Studien zeigen keine Zunahme an Extremwetterereignissen

6. August 2025von 2,6 Minuten Lesezeit

Neuere Analysen und Daten von Versicherungen sowie internationalen Organisationen widersprechen der orthodoxen Klimapropaganda, wonach es eine Zunahme an extremen Wetterereignissen geben würde.

Jedes Extremwetterereignis bringt der herrschende Medienapparat umgehend mit dem „menschengemachten Klimawandel“ in Verbindung. Der Mensch sei nicht nur dafür verantwortlich, dass sich die Erde erhitzt, sondern auch für Wetterkapriolen. Das sich das Klima verändert, ist unbestritten (in welche Richtung ist eine andere Frage), doch eine Zunahme an extremen Wetterereignissen ist kaum feststellbar.

Selbst der Weltklimarat IPCC gibt in seinem sechsten Sachstandsbericht an, dass die Häufigkeit tropischer Stürme in den letzten Jahrzehnten stabil geblieben sei. Der US-amerikanische Klimawissenschaftler Roger Pielke Jr. betont in einem kürzlich veröffentlichten Paper betont:Die Daten zeigen keine Trendzunahme bei der Intensität oder Häufigkeit von Extremwetter.“ Pielke verweist auf langfristige Statistiken, die bis in die 1950er-Jahren zurückreichen.

Während Extremwetterereignisse stabil sind, steigen allerdings die Schadensbilanzen.  Der Rückversicherer Munich Re berichtet von steigenden Verlusten durch Naturkatastrophen – allein im Jahr 2022 beliefen sich diese weltweit auf über 270 Milliarden US-Dollar. Allerdings: Bei einer Normalisierung der Daten, also unter Berücksichtigung von Inflation, Bevölkerungswachstum und steigenden Immobilienwerten, zeigt sich kein signifikanter Anstieg.

Die Kosten würden explodieren, weil mehr Menschen in risikoreichen Gebieten leben und bauen, meint man bei Munich Re.

Beispiel Hurrikans in den USA: Während die Zahl der Stürme seit 1851 konstant bei etwa sechs pro Jahr liegt, haben sich die Schäden durch Urbanisierung vervielfacht. In Florida allein hat sich die Bevölkerung in Küstennähe seit den 1970er-Jahren verdreifacht.

Ähnliches kann man bei Überschwemmungen in Europa feststellen: Daten des Europäischen Umweltamts EEA darauf hin, dass die Häufigkeit nicht zunimmt, sondern die Vulnerabilität der Gesellschaft wächst. „Wir bauen in Flussniederungen und versiegeln Böden, was Überschwemmungen verstärkt“, so ein EEA-Bericht. Globale Dürrestatistiken des IPCC bestätigen:

Eine aktuelle Kolumne in der Welt führt noch einen weiteren Grund an: Die zugenommene mediale Berichterstattung: „Früher trafen nur spärlich Berichte ein. Für die gesamte Sowjetunion beispielsweise weist die Datenbank in den 60 Jahren von 1920 bis 1980 lediglich fünf Wetterkatastrophen aus, danach häufen sich die Meldungen. Allein von 1981 bis 1983 registrierte EM-DAT in drei Jahren sieben Desaster innerhalb der UdSSR. Erst seit der Jahrtausendwende seien die EM-Daten verlässlich, denn mittlerweile kommen selbst aus abgelegenen Regionen Belege per Handyfotos. Seither zeigen die Grafiken jedoch keinen Anstieg der Häufigkeit von Wetterkatastrophen mehr – was die Wissenschaftler in Belgien der Öffentlichkeit aber nur schwer vermitteln können.“

Anfangs der 2000er nahm die Zahl also deutlich zu. Doch seither stagniert die Summe der gemeldeten Extremwetterereignisse. Ein Umstand der nicht zu leugnen ist.

Die Klimalobby hält dann dagegen: „Selbst wenn die Häufigkeit gleich bleibt, werden Ereignisse intensiver“, kann man dann oft genug lesen.

Bild „Hurricane Irma 2017 09 08 version 2“ by anttilipponen is licensed under CC BY 2.0.

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9 Kommentare

  1. bekir 10. August 2025 um 15:42 Uhr - Antworten

    Noch ein Klima-Narrativ floppt:
    „Inseln im Pazifik klagen über einen angeblich durch CO2 bedingten Anstieg des Meeresspiegels. In Wahrheit sinkt der Boden dort ab — aus Gründen, die hausgemacht sind.“
    https://www.manova.news/artikel/sinkendes-niveau

    Prof. Fritz Vahrenholt verweist ihn einem Weltwoche-Interview auf eine Veröffentlichung des Nobelpreisträgers Prof. John Clauser (und auf eine eigene von ihm aus 2021), worin die Bedeutung der Wolken herausgestrichen wird – Wasserdampf ist nämlich (eigentlich unstrittig) das stärkste Treibhausgas.
    Es lasse sich zeigen, dass in den letzten 25 Jahren die Wolken „dünner“ geworden sind, so dass mehr Sonnenstrahlung auf die Erde treffe.
    Rund 80 Prozent dessen, was in den letzten 25 Jahren an Erderwärmung dem (CO2-)Treibhauseffekt zugeschrieben wird, lasse sich nämlich auf die veränderten Wolken zurückführen.
    Jeder könne dies selber nachvollzihen, indem er beim Wetterdienst seines Landes feststellt, dass z.B. die Sonnenstunden je Jahr um 150 gestiegen sind.

    CO2 ist ein „leichtes“ Treibhausgas, dessen Rolle in den Modellen maßlos übertrieben werde, was aber nicht gedeckt sei durch die Mess-Ergebnisse (die letztlich zählen, nicht die Modelle).

    Dürren, Orkane / Hurricanes, Starkregen-Ereignisse:
    die Statistiken geben keine Steigerung her, allenfalls ein Hin- und Herpendeln in einem Gleichgewicht.

  2. Konrad Kugler 8. August 2025 um 23:11 Uhr - Antworten

    Warmzeiten sind gute Zeiten
    Natürlich gibt es Klimawandel, ich bin doch nicht blöd. Aber menschengemachten Klimawandel – bin ich blöd?
    Je leerer die Kirchen werden, desto mehr „Gläubige“ gibt es außerhalb.

  3. bekir 7. August 2025 um 15:10 Uhr - Antworten

    Der heimtückische Hitzesommer tarnt sich, wie wir seit Juli letzten Jahres vom FOCUS wissen:

    „Hitze-Sterblichkeit in Deutschland: Schon 20 Grad können lebensgefährlich sein“

    Und „Hitzeperioden führen in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Mortalität.“
    habe das (bekanntermaßen vertrauenswürdige) RKI auf seiner Seite gemeldet.
    Für Deutschland gebe es sogar Vorhersagen dazu, ob es zu einer Übersterblichkeit kommen kann.

    Deutschland habe sogar mehr Hitzetote als die USA! ( … schon mal im Death Valley gewesen …?)

    Messerscharf schließt man beim FOCUS:
    „20 Grad Mitteltemperatur ist also ein Grenzwert, den man in Zukunft vielleicht berücksichtigen sollte.“

    https://www.focus.de/wissen/natur/meteorologie/gefaehrliche-hitzewellen-hitze-sterblichkeit-in-deutschland-schon-20-grad-koennen-lebensgefaehrlich-sein_id_260144758.html

    Das ist die zündende Idee:
    Wenn die Natur die katastrophale Hitze nicht hergibt, dann senken wir einfach die Schwelle!

  4. bekir 7. August 2025 um 11:40 Uhr - Antworten

    „Der Deutsche Wetterdienst behauptet eiskalt, dass dieser Juli ungewöhnlich warm war (…)

    Wem wollen Sie glauben, dem Deutschen Wetterdienst (DWD), der behauptet, dass der Juli ungewöhnlich warm war oder Ihrer eigenen Wahrnehmung? Ich empfehle die eigenen Sinne als Maßstab, denn der DWD lügt uns an“,
    https://norberthaering.de/propaganda-zensur/warmer-juli-2025/

    Verglichen mit der tatsächlichen international gültigen Vergleichsperiode war der Juli 2025 fast genau durchschnittlich.
    “Ein Sommer wie er früher einmal war“, titelt denn auch Spektrum der Wissenschaft.
    Dort weiß man nicht nur, sondern schreibt auch, dass die Referenzperiode 1991 bis 2020 ist und nicht die „Gruselsommer“ der 30 Jahre davor, so Norbert Häring.

    (=Ende 2020 wurde die alte Vergleichsperiode 1961 – 1990 für aktuelle klimatologische Bewertungen von der „Weltorganisation für Meteorologie“ – WMO – durch die Periode 1991 bis 2020 ersetzt, was man beim DWD natürlich auch weiß, aber gerne mal unter den Tisch fallen lässt, wenn es der erwünschten Klima-Panikmache im Wege steht.)

    Die Narrativ-Wärter von der Tagesschau wollen den in die Defensive geratenen Panikmachern von DWD & Co. Schützenhilfe leisten:

    „In den vergangenen Wochen war der Sommer in Deutschland eher mäßig. Im Netz wird das als vermeintlicher Beweis angesehen, dass die Warnungen vor dem Klimawandel übertrieben seien. Doch das ist irreführend.“
    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/klimawandel-sommer-desinformation-100.html (06.08.2025)

    Neben den sozialen Medien im allgemeinen bezichtigt die Tagesschau insbesondere ein namentlich nicht genanntes „rechtspopulistisches Medienportal“, bei dem in einem Artikel von einem „arktischen Kälteeinbruch“ gesprochen werde, der statt der „Gluthitze“ eingetreten sei und den „Panikmachern“ widerspreche. „Global ist keine Spur von Erwärmung zu sehen“, heiße es weiter, so die tadelnde Tagesschau.

    „Das Klima, das ist heute keine Frage von Wetterdaten mehr, sondern von Gesinnung“, stehe in einem weiteren Beitrag des Medienportals – gemeint ist wohl Report24, wo sich solche Passagen finden.

    Ironischerweise beruft sich Report24 aber gerade auf den DWD bzw. auf einen (einzelnen?) Vertreter von dort, der eben keinen galoppierenden Anstieg von Flutkatastrophen und keinen Beweis für eine Dauer-Apokalypse durch Treibhausgase sehen will: Dr. Frank Kaspar
    https://report24.news/dwd-daten-entzaubern-die-katastrophen-pr-es-regnet-na-und/

    Dessen Vortrag auf einer Fachtagung ist in seinen Eckdaten / Diagrammen festgehalten auf einer 31-seitigen PDF-Präsentation, die man beim Umweltbundesamt runterladen kann (Report24 liefert den Link):
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2875/dokumente/2025_vortrag_fkaspar_kbu_fachtagung_veroeffentlichung.pdf

    Erhellendes auf Seite 19 der PDF-Datei:
    „Die Anzahl der Tage mit Starkniederschlag pro Jahr hat zwischen 1951 und 2023 um 0,2 Tage zugenommen.
    In einzelnen Jahren können extreme Abweichungen zum langjährigen Mittel auftreten.“

    (Fast möchte ich die Behauptung wagen, bei einem etwas anders gelagerten Bezugszeitraum könnte man locker eine ABNAHME von 0,2 Tagen – vielleicht auch mehr? – finden.)

    Erstaunlicher Kontrast dazu jedenfalls auf Seite 28:
    – Die Anzahl der Tage mit Starkniederschlags wird in naher und ferner Zukunft deutlich ansteigen.
    – Machen wir „weiter wie bisher“, erwarten wir einen Anstieg um 40 % bis zum Ende des Jahrhunderts

    Nanu, widerspricht Dr. Kaspar sich da nicht selber?
    Jein – die Seite ist überschrieben mit „Projizierter Starkniederschlag“.
    Und das stilistische Krankenschwester-„Wir“ im Text scheint mir eine dezent versteckte ironische Distanzierung von der Herde zu sein, der Dr. Kaspar halt angehört und deren Blöken er deshalb nicht ganz offen durch den Kakao ziehen kann …

    Statt an Report24 dachte ich bei den geheimnisvollen Tagesschau-Andeutungen übrigens zunächst an den TKP-Blog. Dort war schon eine Woche vor Beginn des unerquicklichen Juli zu lesen:
    „Nach dem Mai wartet auch der Juni mit Kälterekorden auf – und das nach einem der kältesten Winter seit Jahren. Manche sagen, der Sommer fühle sich bisher so an wie der von 1980.“
    https://tkp.at/2025/06/22/der-gefuehlt-kaelteste-sommer-seit-1980/

  5. Jurgen 6. August 2025 um 18:51 Uhr - Antworten

    Warum sollte es auch eine Zunahme geben? So heiß ist es nicht, dass mehr Hurrikane und Taifune entstehen. Das Meer ist zu kalt dazu…

  6. Sabine Schoenfelder 6. August 2025 um 14:07 Uhr - Antworten

    Die Klimalobby macht sich lächerlich…..sonst nichts. „Die Ereignisse werden intensiver“…..😂…..intensiv fokussiert und Kälte wird GECANCELT…und der „Schnee war früher kälter“…🤣..und Idioten in der Klapse und nicht in Politik und Medien….
    Geoengineering wird mit HOCHDRUCK betrieben, und wir wissen von vielen offiziellen Beispielen, daß ganz gezielt Katastrophen herbeigeführt und medial überdimensional inszeniert werden….🫩🥱 Bis Ende Mai war es frostig und der Hochsommer bislang kalt und verregnet.
    Für das offizielle „Programm“ der Klimahysteriker und CO2-Steuer-Nutznießer werden hinter den Kulissen garantiert gerade neue Hitzetoten für die potentiell nächsten „warmen Tage“ visioniert…..Corona- like. Jeder, der bei über 20 Grad Außentemperatur stirbt ist jetzt ein HITZETOTER. 😂
    Was sage ich….Wärme gibt es nicht mehr ‼️Nur noch Hitze = Tod und Verderben….und darin liegen wir soooo gerne, im Süden Europas am Meer in der Sonne….😁👍🏼zu Millionen. Erstaunlicherweise reist der kleine Reemtsma-Ableger auch so gerne CO2- intensiv mit dem Flieger ins heiße Brasilien, und mit ein bißchen Glück stellt sie es noch CO2- produzierend in die sozialen Medien…..ver a r . c h e n können wir uns auch selbst.

    • Wolliku 6. August 2025 um 14:52 Uhr - Antworten

      Moin Sabine, die Mainstreammedien trommeln uns alle in und durch die Klimakirche, zumindest glauben sie, sie könnten es. Aber alle die beim Hosianna singen nicht mitmachen und eher geneigt sind dem CO2 als Molekül des Lebens Lobpreisungen zukommen zu lassen, finden noch kein Gehör, weil Vollkommenheit und Verkommenheit in der Klimakirche zu eng beieinander liegen. Jetzt aber hat der Organist in Amerika zum ganz großen Halali geblasen und mit den neuesten Gutachten zum endangerment finding seinen Behörden verboten, weitere Märchen als Evangelien den Gläubigen in den Gehörgang zu pusten. Ich freue mich sehr, weil endlich renommierte Klimawissenschaftler wie J. Christie, J. Curry, R. Spencer et. al. den apokalyptischen Jüngern der IPCC-Klimasekte die Leviten lesen. Bis es auch in Europa schallt, dauert es noch. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich in den hiesigen Sakristeien der Klimakirche als erstes die Klingelbeutel beschlagnahmen und bei allen die vorlaut mit Protest herumpupen, zunächst einen Eintritt und zusätzlich wegen der Blähungen eine Methansteuer erheben. Für Zollsanktionen fehlt es mir allerdings an Fantasie.

      • Sabine Schoenfelder 6. August 2025 um 16:50 Uhr

        😂 …..👍🏼

  7. BAG CORNELEAN ZEPHRODATEV 6. August 2025 um 13:44 Uhr - Antworten

    EINATMEN UND AUSATMEN

    Nun, es hat schon immer Warm- und Kaltperioden in der Erdgeschichte gegeben. Es sind natürliche Zyklen, die sich wiederholen. Daran ist nichts Besonderes. Außergewöhnlich ist hingegen, mit welchem Wahnsinn darauf reagiert wird. Die Menschen in früheren Perioden, hätten einfach weiter ihr Leben gelebt, sich gegebenenfalls angepasst. Aber die Reaktion heute ist vollkommen krank und unnatürlich. Die Menschheit hat den Verstand verloren, obwohl… Es sind die „offiziellen Narrative“, welche den Eindruck erwecken und verbreiten, dieses Klimaereignis sei einmalig und noch nie dagewesen. Viele (sehr viele) fallen leider darauf herein. Das ist bedauerlich und nicht ungefährlich. Abgesehen davon, lässt es die Menschheit als Spezies nicht gut dastehen. Dieser ganze künstliche Hoax, um ein natürliches, immer wiederkehrendes Ereignis im Weltzyklus, ist natürlich ein Hebel, um bestimmte, gewollte, gesellschaftliche Umstrukturierungen vorzunehmen…
    Wache Geister wissen das…

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