China entdeckte Plasmablasen über Pyramiden von Gizeh

10. September 2024von 2 Minuten Lesezeit

Ein chinesisches Radar mit mehr als 9.000 Kilometer Reichweite Plasmablasen entdeckt. Unter anderem, aber nicht nur, über den Pyramiden in Ägypten.

Chinesische Wissenschaftler haben mit dem leistungsstarken LARID-Radar in Hainan Plasmablasen entdeckt, die fast 10.000 Kilometer voneinander entfernt sind. Einerseits über den Pyramiden von Gizeh andererseits auf den Midway-Inseln im nördlichen Pazifik.

Neue Radar-Technologie

Dabei handelt es sich laut Wissenschaft um ein ungewöhnliches Wetterereignis in Gebieten mit niedrigem Breitengrad. Durch einen plötzlichen Verlust geladener Teilchen in der Ionosphäre, einer Schicht der oberen Erdatmosphäre, soll es zur plötzlichen Bildung solcher Plasmablasen kommen.

Diese Blasen, die Hunderte von Kilometern groß werden können, stören GPS-Signale und beeinträchtigen die Satellitenkommunikation, berichtet die South China Morning Post. Mit dem LARID, einem im letzten Jahr gebauten ionosphärischen Radar mit geringer Reichweite, ist China das erste Land, das Plasmablasen auf dem Radar entdeckt hat.

Entsprechende Beweise hat das zur Chinesischen Akademie der Wissenschaften gehörende Institut für Geologie und Geophysik auf seiner Website Ende August veröffentlicht. Hier mehr dazu in der South China Morning Post.

Die Plasmablasen waren vom 4. bis 6. November letzten Jahres auf dem chinesischen Radar deutlich zu erkennen. Sie sollen durch einen Sonnensturm ausgelöst worden sein. Die Wissenschaftler konnten die Bewegung und die Bildung der Blase in Echtzeit verfolgen.

Interesting Engineering berichtet dazu weiter:

Das massive LARID-Radar befindet sich auf der Insel Hainan an der Südspitze des chinesischen Festlands und hat eine Reichweite von 9.600 km (5.965 Meilen) – das entspricht in etwa der Entfernung von Hawaii im Osten oder Libyen im Westen.

Herkömmliche Radare haben aufgrund der Erdkrümmung Schwierigkeiten, Ziele unterhalb des Horizonts zu erkennen. LARID überwindet dieses Problem, indem es leistungsstarke elektromagnetische Wellen aussendet, die zwischen der Ionosphäre und dem Boden abprallen und so große Entfernungen überbrücken können.

Wenn diese Wellen auf Plasmablasen treffen, wird ein Teil des Signals zurückreflektiert und von der LARID-Antennengruppe aufgefangen. LARID arbeitet im Frequenzband von 8-22 MHz und verfügt über zwei Radar-Subsysteme, eines nach Osten und eines nach Westen, mit jeweils 24 Sende- und Empfangsantennen, die große Entfernungen abdecken können.

Die Reichweite dieses Radarsystems konnte in einem halben Jahr verdreifacht werden. China schlägt einen „globales Netzwerk“ dieser Technologie vor, um Plasmablasen permanent überwachen zu können.

Bild Chinese Academy of Sciences

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10 Kommentare

  1. Karl 10. September 2024 um 19:42 Uhr - Antworten

    Sehr cool, leistungsstarke elektromagnetische Wellen aussendet, genau das brauchen wir, aber Sorgen um das WLAN, Handy und Co. machen. LG Karl

  2. palman 10. September 2024 um 17:02 Uhr - Antworten

    . . . und seit der Inbetriebnahme in Frühjahr ’23 von „5 G“-Strahlern (!!!) in „meinem“ KULTUR-Grün-RESERVAT (Mitten in NRW) sind ab SommerBeginn (mitte Juno) mal wieder KEINE „Flug-Saurier“ (Vögel etc.) auszumachen !!??!! – in diesem Frühjahr schien ALLES wieder i. O. – ein BrutPaar war tätig, Schwalben und Fledermäuse sowie alle anderen waren wie gewohnt „unterwegs“ !?! – > SO langsam kriege Ich wieder PULS < :-///
    P. S.: – unter „diagnose:funk“ e. V. (Stuttgart / Basel) gibt es „freie“ INFOS und NewsLetter ;-)

  3. Jan 10. September 2024 um 16:23 Uhr - Antworten

    Das Interessante ist natürlich, ob Pyramiden Ladungsveränderungen verursachen oder anziehen.

    Auf den Maya-Pyramiden ist eine gezackte Schlange zu sehen, die man als Symbol für Elektrizität deuten könnte. Das Amazonasgebiet hat man durch Tera preta fruchtbar gemacht. Francisco de Orellana schrieb von vielen Städten mit 50.000 Einwohnern. Ein räächter!!! Schwurbler und Delegitimierer! Woher kamen die Nahrungsmittel? Hat man durch Pyramiden Niederschläge oder Blitze (Stickstoffanreicherung des Bodens) erzeugt?

  4. Glass Steagall Act 10. September 2024 um 14:30 Uhr - Antworten

    Ich habe ja schon viel aus der Wissenschaft gehört, aber noch nie von Plasmablasen oder wofür es wichtig wäre, darüber etwas zu wissen oder zu messen.
    Für mich bedeutet das nur …. unwichtig.

    • Jan 10. September 2024 um 16:09 Uhr - Antworten

      „Equatorial plasma bubbles are anomalous weather phenomena in low-latitude regions, caused by the sudden disappearance of a large number of charged particles in the ionosphere – part of the Earth’s upper atmosphere.“

      Leider hinter der Bezahlschranke!

  5. Sabine Schoenfelder 10. September 2024 um 14:06 Uhr - Antworten

    „China schlägt ein „globales Netzwerk“ dieser Technologie vor, um Plasmablasen permanent überwachen zu können.“
    Aha. Angst macht Überwachung.
    Immer, wenn „neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse“ zu einer globalen Überwachung aufrufen, auch noch aus China 😖, sträuben sich mir die Nackenhaare.
    Halte von der chinesischen Naturwissenschaft gerade einmal soviel, wie von der politischen Immunologie während der Corona-Plandemie. 😁👍
    In der Ionosphäre forscht die amerikanische Uni „of Alaska“ und provoziert viele hübsche Polarlichter, die selbst in Deutschland sichtbar waren…….🤔🧐🤔

  6. Kinesiologie Köhn Potsdam 10. September 2024 um 13:48 Uhr - Antworten

    Ich vermute mal, in dieser aktuellen Situation heisst die Nachricht auch : Wir sehen Euch. Hallo USA, wir sehen nicht nur Plasma.

    • Der Zivilist 10. September 2024 um 21:32 Uhr - Antworten

      Gut aufgepaßt !

      Was China’s Radar kann, weiß niemand genau, es ist nur bekannt, daß China einen technologischen Durchbruch geschafft hat und das China Serbien bei Bondsteel ein Radarsystem geliefert hat.

      • Sabine Schoenfelder 11. September 2024 um 12:45 Uhr

        Lidar- Radar ist schon lange bekannt, und Chinesen leben in erster Linie von Industriespionage. Schätze diese „Neuentwicklung“ unterscheidet sich wenig von bereits existierenden Lasern.
        Was soll das Ganze ? Weder wird die Besonderheit des neuen Lasers erklärt, lieber Chinese, noch was unter der Plasmablase zu verstehen ist. Wie entwickelt sie sich und wer ist der Verantwortliche ?
        Gibt es Vergleichsstudien ? Messen andere Länder mit ? Ist es eine militärische Intervention?
        WARUM WIRD ES VERÖFFENTLICHT von einem Land, daß seit Jahrzehnten die eigene Bevölkerung unterdrückt ?
        Fragen über Fragen…..

  7. Christine 10. September 2024 um 13:25 Uhr - Antworten

    Ich frag mich da, was diese „leisttungsstarken elektromagnetischen Wellen“ sonst noch so in unserer Umwelt anrichten, außer Plasmas sichtbar zu machen … Aber das ist bestimmt eine dumme Frage, denn natürlich sind die ganz harmlos.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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