie, der alles von Waschmittel bis hin zu Speiseplänen erfasst, offenbart eine Diskrepanz zur medizinischen Realität. Die höheren Emissionen von SAVR werden „biologischen Abfällen“ und „postoperativen Aufenthaltsdauern“ zugeschrieben, während die Einschränkungen von TAVR, wie beispielsweise die Eignung nur für Patienten mit geringem Risiko, ignoriert werden. „Die Autoren hätten sich auf die Wiederverwendung von chirurgischen Instrumenten oder die gemeinsame Nutzung von Anästhesiegeräten für verschiedene Operationen konzentrieren können“, bemerkt Dr. Emily Taylor, klinische Ethikerin an der Harvard University. „Aber nein – machen wir einfach allen Angst wegen des Klimas.“

Selbst die Behauptung der Studie, sie sei „ISO-konform“, steht im Widerspruch zu ihren fadenscheinigen Annahmen. So stoßen beispielsweise die Klimaanlagen von Krankenhäusern täglich weit mehr CO2 aus als eine einzelne Operation – eine Tatsache, die patientenspezifische „CO2-Fußabdrücke“ statistisch bedeutungslos macht. Wie die Fehlermarge der Studie von 25 % selbst zeigt, ist ihre Genauigkeit eine Illusion. „Hier geht es nicht um die Reduzierung von Emissionen“, spottete der Klimaskeptiker und Arzt Rand Simberg. „Es ist ein Versuch, Aktivismus in jeden Winkel unseres Lebens zu drängen.“

Eine gefährliche Entwicklung für die medizinische Ethik

Die Schlussfolgerung der Studie, dass Emissionen „bei Entscheidungen auf Bevölkerungsebene berücksichtigt werden sollten“, hat für Unruhe gesorgt. Wenn Krankenhäuser beginnen, Behandlungen eher nach ihrem CO2-Ausstoß als nach ihrer Wirksamkeit auszuwählen, könnten schutzbedürftige Patienten die Folgen tragen. „Würde ein 75-Jähriger eine SAVR erhalten, wenn sie ‚zu viel CO2 kostet‘?“, fragte Stuart Rosen, Bioethiker an der Johns Hopkins University. „Diese Cargo-Kult-Klimamathematik ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit im Gesundheitswesen.“

Kritiker warnen, dass die Studie die Medizin in Richtung einer utilitaristischen Triage drängt, bei der knappe Ressourcen „emissionsarmen Patienten“ zugewiesen werden.

Abgesehen davon, dass CO2 ein wichtiger Dünger für Pflanzen ist und damit für uns überlebensnotwendig, spielen die Veränderungen des CO2-Anteils in der Atmosphäre auch keine Rolle für das Klima. Nach dem Ende des vorherigen globalen Erwärmungszyklus, wurden nach den Berichten in Meyers Conversationslexikon in der Zeit um 1820 – 1830 CO2 Konzentrationen von 420 ppm von Chemikern in Europa gemessen. Wenn es wärmer wird, steigt auch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre, da die Ozeane Kohlendioxid freigeben.

Falsche Modelle, die immer mehr die Welt regieren, werden benutzt um Grundrechte abzubauen und das Herrschaftssystem nach dem Muster von Orwells 1984 aufzubauen.

Ivan Radic, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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5 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 12. August 2025 um 18:47 Uhr - Antworten

    Es ist der plumpe Plan DER UNTERWERFUNG. Keine Argumentation ist zu blöde oder tabu. Warum ein Herz retten, wenn man es mit riesigem Aufwand, mit Seuche, Panikmache, Non-stop-Propaganda, Staatsgewalt, Injektionen in die Arme der Bevölkerungen, zum STILLSTAND provozierte ?? 😳☠️
    Will ich neue Reifen für ein Auto, das ich selbst mit viel Tamtam zerstörte ?
    Nein.

  2. Charles M. Schulz 12. August 2025 um 13:50 Uhr - Antworten

    Ist das ein altes Titelbild oder gehen die Honks wirklich mit Deppenlatz auf die Demo?

  3. Matthias 11. August 2025 um 19:07 Uhr - Antworten

    Ich habe soeben nachdem ich diesen Artikel gelesen habe ich beschlossen, dass mein Spenderausweis auf NO geändert wurde.Diese Herrschaften benötigen ja dann auch meine Organe nicht, da es ja so viel CO2 erzeugt bei der Entnahme und bei der Umpflanzung in einen anderen Körper. Wenn CO2 vor Gesundheit steht, lebe ich in einem verkehrten Land.

    • Gabriele 12. August 2025 um 10:38 Uhr - Antworten

      Eine kluge Entscheidung, wenn ich das sagen darf – angesichts der Tatsache, dass man zum Zeitpunkt der „Spende“ faktisch noch am Leben ist und niemand sagen kann, was das mit einem Sterbenden anrichtet.
      Wirklich tote Organe sind wertlos (ausgenommen Niere bis zu einem gewissen Grad). Das Herz muss schlagen, wenn es entnommen wird – hoffe, das war Ihnen klar. Wenn nicht, bitte informieren… Da es auch zu wenig Organe gibt, ist man bestrebt, den Zeitpunkt des angeblichen Todes von Organspendern immer weiter künstlich nach vorne zu verlegen. Ein Körper, der transplantiert werden soll, ist lebendig, schwitzt und der Blutkreislauf ist intakt -unter künstlicher Beatmung. Wer sich sicher ist, dann „tot“ zu sein und nichts mehr mitzubekommen, bitte…. aber es gab schon OP-Schwestern, die ihren Beruf wechselten, nachdem der „Tote“ beim Hineinschneiden plötzlich ihre Hand umklammerte. Das wird dann als bloßer „Reflex“ bezeichnet, auch wenn ihm die Tränen aus den Augen rinnen… darum gibt man in der Regel heute auch genug Muskelrelaxantien, damit sich der „Tote“ nicht mehr bewegen kann.
      Nur mal so… nachzuprüfen an unzähligen Berichten und Videos, die Sie im Netz finden.

  4. Glass Steagall Act 11. August 2025 um 18:20 Uhr - Antworten

    Öko-Terrorismus sollte es heißen! Und die Attentäter sind die Öko-Ideologen.

    Die Herrscher-Initiatoren sollten sich zuerst fragen, wie die Ökobilanz für ihre eigenen Privatjets und Superyachten ausfallen würde! Dann müssten sie sich zuerst selbst verbieten, bevor sie solch einen Schwachsinn wie „Herzoperationen im Zusammenhang mit CO2“ überhaupt wagen zu erwähnen!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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