Impfschäden: „Kartell des Schweigens“

19. September 2024von 4 Minuten Lesezeit

Mit der Zahl der Opfer durch die Covid-Impfkampagne wird Politik gemacht. Doch die Zahl hat nichts mit der Realität zu tun, sondern dient den herrschenden Interessen. 

Ein paar Hundert anerkannte Impfschäden in Österreich durch die Impfkampagne, rund 500 in Deutschland: Diese Zahlen werden von der polit-medialen Propaganda stets ins Feld geführt, wenn über die angebliche „Sicherheit“ der Impfstoffe gesprochen wird. Diese Zahlen werden aber künstlich niedrig gehalten und haben mit der Realität nichts zu tun. Eine Betroffene spricht von einem „Kartell des Schweigens“. In Deutschland fordert das BSW eine systematischere Erfassung der Schäden.

Hier die aktuelle Meldung des Magazins Multipolar:

Schäden durch Covid-19-Impffstoffe werden laut Aussagen Betroffener nur unzureichend dokumentiert. Ina Berninger, die klinisch bestätigt an schweren Nebenwirkungen eines mRNA-basierten Impfstoffes leidet, spricht gegenüber Multipolar von einem „Kartell des Schweigens“. „So viele wissen Bescheid: Ärzte, Klinikdirektoren, Ärztekammer, Ministerium, Gesundheitsämter, Polizei und alle kehren es unter den Teppich.“ Keine der Institutionen erkenne sich als zuständig an, kritisiert die Mitarbeiterin der Universität Köln. Laut Paragraph 6 des Infektionsschutzgesetzes, muss der Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch den festzustellenden Arzt unverzüglich erfolgen.

Die zuständige Ärztin der Universitätsklinik Aachen hat den Fall jedoch nicht an das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet, erklärt Berninger. Selbst nach Rückfrage der Patientin und in Abstimmung mit der nordrhein-westfälischen Ärztekammer sei die Medizinerin bei der Weigerung geblieben. Die Pressestelle der Universitätsklinik Aachen schreibt auf Multipolar-Anfrage, der „Eindruck“ Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen der Covid-19-Impfstoffe würden nicht gemeldet, sei „nicht korrekt“. Die Uni-Klinik agiere entlang der gesetzlichen Bestimmungen und habe ihr Vorgehen mit der Ärztekammer abgestimmt. Zum konkreten Fall Berninger wollte sich die Klinik nicht äußern.

Die Betroffene erklärte gegenüber Multipolar, sie kenne namentlich mindestens fünf weitere Impfgeschädigte, deren Fälle von der Universitätsklinik Aachen nicht an das PEI gemeldet wurden. Der Mediziner Harald Matthes von der Berliner Charité hatte im April 2022 erklärt, die Untererfassung von Corona-Impfschäden durch das PEI liege bei etwa 70 Prozent. Die Charité hatte sich anschließend von ihm distanziert.

Das Deutsche Ärzteblatt hatte im Jahr 2021 berichtet, dass die Melderate in Österreich zwischen Ende Dezember 2020 und Anfang Juli 2021 bei 3,7 Fällen pro 1.000 Impfdosen und in Großbritannien zwischen Anfang Dezember 2020 und Mitte Juli 2021 bei 3,79 gelegen habe. In Deutschland hingegen haben die Rate im entsprechenden Zeitraum mit lediglich 1,4 gemeldeten Fällen vermuteter Nebenwirkungen auf 1.000 Corona-Impfdosen deutlich niedriger gelegen. Die Gründe hierfür seien unbekannt, hieß es in dem Bericht. Im Juni 2022 hatten Impfgeschädtige einen „Brandbrief“ an Politik und Leitmedien geschickt. Nach wie vor würden viele Wissenschaftler und Politiker Corona-Impfschäden öffentlich herunterspielen und damit schwerste Erkrankungen der Patienten negieren, heißt es darin.

Andrej Hunko, gesundheitspolitischer Sprecher des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), sagt, dass es eine massive Untererfassung von Impfschäden im Zusammenhang mit Covid-19-Impfstoffen gebe. Zu dieser Auffassung sei man beim BSW nach Gesprächen mit Impfgeschädigten gelangt, erläutert er auf Multipolar-Anfrage. Eine systematische Erfassung von Nebenwirkungen beim PEI sei deswegen unbedingt notwendig, ebenso die Wiederherstellung der inzwischen eingestellten Sicherheitsberichte. „Wir fordern eine umfassende Aufarbeitung der Pandemiepolitik und entsprechend einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag.“ Ein solcher Untersuchungsausschuss würde auch das fehlende Sicherheitsprofil der mRNA-basierten Corona-Präparate sowie die Untererfassung von Impfschäden angehen, erklärt er.

Darüber hinaus kritisiert Hunko die „aggressive Kampagne der Bundesregierungen für die so genannte Coronaschutzimpfung“. Die Kampagne „war und ist aus meiner Sicht unverantwortlich und auch verfassungswidrig“. Sie habe zudem fundamental der Resolution Nr. 2361 des Europarats vom Januar 2021 widersprochen.

Martin Sichert, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt auf Multipolar-Nachfrage, die Fraktionen der etablierten Parteien im Bundestag hätten „kein Interesse an einer Aufklärung“. Dies sei beispielsweise an der Ablehnung der durch die AfD beantragten öffentlichen Anhörung zur Aufarbeitung der Übersterblichkeit zu erkennen. Seine Partei habe überdies weitere Anträge zur Thematik Impfnebenwirkungen eingebracht, die abgelehnt worden seien, sagt Sichert. Die Aufklärung „dieser schrecklichen Epoche deutscher Gesundheitspolitik“ sei „dringend erforderlich“.

Der letzte Sicherheitsbericht des PEI zu den COVID-19-Impfstoffen stammt vom 31. März 2023. Auf Anfrage von Multipolar erklärte die PEI-Pressestelle, in allen EU-Mitgliedstaaten seien nachfolgende Verdachtsfälle auf Impfkomplikationen in die Verdachtsfalldatenbank der EMA eingetragen worden. Auf Multipolar-Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit hieß es, die regelmäßigen Sicherheitsberichte seien ein „Sonderformat“ gewesen, das aufgrund der „besonderen Pandemie-Situation“ entwickelt wurde. Inzwischen gebe es eine „umfangreiche Datenlage“ zur Sicherheit der COVID-19-Impfstoffprodukte. Das PEI habe daher die Erstellung und Veröffentlichung der Sicherheitsberichte zu COVID-19-Impfstoffprodukten beendet.

Bild „Great Reset“ by albertus.zerk4 is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

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9 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 19. September 2024 um 20:10 Uhr - Antworten

    Diese auf Deutschland bezogenen Ausführungen sind 1:1 umlegbar auf Österreich. Mittlerweile heißen die durch die mRNA-Genpräparate verursachten Schäden „Long Covid“ und werden einer Atemwegsinfektion in die Schuhe geschoben. Die „Pandemie“-Inszenierung geht weiter, der Schein muss gewahrt werden, die Realität der „Impf“-Schädigungen muss verborgen bleiben …

    • Gabriele 20. September 2024 um 9:53 Uhr - Antworten

      Ja, es ist wirklich so so so schlimm… wenigstens gab es die magere Runde der Kleinparteien für die Wahl bei Servus-TV. Da hat leider der MFG-Kandidat für mich nicht gerade blendend abgeschnitten, aber die Petrowitsch hat die Sache mit der Impfung klar formuliert. Der KPÖ-Kasperl ist wenigstens für die Neutralität, aber sonst kann man die ja vergessen – der hat deutlich gemacht (durch Jammerei wegen Long Covid), dass er die Impfschäden ebenso negiert. Auch der Fleischhacker war seltsam, irgendwie auch negativ gepolt zu dem Thema – mich nervt das alles langsam. Wichtig war ihm offenbar nur die Verteidigung des Ukraine-Krieges. Ich weiß nicht, was noch alles passieren muss – derzeit würde nicht einmal helfen, die Lügenfiguren in ein Jauchenfass zu tunken, sie wachen trotzdem nicht auf…

  2. Monika 19. September 2024 um 17:47 Uhr - Antworten

    vor 3 tagen ist der nachbar mit herzinfarkt gestorben, 3x geimpft

  3. Jan 19. September 2024 um 17:13 Uhr - Antworten

    Bei 30% entstehen mentale Probleme, bei weiteren 30% integrieren sich zufallsgesteuert Teile der mRNA oder bakterielle DNA, was dann zufallsabhängig zu Spikopathie, Amyloiden, Entzündungen, Autoimmunreaktionen, Krebs oder Organschäden führt.

    Da viele Personen mehrfach gespritzt sind, verdoppelt sich das Risiko.

    Ich fürchte, dass alle Gespritzten über den einen oder anderen Schädigungsweg betroffen sein könnten.

  4. anamcara 19. September 2024 um 16:25 Uhr - Antworten

    Wo bleibt der Abschlussbericht des PEi zu der SafeVac 2.0 – Smartphone-App zur Erhebung der Verträglichkeit von COVID-19-Impfstoffen an der über 730 000 Personen teilgenommen haben?

  5. Dr. Rolf Lindner 19. September 2024 um 15:39 Uhr - Antworten

    Einstürzende Kartenbauten

    Wir haben die Veträge gesehen,
    die Zahlen der Opfer sind längst bekannt.
    Wer soll die Tatsache jetzt noch verstehen,
    dass noch immer nicht in diesem Land
    der Staatsanwalt die Verbrecher fässt
    und bringt hinter Gitter aus Eisen,
    stattdessen er weiter und weiter zulässt,
    dass Verbrecher bis in den höchsten Kreisen
    nicht nur wie Zombies laufen herum,
    sondern, weil sie sitzen in Machtpositionen,
    bringen sogar weiter Menschen um,
    Giftmischer vor Verhaftung sie schonen.

    Stellt sich die Frage: Warum machen die das,
    behängen einander sogar mit Orden?
    Historisch war der Widerspruch selten so krass
    zwischen dem, was sie reden, und ihren Morden.
    Die Ursache ist das spezielle Problem,
    dass Coronaverbrechen sind verschnürt
    mit dem ganzen rotgrünen Machtsystem
    durch Klima-, Migrations-, Genderwahn präsentiert.
    Zieht man den Gengiftbaustein allein
    aus dem Machtgebäude heraus,
    das gesamte Lügenkonstrukt stürzt ein
    wie ein sprichwörtliches Kartenhaus.

  6. Sabine Schoenfelder 19. September 2024 um 15:28 Uhr - Antworten

    Jeder kennt mindestens EINEN Impftoten, so er den TATSACHEN ins Auge blickt und/oder
    Menschen mit Impfnebenwirkungen. Es ist auch n i c h t so, daß die Leute es übersehen würden, nicht die Fakten richtig zuordnen. Viele regen sich auf, heimlich. Sind empört, nur unter Gleichgesinnten. Doch wie bei der Spritzenübergriffigkeit wagt man es nicht, sich öffentlich zu äußern.
    UND GENAU DAS SIND DIE FUNDAMENTE EINER „SANFTEN DIKTATUR“ ‼️
    Genau d a s beabsichtigt eine Politik der Spaltereien, der Denunziation, der gesellschaftlichen Ausgrenzung, der frühkindlichen Indoktrinierung, der ALTERNATIVLOSIGKEIT. Die Lieblingsvokabel der abgemerkelten, uckermarkschen Abrißbirne.
    JEDER kann zu RECHT und GERECHTIGKEIT beitragen, wenn er bei Irrsinn, Staatsverblödung, kriminellen, politischen Machenschaften und Haltungs-motivierten Fehlurteilen aufsteht und seine STIMME erhebt ‼️

  7. Reinhard Hardtke 19. September 2024 um 15:12 Uhr - Antworten

    Die Erfassung ist in Gänze überhaupt nicht mehr möglich. Beweise für die direkte Tötung durch die Injektion, wurden bereits beerdigt bzw. verbrannt. Damalige Obduktion? Nicht erwünscht. Die Indirekte Tötung durch Krebs und andere lebensverkürzende Erkrankungen durch die Injektionen wird man ebenso vehement abstreiten – zur Not gehts ab in die Geschlossene. Die mittlerweile verstärkt auftretende Selbsttötung aufgrund unhaltbarer Qualen und keiner Besserungsaussicht, wird ebenfalls nicht quantifiziert. Alles in Allem eine für unsere Gesellschaft schädliche Entwicklung. Wer hätte jemals gedacht, dass eine so „angeblich“ fortgeschrittene und zivile, mit Sicherungssystemen versehen Gesellschaft, zu solch monströsen Verbrechen fähig ist. Mittlerweile ist mir persönlich klar, dass es noch viel schlimmer werden kann. Es gibt keine Schranken mehr. Mittlerweile will man einen „Bürgerrat“ installieren und sich hinter deren Beschlüsse (es wird verfassungswidrig* Zensur empfohlen, welche auf Regierungslinie ist!) verstecken. Frau Fäser tut noch so, als sei sie skeptisch (herrlich schlecht geschauspielert).

    *Natürlich wird offiziell nur durch private Unternehmen zensiert. Wer aber nicht zensiert, wird über andere Privatunternehmen dazu gebracht. Eine perfide aber erfolgreiche staatliche Zensurstrategie. Ist und bleibt trotzdem verfassungswidrig. Da sollte mal der Verfassungsschutz drauf schauen. Scherz – macht er natürlich nicht.

    Scheint so, als ob der Mensch ist in seiner Entwicklung vor 40.000 Jahren stehen geblieben ist. Christenverfolgung, Hexenverbrennung, Holocaust, Vernichtung und Unterdrückung von Millionen – es wiederholt sich immer wieder. Nur die Psy OPs werden raffinierter. Kein noch so gutes Sicherungssystem kann versteckt agierende (nicht gewählte) Tyrannen und deren speichelleckenden Profiteure und Vollstrecker aufhalten. Ich schätze, es wird nicht besser. Jeder Beteiligte muss am Ende mit sich selbst im reinen sein und mit der jeweils eigenen Schuld leben. Wünsche viel Spaß dabei.

  8. Dorothea 19. September 2024 um 14:14 Uhr - Antworten

    Eine Bekannte hatte kurz nach der Impfung an ihrem Arbeitsplatz auf ihre schwarz durchscheinende Vene, ausgehend vom Hals bis zum Bauch, hingewiesen. Lapidar wurde ihr mitgeteilt, dies hätte nichts mit der Impfung zu tun. Eine aufgesuchte Ambulanz verwies sie zu einem Internisten in einer Privatordination. Natürlich mit Wartezeit. Bald darauf wurde diese rund 40-jährige Mutter dreier Kinder, unter anderem, an der Wirbelsäule operiert. Es folgten Bettruhe, Rehas und ein 2-jähriger Krankenstand. Danach schaffte sie es nur mehr halbtags zu arbeiten. Niemals wurde ihr gegenüber je das Wort „Impfschaden“ erwähnt. Die Dunkelziffer der geschädigten Menschen muss immens sein.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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