Aber keine Schlagzeilen: Kälterekorde im Mai

9. Mai 2025von 1,9 Minuten Lesezeit

In Deutschland jagt ein Kälterekord den nächsten. In Leipzig war der Dienstag so kalt wie seit 140 Jahren nicht: Und trotzdem keine Schlagzeile!

Während man in den Konzernmedien an jedem heißeren Tag mit Schlagzeilen zur „Rekordhitze“ bombardiert wird, hört man umgekehrt wenig. Gerade der Mai zeigt sich bis dato von seiner besonders frostigen Seite. In Berlin war der Dienstag, der kälteste 6. Mai seit fast 70 Jahren. Es ist frostig wie schon seit langer Zeit nicht mehr.

Überhaupt hört man aktuell sehr wenig über die „Erderhitzung“, mit der vor wenigen Jahren noch heftig politisiert worden ist und der die Grünen viele Wahlerfolge verdankt haben. Gegenwärtig ist es auch gar kein passender Zeitpunkt dafür: War schon der Winter einer der kältesten in den letzten Jahren, zeigt sich nun auch der Mai von seiner frostigen Seite. Aber das schafft es nicht die Nachrichten.

Eigentlich ist das Wetter auch keine Nachricht (außer auf Wetterseiten) wert, aber da man jahrelang mit Klima-Propaganda konfrontiert war und ist, haben auch Gegenberichte ihre Berechtigung. Und es gibt Bürgerjournalisten wie den unter Pseudonym aktive Tim Reality. Er berichtete am Mittwoch über den „Kälterekord“.

In Leipzig war es noch heftiger und der Dienstag war so kalt wie seit 145 Jahren nicht.

Tatsächlich jagt aktuell ein Kälterekord den nächsten. Schon jetzt – im Mai (!) – gab es Deutschlandweit schon so viele Frosttage wie 2024 im ganzen Jahr 2024. Schlagzeilen wird das Wetter aber erst wieder machen, wenn es wieder sommerlich heiß wird.

Bild „Frost adornment (explored)“ by Michel Renouleau is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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8 Kommentare

  1. Jurgen 10. Mai 2025 um 15:59 Uhr - Antworten

    Ich lauf trotzdem im kurzärmeligen Polo-Shirt rum, ist doch egal, dass es noch keine 20° hat… Hauptsache die Sonne scheint zwischen den Chemtrails noch durch!

  2. triple-delta 9. Mai 2025 um 22:24 Uhr - Antworten

    Die meisten Menschen leiden am geistigen Klimakterium.

  3. Bernhard 9. Mai 2025 um 17:11 Uhr - Antworten

    Da braucht es keine Schlagzeile!
    Die Natur ist schlagkräftig genug, um auch die von ihr abgehobensten Menschen daran zu erinnern, was sie sind: Ein Teil der Natur, von der sie abhängig sind und die sie deshalb mehr in ihr Leben integrieren sollten.

  4. Jan 9. Mai 2025 um 14:53 Uhr - Antworten

    Warmphasen gehen in der Geschichte mit Bevölkerungswachstum einher – ganz offiziell! Während Kaltphasen mit Bevölkerungsrückgang und Hungersnöten korrelieren. Sicher können Auswirkungen durch intelligentes Handeln abgemildert werden, doch aktuell sie man nicht so viel intelligentes Handeln.

    Daher ist die Beobachtung und Wahrnehmung schon wichtig!

  5. Glass Steagall Act 9. Mai 2025 um 12:58 Uhr - Antworten

    So ist das Wetter eben! Alles völlig normal. Aber das Theater mit dem Klima ist weitestgehend abgeschöpft worden! Die Investoren suchen inzwischen nach lukrativeren Alternativen, wie Kriegswirtschaft! Wobei die Regierungen unserer Länder immer noch die alte „Geldquelle CO2“ beim Bürger erfolgreich anzapfen und sich versilbern lassen! Solange keiner meckert. Aber bei uns in Deutschland ist die Klimalüge inzwischen Gesetz!

    • Karsten Mitka 9. Mai 2025 um 14:59 Uhr - Antworten

      Und es meckern ja auch weiterhin nur wir Leugner, Verschwörungstheoretiker und Nazis. Bei den meisten, mit denen man spricht, ist Klima genauso Fakt, wie es Corona war, kein Beikommen. Es wird blind geglaubt, was der Staat vorgibt.

      • Glass Steagall Act 9. Mai 2025 um 20:25 Uhr

        Weil die meisten lieber für sich denken lassen als selbst zu recherchieren! Sie übernehmen die Mainstream-Sprache und Denke und meinen dann, es wäre ihre eigene Meinung. Dabei wurde diese Denkweise geschickt in die Köpfe der Unwissenden geleitet! Wobei Klima nur ein Teil der Softpower ist, mit denen man die Menschen lenkt. Stattdessen surfen sie lieber tagelang in sozialen Netzwerken oder googeln stundenlang nach dem besten Preis, für alles was man kaufen kann.

  6. Ogmios 9. Mai 2025 um 12:22 Uhr - Antworten

    Honga Tonga Auswirkungen lassen wohl früher nach, als ich dachte. Ich ging von Auswirkungen bis 2027 aus, aufgrund der Menge an hoch geschleuderten Wasserdampf.
    Da sieht man, dass jeder Mensch sich irren kann in seinen Vorhersagen gg.

    Aber ich warte immer noch darauf, dass die Caldera in Italien ausbricht, das wäre ein mords Spektakel und ein Erlebnis, dass es nur alle einige 100.000 Jahre gibt, das würde ich gerne einmal erleben.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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