Ivermectin zeigt beeindruckendes Potenzial gegen Krebs und bemerkenswerte Sicherheit

25. April 2025von 4,7 Minuten Lesezeit

Die bislang größte Untersuchung zur Anwendung von Ivermectin bei Krebspatienten ergab keine Sicherheitsbedenken, vielversprechende Erfahrungsberichte und starke präklinische Hinweise auf eine Tumorunterdrückung.

Ivermectin ist patentfrei und daher kein gutes Geschäft mehr für Pharma. Deshalb wird versucht seine Wirkung schlecht zu reden und es wurde in den Mainstream Medien als „Pferdeentwurmungsmittel“ verleumdet. Nebst der Wirkung bei Atemwegsinfektionen hat es aber auch starke Wirkung bei Krebserkrankungen, wie TKP berichtet hat.  Das kommt daher, dass Krebs wie in Studien festgestellt wurde, mindestens 15 Wirkmechanismen gegen Krebs hat. Wir wissen also nicht nur über Heilerfolge, sondern auch warum und wie die Heilung erfolgt.

Immer mehr Studien beweisen die Wirksamkeit von Ivermectin auch gegen Krebs. Die Studie von Lai Yuwen et al mit dem Titel „A Review of Ivermectin Use in Cancer Patients: Is it Time to Repurpose the Ivermectin in Cancer Treatment?” (Eine Übersicht über die Verwendung von Ivermectin bei Krebspatienten: Ist es an der Zeit, Ivermectin in der Krebsbehandlung neu einzusetzen?) wurde gerade in der Fachzeitschrift Acta Poloniae Pharmaceutica – Drug Research veröffentlicht.

Die Forscher fassen ihre Ergebnisse so zusammen:

Ivermectin (IVM) ist ein sicheres Breitband-Anthelminthikum. Derzeit ist Ivermectin ein vielversprechender Kandidat für die Umwidmung zu ökologischen Arzneimitteln. Allerdings wurde IVM bisher noch nicht bei Krebspatienten in der klinischen Praxis eingesetzt. Hier wird eine aktualisierte systematische Literaturübersicht zusammen mit einer Meta-Analyse individueller Patientendaten (IPD) vorgestellt, die die Sicherheit von Ivermectin bei Krebspatienten mit Parasiteninfektion beschreibt. Wir haben 2273 Publikationen identifiziert, und 26 Quellen beschrieben Studien, die die Mindestkriterien für Krebspatienten erfüllten, die mit Ivermectin behandelt wurden. Die begrenzten verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass parasiteninfizierte Krebspatienten, die mit Ivermectin behandelt werden, sicher sind. Wir benötigen jedoch noch Daten aus sorgfältig konzipierten klinischen Studien, um weitere Sicherheit zu gewinnen.

Ziel und Umfang der Studie

Diese systematische Übersicht hatte zum Ziel, das Potenzial für eine Umwidmung von Ivermectin als Krebsmedikament zu bewerten, wobei der Schwerpunkt auf zwei Aspekten lag:

  • Die klinische Sicherheit von Ivermectin bei Krebspatienten, basierend auf Fallberichten und Fallserien, in denen es zur Behandlung von parasitären Infektionen eingesetzt wurde

  • Die präklinische Antitumoraktivität von Ivermectin, abgeleitet aus Labor- und Tierstudien

Insgesamt wurden 2.273 Publikationen identifiziert, von denen 26 Studien die Einschlusskriterien erfüllten. Diese Studien umfassten 36 Krebspatienten, die oral Ivermectin erhalten hatten, hauptsächlich zur Behandlung von parasitären Infektionen.

Obwohl keiner der Patientenfälle darauf ausgelegt war, die Antitumorwirkung zu bewerten, fasst die Übersicht auch eine wachsende Zahl präklinischer Belege zusammen, die die potenziellen Mechanismen von Ivermectin zur Krebsbekämpfung stützen.

Sicherheit bei Krebspatienten

  • Bei allen 36 Krebspatienten wurde Ivermectin durchweg als gut verträglich beschrieben.

  • Keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse wurden bei einem der Krebspatienten auf Ivermectin zurückgeführt.

  • Geringfügige Nebenwirkungen, sofern vorhanden, waren unspezifisch und selbstlimitierend (z. B. leichte Magen-Darm-Beschwerden, vorübergehender Hautausschlag).

  • Ivermectin wurde Patienten mit folgenden Erkrankungen sicher verabreicht:

    • Aktive Chemotherapie

    • Hämatologische Malignome (z. B. Leukämie, Lymphom)

    • Solide Tumoren (z. B. Brust-, Gebärmutterhals-, Nierenzellkarzinom)

Krebsbezogene klinische Beobachtungen

Obwohl in der Übersicht keine formalen Studien identifiziert wurden, in denen Ivermectin speziell als Krebstherapie in klinischen Settings eingesetzt wurde, wurde in einigen Fallberichten über krebsbezogene Verbesserungen berichtet:

  • Pädiatrische ALL (akute lymphoblastische Leukämie)

    • Ein 6-jähriger Junge mit ALL blieb nach einer Behandlung mit Ivermectin gegen einen Befall mit Demodex folliculorum in guter Verfassung und in langfristiger Remission.

    • Bei der Nachuntersuchung wurden keine Rückfälle oder Fortschreiten der Erkrankung festgestellt.

  • Akute myeloische Leukämie (AML)

    • Ein Patient, der sich einer Chemotherapie unterzog, entwickelte eine disseminierte Krätze.

    • Nach oraler Behandlung mit Ivermectin (0,2 mg/kg, nach zwei Wochen wiederholt) verschwanden alle verbleibenden Papeln ohne Anzeichen eines Rezidivs.

    • Der Patient blieb klinisch stabil, obwohl ein Remissionsstatus nicht ausdrücklich festgestellt wurde.

  • Hämatologische Malignome (Leukämie, Lymphom)

    • Mehrere Patienten, die eine hämatopoetische Stammzelltransplantation erhielten oder wegen Leukämie behandelt wurden, wurden mit Ivermectin gegen Demodex oder andere parasitäre Infektionen behandelt.

    • In diesen Fällen klangen die Hautsymptome schnell ab und die Patienten blieben kurz- bis mittelfristig stabil, obwohl keine direkten Antikrebswirkungen bestätigt werden konnten.

  • Adult-T-Zell-Leukämie/Lymphom (ATL)

    • Ein Patient mit ATL und HTLV-1-Infektion konnte nach einer Kombination aus Ivermectin und Chemotherapie erfolgreich stabilisiert und entlassen werden.

    • Die Autoren merken an, dass Ivermectin möglicherweise zur Krankheitskontrolle beigetragen hat, jedoch keine eindeutigen Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Antitumor-Mechanismen (präklinische Hinweise)

Präklinische Studien an Zelllinien und Tiermodellen haben gezeigt, dass Ivermectin durch mehrere tumorhemmende Mechanismen eine krebsbekämpfende Wirkung entfaltet, darunter:

  • Hemmung der nukleären Translokation von YAP1 (Yes-assoziiertes Protein 1)

  • Unterdrückung des Wnt/TCF (T-Zell-Faktor)-Signalwegs

  • Abbau von p21-aktivierter Kinase 1 (PAK1)

  • Hemmung der AKT/mTOR-Signalkaskade

  • Induktion von mitochondrieller Dysfunktion und oxidativem Stress

  • Aktivierung der Caspase-abhängigen Apoptose

Diese Mechanismen wurden bei mehreren Krebsarten beobachtet, insbesondere bei:

  • Glioblastom

  • Eierstockkrebs

  • Chronische myeloische Leukämie (CML)

  • Gebärmutterhalskrebs

Basierend auf der bislang umfassendsten systematischen Überprüfung der Anwendung von Ivermectin bei Krebspatienten scheint Ivermectin sicher zu sein – selbst bei Personen, die sich einer aktiven Chemotherapie unterziehen.

Sein breites Spektrum an Mechanismen zur Krebsbekämpfung, das in präklinischen Modellen nachgewiesen wurde, sowie vereinzelte Berichte über Verbesserungen bei Krebserkrankungen sprechen für eine Umwidmung als onkologische Therapie. Gut konzipierte, groß angelegte klinische Studien sollten so schnell wie möglich gestartet werden, um das Potenzial von Ivermectin gegen Krebs angemessen zu bewerten.


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5 Kommentare

  1. bekir 28. April 2025 um 12:21 Uhr - Antworten

    Am 25. April) war Welt-Malaria-Tag – Anlass für die Medien für einen Rückblick:
    „Der Kampf gegen die Tropenkrankheit ist mühsam und langwierig. Ein Durchbruch durch neu eingeführte Impfstoffe gegen Malaria lässt noch immer auf sich warten.“

    Probleme bei der Impfstoff-Entwicklung:

    „Der Malariaparasit ist ein sehr komplexer Organismus. Das ist nicht wie ein Virus – SarsCov2 war ein Mickymaus-Projekt im Vergleich zu plasmodium falciparum. Das sind über 3.000 Gene, die alle grundsätzlich infrage kommen als Antigen für eine Impfstoffentwicklung oder Kombinationen davon.“

    „Für Mäuse, so Kremsner, gebe es bereits jede Menge tolle Impfstoffe gegen Malaria – die dann beim Menschen versagt haben.“

    „Das Grundproblem: Afrikanische Kinder hatten meist schon Kontakt mit Malaria. Außerdem sind sie häufig mit Würmern infiziert – beides erschwert die Impfung.“

    https://www.swr.de/wissen/welt-malaria-tag-impfstoff-forschung-aus-tuebingen-100.html

    Der Anfang 2024 gezeigte Optimismus scheint also verflogen zu sein; damals wurde gemeldet:
    „Neuer Impfstoff gegen Malaria erfolgreich getestet“
    Eigentlich soll ein Impfstoff mindestens eine Wirksamkeit von 75 Prozent aufweisen – dem Hoffmungsträger schrieb man 68 bis 75 Prozent zu.
    „Wirklich bewerten lässt sich die Wirksamkeit erst durch größere Studien mit einer längeren Beobachtungszeit.“
    https://www.swr.de/wissen/neuer-malaria-impfstoff-erfolgreich-getestet-100.html

    Aber halt: Malaria ein Parasit? Impfung schwierig, weil viele schon andere Parasiten (Würmer) in sich tragen?

    Wie wäre es (nach Jahrzehnten vergeblicher Impfstoff-Forschung), mal Ivermectin gegen Malaria zu testen?
    (Motto: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Sich Geld und Nebenwirkungen ersparen?)

    Die Deutsche Apotheker Zeitung (Artikel vom 18.02.2025) hat auch „schon“ darüber nachgedacht:
    „Mit Ivermectin Malaria vorbeugen?
    Ivermectin kommt bei der Therapie von Parasiten, insbesondere Würmern, zum Einsatz. Zur Prävention der ebenfalls parasitären Erkrankung Malaria ist der Wirkstoff BISLANG NUR WENIG UNTERSUCHT. Im Lancet Infectious Diseases wurden die Ergebnisse einer in Burkina Faso durchgeführten Phase-III-Studie veröffentlicht.“

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2025/02/18/mit-ivermectin-malaria-vorbeugen

    Nur nichts überstürzen – bevor die Impfstoff-Hoffnungen nicht aus-erforscht sind, wollen wir doch keine billigen „Pferdeentwurmungsmittel“ ranlassen!

  2. triple-delta 27. April 2025 um 19:01 Uhr - Antworten

    Mindestens genau so gut ist Metadon. Da gab es sogar mal eine ARD-Doku über einen Arzt in Iserlohn, der aufgegebene Patienten damit gerettet hat. Aber auch hier steht der Profit vor der Menschlichkeit. Aber Kapitalismus ist ja super.

  3. Jan 25. April 2025 um 19:48 Uhr - Antworten

    „sondern auch warum und wie die Heilung erfolgt“

    Es kann nicht sein, dass sich die Staaten als Verkaufsorganisation von Big Pharma aufführen und die notwendige Forschung von Selbsthilfegruppen aufgebracht werden muss.

  4. Dorothea 25. April 2025 um 18:58 Uhr - Antworten

    Jene, die sich heute noch über das „Pferderlwurmmittel“ lustig machen, und das aus , wie jeder weiss, vor allem politischen Gründen, werden noch ihre große Hoffnung darauf setzen.

  5. Monika 25. April 2025 um 16:16 Uhr - Antworten

    wäre nicht auch tabak, aus tabakblättern in betracht zu ziehen…….ich mache das mit meinen tieren wie ziegen und pferden. die sind seither sehr gesund und munter. müsste selbstexperiment wohl machen……

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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