Long-Covid-Fälschung enthüllt

17. Januar 2025von 2,6 Minuten Lesezeit

Werden Impfschäden statistisch unterschlagen? Eine neue Abrechnungsmethode für Kassenärzte zeigt dies sehr deutlich: Post-Vac-Patienten sollen unter „Long Covid“ erfasst werden. 

Das „Post-Vac-Syndrom“, eine Form des Impfschadens wird medizinisch-diagnostisch weiterhin nicht von „Long Covid“ getrennt. So viel ist bekannt. Kritiker weisen schon lange daraufhin, dass dies eine Methode sei, um Impfschäden statistisch zu verstecken.

Statistik-Schmäh

Ein neues Detail in diesem Zusammenhang hat der Statistiker Tom Lausen nun aufgedeckt. Dabei geht es um ärztliche Abrechnungspositionen bei der kassenärztlichen Bundesvereinigung. Der Punkt: Wenn Leistungen über „Long Covid“ abgerechnet werden, erhalten Ärzte extrabudgetäre Gebühren. Für „Post Vac“ gibt es keine eigene Abrechnungsposition.

Nun die offensichtliche Frage: Ein Patient wird von einem Arzt mit Symptomen wie chronischer Müdigkeit, Störung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, regelmäßig untypische Kopfschmerzen oder Gelenks- und Muskelschmerzen, untersucht. Der Patient ist dreimal geimpft, lag nach der dritten Impfung mit einem positiven PCR-Test eine gute Woche „mit Corona“ im Bett. Diagnostiziert der Arzt „Long Covid“ gibt es extra Geld. Diagnostiziert der Arzt „Post Vac“ gibt es nichts. Was wird der Arzt diagnostizieren?

Die brisanteste Stelle folgt am Ende des Artikels (Hervorhebung TKP):

Ziel der LongCOV-RL ist die bessere und schnellere Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Long-COVID und Erkrankungen, die eine ähnliche Ursache oder Krankheitsausprägung aufweisen. Dazu zählen auch das Post-Vac-Syndrom (Beschwerden nach einer COVID-19-Impfung) und ME/CSF (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom). Die LongCOV-RL bezieht sich auf Betroffene aller Altersgruppen.

Schwarz auf Weiß wird also festgehalten, dass auch Post-Vac-Patienten unter Long Covid gefasst werden können. Selbst wenn der Patient von oben also nie positiv auf Covid getestet worden ist, kann seine Krankheit als „Long Covid“ erfasst werden.

Der KBV schreibt weiter zu den seinen Leistungen: :

Für die Versorgung von Patienten mit Long COVID oder einem Verdacht auf Long COVID werden zum 1. Januar mehrere neue Leistungen in den EBM aufgenommen. Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben am Mittwoch im Bewertungsausschuss einen entsprechenden Beschluss gefasst und die Vergütung festgelegt.

[…]

Zu den Aufgaben des koordinierenden Arztes gehört ein Basis-Assessment nach der LongCOV-RL. Dieses umfasst die Abklärung des Verdachts auf das Vorliegen einer Erkrankung durch systematisches Erfassen und Bewerten des Gesundheitszustands des Patienten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Basis-Assessment auch durch einen Facharzt erfolgen.

Koordinierende Ärzte rechnen für das Basis-Assessment die GOP 37800 ab. Die GOP ist mit 20,33 Euro (164 Punkte) bewertet und kann einmal im Krankheitsfall (= ein Jahr) berechnet werden.

Für schwere Fälle erhalten Ärzte einen Zuschlag zum Basis-Assessment von 15,86 Euro. Die GOP 37801 (128 Punkte) können sie bis zu zweimal im Krankheitsfall abrechnen.

Zu „schweren Fällen“ zählen beispielsweise Patienten mit Post-COVID (ICD-10-Kodes U09.9! Post-COVID-Zustand nicht näher bezeichnet) und einer schweren Funktionseinschränkung (ICD-10-Kodes: U50.4- Schwere motorische Funktionseinschränkung). Auch Patienten mit Verdacht auf ein Chronisches Fatigue-Syndrom (ICD-10-Kodes: G93.3 V) und einer seit mindestens vier Wochen bestehenden Arbeitsunfähigkeit aufgrund dieser Erkrankung fallen darunter.

Bild „Long Covid Ambulanz, Karl-Marx-Hof, Heiligenstädter Straße 82-92 (01)“ by Herzi Pinki is licensed under CC BY-SA 4.0.

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8 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 18. Januar 2025 um 16:36 Uhr - Antworten

    Ganz b e w u ß t wurde die ERSTE SYMPTOMLOSE ERKRANKUNG „erschaffen“ vom gierigen pharmakologischen Komplex, und jetzt „verkaufen“ sie ihre Impfschäden als „Long Covid“…😂🤣😂
    Bullshit-Science, verbreitet von gleichnamigen Politstatisten.
    Schämt EUCH.

  2. OMS 18. Januar 2025 um 9:31 Uhr - Antworten

    Mit jeder Enthüllung zu C kommt die Menscheit der Vorhersagen eines Herrn Alois Irlmaier näher. Keine rosigen Aussichten für die Verantwortlichen!

    • Judith Panther 18. Januar 2025 um 12:09 Uhr - Antworten

      Was mich immer noch irritiert ist, warum Irlmaier das weltweite Impfmassaker, den Pfizercaust, nicht vorhergesehen hat. Daß „mehr Menschen umgekommen sein werden als in beiden Weltkriegen zusammen“ hat er zwar korrekt „erkannt“, aber WORAN sie sterben würden – dazu hat er meines Wissens nichts gesagt.
      Auch der Mühlhiasl nicht, von dessen Weissagungen ich allerdings nur das gelesen habe, was Dr. Conrad Adlmaier in seinem kleinen Büchlein „Blick in die Zukunft“ beschrieben hat:
      https://kumhofer.at/irlmaier/buecher/Adlmaier%20Conrad%20-%20Der%20Blick%20In%20Die%20Zukunft%202.Auflage.pdf
      Dann gibt es da ja noch das Gedicht eines unbekannten Verfassers, welches man vor langer Zeit in einer uralten Linde in einem Hohlweg beim Eingang des Friedhofs von Staffelstein im Frankenland gefunden hat, wo es zuletzt heißt:
      „Zählst du alle Menschen auf der Welt
      Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt*
      Was noch übrig, schau in jedes (!) Land
      Hat zur Hälfte verloren den Verstand“
      „Jedes Land“ meint vermutlich „weltweit“
      Ein Drittel also tot, ein Drittel hat den Verstand verloren und das restliche Drittel
      hat von Anfang an Lunte gerochen.
      Tja. Wie hat Spahn damals getönt?
      „Bald wird jeder jemanden kennen …“
      Genau: Und zwar jemanden „der an der Impfung gestorben ist“.
      Nachvollziehbar, daß man über diese Erkenntnis den Verstand verlieren kann.
      Die nächsten Jahre werden wir öfter lesen „nach kurzem Kampf an Krebs gestorben“.
      Und natürlich weiterhin diese Art Nachrichten:
      https://www.gmx.net/magazine/wirtschaft/oesterreichischer-baukonzern-strabag-chef-stirbt-44-jahren-40569642
      „… „mit großer Bestürzung“ über den „plötzlichen und unerwarteten“ Tod des 44-Jährigen….“

  3. Der Zivilist 18. Januar 2025 um 7:38 Uhr - Antworten

    Nur so wird ein Schuh draus !

    Man kann ja eine neue Krankheit entdecken oder erfinden, aber man kann nicht wissen, daß zu ihren Spezifika gehört, daß sie lange dauern wird ! Das ist einfach gegen die Logik, gegen die Erkenntnistheorie.

    Nach diesem Bericht muß man davon ausgehen, daß LONG Covid nur deshalb erfunden wurde, weil die Strolche genau wußten, daß die Folgen der erbgutverändernden Bio Waffe über lange Zeit auftreten würden ! Indem also die Folgen der Spritze prophylaktisch dem angeblichen Übel, vor dem die Spritze angeblich schützen sollte, zugeschrieben wurden, hat man sich moralisch & finanziell aus der Schuld gewunden. Und daß solche dirty tricks im Spannungsfeld zwischen Pharma & Politik so gut funktioniert haben, lässt darauf schließen, daß die schon lange genau so kooperieren.

  4. W. Baehring 18. Januar 2025 um 1:42 Uhr - Antworten

    Genau diese Verschleierungsabsicht hatte Lauterbach ja schon im Rahmen seiner vollmundigen „Long-Covid-Initiative“ angekündigt:
    „Es wird nicht unterschieden…“ soll heißen, Post-Vac wird unter den Teppich von Post-Covid/Long-Covid gekehrt. Er hat es also tatsächlich geschafft. Sehr beunruhigend!
    Allerdings ist dieser „verständliche“ Versuch Lauterbachs, das jetzt alles unter den Teppich des ja „mehr oder weniger“ schicksalhaften „Long-Covid“ zu kehren und sich so seiner eigenen Verantwortung für das deutsche „Impf“-Desaster doch noch entziehen zu können, leicht zu durchschauen, zumindest für die, die schauen wollen.
    Lassen wir ihn nicht damit durchkommen, denn er zeigt keinerlei Einsicht, Reue oder gar Empathie gegenüber seinen Opfern!

  5. Pfeiffer C 17. Januar 2025 um 17:54 Uhr - Antworten

    @ Thomas Oysmüller – danke für die Veröffentlichung!

    Gleichwohl: Die Zeiten stehen auf Kipppunkt – will heißen: Lange ist die Wahrheit im grössten aller Pharmaskandal (=Konzern-Wissenschafts-Politik-Medienskandal) aller Zeiten nicht mehr vertuschbar, hier:

    Gestern, am 16.01.2025 um 19:20, stellte der Corona-Rechtsanwalt Tobias Ulbrich während einer Wahlkampfveranstaltung in Meerbusch den deutschen Ex-Gesundheitsminister Spahn zur Rede.

    Seine Antwort zu Geschädigten u.a. „Die wurden informiert und haben unterschrieben – und:

    „JEDER IST AUF SICH ALLEIN GESTELLT“

    Keine Empathie für Geschädigte. Keine Übernahme der Behandlungskosten und kein Bemühen für eine Entschädigung.

    Zum Hintergrund:

    Jens Spahn erließ bereits im Mai 2020 als Geschenk an die Impfhersteller die MedBVS. In dieser wurde Folgendes zugunsten der Impfhersteller geregelt:

    Keine Beipackzettel und Inhaltsdeklarationen zu den Impfstoffen notwendig damit Ärzte und Patienten keine Original Herstelleraufklärung erhalten
    Distribution nur über die Bundeswehr statt über die Logistik der Apotheken
    Abgelaufene Impfstoffe dürfen verimpft werden.
    Beweisvereitelung, indem die MedBVSV bei einem experimentellen Impfstoff vorgab, keine Rückstellproben zu bilden, um gesichert später die Inhaltsstoffe der Charge ermitteln zu können.

    Ab Juni 2020 zahlte die damalige Bundesregierung mit Jens Spahn für den Aufbau der Impfproduktion EUR 350 Mio an Subventionen an BioNTech.

    Die Maskendeals von Jens Spahn kosteten den Steuerzahler ebenfalls Milliarden.

    Es war auch jener Gesundheitsminister, unter dem auch der Rahmenvertrag mit BioNTech und Pfizer Inc. geschlossen wurde mit der Maßgabe, dass BioNTech von jedweder Haftung durch den Steuerzahler freigestellt wird, und zwar auch dann, wenn feststeht, dass BioNTech die Impflinge vorsätzlich schädigte. Diese vertragliche Regelung gibt es nur bei BioNTech. Bei den anderen Herstellern übernimmt der Steuerzahler die Zahlung nicht bei vorsätzlicher Schadensverursachung.

    Der APA-Vertrag unter Gesundheitsminister Spahn regelt auch, dass der Steuerzahler letztlich über das BMG eine Koordinierungsstelle einrichtet, um berechtigte Ansprüche von Impfgeschädigten zurückzuweisen. Darüber hinaus zahlt die Bundesregierung aus Steuergeldern die Anwalts- und Gerichtskosten der Impfhersteller und natürlich für die Geschädigten nicht.

    Quelle: https://www.alexander-wallasch.de/impfgeschichten/rechtsanwalt-ulbrich-stellt-jens-spahn-zur-rede

    • Der Zivilist 17. Januar 2025 um 19:39 Uhr - Antworten

      Der Konsumzwang nimmt immer dreistere Formen an, nix Marktwirtschaft.

      Abwarackprämie, Wäremdämmung, Habecks Heizwahn, Grüner Punkt, E Mob-
      ilität, kriegssichernde Maßnahmen, die krankheitsfördernde Spritzung von Biowaffen
      und und, und.

      Da verzichten wir doch besser auf den Kapitalismus und therapieren die Habgieren.

    • Sabine Schoenfelder 18. Januar 2025 um 17:45 Uhr - Antworten

      Das Arzneimittelgesetz wurde von Spahn, einem Bankkaufmann, außer Kraft gesetzt ‼️
      Spahn, mitten im Pharma-Sumpf aus Lüge, Betrug und Täuschung.
      Bislang ohne Konsequenzen.
      Hier handelt es sich nicht um Konsumzwang, Zivilist, sondern um kriminelle Machenschaften in Zeiten eines politischen Umsturzversuches….

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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