1 Million Entschädigung: Gerichtserfolg für Ungeimpfte

25. Oktober 2024von 1,6 Minuten Lesezeit

In Kalifornien haben sechs entlassene Ungeimpfte erfolgreich geklagt. Ihr Ex-Arbeitgeber muss sie nun kräftig entschädigen.

Ein weiterer später juristischer Erfolg in den USA für Menschen, die aufgrund ihrer Impfskepsis entlassen worden sind. Ein Bundesgericht hat für sechs Personen gesprochen, die beim öffentlichen Verkehr von San Francisco tätig gewesen sind. Sie waren entlassen worden, nachdem sie der Impfanordnung nicht nachgekommen waren. Nach erfolgreicher Klage erhält nun jeder der sechs Kläger mehr als eine Million US-Dollar.

Entlassung oder Impfung

Die Angestellten von Bay Area Rapid Transit (BART) können damit einen späten Sieg feiern. Ein sehr ähnliches Gerichtsurteil hat es bereits einmal in den Nordamerika gegeben. Es scheint also, dass sich in solchen juristischen Streitfällen, das Recht auf die Seite der entlassenen Impfskeptiker stellt. Zumindest in den USA. In Europa, etwa in der Schweiz, werden ähnliche Klagen (aktuell noch) abgewiesen.

Die Angestellten beriefen sich auf religiöse Ausnahmen und warfen dem Arbeitgeber vor, dass er darauf nicht einging. BART erklärte zwar, dass man Ausnahmen gemacht hätte. So etwa die Möglichkeit von Tests oder Home-Office statt der Impfung. Doch das konnte man offenbar nicht entsprechend belegen. Laut den Klägern galt: Impfung oder Entlassung. So verloren die sechs Personen also ihren Job.

Insgesamt muss BART nun insgesamt 7,8 Millionen Dollar an alle sechs ehemaligen Mitarbeiter zahlen. Die kalifornische Verkehrsgesellschaft ist bis zu 400 Millionen US-Dollar im Minus, berichten lokale Medien. Jetzt muss man noch einige Millionen auslegen. 2021 hatte der Verwaltungsrat mit 8:1 für die Impfpflicht im Betrieb gestimmt.

Das Unternehmen selbst hat sich zur Entscheidung noch nicht geäußert.

Bild „Protester with a sign on his back with text ‚Unvaccinated lives matter‘. Protest against vaccine mandate in Austria“ by Ivan Radic is licensed under CC BY 2.0.

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



4 Kommentare

  1. triple-delta 25. Oktober 2024 um 13:44 Uhr - Antworten

    Hauptsache Pleite. Das nennt man wohl einen Pyrrhus-Sieg.

  2. Judith Panther 25. Oktober 2024 um 11:58 Uhr - Antworten

    In den USA bekommen sie Millionen, in Schland landen Soldaten, die sich nicht impfen lassen wollten, im Gefängnis.
    Ist halt schon ein Unterschied.

  3. Jan 25. Oktober 2024 um 10:08 Uhr - Antworten

    Als „Neue Normalität“ galten keine Grundrechte – und das, ohne dass de facto eine Notlage belegt wurde. Aus den RKI-Files geht hervor, dass es keine gab.

    Die dafür verantwortlichen Parteien bilden gerade die nächste Regierung und haben sich den WHO-Protokollen unterworfen, laut denen ein einziger Mann bestimmen darf, was eine Notlage ist. Eine klare Vorbereitungshandlung.

    Kleine Fortschritte sind zu begrüßen, aber sie sind nicht genug!

  4. Der Zivilist 25. Oktober 2024 um 9:58 Uhr - Antworten

    WOW !

    Aber der Fehler dabei ist, daß BART zahlen muß, welches sich das Geld letztlich bei den Fahrgästen zurück holt, also bei Allen, vor allem bei den weniger Reichen und daß nicht diejenigen Zahlen müssen, die sich mit der Massenvergiftung bereichert haben.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge