Nächste Bremse für Pandemievertrag

12. November 2024von 2,1 Minuten Lesezeit

Niederlage für die Pandemie-Industrie: Eine Dezember-Konferenz, die den Pandemievertrag auf Schiene hätte bringen können, wird nicht abgehalten. Damit verringert sich die Chance auf einen Abschluss des Vertrages. 

Aktuell verhandelt man bei der WHO erneut zum Pandemievertrag. Aber seine Befürworter haben die nächste Niederlage kassiert. Eine beabsichtigte Sondersitzung im Dezember, die zu einem schnellen Erfolg des Vertrags führen hätte sollen, wurde abgesagt.

Laut Health Policy Watch drängten die USA (eine Vertraute von Obama) und afrikanische Staaten auf eine Konferenz im Dezember. So hätte Afrika die letzte Gelegenheit gesehen, ein für sich gutes Abkommen zu erzielen. Das berichtete Health Policy Watch einige Tage vor der US-Wahl. Der Sieg von Trump ist ein Dämpfer für die Ambitionen der WHO. Trump wird die USA wohl aus der WHO rausziehen, anstatt für das Pandemieabkommen zu werben.

In den letzten Tagen zog man deshalb „Stakeholder“ (also private Interessensgruppe) zu den Verhandlungen hinzu. Eine ganze Woche wurde verhandelt, allerdings ohne Erfolg. Das gab man in einer Pressekonferenz am Montag bekannt. Und das, obwohl man nur noch an einer „abgeschwächten Vereinbarung“ einem „Pandemievertrag light“ arbeitet. Aber auch dieser Plan stockt. Es sieht also nicht gut aus. Auf eine konkrete Frage, was die US-Wahl für den Vertrag bedeuten würde, kam keine klare Antwort.

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Auf die Frage, wie es mit der Sondersitzung aussieht, sagte die WHO-Sprecherin Precious Matsoso

Heute haben sich die Länder dagegen entschieden und tatsächlich beschlossen, bis Mai 2025 zu warten.

Und am letzten Tag werden wir einen Stop-Take machen. Und auf der Grundlage dieses Stop-Takes würden die Mitgliedsstaaten entscheiden, wann genau sie ein Ministertreffen in welcher Form auch immer abhalten wollen. Und das kann in Form einer Sondersitzung oder der Weltgesundheitsversammlung sein, aber diese Entscheidung wird am 6. Dezember getroffen, wenn wir uns für eine Woche treffen, denke ich.

Heute wäre der letzte Tag gewesen, um das Meeting einberufen zu können. Das dies nicht zustande gekommen ist, ist auch eine Niederlage für die USA, die dafür gewesen wären.

Mehrere Beobachter deuten dies als klaren Erfolg für die Kritiker der WHO. Der Pandemievertrag stockt immer mehr. Im Mai 2025 bei der nächsten globalen WHO-Versammlung sehen viele die letzte Chance, den Vertrag durchzubringen. Doch bis dahin könnte sich die Situation für die WHO auch weiter verschlechtert haben.

Bild „Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus (00210109)“ by IAEA Imagebank is licensed under CC BY 2.0.

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5 Kommentare

  1. Glass Steagall Act 12. November 2024 um 18:47 Uhr - Antworten

    Jede Niederlage der WHO und jede Verzögerung ist ein Sieg für die Freiheit!

  2. Varus 12. November 2024 um 16:50 Uhr - Antworten

    Trump wird die USA wohl aus der WHO rausziehen, anstatt für das Pandemieabkommen zu werben.

    Er wird schon mal mit den Worten „globalistischer Betrug“ zitiert – eine Weltregierung lehnt er explizit ab. Wenn die anderen Länder ähnlich deutlich werden…

  3. Varus 12. November 2024 um 16:08 Uhr - Antworten

    Der Sieg von Trump ist ein Dämpfer für die Ambitionen der WHO. Trump wird die USA wohl aus der WHO rausziehen, anstatt für das Pandemieabkommen zu werben.

    TE zitierte heute Trump wie folgt:

    «Die WHO ist zu nichts anderem geworden als einem korrupten globalistischen Betrug, finanziert von den Vereinigten Staaten, aber im Besitz und unter der Kontrolle Chinas. Ich werde es nicht zulassen, dass das Gesundheitswesen als Vorwand genutzt wird für die Einführung einer globalen Regierung.»

    Globalistischer Betrug – das hätte ich gar nicht schöner formulieren können. Putin und Lawrow fehlt immer noch der Mut für so offene Aussagen. Wollten die nicht globalistische Umtriebe westlicher Oligarchen bekämpfen?

    BTW: Wohl eher Bill Gates als China – Trump braucht anscheinend die Chinesen als Feindbild.

    • Daisy 12. November 2024 um 18:17 Uhr - Antworten

      Super! Ich drücke die Daumen. Aber China stimmt wohl. Und das ist auch der Grund, warum Putin es nicht kritisiert…Russland kann sich China als Feind nicht leisten. Und China ist auch kein Freund.

  4. Gabriele 12. November 2024 um 14:10 Uhr - Antworten

    Ihre Worte in Gottes Ohr…. und in jene, die noch irgendwie am Widerstand mitwirken können – und wollen. Es sind viele Petitionen dazu unterwegs, bitte diese in Ö auf jeden Fall unterschreiben. Eine Gruppe ist in Genf immer vor Ort und setzt sich den Anfeindungen aus – aber es hinterlässt Spuren… wer vorbeiläuft, liest immerhin die Transparente.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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