Neue Wetterdaten: Keine Erderwärmung in USA seit 2012

12. Juni 2025von 2,1 Minuten Lesezeit

Seit 2012 ist die Temperatur in den USA nicht angestiegen, sondern blieb gleich. Keine Erhitzung der USA. Im selben Zeitraum investierte man in der EU 1,6 Billionen Euro gegen den „Klimawandel“.

Frische Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), eine Umwelt- und Wetterbehörde der USA, zeigen eine stabile Durchschnittstemperatur in den USA seit 2012. Es gab in den letzten 13 Jahren keine Erderwärmung im kontinentalen US-Raum. Was es aber gab: Milliarden an Steuergeldern, um den Klimawandel zu stoppen.

Globale Erhitzung, regionale Abkühlung?

Wer den „menschengemachten Klimawandel“ verteidigen will, könnte nun sagen: Die Temperatur ist gleichgeblieben, weil die USA schon unzählige Tonnen CO₂ einspart. Seit 2012 sind die Emissionen in den USA sukzessive zurückgegangen. Allerdings argumentieren nicht einmal die Verteidiger des „Klimabetrugs“ in diese Richtung. Stattdessen wird der Umstand relativiert, indem es heißt, dass der „Klimawandel den ganzen Planeten betrifft, nicht nur die USA“. Die sogenannte „Fachwelt“ betont, dass regionale Stabilität den globalen Trend nicht widerlegt.

Steve Milloy, der den Blog JunkScience betreibt, teilte die neuen Temperaturanalysen. Die NOAA bietet umfassende Temperaturanalysen, die auf globalen Datensätzen basieren. Milloy ist ein bekannter Klimakritiker.

Auch Berkeley Earth veröffentlichte schon am 7. April 2025 eine umfassende Datenauswertung, die ebenfalls keine signifikante Erwärmung in den USA seit 2012 bestätigt.

Die USA hat sich seit 2012 also nicht erhitzt. Ein Faktum, das auch nicht von Klimawandelwissenschaftlern geleugnet wird. Die EU soll sich in diesem Zeitraum bis zu 0,7 Grad erhitzt haben.

Was aber weniger schwer zu interpretieren ist als Wetterdaten, sind öffentliche Investitionen. Seit 2012 hat die EU-Kommission etwa 470 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt in sogenannte „Klimaschutzmaßnahmen“ investiert. Die Mitgliedstaaten haben seit diesem Jahr weit mehr als 1 Billion Euro in die Klimapolitik investiert. Schätzungen gehen von 1,2 Billionen Euro aus. Damit wurden Windkraft, Solaranlagen, Infrastruktur und andere Großprojekte finanziert. Kritiker sehen bekanntlich auch eine Finanzierung der politischen Elite. Bis 2030 will die EU weitere 600 Milliarden Euro für die „Klimaziele“ investieren.

Das sind nackte Zahlen – während die Temperaturdaten erst interpretiert werden müssen und mit Leichtigkeit politisch instrumentalisiert werden können. So hält man dem Umstand, dass die NOAA-Daten keine Erwärmung in den USA seit 2012 belegen, den „globalen Kontext“ entgegen.

Bild  „Hollywood Beach, Florida, 1984“ by StevenM_61 is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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10 Kommentare

  1. Wolliku 13. Juni 2025 um 3:52 Uhr - Antworten

    Solange wir Wähler unsere Psychopathen in Brüssel, Berlin und anderswo hofieren und brav den Ablasshandel ums CO2 mitmachen, solange brauchen wir uns mit der Realität nicht beschäftigen. Warum sollten wir den Daten glauben, wenn die Klimakirche uns den Gang in die Armut und Deindustrialisierung als Heilsweg verkündet. Ansonsten kennen wir ja alle die elementare Wahrheit: mein Geld ist ja nicht weg, es ist nur woanders. Amen.

  2. Dr. Rolf Lindner 13. Juni 2025 um 1:04 Uhr - Antworten

    Klimawandel bzw. Klimaerwärmung sind Synonyme für Klimaverbesserung. Eine Klimaverbesserung mit weniger Hunger- und Kältetoten ist für die Grünen eine Krise, denn sie werden immer weniger gebraucht.

  3. Marc Dzaebel 13. Juni 2025 um 0:26 Uhr - Antworten

    Man kann bei NOAA auch eine US-Reihe seit 1895 sehen. Das sieht genauso aus. Regional in den USA ist es relativ gleich warm geblieben. Wie z.B. auch in der Antarktis. Das CO2 scheint in diesen Gebieten wohl anders zu wirken. Sind ja nur Mikrogebiete. Aber das müssen wir ja nicht verstehen, schließlich sind sich ja 99999% der Klimawissenschaftler einig. Und dass das CO2 erst nach ~200-600 Jahren der Temperatur folgt (nicht umgekehrt), kann ruhig so sein. Trotzdem wird gaaaanz bestimmt das menschgemachte CO2 trotzdem jetzt alles zum Kochen bringen, auch wenn das natürliche CO2 97% beiträgt. Dass es schon häufiger globale DO-Ereignisse gegeben hat, die in wenigen Jahrzehnten über 10 Grad gebracht haben, muss nicht immer erwähnt werden, weil wir dann ja das Klima gar nicht beeinflussen könnten.
    https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/climate-at-a-glance/national/time-series

  4. Jurgen 12. Juni 2025 um 21:00 Uhr - Antworten

    Liegt das am Chemtrailen oder ist es ein Thema mit der Sonne? Honi soit qui mal y pense…

  5. triple-delta 12. Juni 2025 um 15:23 Uhr - Antworten

    Der erste Ablaßhandel im großen Stil führte zur Reformation und zum 30 jährigen Krieg in Deutschland.
    Wie man sieht, haben die Protagonisten der Umverteilung von Arm nach Reich gut dazugelernt. Die Treuhand hat aus 600 Milliarden Industrievermögen der DDR 300 Milliarden Schulden für den Steuerzahler generiert, seit 2000 wurden wiederum 600 Milliarden in die Energiewende investiert. Auch wieder zu Lasten der steuerzahlenden Bürger. Von den Energiepreisen gar nicht zu reden.

    • Der Zivilist 13. Juni 2025 um 20:42 Uhr - Antworten

      Mit Kapital aus den niederländischen Kolonien Spaniens, englischem Know How & schwedischem Erz & Holz konnten endlich billige, leichte Eisenkanonen produziert werden, die man zu Lande einsetzen konnte, davor quälten die Europäer hauptsächlich die Menschen außerhalb Europas mit ihren Prinz Heinrich Kanonenbooten.

      Und dann war da noch die Inflation zu Beginn des Krieges, weil es sich nicht lohnte, kleine Münzen zu prägen, auf welche vor allem die Söldner angewiesen waren.

  6. W. Baehring 12. Juni 2025 um 14:07 Uhr - Antworten

    Zitat: „Regionale Stabilität widerlegt nicht den globalen Trend …So hält man dem Umstand, dass die NOAA-Daten keine Erwärmung in den USA seit 2012 belegen, den „globalen Kontext“ entgegen“.

    Hurra! So einfach geht DIE Wissenschaft:
    Das, was dem angeblichen „globalen Trend“ oder „globalen Kontext“ (oder „globalen Konsens“?) widerspricht, entspricht trotzdem DER Wissenschaft, frei nach der Devise: Die Ausnahme USA (eine große Landmasse, im Osten und Westen vollständig von wärmespeicherndem Wasser umgeben), bestätigt nur die Regel.

  7. bekir 12. Juni 2025 um 12:30 Uhr - Antworten

    1997 veröffentlichte der langjährige US-Geopolitiker Zbigniew Brzeziński sein Buch „Die einzige Weltmacht“, in der die aktuelle Ukraine-Misere schon fest (als gewollte Entwicklung) eingeplant ist.
    Dieses Jahr 1997 gilt als offizielles Geburtsjahr der (nach UdSSR-Untergang möglich gewordenen) US-Politik einer „full spectrum dominance“ der USA gegenüber der restlichen Welt.
    https://peoplesdispatch.org/2023/03/31/the-simple-reason-why-the-us-wants-full-spectrum-dominance-of-the-earth/

    Als Teil dieser Unterwerfungs- und Beherrschungsstrategie gibt es seit ca. 2000 den Hype um die
    “Klimaerwärmung”, propagiert durch den Politiker Al Gore und den „Hockeystick“-Fälscher Prof. Mann.
    https://tkp.at/2023/11/19/aenderungen-von-messmethoden-um-klimaerwaermung-vorzutaeuschen/#comment-135450

    Mit der Wahrheit gingen die zwei recht großzügig um – aber da sie im Rücken ein Imperium hatten, dessen Geschäft sie besorgten, ist der eine mit seinen Angstlügen zum Milliardär geworden und der andere zum erschreckenden Beispiel wie eine vermeintlich objektiv-unabhängige Wissenschaft zur Hure der Macht geworden ist.
    https://tkp.at/2023/11/19/aenderungen-von-messmethoden-um-klimaerwaermung-vorzutaeuschen/

    Aber schon vor 1997 gab es Weltherrschaftsgelüste (als Ziel) einerseits und Geoengineering-Bemühungen (als Mittel) andererseits – verstärkt ab den 1950er Jahren:
    https://tkp.at/2024/07/17/studie-kritik-an-rockefellers-uno-klimaorganisation-ipcc/#comment-165153

    Svante Arrhenius, der alte Schwede, hat zwar (ganz nebenbei) um 1900 herum auch ein bisschen zu Atmosphären-Temperatur und CO2 geforscht, aber Panik war ihm und der Wissenschafts-Community die nächsten 50 Jahre fremd. Sein nachträglicher Einbau als Ur-Vater in das US-Klima-Angst-Narrativ war eine politisch motivierte Anmaßung,
    https://tkp.at/2024/01/15/meereis-in-der-arktis-uno-ipcc-modelle-versus-wirklichkeit/#comment-141962

  8. Patient Null 12. Juni 2025 um 12:17 Uhr - Antworten

    Der MS würde sagen seit 2019 steigts extrem.

  9. bekir 12. Juni 2025 um 11:36 Uhr - Antworten

    Vor noch nicht einmal zwei Jahren wurden wir damit geschockt, 2023 werde wohl zum heißesten der letzten 125.000 Jahre!
    Der Manipulations-Versuch war dann doch etwas zu krass – man hört nichts mehr davon.
    https://tkp.at/2023/11/09/antarktis-abkuehlung-um-1-grad-seit-1999-und-wachsendes-eisschild/#comment-133792
    https://tkp.at/2023/11/11/oktober-so-heiss-wie-seit-125-000-jahren-nicht-faktencheck-nonsense/

    Ebenfalls 2023 ergaben NOAA- (als US-Regierungs-)Daten:
    Seit 2014 ist es um 0,11 Grad kälter geworden,
    https://tkp.at/2023/12/06/noaa-daten-seit-2014-ist-es-um-011-grad-kaelter-geworden/

    Und schon zuvor (1997 – 2013) sprach selbst der Mainstream schon mal von einer „Erwärmungspause“, die nach ihrem Ende aber vehement bestritten wurde, als habe es sie nie gegeben und sei nur irrtümlich oder von Klima-Ketzern als solche erkannt worden.
    https://tkp.at/2023/12/06/noaa-daten-seit-2014-ist-es-um-011-grad-kaelter-geworden/#comment-137065

    Fast 30 Jahre Erwärmungs-Pausen und Abkühlungen – aber laut UN-Generalsekretär sind wir vor kurz vorm Verglühen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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