Corona-Impfstoff-Todesfälle: Neuseeland unterschlägt Statistiken

28. Juli 2025von 3,5 Minuten Lesezeit

Neuseelands Covid-Untersuchung wählt Beweise aus, die zu einem vorab festgelegten Ergebnis passen. Trotz umfangreicher Briefings und wissenschaftlicher Stellungnahmen von Gruppen wie Voices for Freedom und NZDSOS wird der Königlichen Kommission zu COVID-19 in Neuseeland vorgeworfen, selektiv diskreditierte Behauptungen zu zitieren.

Die neuseeländische Königliche Kommission zur Untersuchung der COVID-19-Maßnahmen steht unter Beschuss, weil sie angeblich kritische wissenschaftliche Daten ignoriert und eine voreingenommene Darstellung der Impfstoffsicherheit präsentiert. Der zweiten Phase der Untersuchung, die sich auf Impfungen konzentriert, wird vorgeworfen, glaubwürdige Bedenken zugunsten einer Bekräftigung der Regierungspolitik und der Förderung der umstrittenen Behauptung, dass mRNA-Impfstoffe zweifellos sicher und wirksam seien, außer Acht zu lassen. Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit, Transparenz und der Wahrscheinlichkeit, künftige Versäumnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu verhindern, offen.

In der Woche vom 7. bis 11. Juli hörte die Kommission Aussagen einer Reihe von Organisationen und Einzelpersonen an. Obwohl sie zuvor detaillierte Briefings von Voices for Freedom (VFF), dem New Zealand Health Forum und New Zealand Doctors Speaking Out on Science (NZDSOS) erhalten hatte – darunter auch Beiträge, die durch peer-reviewte Studien und offizielle Daten untermauert waren –, lehnte die Kommission diese Beiträge während der öffentlichen Anhörungen Berichten zufolge ab und stützte sich stattdessen auf diskreditierte Ideen und veraltete Annahmen.

Ein besonders alarmierendes Beweisstück, das von Kritikern angeführt wird, ist eine groß angelegte japanische Studie, in der über 21 Millionen Gesundheitsakten analysiert wurden. Diese Studie legt nahe, dass bis zu 610.000 Menschen – etwa 0,5 % der japanischen Bevölkerung – nach einer COVID-19-Impfung unerwartet starben, wobei das Risiko mit Auffrischungsimpfungen zunahm. Diese Todesfälle traten überwiegend 90 bis 120 Tage nach der Impfung auf, ein Zeitrahmen, der zuvor als zu lang angesehen wurde, um einen Zusammenhang mit dem Impfstoff herzustellen. Die Ergebnisse stellen die vorherrschende Annahme, dass impfstoffbedingte Todesfälle kurz nach der Impfung auftreten müssen, um als ursächlich angesehen zu werden, direkt in Frage.

In öffentlichen Anhörungen ignorierte die Kommission jedoch Berichten zufolge solche Daten und präsentierte stattdessen mehrere umstrittene Behauptungen, darunter, dass Regierungsbeamte nicht zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie auf Expertenrat handeln, und dass die Kausalität von Impfstoffen für unerwünschte Ereignisse nach wie vor nicht bewiesen sei. Kritiker halten dem entgegen, dass statistische Methoden wie Zeitreihenanalysen einen klaren Zusammenhang zwischen Impfungen und einem Anstieg schwerer Gesundheitsprobleme herstellen können, der durch transparente Gesundheitsdaten aus Ländern wie Japan und Südkorea noch deutlicher wird. Im Gegensatz dazu hat die neuseeländische Regierung vergleichbare Datensätze zurückgehalten und sogar Whistleblower strafrechtlich verfolgt, die versucht haben, diese zu veröffentlichen.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Behauptung der Kommission, dass mRNA-Impfstoffe mit herkömmlichen Impfstoffen vergleichbar seien. Wissenschaftler, die diese Ansicht ablehnen, argumentieren, dass die mRNA-Technologie die genetischen Funktionen der Zellen grundlegend verändert, ein Prozess, der mit gut dokumentierten Risiken wie Immunsuppression, Krebsentstehung und neurologischen Störungen verbunden ist. Diese Risiken wurden bereits vor COVID-19 in der wissenschaftlichen Literatur festgestellt, und Studien nach der Impfung haben Spike-Proteine und Immunmodulationen Monate nach der Injektion nachgewiesen.

Darüber hinaus hat die Weigerung der Kommission, peer-reviewte Forschungsergebnisse aufgrund von Finanzierungs- und Zuständigkeitsbeschränkungen zu bewerten, Besorgnis ausgelöst. Kritiker argumentieren, dass diese anti-wissenschaftliche Haltung es Experten mit Interessenkonflikten ermöglicht, unwidersprochen Stellung zu nehmen, wodurch Mythen aufrechterhalten werden und eine sinnvolle Überprüfung der während der Pandemie getroffenen Regierungsentscheidungen verhindert wird.

Letztendlich konnten die Anhörungen das Kernproblem nicht lösen: den ungeklärten Anstieg der Übersterblichkeit in Neuseeland – 7.500 Todesfälle seit 2020. Ohne die Veröffentlichung von Gesundheitsdaten und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der weltweiten wissenschaftlichen Forschung läuft die Kommission Gefahr, vergangene Maßnahmen lediglich zu legitimieren, anstatt sie zu untersuchen. Für viele ist dies ein Zeichen dafür, dass eine Chance für mehr Transparenz, Rechenschaftspflicht und Schutz vor künftigen politischen Fehlentscheidungen vertan wurde.


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Covid-„Impfstoffe“ lösten in 21 Ländern einen Anstieg der Todesfälle aus- Studie

Japan Daten zeigen 600.000 Todesfälle 3 bis 4 Monaten nach Impfung

Österreich: Studie zeigt Zusammenhang zwischen Impfung und Übersterblichkeit

7 Kommentare

  1. W. Baehring 28. Juli 2025 um 12:55 Uhr - Antworten

    Zitat: „… dass mRNA-Impfstoffe mit herkömmlichen Impfstoffen vergleichbar seien“.

    Diese Behauptung beginnt schon mit der begrifflichen Lüge von den mRNA-„Impfstoffen“.
    Das sind keine „Impfstoffe“, sondern per Injektion verabreichte Gen-Therapeutika:

    Definition Gentherapeutika (Zitat):
    „Gentherapeutika enthalten rekombinante Nukleinsäuren, die dazu dienen, eine Gensequenz in Zellen zu ergänzen, zu regulieren, zu reparieren, zu ersetzen oder zu entfernen. Dabei kommen häufig Viren als Genfähren bzw. Vektoren zum Einsatz. Sie infizieren Körperzellen und schleusen auf diese Weise die therapeutisch wirksamen Nukleinsäuren ein. Die gewünschten pharmakologischen Effekte sind direkt auf die rekombinante Nukleinsäure zurückzuführen“.

    Der wissenschaftliche Experte Emanuel Wyler, Molekularbiologie am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft schreibt dazu (Zitat):
    „In der relevanten EU-Richtlinie 2001/83/EG wird definiert, was Gentherapeutika ausmacht. Diese Kriterien erfüllen die [mRNA-] Impfstoffe“. Punkt.

    Das gilt auch heute, auch wenn die EU-Kommission schon im Jahr 2009 mit der Richtlinie Nr. 2009/120/EG abgesegnet hatte, dass „Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten“ durch rechtliche „Umdefinition“ aus der Gruppe der (nicht ohne Grund) besonders scharf regulierten Gentherapeutika ausgenommen wurden mit dem lapidaren Satz: „Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind keine Gentherapeutika“.

    Wenn man diese (willkürliche) Festlegung auf die mRNA-Gentherapie anwenden will, muß man diese im ersten Schritt einfach zur „Impfung“ umdeklarieren und im zweiten Schritt deren gentherapeutischen Merkmale einfach ignorieren und behaupten, es „sind keine Gen-Therapeutika“.
    Das genügt nach heutigen „wissenschaftlichen“ Maßstäben offenbar, um ein offensichtliches Gen-Therapeutikum (s.o.) mit einem „herkömmlichen Impfstoff“ gleichzusetzen.

    Es kann nicht oft geug wiederholt werden, was eine mRNA-Gentherapie (egal, gegen welche Infektionskrankheit) von einer herkömmlichen Impfung unterscheidet.
    Deshalb jetzt noch einmal im Klartext, vor allem für diejenigen, die immer noch meinen, sie lassen sich (gegen Covid) „impfen“:

    Bei einer herkömmlichen Impfung wird ein (im Normalfall) nicht krankmachendes Antigen per Injektion in den Körper eingebracht, mit dem sich das Immunsystem direkt auseinandersetzt und als Folge die (möglichst permanente) Immunität gegen den zugehörigen Erreger erzeugt.

    Bei einer mRNA-Gentherapie (absichtlich und fälschlich ebenfalls als „Impfung“ bezeichnet) werden durch geeignete Vektoren (z.B. Viren oder Lipid-Nanopartikel) zuerst genetische Baupläne für körperfremde Proteine (z.B. das Spikeprotein) in die Zellen geschleust (mittels Infektion bzw. Transfektion), die nach ihrer Produktion und Expression auf den Zelloberflächen als Antigene fungieren sollen, um nun das Immunsystem zu aktivieren (wie bei einer herkömmlichen Impfung).

    Im günstigsten Fall ist diese Produktion und Expression körperfremder Proteine lediglich temporär, im ungünstigsten Fall persistent, wenn nämlich entgegen aller Beteuerungen der mRNA-Mafia doch eine Integration der Fremdprotein-Baupläne ins Genom stattgefunden hat.

    Was aber in jedem Fall (im Gegensatz zur herkömmlichen Impfung) bei einer mRNA-Gentherapie stattfindet, ist der parallele, vernichtende Angriff des Immunsystems auf die Körperzellen, die ja nun körperfremde Proteine erzeugen (für das Immunsystem ein eindeutiges Krankheitszeichen).
    Dem Immunsystem werden also nicht nur das Antigen, sondern auch die „kranken“ Zellen (die das Antigen produzieren) präsentiert.

    Allein der damit provozierte Autoimmunangriff auf die „kranken“ Zellen ist schon mit hohen oder sogar tödlichen gesundheitlichen Risiken verbunden, ganz zu schweigen von den zahlreichen anderen Pathomechanismen, die der mRNA-Gentherapie innewohnen, deren Nennung und Erklärung aber den Kommentarrahmen sprengen würde.

    Wer also angesichts des desaströsen Nebenwirkungsprofils der mRNA-Gentherapeutika (weiterhin) behauptet, dass „…mRNA-Impfstoffe mit herkömmlichen Impfstoffen vergleichbar seien“, muß im besten Fall als „erschreckend uninformiert“ und im schlechtesten Fall als „mit krimineller Energie ausgestatteter Lügner“ bezeichnet werden.

  2. Gabriele 28. Juli 2025 um 9:35 Uhr - Antworten

    Ich frage mich noch immer, wie man weltweit Regierungen dazu bringen konnte – und immer noch kann – derart infam zu lügen… haben all diese Menschen überhaupt kein Hirn und kein Herz mehr?

    • therMOnukular 28. Juli 2025 um 10:02 Uhr - Antworten

      Heute muss sie niemand mehr zwingen zu lügen – heute tun die das ganz automatisch aus Eigeninteresse, um ihr Verbrechen zu vertuschen.

      Vergessen Sie nicht: es war ein deutscher Nato-Offizier, der dem RKI die „Hochskalierung“ anordnete…..

    • Ogmios 28. Juli 2025 um 10:19 Uhr - Antworten

      Wenn man das verstehen möchte, sollte man Bücher lesen wie:

      „Die Logik des Misslingens“ von Dietrich Dömer
      „Der Hund der Eier legt“ von Hans-Hermann Dubben und Hans Peter Beck-Bornholdt
      „Das Ziegenproblem“ von Gero von Randow

      Und natürlich auch „Psychologie der Massen“.
      Auch empfehle ich so Bücher wie:

      „Knigge für Softwareentwickler“
      „Pragmatisches Denken und Lernen“
      „Der Pragmatische Programmierer“
      „Spielräume“
      „Wien wartet“

      Dann versteht man vielleicht eher, warum so viele Menschen auch „Mitläufer“ sind. Die meisten Menschen können und wollen nicht einsehen, wenn sie selbst Fehler machen, liegt unter anderem auch an der „Schulbildung“, in dieser man einfach keinen Fehler machen darf (Benotungssystem). So ein System trainiert einem Menschen von Klein an, dass man ein „Mitläufer“ zu sein hat.

      Und je „Gebildeter“ jemand ist, desto weniger flexibel ist dieser in seinem Denken und Handeln.
      Aber wie gesagt, auch dies ist nur ein Teil der Antwort.

      Bücher lesen und man kann sich vielleicht seinen eigenen Reim darauf machen.

      • Ogmios 28. Juli 2025 um 10:49 Uhr

        Ein klassisches Rätsel wäre:

        „Ein Bauer möchte zusammen mit einem Fuchs, einer Gans und einem Getreidesack
        einen Fluss überqueren. Der Bauer besitzt ein Ruderboot, das jedoch nur
        Platz für den Bauern und jeweils eines der drei Objekte bietet. Leider sind
        sowohl Fuchs als auch Gans sehr hungrig. Der Fuchs darf also nicht zusammen
        mit der Gans zurückgelassen werden, da er sie dann fressen würde. Auch die
        Gans darf nicht zusammen mit dem Getreidesack alleingelassen werden, weil
        sie in diesem Fall das Getreide frisst. Wie stellt der Bauer es an, alles zur anderen
        Uferseite zu transportieren?“

        Daran scheitern sehr viele.
        Auch ist die Unfähigkeit zur Selbstreflexion ein Teil der Antowort…..

      • Stefan Vogt 28. Juli 2025 um 18:27 Uhr

        Oder statt viele Bücher dieses eine hier reicht aus, um zu verstehen:

        „Das Corona Narrativ“ (Stefan Vogt)

    • liudc5038bc891c 28. Juli 2025 um 10:35 Uhr - Antworten

      Der Zweck von Propaganda im Spätstadium ist weniger, Sie zu täuschen oder zu manipulieren.
      Er ist, Sie zu erniedrigen.
      Dann nämlich, wenn jedermann Dinge sagt oder tut, die komplett falsch sind und von denen er weiß, dass sie falsch sind.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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