Lebensmittel- und Wasserversorgung als Waffe

27. August 2024von 5,2 Minuten Lesezeit

Seit 2020 hat sich der Krieg gegen Menschen und Leben beschleunigt, dabei rücken vor allem Lebensmittel und zunehmend auch das Wasser in den Fokus, und werden umgebaut zur Waffe. Gerichtet gegen die Menschen selbst. 

Im hybriden Krieg auf allen Ebenen wird Nahrung schon länger als Waffe gegen das Leben eingesetzt. Doch seit einigen Jahren wurde dabei eine neue Qualität erreicht, diese drückt sich nicht nur im „Green Deal“ der EU und ihrem Kampf gegen die Bauern aus. Mehr und mehr wird aber auch die Wasserversorgung ins Visier genommen. Für den UN-Zukunftsgipfel im September gibt es eine Vorlage, nach der ein globales Regierungsorgan alle lebenserhaltenden Systeme inklusive Wasser kontrollieren soll. Ein Angriff auf die Lebensmittelsysteme kann auch mit Hilfe der massiv wachsenden Zahl von Windrädern erfolgen, da diese die Böden stark kontaminieren.

Darüber schreibt David A. Hughes in einem jüngsten Essay, mit dem apokalyptischen Untertitel Die große Vergiftung, der Krieg gegen die Landwirte, im Labor gezüchtetes Fleisch, „Pharma Food“ und Eugenik, künstlich erzeugte Lebensmittelknappheit und die drohende Gefahr einer künstlichen Wasserknappheit.“

Es fällt auf, dass dieses Jahr auch in Österreich mehrfach vor Wassermangel warnt. Dabei hat das Alpenland eigentlich viel Wasser. Trotzdem erklärte etwa der SPÖ-Blog vor wenigen Wochen, dass bald „jeder 4. Gemeinde“ in Österreich das Wasser ausgehen könnte. Wassermangel würde jedenfalls ein immer größeres Thema werden.

Hier einige Auszüge aus dem Essay von David A. Hughes vom 10. August:

Ein Aspekt des sich entfaltenden Omniwar (flächendeckender Krieg, Anm. Red.) ist die Transformation der Lebensmittel- und Wasserversorgung zur Waffe. In gewisser Hinsicht ist dies schon seit langem im Gange, aber seit 2020 gibt es einige neue und beunruhigende Entwicklungen.

Was van Hamelen (2022 und TKP-Gastautorin) „die große Vergiftung“ nennt, findet schon seit Jahrzehnten statt, z.B. durch:

Maissirup mit hohem Fructosegehalt, der häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Softdrinks verwendet wird (Nur Bulbul et al., 2024);

Weit verbreitete Zusatzstoffe wie den Süßstoff Aspartam, der kürzlich als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ eingestuft wurde (WHO, 2023);

Das Vorhandensein von Glyphosat, das im Unkrautvernichter Roundup verwendet wird und von der Internationalen Agentur für Krebsforschung 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft wurde, in 80 % der Urinproben von Kindern und Erwachsenen in den USA (Gillam, 2022);

Anorganische mikro- und nanoskalige Verunreinigungen in Lebensmitteln, die biologisch nicht abbaubar, giftig und ohne Nährwert sind (Gatti et al., 2009); und

Fluorid im Trinkwasser bestimmter Länder, das „das Potenzial hat, erhebliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu haben“ (Peckham & Awofoso, 2014).

Die zunehmende Fettleibigkeit und Krankheit in den westlichen Gesellschaften hat mit Sicherheit etwas mit dieser allmählichen Vergiftung der Bevölkerung zu tun.

Seit 2020 werden Lebensmittel jedoch auf neue Art und Weise als Waffe eingesetzt. Es gibt einen Krieg gegen die Landwirte, z. B. durch den „European Green Deal“, der den Landwirten extreme Vorschriften auferlegt und viele aus dem Geschäft drängt (Vanheuckelom, 2023; van Hamelen, 2023). In China wurden 100 Millionen Bauern vom Land vertrieben, während immer mehr Lebensmittel in riesigen Gewächshäusern angebaut werden (Wood, 2023). In England wird im Rahmen der „rewilding“-Politik die für die Landwirtschaft verfügbare Fläche verringert, und den Landwirten werden Pauschalzahlungen angeboten, damit sie ihr Land verlassen (Beck, 2024). Ein Beobachter fasst die Situation folgendermaßen zusammen: „Überall werden Kleinbauern angegriffen, und nur riesige Konzerne können überleben, aber die Qualität ihrer Produktion ist minderwertig, und das gilt auch für die Gesundheit derjenigen, die sie konsumieren“ (Patrick, o.J.).

[…]

Nahrungsmittelknappheit kann genutzt werden, um die Bevölkerung auszuhungern und zu unterwerfen. Seit 2020 gibt es nicht nur Anschläge auf die Landwirtschaft, sondern auch auf Lebensmittelproduktionsanlagen, insbesondere in den Vereinigten Staaten (Hoft, 2023; Corbett, 2023). Wenn die Kontrolle über die Lebensmittelversorgung an die Technokraten verloren geht, warnt die Geschichte vor den Folgen. So waren die Nazis beispielsweise bereit, Dutzende Millionen Sowjetbürger verhungern zu lassen, um die vorrückende Kriegsmaschinerie auf Kosten der eroberten Gebiete zu ernähren (Kay, 2006, S. 128). Wenn man weiß, dass der Totalitarismus auf diese rücksichtslose Weise funktioniert, ist es denkbar, dass der globale Krieg für die Technokratie den Tod von Hunderten von Millionen Menschen zur Folge haben könnte.

Auch die künstliche Wasserknappheit gibt Anlass zur Sorge. Im Jahr 2022 hielt das WEF eine Pressekonferenz ab, um die Global Commission on the Economics of Water ins Leben zu rufen, auf der die UCL-Professorin Mariana Mazzucato beklagte, dass es nicht gelungen sei, „alle Menschen auf der Welt zu impfen“ und dass der Klimawandel „ein bisschen abstrakt“ sei:

„Wasser – jedes Kind weiß, wie wichtig es ist, Wasser zu haben – wenn man Fußball spielt und Durst hat, braucht man Wasser. Es geht also auch darum, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich zu fördern und in gewisser Weise mit dem Begriff des Gemeinwohls zu experimentieren. Können wir dieses Mal tatsächlich etwas leisten, woran wir bei anderen Gelegenheiten kläglich gescheitert sind?“ (Weltwirtschaftsforum, 2022, 15:49).

Das klingt sehr nach einem Vorschlag, das lebensnotwendige Wasser für das laufende Projekt der Errichtung eines totalitären Weltstaates zu nutzen. Im März 2023 fand in New York die UN-Wasserkonferenz statt, die erste Konferenz dieser Art seit 46 Jahren. Ihr Motto lautete „Die Welt für das Wasser vereinen“. Das CDP, der Partner des International Sustainability Standards Board für die Offenlegung von Klimadaten, wies Investoren im Juni 2024 darauf hin, dass „das Wasserrisiko auf den Finanzmärkten nicht vollständig eingepreist ist“, und warnte vor den Folgen von „Einschränkungen beim Zugang zu Wasser“ (CDP, 2024, S. 4). Wenn die Katastrophenkapitalisten ihre Positionen einnehmen, könnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es zu einer künstlichen Wasserknappheit kommt.

Die Quellen zu diesem Essay finden Sie hier.

Bild „Man drinking from water tap in Kaski, Nepal“ by World Bank Photo Collection is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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11 Kommentare

  1. Jurgen 28. August 2024 um 13:44 Uhr - Antworten

    In der Liste der Schadstoffe fehlt mindestens Soja und Rapsöl…

    Wasser ist in unseren Landen (zum Glück) fast überall im Boden zu finden und mittels Umkehr-Osmose auch leicht nutzbar zu machen…

  2. rudifluegl 27. August 2024 um 13:55 Uhr - Antworten

    „So waren die Nazis beispielsweise bereit, Dutzende Millionen Sowjetbürger verhungern zu lassen, um die vorrückende Kriegsmaschinerie auf Kosten der eroberten Gebiete zu ernähren (Kay, 2006, S. 128). “
    Aus den wenigen gesicherten Dokumenten über und von den Gröllfaz – da hinterlassen die GrSchmarotzerAZeiten-wesentlich mehr, ist gut zu schließen, dass ganz bewusst, Lebensraum für die edle Rasse, freigeschlachtet werden sollte!

    • Der Zivilist 28. August 2024 um 8:43 Uhr - Antworten

      Und das UK hat Deutsche und Menschen verbündeter Länder verhungert und zwar nicht, wie sogar Herr Sohn fälschlich meint, von 1914 – 1918, sondern bis der Versailler Vertrag 1919 unterschrieben war. und die EIC hat, nicht aus politisch – militärischen Gründen, sondern aus wirtschaftlichen schon 1770 7 mio Bengalen verhungert und die englischen Händler haben um 1845 1/2 mio Iren verhungert und das UK hat im WWII schon wieder massenhaft Inder verhungert und und und.

      Kolonialismus halt.

  3. Glass Steagall Act 27. August 2024 um 12:57 Uhr - Antworten

    Der Mensch ist schon ein seltsames Wesen. Erst erschafft er ein Problem, um dann eine vermeintliche Lösung anzubieten. Und die Lösung ist hinterher immer teurer, als zu der Zeit, bevor man das Problem erschaffen hatte. Natürlich steckt immer Kalkül dahinter! Reiche beschäftigen sich ständig mit der Vermehrung ihres Geldes. Die Börsen reichen ihnen nicht mehr! Aber wie kann man besonders viel Geld mit der Masse verdienen? Dann hatten sie die Lösung, etwas das alle benötigen! Medizin, Energie, Wasser und Nahrung. Dann koppelten sie ihre kranken Ideen an die wichtigen Ressourcen und schon wurde die Gelddruckmaschine angeworfen. Aber vorher mussten Gesetze entworfen werden, die die Menschen in diese Abhängigkeit drängen sollten. Kaum einer macht sich aber Gedanken darüber, wie das enden soll, denn alles ist endlich. Die Gier kann nicht grenzenlos sein, ohne das ein solches System nicht darunter zusammenbrechen würde!

  4. Christine 27. August 2024 um 11:38 Uhr - Antworten

    Hier kann man mehr nachlesen: https://support.berkeywater.com/update-nmcl-court-case-vs-epa/

  5. Christine 27. August 2024 um 11:33 Uhr - Antworten

    Ins Bild passt sehr gut, dass man den Berkey-Wasserfilter, den viele Menschen nutzen, um Regenwasser zu Trinkwasser zu filtern (um von der öffentlichen Wasserversorgung unabhängig zu sein), als Pestizid eingestuft wurde – der Markeninhaber musste dagegen klagen … Andere Wasserfilter blieben unbehelligt, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  6. Gabriele 27. August 2024 um 11:04 Uhr - Antworten

    Wenn erst große Migrationsströme wegen Wassermangel einsetzen, dann wird es „interessant“….
    für jene, die genau wissen, für wen das restliche saubere Wasser bestimmt sein soll. Und auch aus diesem Grund muss man natürlich ganze Völkerschaften reduzieren und z. B. in Afrika Platz schaffen…

  7. Kinesiologie Köhn Potsdam 27. August 2024 um 10:55 Uhr - Antworten

    Wir sind nun seit einigen Jahren mit diesem gesundheitsschädlichen, kreuzgefährlichen System konfrontiert. Eigentlich schon immer, aber seit 2020 ist es vielen Menschen bewusster geworden und sie gehen in die Auseinandersetzung mit diesem System. Diese Auseinandersetzung bedeutet für viele Menschen Dauerstress. Und Dauerstress ist auch gesundheitsschädlich. >> Magenschmerzen – Stress nach Coronamaßnahmen https://kinesiologiewordpress.wordpress.com/2024/08/27/magenschmerzen-stress

  8. Dorothea 27. August 2024 um 10:10 Uhr - Antworten

    Wenn eine Partei beklagt, dass uns bald das Wasser ausgehen wird, warum wird dann nichts gegen die massive Wasserverschwendung in öffentlichen Gebäuden unternommen. Dies konnte ich bei einem Patientenbesuch feststellen: Jeder (!) Wasserhahn muss mehrmals täglich, warm und kalt, eine Zeitlang
    (10 Minuten ca. ?) aufgedreht werden. Ob das etwas bringt in Bezug auf sauberes Wasser? Hängt dies eventuell mit total veralteten Wasserleitungen zusammen?
    Die mehr als fünf Milliarden für C-Tests, die nichts aussagen, hätte man besser in die Erneuerung von Wasserleitungen, und da insbesondere in Krankenhäusern, investieren sollen, statt unnötig Wasser zu verschwenden.

    • Vortex 27. August 2024 um 12:20 Uhr - Antworten

      In etlichen Altbauten (Zinshäuser in Wien) sind teilweise sogar noch Bleirohre für die Trinkwasserversorgung in Verwendung, evtl. gibt es sogar noch Straßenabschnitte, wo solche Bleirohre (noch) nicht ausgetauscht wurden …

    • Der Zivilist 28. August 2024 um 8:47 Uhr - Antworten

      Legionellen.

      In dem hier gemeinten Sinne kann man Wasser eigentlich nur ‚verschwenden‘, indem man es beschleunigt den Ozeanen zuführt, von wo es dann erst wieder recycelt werden muß.

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