Wer sind die Eliten, die mit der Sonne Gott spielen wollen?

6. Mai 2025von 4,3 Minuten Lesezeit

Großbritannien finanziert ein umstrittenes Geoengineering-Experiment, um Sonnenstrahlen zu blockieren. Im Kampf gegen den Klimawandel soll die Erde künstlich abgekühlt werden.

Die britische Regierung hat wie TKP berichtete ein 50 Millionen Pfund (58,7 Millionen Euro) teures Programm zur „Bekämpfung des Klimawandels“ vorgestellt, das Experimente zur Verdunkelung der Sonne vorsieht, darunter die Freisetzung reflektierender Substanzen, die natürliche Aerosole imitieren, und den Einsatz von Meerwasser-Sprühnebel, um „Wolken aufzuhellen“ und so ihre Reflektivität zu erhöhen.

Angesichts der öffentlichen Kritik beeilte sich der britische Energieminister Ed Miliband, die Gegner des Plans als „verrückte Verschwörungstheoretiker“ zu verunglimpfen und versicherte, dass die Regierung nur „eine Mission“ habe – „saubere Energie aus heimischen Quellen, damit wir die Kontrolle zurückgewinnen können“.

Kritiker befürchten genau das – die Übertragung der Kontrolle über die Natur an Regierungen und Milliardäre, die diese nutzen könnten, um das Wetter und das Klima zu manipulieren und damit weltweit Temperatur-, Niederschlags- und Sonneneinstrahlungsmuster zu beeinflussen.

Mit der Macht, die Sonnenstrahlen zu verdunkeln, könnten mächtige böswillige Akteure:

  • die Technologie als Superwaffe einsetzen, um die Nahrungsmittelproduktion, die Wasserversorgung und das Wetter zu stören

  • wohlhabende Regionen künstlich kühlen und damit Katastrophen im globalen Süden auslösen, während die Erde versucht, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen

Wer finanziert die Forschung?

  • Bill Gates (Forschung zur Injektion von CaCO3-Staub in die Stratosphäre, bekannt als ScoPEx)

  • Jeff Bezos (Modellierung der Auswirkungen des Einsatzes großer Mengen von SO2)

  • George Soros (schiffsbasierte „Wolkenaufhellung“ in der Arktis)

  • Dustin Moskovitz (private Forschung zu Solar-Geoengineering)

Neben Milliardären haben auch Geldmanager in diese Idee investiert und Start-ups gegründet, darunter:

  • Make Sunsets (Freisetzung von SO2 aus Stratosphärenballons, wird von der EPA untersucht)

  • Stardust Solutions (hat 15 Millionen Dollar für Experimente mit reflektierenden Partikeln gesammelt)

Die bedrohlichen Ursprünge der Idee stammen unter anderem von Edward Teller, dem „Vater der Wasserstoffbombe“. Er wurde in den 90er Jahren zu einem der führenden Befürworter der stratosphärischen Aerosolinjektion zur Bekämpfung des Klimawandels.

Können sie gestoppt werden?

Ohne Aufsicht können Regierungen und Milliardäre ihre Forschungen ungehindert fortsetzen und damit möglicherweise irreparable Schäden für den Planeten verursachen. Wie groß sind diese Schäden? Die Science-Fiction-Welten von Matrix und Snowpiercer liefern beunruhigende Hinweise…

Milibands „verrückte Verschwörungstheoretiker“ sind übrigens ziemlich weit verbreitet. Sie finden sich nämlich sogar bei der deutschen Bundeswehr und deren Ausarbeitung unter dem Titel Geoengineering. Die Bundeswehr hat eine wesentlich realistischere Sicht auf die Gefahren als die meisten Politiker, die UNO und die Milliardäre, die die Geoengineering Projekte betreiben.

„… selbst bei einem erfolgreichen Eingriff ein menschlich geschaffenes Klima entstehen wird, das neue und gegebenenfalls sehr nachteilige Charakteristika besitzen würde. Selbst wenn man also die Erde gar auf die Temperatur des vorindustriellen Zeitalters abkühlt, wäre das künstliche Klima nicht mit dem ursprünglich natürlichen Zustand identisch.

Weiterhin würde etwa neben einer massiven Veränderung der globalen Niederschlagsverteilung auch die Biodiversität (globale Artenvielfalt) massiv negativ beeinflusst werden können. Dieses Problem wird auch noch dadurch verschärft, dass die nachteiligen Folgen regional und lokal sehr unterschiedlich ausfallen würden.19 Folgt man etwa einem der zentralen Kritiker solcher Technologien, würden allein die eben kurz skizzierten Nachteile bei SRM-Technologien gar einen zukünftigen Einsatz gänzlich unwahrscheinlich machen.

Ein weiterer relevanter Kritikpunkt zielt auf zusätzliche unkalkulierbare Risiken ab. Diese ergeben sich daher, dass ein großskaliges globales Experiment immer gleich ein unumkehrbarer Einsatz wäre. Folglich können keine Experimente auf globaler Ebene durchgeführt werden, sondern die globalen Folgen müssen modelliert werden. Ein solches Modell und die dahinter stehende Theorie können jedoch die ganze Komplexität des Klimasystems und der betroffenen Ökosysteme nicht vollständig abbilden. Hierdurch entsteht die hohe und in Augen von Kritikern unverantwortbare Gefahr nicht kalkulierbarer Nebenfolgen.

Die Ausarbeitung ist insgesamt sehr lesenswert. Weiter hinten finden sich Anspielungen auf US-Milliardäre wie Gates, der nach seinem Erfolg mit Windows und den weltweiten Impfkampagnen nun das Klima kälter machen möchte. Das Bundeswehrpapier dazu:

Neue Gefahr – Der Retter der Welt
Jenseits der bisherigen Darstellung könnten auch nicht-staatliche Akteure möglicherweise Geoengineering einsetzen. Ein radikalisierter und finanzstarker Akteur könnte sich als „Retter der Welt“ verstehen und mit der Einbringung von Partikeln in die Stratosphäre einen massiven SRM-Einsatz durchführen. Hierzu benötigt er eine entsprechende Infrastruktur, um Partikel in die Stratosphäre einbringen zu können. Entgegen anderen SRM-Maßnahmen, die ständig betrieben werden müssen, könnte dies, aufgrund der langen Verweildauer von Partikeln in der Stratosphäre, eine globale und andauernde Maßnahme darstellen. Ein solcher privater Einsatz könnte durch Staaten nur schwer unterbunden werden. Auch diese Konstellation stellt durch potenziell entstehende Nebenfolgen ein Risiko für das nationale Interesse von Staaten dar.


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11 Kommentare

  1. bekir 7. Mai 2025 um 16:18 Uhr - Antworten

    Vor 50 Jahren gelang Rudi Carrell mit „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ ein Kult-Hit.
    Bis heute ist das Lied ein Ohrwurm.

    Aber was heißt denn hier „wieder“? Das passt nicht zum Narrativ!
    Wir wissen doch vom aktuellen UN-Generalsekretär: Seit 1850 steigen unaufhörlich die Temperaturen – menschengemacht. Und heute ist die Erde nicht bloß erwärmt oder erhitzt, nein: sie glüht schon!
    Umgekehrt ausgedrückt: Es kann in Rudis jungen Jahren doch nur kälter gewesen sein!
    Also: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ … mit den Worten des Genossen Honecker, bevor es abwärts mit ihm ging.

    Der deutsche Mainstream in Gestalt von RND / dpa sorgt sich um den politisch korrekten Verbleib der Bevölkerung in dem für sie vorgesehenen Zustand der Klima-Angststarre.
    Droht der sympathische Rudi zum postmortalen Maskottchen der Klima-Schwurbler zu werden?

    „In Zeiten des Klimawandels:
    Kann man Rudi Carrells Sommer-Hymne heute noch singen?“
    https://www.rnd.de/kultur/wann-wird-s-mal-wieder-richtig-sommer-warum-rudi-carrells-hit-von-der-realitaet-ueberholt-wurde-UPHQ75F63BJ5HLRKPE555CVEZA.html

    Das Ergebnis des Artikels vorweg – der Panik-Bürger sei unbesorgt: Was Rudi von sich geben wollte, war nur unpolitischer Humor, nicht Spott oder Kritik an der Klimaerwärmungs-Panikpolitik.
    Höchstens ein bisschen Kritik am Spießbürgertum des Durchschnittsbürgers:
    „Carrell mag über das Wetter gesungen haben – aber eigentlich ging es um die Leute, für die ohnehin früher immer alles besser war. Und die bleiben aktuell.“
    Also alles gut, kein Bannstrahl für Carrell nötig. Man kann zu seiner Hitze-Sehnsucht sogar großzügig einen inhaltlich für ihn entlastenden Umstand anführen:
    „1974 war einer der kältesten Sommer, die wir in Deutschland hatten“

    Allerdings erfahren wir aus Kachelmanns Wetterkanal:
    „Sommer 1976, besonders von Ende Juni bis weit in den Juli, gab es eine der markantesten Hitzewellen des vergangenen Jahrhunderts. Erst im Jahre 2003 sollte sich ähnliches wiederholen“
    https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/das-waren-die-markantesten-hitzewellen/
    (Statt Hockeystick bloß zwei ein-jährige Dellen noch oben?)

    Und Wikipedia hat zur „Pause der globalen Erwärmung“ sogar einen ganzen Artikel.
    Am Artikel-Anfang ist noch im Empörungs-Ton die Rede von einer „Kontroverse“, angefacht zur „Phase relativ stagnierender Oberflächentemperaturen zwischen 1998 und 2013“ – und angefacht „vor allem durch Klimawandelleugner“.

    Also nur eine längst erledigte Lügenkampagne?
    Nicht ganz; weiter hinten im Artikel wird unter der Teil-Überschrift „Befund“ etwas umständlich eingeräumt:
    „Obwohl die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ansteigt, bleibt der dadurch verursachte Anstieg der Oberflächentemperatur immer wieder scheinbar stehen.
    Am ausgeprägtesten und längsten waren die Pausen in den Jahren
    von 1880 bis 1910,
    von 1940 bis 1974 und
    von 1998 bis etwa 2014“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pause_der_globalen_Erwärmung

    Auch der Hitzesommer 2003 hatte die Hitze-Sehnsucht der singenden Zunft noch nicht gestillt;
    2007 sang das deutsche Elektropopduo „2raumwohnung“:
    „36 Grad, und es wird noch heißer.
    Mach den Beat nie wieder leiser.
    36 Grad, kein Ventilator.
    Das Leben kommt mir gar nicht hart vor.
    36 Gra-a-ad, a-a-ah.
    36 Gra-a-ad, a-a-ah.“

    Und wenn ich so zurückdenke: Nicht nur BILD, auch die heute so klimakritischen Zeitungen verfielen vor wenigen Jahren jeden Juli / August in fiebrige Vorfreude auf noch höhere Tagestemperaturen und neue Rekorde – Sommer, Sonne, Urlaubs-Feeling – jedenfalls sofern das Wetter die Begeisterung hergab.
    Das gezeigte Gefühl war ganz spontan und ehrlich (und ohne Rücksicht auf das eigentlich zu achtende Klima-Narrativ). Diese peinliche Spontaneität haben die Blätter seit ein paar Jahren aber unter Kontrolle.

    Wenn es nach mir ginge, müsste man sowieso singen: „Wann wird’s mal wieder richtig Frühling“
    Seit rund 10 Jahren finde ich nämlich: Es gab schon mal mehr Frühling. Entweder der Spätwinter brachte noch einen eisig-schneereichen März (in 2024: 2. Monatshälfte) oder (noch öfters) der Mai war alles andere als ein Wonnemon (vom April) wollen wir mal gar nicht reden.

    https://weather.com/de-DE/wetter/deutschland/news/2021-05-25-kaltester-fruhling-seit-30-jahren-die-wetterstatistik-hat-noch
    https://www.spektrum.de/news/warum-das-wetter-erst-einmal-kuehl-bleibt/2134251 (28.04.2023)
    https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/eisiger-maerz-2013-viel-schnee-winterwetter.html
    https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/der-maerz-ein-monat-zwischen-extremfrost-schneemassen-und-fruehsommerlicher-waerme/ (=für 1971, 1987, 2005, 2006, 2013)

  2. Karsten Mitka 6. Mai 2025 um 17:49 Uhr - Antworten

    „… um Sonnenstrahlen zu blockieren.“ – Irgendwie passt das doch so garnicht zu den sich immer weiter ausbreitenden Solarfeldern. Nicht nur auf Atomkraft und Kohle verzichten, jetzt auch noch die „Erneuerbaren“ beeinträchtigen.

  3. weirdo 6. Mai 2025 um 14:28 Uhr - Antworten

    @ Jan… das war jetzt aber schon sehr philosophisch. Nicht nur, dass das für die meisten Menschen nicht verständlich ist und somit auch nicht gelesen wird… ich versuche es, halbwegs zu verstehen und mir fällt dazu nur ein, dass mir diese Dumpfbacken mein eigenes Leben und meine Freiheit versauen. Denn sie wählen immer noch Systemparteien oder sie wählen gar nicht, sie schauen immer noch Systemmedien, sie sind beratungsresistent oder einfach nur faul. Mir wäre es ja egal, welches Zeug sie sich rein spritzen lassen, was sie essen oder wie sie leben. Aber mit ihren Handlungen (oder besser Nichthandlungen) zerstören sie auch mein Leben. Das ist einfach so. Ich habe keinen Einfluss darauf und muss es zähneknirschend in Kauf nehmen. Sie machen alles mit, somit wird es eingeführt. Was auch immer. IDs für jeden Lebensbereich, Gesichtskontrolle beim Fliegen, Kameras an jedem Eck zu unserer „Sicherheit“ und eben Giftstoffe am Himmel, weil ein paar Piloten der Meinung sind, sie bekommen sonst keinen anderen Job. Wie wäre es mit einem eigenen Land nur für Menschen mit Hirn?

  4. Glass Steagall Act 6. Mai 2025 um 12:31 Uhr - Antworten

    Diesen kranken Leuten geht es gar nicht darum, den Planeten zu retten. Sie wollen zerstören, damit sie später am Aufbau mit ihren Firmen und Investments unendlich viel Geld verdienen können! Das gleiche Muster sieht man bei Krieg, Terrorismus, Corona, Klima, Weltwirtschaft, Finanzsystem und vieles mehr. Immer stehen Finanziers dahinter, die das böse Spiel antreiben!

    Wer allerdings gegen die Natur arbeitet, wird früher oder später aus dem System herausgeworfen!

  5. W. Baehring 6. Mai 2025 um 12:01 Uhr - Antworten

    Der Artikel beginnt allerdings mit einem kleinen Fehler in der Überschrift:
    Es sind keine Eliten, es ist allenfalls der in seiner Hybris gefangene elitäre Bodensatz, der sich lediglich für so elitär hält, „… mit der Sonne Gott spielen zu können“.
    Deshalb sollte man im Zusammenhang mit dieser Spezies den Begriff „Eliten“ gar nicht mehr gebrauchen oder generell nur noch in Anführungszeichen („…“) setzen.
    Auch Satya hat in seinem Kommentar diese Spezies mit seiner Bezeichnung als „Ignoranten“ nur unzureichend gewürdigt, während seine weiteren Ausführungen natürlich vollkommen richtig sind (Zitat): „…Die Erde … ist ein perfektes kybernetisches (sich selbst regelndes) System…“.
    Dazu ein paar einfache Betrachtungen am Beispiel der CO2-regulierenden pflanzlichen Photosynthese:
    Die pflanzliche Photosynthese ist eine wesentliche CO2-Senke (bindet also CO2).
    Diese CO2-Senke funktioniert also umso effektiver, je größer das Pflanzenwachstum ist.
    Da Pflanzen zum besseren Wachstum (und zur Photosynthese) sowohl Licht, als auch (bis zu einem gewissen Grad) CO2 benötigen (sog. CO2-Düngung), ist sowohl eine zusätzliche künstliche Verdunklung der Sonne als auch eine künstliche Verringerung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre (und die damit zwangsläufig einhergehende Verringerung des Pflanzenwachstums) letztlich kontraproduktiv, zumal dadurch auch noch der Kühleffekt eines üppigen Pflanzenwachstums zunichte gemacht wird.
    Wir können also allein aus diesen einfachen Zusammenhängen ersehen, dass, wie Satya ganz richtig feststellte, die Erde ein kybernetisches (also sich selbst regelndes) Klima-System ist und der Mensch in seiner grenzenlosen Hybris darin nur Schaden anrichten kann (oder will).
    Dass wir Menschen im eigenen gesundheitlichen Interesse achtsam mit unserer Atemluft umgehen müssen (z. B. durch Maßnahmen zur Vermeidung großindustrieller Luftverschmutzung), bleibt allerdings unbestritten.
    Das hat aber nichts mit der durch die Jünger des „menschengemachten“ Klimawandels heraufbeschworenen, angeblichen CO2-Apokalypse zu tun.

  6. Jan 6. Mai 2025 um 10:13 Uhr - Antworten

    In der Gnosis geht es tatsächlich um Selbstvergöttlichung, bei der Verdunklung der Sonne aber vielmehr um die Trennung des Menschen von Gott, der von der Sonne repräsentiert wird. Das hat schon einen massiven symbolischen Gehalt!

  7. Satya 6. Mai 2025 um 9:33 Uhr - Antworten

    Diese Ignoranten wissen nicht das der Planet Erde kein toter Stein ist. Sie ist ein perfektes kybernetisches (sich selbst regelndes) System, das sich, mit einem zeitlichen Verzug, immer wieder selbst reguliert. Aber so kann man ja auch Chaos erzeugen, was aber weitere Reaktionen erzeugt, u.s.w.

    • weirdo 6. Mai 2025 um 10:01 Uhr - Antworten

      Genau so, wie das menschliche Immunsystem! Alle Mediziner sollten das Pflichtfach Molekularbiologie haben, dann würden sie ihr Fach endlich verstehen und richtig anwenden. Warum Gates & Co ihr ganzes Leben lang mit ihrem Reichtum nur herumpfuschen und versuchen, den Menschen und der Welt auf den Keks zu gehen… das habe ich mich schon oft gefragt. Aber da bleibt wohl nur der totale Wahnsinn übrig und eine dringende Einweisung in die Geschlossene. Und immer und immer wieder frage ich mich: Warum gibt es Handlanger, die all den Wahnsinn für sie durchführen? Die Flugzeuge fliegen sie ja nicht selber, diese Spinnereien entwickeln sie ja nicht selber. Was mich auch immer wieder zu dem Schluss bringt: Der Mensch ist die dümmste Spezie auf Gottes Erdboden. Sie graben sich selbst das Wasser ab.

      • Jan 6. Mai 2025 um 10:46 Uhr

        Widerspruch! Nicht der Mensch „ist die dümmste Spezie auf Gottes Erdboden“. Nur die Dumpfbacke!

        Die vielbejubelte Demokratie stößt hier an ihre Grenzen: Sie entsteht aus dem Anspruch des pursuit of happyness, den wir der Gemeinen Dumpfbacke selbstverständlich zugestehen wollen. Wenn es aber die Dumpfbacke glücklich macht, sich dunklen Mächten zu unterwerfen und sich selbst zu zerstören, weil sie sich nicht als Krone der Schöpfung sieht – samt ihrer Verantwortung! -, sondern als Belastung und Fehlkonstruktion, dann ist es völlig in Ordnung, wenn sie sich selbst aus dem evolutionären Spiel nimmt. Es ist aber nicht in Ordnung, wenn sie andere aus dem evolutionären Spiel nimmt!

        Kann eine Gesellschaft den Tod aller ihrer Mitglieder demokratisch bestimmen? Nein, kann sie nicht, weil in dem Moment der grundlegende Gesellschaftsvertrag zerfallen würde, dem sich der Einzelne nur unterwirft, da es seine Chancen auf Leben erhöht. Wenn das gesellschaftliche Ziel der Tod ist, wird jeder Gesellschaftsvertrag sinnlos. Das ergibt sich klar aus der philosophischen Grundlegung der Demokratie selbst. Welche Konsequenzen hat dies? Darf die Mehrheit Krieg entscheiden, der zum Tod des Einzelnen führt? Inwieweit wird dadurch das Gewaltmonopol in Frage gestellt? Die meisten Verfassungen, zB das deutsche Grundgesetz, sehen die Problematik bereits viel früher, nämlich bei der Auflösung der Menschenrechte, nicht erst beim erzwungenen Tod. Die Falle, in die sich hier die Justiz begeben hat, ist zu behaupten, dass der Tod das Leben sei und das Leben über den Menschenrechten stünde. Wie wir heute wissen völlig faktenwidrig. Damit macht sich natürlich jede Justiz obsolet! Sie kann aber nicht mehr zurück und es aufarbeiten. Sehr schwierige Fragen!

        Wir haben in der Vergangenheit „Schwarmintelligenz“ angenommen, also eine Weisheit der Menge, die sich in der Demokratie verwirklicht. Mit Corona wurde diese These falsifiziert. Das bedeutet, die Menschen zerfallen in zwei antagonistische Gruppen, genetisch motiviert oder nicht. Die einen verlangen masochistische Qualen und Tötung durch einen unsichtbaren Demiurgen, die anderen Lebensfreude und Selbstverantwortung in Liebe zum Nächsten. Ein Kompromiss ist unmöglich! Es bleibt nur die Möglichkeit, die Suizidalen gehen zu lassen und das Leben der anderen zu bewahren. Das findet dann aber Grenzen in der demokratischen Entscheidungsfindung und in der Aussetzung von Menschenrechten.

      • rudifluegl 6. Mai 2025 um 21:20 Uhr

        Jan!
        Woher haben sie die Meinung, Demokratie wäre viel bejubelt?
        Ich dachte Sie haben sich schon mit Rainer Mausfeld beschäftigt?
        Da können sie diese Meinung gar nicht haben.
        In Wahrheit ist es das Mittel zur Einhegung von Macht, Hybris und sich sonstwie sich gegen die Allgemeinheit stellende und schädigende.
        Da wir für gewöhnlich nicht nur solidarische, sondern auch gierige und rachsüchtige Wesen sind, steht diese Methode Macht auf möglichst, viele und zeitweilig zu verteilen und das möglichst nicht auf Repräsentanten und sich zur Elite zählenden — wenn schon dann so kurz wie möglich — entspricht diese nicht unseren Gusto. Höchstens dann wenn wir das vorgeben, um um so mehr -unverdienten Einfluss zu gewinnen.
        Da ich hier auch etwas über Eliten gelesen habe. Da würde ich Michael Hartmann empfehlen. „Eliten die Gefahr für die Demokratie“ !
        Auch die allgemein als echte Eliten angesehenen. Auf die gilt es vielmehr besonders auf zu passen, bevor sie zu Menschenfressern mutieren!

      • rudifluegl 7. Mai 2025 um 22:47 Uhr

        …und sich sonstwie gegen die….
        …steht diese Methode dafür Macht auf ….
        …..wie möglich, aber diese entspricht nicht unserem Gusto.
        (Besser wäre für mich nicht mehr nach zu lesen, sonst gebe ich vor lauter Frust das Kommentieren auf….)

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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