
EU-Entwaldungsverordnung gegen Buchverlage und Forstwirtschaft
Bücher sind von der herrschenden EU-Politik unerwünscht, da sie weniger leicht zu zensieren sind als das Internet. Die EU- Vorgaben bezüglich Holz und Wald sind daher relativ einfach: Bäume fällen für Bücher ist schlecht, für Windräder dagegen top und absolut wünschenswert. Und in Deutschland gibt es mittlerweile sogar Schulungen für einen Holzofen-Führerschein.
Gegen die so genannte Entwaldungsverordnung – ein Verordnung, die Entwaldung nicht fördern soll (abgesehen von Windparks9, sondern verhindern soll – haben bereits die Wald- und Forstwirte wie berichtet mobil gemacht. In einer Petition, die mit 2. Oktober 2024 endete, wurde die Problematik so zusammengefasst:
Wir können unsere Wälder für unsere Kinder und Enkel nur erhalten, wenn sie auch künftig aktiv bewirtschaftet und gepflegt werden. Genau das konterkariert aber die derzeitige EU-Politik durch völlig falsche Vorgaben und Weichenstellungen. Denn sie ist einseitig darauf ausgerichtet, Forstwirtschaft und Holznutzung zu behindern und die Wälder sich selbst zu überlassen. Sie setzt auf Ideologie statt auf Fakten und auf Bevormundung statt auf Vertrauen.
Diese Politik ist zum Scheitern verurteilt. Denn sie ist ein Bärendienst für den Klimaschutz und für den Erhalt unserer lebenswerten Heimat. Und sie ist letztlich in ihrer Einseitigkeit gegen die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen und Wohlstandssicherung der Menschen gerichtet.
Sie gefährdet Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfungsketten und die Versorgung mit dem klimafreundlichsten aller Rohstoffe – unserem heimischen Holz.
Sie will die Entwaldung in der Welt bekämpfen (EUDR) und setzt dafür die Zukunft unserer eigenen heimischen Wälder aufs Spiel – indem sie ein „Bürokratiemonster“ schafft, das den dringend notwendigen Aufbau und die Pflege klimafester Wälder ausbremsen wird.
Sie gefährdet damit unsere Heimat, unsere Lebensgrundlagen, unsere Lebensräume und letztlich sogar die Biodiversität, der sie sich so einseitig verschrieben hat.
Die TKP-Gastautoren Gerd und Renate Reuther hatten in einem Artikel den Angriff auf Buchhandel und Verlage aufgezeigt: „Da der Buchhandel trotz aller Begünstigungen für e- und audio-books 95% seines Umsatzes mit Gedrucktem macht, werden jetzt schärfere Geschütze aufgefahren, um einer geistigen Anregung bei Stromausfall Einhalt zu gebieten.
Niemand hat die Absicht, Bücher zu verbieten. Auch die Meinungsfreiheit soll nicht in Gefahr sein. Die EU-Kommission sorgt sich alleine um die Natur. Und da Bücher nun einmal aus Papier bestehen, seien sie eben eine grundsätzliche Gefahr für unser Ökosystem. Daher sah man sich gezwungen eine neue EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR – EU 2023/1115) zu erlassen, die ab dem 30.12.2024 verpflichtend anzuwenden ist.“
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Sie weisen weiter darauf hin, dass dies gezielt die Kleinen trifft: „Die Papierpreise sind inzwischen durch die Decke gegangen. Kleinere Verlage können dadurch Bücher jenseits von 200 Druckseiten gar nicht mehr zu einem verkäuflichen Preis anbieten. Große Verlage, die durch eine enge Verflechtung mit Papierproduzenten (z.B. dem Bonnier-Konzern aus Schweden) exklusiven Zugang haben, betrifft das dagegen weniger oder gar nicht. Eine weitere Verlagskonzentration ist vorgezeichnet.“
Auf Twitter findet sich eine weiter ausführlicher Bericht dazu:
EU-Verordnung besiegelt Ende des gedruckten Buches ‼️
Mit der neuen EU-Verordnung EUDR – EU 2023/1115, offiziell zur „Schaffung entwaldungsfreier Lieferketten,“ rollt eine Bürokratie-Lawine auf Verlage zu, die ab dem 30. Dezember 2024 verpflichtend ist. Bücher aus Papier gelten… pic.twitter.com/6KORcKkklP
— Shira S , MD (@RealSHIRA) October 29, 2024
„EU-Verordnung besiegelt Ende des gedruckten Buches ‼️
Mit der neuen EU-Verordnung EUDR – EU 2023/1115, offiziell zur „Schaffung entwaldungsfreier Lieferketten,“ rollt eine Bürokratie-Lawine auf Verlage zu, die ab dem 30. Dezember 2024 verpflichtend ist. Bücher aus Papier gelten nun als „Ökosystem-Gefahr.“ Für jedes einzelne Exemplar müssen Verlage Herkunftsnachweise, Geokoordinaten der Holzgewinnung, detaillierte Lieferanteninformationen und eine Bescheinigung der „Entwaldungsfreiheit“ erbringen – das sind Anforderungen, die kaum zu stemmen sind und besonders kleine Verlage massiv treffen werden. Federführend an dieser Verschärfung beteiligt ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Deutschland.
Autoren und Verlage sind damit gezwungen, bürokratische Hürden zu bewältigen, die existenzbedrohlich sind. Große Medienhäuser mit Verbindungen zur Papierindustrie (wie der Bonnier-Konzern) bleiben indes unberührt. Für unabhängige Autoren und kleine Verlage dürfte das Gesetz der Todesstoß sein, da sich niemand eine solche Nachweisflut leisten kann. Laut Branchenkennern zielt die Verordnung faktisch auf die Ausdünnung des Buchmarkts und fördert die Monopolisierung auf wenige, finanzstarke Akteure.
Das ist jedoch nur ein Teil des Szenarios: Die Verwertungsgesellschaft »Wort« setzt sich parallel dafür ein, dass digitale Inhalte ohne Einhaltung des Copyrights verbreitet werden dürfen. Autoren könnten dagegen nur bis Ende November widersprechen – bei Verweigerung droht ihnen der Ausschluss von Tantiemen.
Hinter dem Vorhang der Meinungsfreiheit verbirgt sich ein gezielter Angriff auf die kulturelle Vielfalt, wie der Deutsche Kulturrat warnt. Was mit „Hass und Hetze“ beginnt, weitet sich hier zu einem generellen Eingriff in die Publikationsfreiheit aus.“
Kein Problem mit Windrädern
Den österreichischen Grünen ist das Waldviertel zu grün. Deshalb sollen dort Wälder niedergerissen werden, damit Windräder aufgestellt werden können. Im Bezirk Waidhofen an der Thaya sollen aktuell alle größeren Wälder durch insgesamt 48 Windkraftanlagen zerstört werden. Die bis zu 285 Meter hohen Windräder verbrauchen inklusive der Zufahrtsstraßen jeweils rund 1 Hektar Land. Insgesamt gehen aber dem Wald nicht nur rund 48 Hektar Fläche verloren: Durch die bei den Arbeiten entstehenden Schneisen ist auch das gesamte Ökosystem für Pflanzen und Tiere zerstört. Dagegen wehrt sich eine Bürgerinitiative.
Krass ist, was in Schottland gemacht wurde. Seit dem Jahr 2000 wurden in Schottland fast 16 Millionen Bäume, die auf öffentlichem Boden gestanden waren, gefällt um Platz für Windkraft zu schaffen. Diese Schätzung kam aus dem Landwirtschaftsministerium. Man glaube, dass es 15,7 Millionen Bäume seien. Das wären mehr als 1.800 Bäume pro Tag.
Windparks führen dazu zu lokaler Klimaerwärmung wie Messungen und Studien gezeigt haben.
Bekannt ist auch eine ganze Palette von Schadwirkungen der Windkraftanlagen. Es sind vor allem drei Faktoren, die zu den massiven Schäden führen. Der erste Faktor sind Schallwellen und Schwingungen und zwar im unhörbaren Infraschallbereich. Die Frequenz liegt unterhalb der Hörschwelle wird aber von Mensch und Tier auf weite Entfernungen gespürt. Krankheiten sind die Folge.
Der zweite Faktor sind Ablösungen von den Rotorblättern, die sich je nach Aufstellung unterschiedlich weit verbreiten können. Durch Sonne und die extrem hohen Geschwindigkeiten von bis zu 400 kmh an den Flügelspitzen kommt es zur Ablösung von mehr oder minder großen Teilen, wobei vor allem der Glasfaser- und Carbonanteil für Tiere tödlich sein und Feldfrüchte gesundeitschädlich machen kann. Mehr dazu hat ein Gutachten und von Rechtsanwalt Thomas Mock dargelegt.
Der dritte Faktor sind lokale oder regionale klimatische Wirkungen, wie Temperaturerhöhungen und Veränderungen der Druckverhältnisse in der Atmosphäre durch Energieentzug.
Der Holzofen-Führerschein in Deutschland
Blackout-News berichtet Kaminbesitzer sollen nun freiwillig einen „Ofenführerschein“ machen, um den richtigen Umgang mit ihrem Kamin zu erlernen. Dabei handelt es sich nicht um eine neue Vorschrift, sondern um eine freiwillige Schulung, die von immer mehr Kommunen angeboten wird – oft sogar kostenlos.
Wer richtig heizt, spare nicht nur Energie, sondern reduziert auch den Schadstoffausstoß und schont somit die Umwelt. Fast alle Kamin- oder Ofenbesitzer wissen bereits, wie sie ihren Ofen sicher betreiben. Sie haben jahrelange Erfahrung und sehen keinen Bedarf für eine offizielle Schulung.
Aber es ist die gleiche Denke, die hinter der Entwaldungsverodnung, den mit den Flaschen nun fix verbunden Schraubverschlüssen und Hunderttausend anderen mittlerweile unerträglich werdenden Bevormundungen seitens der illegitimen Zentralmacht in Brüssel stecken.
Bild von Hermann Kollinger auf Pixabay
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Das Ende des gedruckten Buches rückt näher – dank EU-Verordnungen
Waldrodung für Windräder? Die Waldviertler brauchen Unterstützung!
Windräder in Feldern: Super-GAU für Bauern und Nahrungsmittelsicherheit
Je weniger gedruckte (Kinder)bücher, umso weniger wird (vor)gelesen und umso leichter sind dann die Kinder durch Deppenspiele, Tablet und Smartphone zu verblöden – sicher einer der feuchten Träume gewisser „Eliten“…
Außerdem werden teure, sinnvolle Bücher weniger gekauft. Und auch Bibliotheken werden noch einige Auflagen erhalten, was sie überhaupt anbieten oder erwerben dürfen.
Es ist alles so wunderbar minutiös und subtil eingefädelt, besser geht es kaum noch.
Dieser bürokratie-supergau wird bei vielen das Licht ausblasen, eine Klippe mehr über die man getreten werden kann.
Vielleicht sollte man das Spiel einfach mitmachen und bei jeder Veröffentlichung gleich eine selbstanzeige an der nächsten polizeistation einbringen.
Entweder der Unsinn wird wieder abgeschafft oder er erstickt wirklich alles.
, im Zeichen des totalen, geisteskranken grundmisstrauens, was noch frei denkt, schreibt und lebt.
Die Tagesschau hat neue Klima-Schädlinge ausgemacht, die uns den fürs Klima doch so notwendigen Wald wegfressen: Rehe und Hirsche als Wald- und Klima-Killer?
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/wildverbiss-baeume-waelder-wild-100.html
Mangels Wölfen und anderen natürlichen Feinden nehmen die Wild-Bestände natürlich zu (und evtl. sogar überhand), wenn sie nicht ausreichend bejagt werden. Aber dieser Zusammenhang gilt seit vielen Jahrzehnten und da die Waldbesitzer ihre eigenen Interessen besser kennen als die Tagesschau, nehmen sie das nicht erst als ständig im Auge zu behaltendes Problem war, „seit wir Klima haben“.
Man muss schon (wie die Tagesschau-Leute?) natur-fern in der Metropole Hamburg wohnen, um die Verwandlung eines alten Hutes in den neuesten Klima-Witz nicht zu durchschauen, sondern als ernst gemeinte Schlagzeile raushauen zu können:
„Wildverbiss: Jagd auf Rehe und Hirsche für klimastabile Wälder“
Da hat man die ganze Zeit geglaubt, Fleisch ist klimaschädlich, z.B.
https://www.co2online.de/klima-schuetzen/nachhaltiger-konsum/fleisch-klimawandel/
Jetzt kommt eine kleine Abänderung bzw. die neueste Klima-Weisheit der Klima-Missionare:
Leute, esst mehr Rehbraten und Hirschgulasch!
Formales: „Ursprünglich sollte die Verordnung ab 30. Dezember 2024 zur Anwendung kommen. Dieses Datum wurde nach Kritik bezüglicher der Umsetzung und Vorbereitung, von der EU am 2. Oktober 2024 um ein Jahr verschoben“, also auf 31.12.2025.
Zitat: „Özdemir begrüßt Verschiebung der EUDR“, ja geht`s noch? Man kann ja stets auf die EU verweisen, aber ohne Sanktus der Mitgliedstaaten geht es halt nicht.
Wieso machen die Verlage da mit? Was werden dann Zeitungen kosten? Oder gibt es dann keine mehr? Gibt es denn nur mehr subalternes, ideologisches Gesindel?
Bei Gelegenheit – mir ist aufgefallen, dass in manchen Webforen viele Leute Videos statt textueller Artikel verlinken, obwohl sie tierisch Traffic kosten und oft müsste man stundenlang ausharren, um zu erfahren, worum es überhaupt geht. Könnte es sein, dass die Befähigung zum Lesen zurückgeht – was auch PISA-Studien bestätigen? Dann würde die Bücher-Nutzung sowieso zurückgehen.
… Nicht umsonst ist auf diesem Blog das Verlinken von Videos nicht erwünscht!
„Bücher sind von der herrschenden EU-Politik unerwünscht, “
Vor allem solche die mit 19 anfangen und mit 84 enden ;)
Ich denke das ganze Projekt ist ein gutes Beispiel was mt Überbürokratie gemeint ist.
Widerspricht sogar deren eigenem Ansatz, weil Bücher wäre gespeichertes CO2. Also das für was man woanders viel Geld ausgibt.
Nur eine weiterer Schritt, dass die Bürger mit Absicht dumm und ungebildet gehalten werden. Jeder Mensch lernt und merkt sich auf verschiedene Weise etwas. Manche Menschen müssen das zu Erlernende zum Beispiel niederschreiben, andere wieder lernen am Besten aus einem Buch. Digital macht weder das Lesen noch das Lernen so viel Spaß wie mit einem Buch.
Zu meiner Schulzeit war es noch üblich, dass die Unterrichtsbücher an den nächsten Jahrgang weitergegeben wurden. Wie sehr freute sich jeder Schüler, wenn er einmal ein komplett druckfrisches Buch erhielt. Da machte das Lernen doppelt so viel Spaß!
Gescheiter wäre es, Prospekte und Reklamen in Papierform abzuschaffen. Über Angebote im Handel kann man sich auch am Handy schlau machen.
Im Rausch des „Öko“-Abschaffens könnte man gleich wie Herr Harari fordert die Menschheit abschaffen, bis auf die „ökologisch optimale“ halbe Milliarde – vermutlich nur noch Angelsachsen und Zionisten. Mit KI und Robotern würde es reichen, alles herzustellen, was die Oligarchen brauchen – der Rest soll ja „für Klima“ „own nothing and be happy“.