
Trump schlägt Abrüstung und Reduzierung der Nuklearwaffen-Arsenale vor
Zwischen der USA und der Sowjetunion gab es eine Reihe von Vereinbarung zur Rüstungsbegrenzung. Diese wurden von Russland übernommen aber von US-Präsidenten, inklusive von Trump, Schritt für Schritt gekündigt. Nun soll diese Tendenz umgekehrt werden.
Präsident Trump sagte am Donnerstag, er wolle mit China und Russland in der Frage der „Verlangsamung, des Stopps und der Reduzierung von Atomwaffen“ zusammenarbeiten. Trump erklärte weiter: „Es gibt keinen Grund für uns, brandneue Atomwaffen zu bauen … Wir haben bereits so viele, dass man die Welt 50-mal oder 100-mal zerstören könnte.“ Er sagte auch, er werde Russland und China dazu drängen, gemeinsam mit ihm ihre jeweiligen Militärbudgets um die Hälfte zu kürzen.
Die Frage ist, ob diese Aussage ernst gemeint ist. Von Trump kamen seit seiner Amtseinführung durchaus widersprüchliche Aussagen zu einer Reihe von Themen. Allerdings deuten auch andere Stellungnahmen von hochrangigen Ministern in diese Richtung. Etwa das Interview von Außenminister Marco Rubio, der vom Ende der US-Hegemonie und vom Übergang zur Multipolarität sprach. Wobei offenbar nun Bereitschaft besteht Russland und China als weitere Supermächte anzuerkennen. Das machte auch Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einem Meeting der ominösen NATO-Urkaine-Unterstützungsgruppe zum Entsetzen aller Anwesenden klar.
Die Vorschläge zur Abrüstung und Kürzung der Militärbudgets sind die wichtigste Aussage eines amerikanischen Präsidenten seit Jahrzehnten, denn daraus kann eine Bewegung entstehen, die die Welt vor der Bedrohung durch eine nukleare Vernichtung rettet. Aber eine solch dramatische Abkehr von der bisherigen Praxis bedroht den Military Industrial Congressional Complex (MICC). Es wird daher enorme Widerstände dagegen geben, die vor keinem schmutzigen Trick halt machen.
Vorschläge, wie Trump es anlegen könnte um die zu erwartenden massiven Widerstände zu überwinden, macht der frühere UNO-Waffeninspektor Scott Ritter.
„Aus innenpolitischer Sicht steht Trump vor einem Zweifrontenkrieg. Die erste Front ist gegen ein tief verwurzeltes Establishment, das einen Atomkrieg befürwortet und dessen Budget und die zugrunde liegende Rechtfertigung dafür seit Jahrzehnten unhinterfragt und unangefochten sind. Die zweite Front ist ein Kampf um die öffentliche Meinung, die durch jahrzehntelange innenpolitische Propaganda geprägt wurde, die Atomwaffen und die ihnen zugrunde liegende Mission der globalen Vernichtung als normalen Bestandteil des amerikanischen Nationalgefüges erscheinen lässt.
Um an der ersten Front zu gewinnen, muss Präsident Trump die bewährten Lehren aus den Erfahrungen mit der Umsetzung früherer Rüstungskontrollverträge, insbesondere im Bereich der Konformitätsprüfung, mit einem mutigen neuen Ansatz, der den Umfang und das Ausmaß der Abrüstung so verändert, dass die Welt sich von einem Dogma befreit, das die nukleare Abschreckung zur Norm macht, und stattdessen die USA und die Welt auf den Weg bringt, die im Atomwaffensperrvertrag festgelegte Vision einer Welt ohne die Bedrohung durch Atomwaffen umzusetzen.
Um an der zweiten Front zu siegen, muss Präsident Trump seine Sache dem amerikanischen Volk vortragen und eine Reihe von Massenkundgebungen im Freien in den Bundesstaaten abhalten, in denen sich das Atomwaffenunternehmen politisch etabliert hat. Solche Kundgebungen können in Kombination mit Bürgerversammlungen und gezielten Medienauftritten eine Grundlage für die Unterstützung der Rüstungskontrolle durch die Bevölkerung schaffen, die die Vorurteile, die durch die Propagandamaschine des MICC in der politischen DNA der meisten Amerikaner verankert sind, überwinden kann.“
Viel wird davon abhängen, was Trump in den ersten beiden Jahren vor den so genannten Midterm Wahlen erreichen kann, die im November 2026 kommen. Denn verliert er die Mehrheit auch nur in einem der beiden Häuser, Kongress oder Senat, dass wird er zur „lahmen Ente“ und kann praktisch nichts mehr durchsetzen, was dem tiefen Staat nicht passt.
Auch von der EU-Kommission und den Brüsseler Eurokraten sind heftige Widerstände zu erwarten. In der Kommission sind regelrechte Russland Hasser wie Leyen oder Kallas zu finden, was ihnen rationales Denken stark erschwert, ebenso wie unter den Parlamentariern, die längst den Kontakt zu ihren Wählern verloren haben.
Er muss im Grunde also weitermachen wie bisher. Einerseits schnell und überraschend handeln und andererseits den US-Wählern zeigen, dass seine Politik in ihrem Interesse liegt.
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wenn man technologisch ins hintertreffen geraten ist, bremst man lieber die feinde, statt krampfhaft zu versuchen, noch aufzuholen.
nukleare abrüstung zwischen ost und west gab es doch schon einmal. damals haben die amis einfach ein paar kabel rausgezogen. fertig. nukleares arsenal halbiert. interessiert die sowjets bestimmt nicht, dass wir unser arsenal im kriegsfall wieder in 5m „kriegstüchtig“ machen. zwinker.
Naja, Russand hat jetzt die Haselnuss und Trump hat behauptet, man habe die Baupläne zu der Hyperschallrakete den USA gestohlen und in zwei Jahren könne man die „soopa-doopa-Rakete“ seobst auch serienreif haben ;-)
„Fachleute schätzen, dass die Oreschnik-Rakete mit zehnfacher Schallgeschwindigkeit fliegen und Ziele in bis zu 5500 Kilometer Entfernung treffen kann. Sie wäre auch in der Lage, nukleare Sprengköpfe zu tragen.“
Vermutlich aber reicht die Wucht des Aufschlags aus, um jede herkömmliche A-Bombe in den Schatten zu stellen. Große Zerstörung, kann von der Luftabwehr nicht erkannt werden, da braucht man keine A-Bomben mehr. Ich hoffe, auch die Hasenuss nicht. Aber Flugzeugträger und A-Bomben sind veraltet. Das Uran könnte man zur Energiegewinnung verwenden.
Hallo,
,,EU-Kommission … In der Kommission sind regelrechte Raussland Hasser wie Leyen oder Kallas…“
Haha Raussland! Das stimmt, die wollen Russland raus aus Europa haben. Aber nach der geographischen Definition von Europa geht es nunmal bis zum Ural und selbst wenn eine menschengemachte Definition von Menschen geändert werden könnte und Europa an der polnischen Ostgrenze enden würde (denn das pöhse Weißrussland soll ja auch raus), dann blieben die Russen trotzdem unsere indirekten Nachbarn, über die Ostsee sogar unsere direkten Nachbarn.
Was die mögliche Abrüstung betrifft, im alten kalten Krieg hatte USA die Sowjetunion tot gerüstet, die Sowjetunion war einfach pleite und Afghanistan (Operation Cyclone, designed by Brzezinsky) gab ihr den Rest.
Jetzt sieht es allem Anschein nach eher andersherum aus, Russland führt recht ökonomisch Krieg, der staatliche Rüstungskonzern Rosoboronexport arbeitet effektiv und effizient genug, während die privaten westlichen Waffenhersteller zwar kräftig Gewinne machen, deren Produkte aber auf dem Schlachtfeld den Spitznamen ,,Wunderwaffen“ ernten, nebenbei in der Ukraine und speziell in Kiew einiges Geld einfach so versickert … und USA schon vor 2014 einen prächtigen Schuldenberg vor sich her schob. (Und die westeuropäischen Verbündeten auch und dann die Gelddruckerei seit 2008, da ist auch kaum noch was zu holen.)
Dazu kommt, dass bei der heutigen Technologie Nuklearwaffen nicht mehr unbedingt militärisch notwendig sind.
„…..cut military budgets in half….“ hat Trump zur Presse gesagt. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie hier nur von Atomwaffen geredet wird.
Halbes Budget hieße für die USA auch keine über 800 Basen weltweit mehr. Das wäre der eigentliche Hammer für mich…..
Nachdem er das Morden beendet will er jetzt auch noch abrüsten – was für ein Hittler!!
Ruiniert einfach Uschis zartes Pflänzchen der Kriegswirtschaft……
Die Welt geht unter!
Aus Biologische Waffen gefährlicher als Atomwaffen?
von Jochen Mitschka
„Die Geschichte des Biowaffeneinsatzes der USA
Am Ende des 2. Weltkrieges wurde die japanische Einheit 731 für biologische Kampfführung in die US-Streitkräfte übernommen. Die Ärzte der Einheit 731 und ihre Vorgesetzten erhielten Immunität. General MacArthur, einer der wichtigsten Kriegsverbrecher der USA im 2. Weltkrieg, deckte dann die Verbrechen Japans in Hinsicht auf biologische Kriegsführung, und nutzte das Wissen für die USA.“
Was wäre wenn der Tiefe Staat
für sein Vorhaben Radioaktivität
braucht, um eine neue Spezies
„herzustellen“?
Trump befindet sich auf einer Mission impossible. Aber das scheint ihn anzuspornen… Er springt in die Höhle der Monster und wirbelt herum wie Cape-Mario – die Geschwindigkeit ist atemberaubend. Aber wie sonst? Wir haben keine Zeit mehr. Es pressiert.
Natürlich kann man das Vertrauen von heute auf morgen nicht wiederherstellen, aber es muss beginnen. Nun darf die Hoffnung nicht enttäuscht werden. Viele Menschen hoffen, besonders auch die Russen, denen so viel Unrecht getan wurde.
„Es gibt keinen Grund für uns, brandneue Atomwaffen zu bauen … Wir haben bereits so viele, dass man die Welt 50-mal oder 100-mal zerstören könnte.“ Da sag noch einer, dass Donald nicht gescheit sei. :-)
Unser DDR-Staatsbürgerkundelehrer hat 45-mal gesagt. Einfach bißchen rumballern auf der Erde und anzünden.
Ja, so unmöglich ist das. Mich befallen solche Gedanken, wenn ich an das Auflösen des Filzes denke. Denn kannst nur anzünden… :-)