Experiment zeigt: Photovoltaik führt zu Erwärmung wie bei starkem Treibhausgas

16. August 2024von 6,7 Minuten Lesezeit

Für die „Energiewende“ wird massiv Windenergie und Photovoltaik ausgebaut. Zwangsmaßnahmen der EU, hohe Abgaben und teilweise auch hohe Förderungen sollen einen raschen Umbau ermöglichen. Die Folgen sind allerdings teure und zunehmend unzuverlässige Energie, enorme Umweltschäden und eine erhebliche Erwärmung unter dem Vorwand eine angeblich durch menschengemachtes CO2 versuchte Klimaänderung zu verhindern.

TKP hat über eine Reihe von Studien berichtet, die zeigen, dass Windparks eine Erwärmung um rund 0,72 Grad pro Jahrzehnt verursachen. Dazu kommen enorme Schäden für die Umwelt – Stichwort „Fiese Fasern“ – und Krankheit für in der Nähe wohnende Menschen. Aber auch Photovoltaik tut keineswegs das, was uns versprochen wird, denn sie sorgt für Erderwärmung und Strom zu einer Zeit wo der Bedarf gering ist und minimales Angebot, wenn in der Nacht und im Winter hohe Nachfrage besteht. Eine Studie hat gezeigt, dass Solar- und Windanlagen in der Sahara, die Temperatur erheblich erhöhen würde, Regen anziehen und damit die Wüste begrünen könnte.

Das Schaubild zeigt links wie die Temperatur steigt und rechts wie es zu erheblichen Niederschlägen kommen würde:

Was ist aber nun die Physik dahinter? Wie Windparks wirken, haben wir hier oder hier behandelt. Aber Solaranlagen? Machen die nicht kühler? Da hilft ein Experiment und Messung, also die Standardmethoden der Physiker.

Aber zunächst die kurzer Erklärung des Treibhauseffektes. Ursache ist nach vorherrschender wissenschaftlicher Lehrmeinung der sogenannte Treibhauseffekt. Dieser führe zu einer erhöhten Gegenstrahlung und verursacht damit einen starken Anstieg der bodennahen Temperaturen. Das deutsche Umweltbundesamt führt dazu aus:

„Die Erdatmosphäre enthält Gase, die kurzwellige Sonnenstrahlung zum großen Teil passieren lassen, (langwellige) Wärmestrahlung jedoch absorbieren und damit das System erwärmen. In Analogie zu einem Treibhaus – das Sonnenstrahlung durchlässt und Wärmestrahlung „festhält“ – werden diese Gase auch als Treibhausgase bezeichnet. Vor allem Wasserdampf und Kohlendioxid absorbieren einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Wärmestrahlung. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt wäre die Erde vereist. Seit der Industrialisierung verursachen wir Menschen eine ständige Zunahme der atmosphärischen Konzentration von Treibhausgasen.“

Die Erklärung ist ziemlich fehlerhaft, CO2 ist nicht wesentlich und Wärmestrahlung wird nicht „festgehalten“, sondern kann Moleküle, die aus unterschiedlichen Atomen bestehen, in einen angeregten Zustand versetzen, die die Energie bei der Rückkehr in den Grundzustand wieder abgeben. Zum genaueren Verständnis sind Atomphysik, Molekularphysik und Optik erforderlich.

Gerne wird dieser Treibhauseffekt bzw. die daraus resultierende Gegenstrahlung auch mit stark vereinfachten Skizzen wie in den Bildern 1 bzw. 2 erklärt bzw. untermauert. Als Gegenstrahlung wird dabei die zum Boden gerichtete Wärmestrahlung verstanden (in den Abbildungen als nach unten gerichteter roter Pfeil gekennzeichnet).

Die Grafiken geben die Verhältnisse grundsätzlich richtig wieder, im Detail ist es natürlich etwas komplizierter.

Experiment und Messung

Der Grazer Energiedetektiv hat ein Experiment gemacht und Temperaturen gemessen. Es werden in einer Wiese auf zwei Schienen in die Atmosphäre eine Glasplatte und eine Solarpaneel eingebracht. Das sieht so aus:

Nun wird die Temepraturverteilung am Boden unter der Anordnung mit einer Wärmebildkamera visualisiert und gemessen:

Sowohl das Foto als auch das Wärmebild entstanden mit Messung vom Boden bzw. Blick nach oben zur Versuchsanordnung in der bodennahen Atmosphäre. Dabei zeigt das Bild oben im eingeblendeten Wärmebild auch den thermischen
Zustand. Rechts haben wir die Unterseite der Glasplatte, im Zwischenraum den
ungehinderten Blick zum blauen Himmel und links die Unterseite bzw. Rückseite der Photovoltaikanlage.

Das Bild unten zeigt den dramatischen Unterschied der Strahlungstemperatur
innerhalb der drei Bildabschnitte. Die Temperatur der Unterseite der Photovoltaikanlage liegt beinahe um 70 Kelvin höher als die des freien Zwischenbereichs (direkter Blick zum Himmel) und um ca. 21 Kelvin höher als die der Unterseite der Glasplatte. Die zum Boden gerichtete, den Treibhauseffekt verursachende Gegenstrahlung, hat an der
Photovoltaikanlage massiv zugenommen!

Sehen wir uns noch ein Bild an und zwar die Temperaturverteilung bei einer auf einer Wiese installierten Solaranlage, wie sie immer häufiger zu sehen ist.

Da Ergebnis ist ernüchternd. Die Solaranlage ist an der Oberfläche um rund 20 Grad heißer als die Umgebung. – grob 45 Grad gegenüber 23 bis 25 Grad auf der Wiese. Darunter ist sie noch wesentliche heißer, wie das obige Experiment zeigt.

Der Energiedetektiv erklärt:

Das Experiment zeigt , dass in die Atmosphäre eingebrachte Materie tatsächlich die Strahlungsbilanz verändern kann. Eine PVA befindet sich innerhalb der Atmosphäre. Sie ist allseitig von Luft umgeben. Sie ist also Teil der Atmosphäre, auch wenn eine Ständerkonstruktion sie mit dem Boden verbindet. Darüber denken wir nur nicht nach! Aber wir fügen in die Atmosphäre (also in die Luft oberhalb des Erdbodens) hier zusätzliche Materie ein (wir „emittieren“ nun PVA statt CO2 in die Atmosphäre…)

2023 wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 14,3 Gigawatt neu installiert. Die installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland stieg auf insgesamt 82,2 Gigawatt*. Das Gewicht größerer PVA-Panele liegt ungefähr bei 53 g/Watt. Das bedeutet alleine 2023 hat Deutschland ca. 757.900 Tonnen „PVA-Materie“ in die Atmosphäre neu „emittiert“. Für die Gesamtleistung von 82,2 GW müssten wir von einer Gesamtemission von ca. 4.419.600 Tonnen ausgehen. Diese enorme Masse wurde „zum Klimaschutz“ zusätzlich in die bodennahe Atmosphäre eingebracht. Sie bleibt zwar – im Gegensatz zu leicht beweglichen Gasen – stationär. Aber sie ist Bestandteil der Atmosphäre geworden. Sie kann dabei Wärme mit der Umgebungsluft allseitig austauschen.

Wir haben also im Namen des Klimaschutzes eine riesige Menge Materie der bodennahen Atmosphäre hinzugefügt. Und diese Materie (PVA) ist dafür ausgelegt, Licht möglichst gut zu absorbieren. Ein kleiner Teil des Lichts wird dann elektrische Energie, der Rest Abwärme. Wärme, die man mittels Infrarotbild sichtbar machen kann. Die an der Unterseite einer PV-Fläche deutlich höher ist als an der Oberseite der PVA. Und die auch höher ist als die einer durchsichtigen Glasscheibe. In diesem Sinne errichten wir im Namen der Energiewende derzeit als PVA bezeichnete solare Heizkörper, die ein wenig Strom produzieren, aber ein Vielfaches an Wärme an die umgebende Atmosphäre abführen.

Es ist wirklich absurd, wie unwissenschaftlich hier vor allem von den globalen Organisationen wie UNO, IPCC sowie der EU agiert wird. Solar und Wind erreichen das genaue Gegenteil dessen, was sie tun sollten. Das ohnehin unsinnige Pariser Klimaziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber früher zu begrenzen, wird durch Photovoltaik zuverlässig verhindert. Die Windanlagen, die zu einem großen Teil in landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen, werden die Landwirtschaft durch zunehmende Kontaminierung mit giftigen Abfällen unmöglich machen und die Ernährungssicherheit drastisch verschlechtern. Strom wird immer teurer je mehr Solar und Wind ausgebaut werden.

„Klimawissenschaft“ ist keine echte Wissenschaft und führt in der Form, wie sie internationale Organisationen produzieren, völlig in die Irre, was wir brauchen sind harte Naturwissenschaften wie Physik und Ingenieurwissenschaft.

Und hier eine etwas detailliertere Beschreibung der Veruschsanordnung:

Versuchsanordnung zu Treibhauseffekt und Gegenstrahlung

Bild von Samuel Faber auf Pixabay

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14 Kommentare

  1. Der Zivilist 19. August 2024 um 16:31 Uhr - Antworten

    Ist doch klar: nicht Treibhausgas, sondern TREIBHAUS

    Heutigentags werden ‚Treibhäuser‘, in Südspanien Quadratkilometerweise mit IR – TRANSPRENTER PE Folie (> Wikip > IR > englische Version) gebaut, also ohne IPCC-Treibhauseffekt und funktionieren doch. Warum? Weil die Kühlung der Erdoberfläche durch Wind & Verdunstung (=Wetter) unterbunden wird. Solarpanele en masse leisten das auch.

    Es ist also dasselbe Rezept wie bei der WHO etc, die ‚Medizin‘ ist die Krankheit.

  2. HelmutK 17. August 2024 um 13:46 Uhr - Antworten

    Mit einem Infrarot-Thermometer gerade bei Sonnenschein gemessen:

    Logia-Fliesen: 39 Grad
    Logia-Geländer: 43 Grad
    Astrolux Solarzellen auf der Loggia: 68 Grad

    Dachziegel: 55 Grad
    ECO-Worthy Solarzellen auf dem Dach: 58 Grad

    • Vortex 19. August 2024 um 2:16 Uhr - Antworten

      Interessant wären noch Messungen der Oberflächentemperatur (auch bei div. Oberflächenfarben) von Autokarosserien besonders im Bereich des Motorblocks und gibt es Unterschiede zw. Benziner, Diesel oder E-Autos, hinzu kämen noch Messwerte in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit, die in Zukunft sogar auf 60 km/h auf Autobahnen (tinyurl.com/2s3htmrx) reduziert werden könnte, falls der CO₂-Irrweg so weiter läuft wie von den Globalisten geplant …

    • Der Zivilist 21. August 2024 um 7:54 Uhr - Antworten

      Auf Bruno TAUT’s schwarzen Fensterrahmen wurden bis zu 80°C gemessen und die stehen senkrecht, wenn man die waagerecht legt und so wie die Sonne im Sommer in Berlin im Zenit steht, dürften es noch etwas mehr sein. Und dieses Wissen ist so runde 100 Jahre alt.

      • HelmutK 30. August 2024 um 17:24 Uhr

        Die auftreffende Strahlungsleistung/m^2 ist proportional zu cos(phi). Von daher könnte der Fensterrahmen im Winter auch mehr Strahlung abbekommen als im Sommer.
        Das schwarz einer Solarzelle ist nicht völlig identisch mit dem schwarz eines Fensterrahmens. Der Absorptionsgrad einer schwarzen Solarzelle müsste etwas kleiner sein als der eines gleich schwarzen Fläche. Der Teil (15…23%) der Strahlung welche in elektr. Energie umgewandelt wird heizt die Solarzelle nicht auf.
        Eine nur theoretisch denkbare Solarzelle mit 100% Wirkungsgrad sollte total schwarz aussehen und sich nicht erwärmen.

  3. David.K 17. August 2024 um 10:15 Uhr - Antworten

    Dieses Experiment sagt eigentlich nichts über die Erderwärmung bzw. den Einfluß auf das Klima aus, sondern bestätigt nur, daß sich dunkle Flächen stärker erhitzen als helle, was schon lang bekannt ist. Warum kleiden sich Menschen bei Hitze hell bzw. weiß ein? Wie bereits erwähnt sind auch Materialien unterschiedlich, siehe Beton und Stein in Städten, die sich daher viel mehr erhitzen bzw. die Hitze speichern.
    Ich glaube nicht, daß Paneele langfristig eine Auswirkung auf das Klima haben, mag bei Windrädern anders sein, die ja auch das Bodenleben negativ beeinflussen.

    Wir müssen einsehen, daß es keine saubere Energie gibt, egal wie Energie gewonnen wird, erzeugt sie auch Schmutz, ob Schwermetalle, Radioaktivität oder sonst irgendwelche giftigen Abfallprodukte.

    Bleibt ungeimpft,
    David

    • Der Zivilist 21. August 2024 um 7:51 Uhr - Antworten

      Soso.

      Dann erklären Sie doch mal, was SIE oder IPCW unter Erderwärmung verstehen, Erdoberfläche, ja um welche Fläche geht es denn bitteschön ?

  4. Jurgen 16. August 2024 um 21:06 Uhr - Antworten

    Also, als Problem sehe ich hier, dass das Gras abgeschattet wird durch einen „Spiegel“ (leider wurde nur die Glasplatte und kein echter Spiegel zusätzlich gemessen). Gras ist bekanntlich der unendlich viel bessere Solarenergie-Verarbeiter als jedes PV-Modul, daher die viel niedrigere Temperatur des Grasbodens. Ergo: Die Messung hätte man also besser über einem aufgeheizten, gepflasterten Platz machen müssen oder über Dachpfannen in den üblich dargebotenen Dachwinkeln… ALSO alles nur physikalische Augenwischerei, um Solar schlecht aussehen zu lassen… dabei ist nur die Wahl der Baustoffe von unserer Bauindustrie grottenschlecht… wzbw

  5. Fritz Madersbacher 16. August 2024 um 13:43 Uhr - Antworten

    „Klimawissenschaft“ ist keine echte Wissenschaft und führt in der Form, wie sie internationale Organisationen produzieren, völlig in die Irre …“

    … und ins Verderben, gepflastert mit Riesenprofiten für einige Monopolkapitalisten. Die „Klimawissenschaft“ ist im Vorgehen vergleichbar der Virologie. Beide fragmentieren die Wirklichkeit, reissen Dinge/Vorgänge aus ihrem Zusammenhang, verzetteln sich in Details und stellen Behauptungen über größere Zusammenhänge auf, zu denen sie weder befähigt noch befugt sind. Die Virologie doziert über die Wirkung von Viren ohne fundierte Kenntnis des menschlichen Immunsystems, die „Klimawissenschaft“ spart hartnäckig den alle anderen Faktoren bei weitem in den Schatten stellenden Einfluß der sich ändernden – astrophysikalisch erklärbaren – Intensität der Sonneneinstrahlung aus.

    „… was wir brauchen sind harte Naturwissenschaften wie Physik und Ingenieurwissenschaft“

    und ein (philosophisch grundiertes) Denken in Zusammenhängen, das fachwissenschaftliches Schubladendenken zu einer adäquaten Beschreibung der komplexen Vorgänge der Wirklichkeit zusammenzuführen imstande ist, denn:
    „Halbe Wahrheiten sind die schlimmsten Lügen“ (Georg Christoph Lichtenberg)

  6. local.man 16. August 2024 um 10:58 Uhr - Antworten

    Im kleinen Rahmen, privat irgendwo in Spanien wie das ganze Jahr viel Sonne ist, sind vielleicht ein paar Panelen zur Stromerzeugung eine gute Sache. Aber diese Flächen sind auf mehreren Eben nur schlecht.

    Nicht nur das es die Temperaturen steigert, es versiegelt gewaltige Mengen an Bodenfläche für Landwirtschaftsnutzung, oder macht aus dem Wald eine gerodete Fläche für ein Windrad, das Tiere schredert und Plastikfeinstaub abgibt, dazu Lärm macht.

    Dazu kommt, dass die Energieerzeugung nicht sicher ist und im Verhältnis zu den Kosten für alles, der sogenannte Erntefaktor, mieserabel ist. Ein altes AKW aus den ersten beiden Generationen hat immerhin einen Erntefaktor von 100, wohingegen Sonne 1,5 und Wind je nach Lage 1,5-4 hat.
    Es hat also maximale Nachteile und bringt kaum etwas. Im Verhältnis zu einem modernen AKW ist es absolut katastrophal, denn diese haben weit größere Erntefaktoren, sind noch sicherer, modular, oder in der Effizienz um ein Vielfaches besser, als die alten Brennstäbe-Versionen, von dem nur 1% effektiv des Urans genutzt wird.

    Man muss wieder zum Schluss kommen, dass diese Klima-Story einfach nur ein Großverbrechen einer besitzenden Minderheit ist, die dieses Szenario für einen Umbau des System hernimmt und auf der anderen Seite uns darüber in Verarmung, Unsicherheit und Abhängigkeit steckt.

    Gemachte Krisen für ganz bestimmte Ziele.

    Wie eh und je, ist diese Art System nicht tragbar.

  7. Glass Steagall Act 16. August 2024 um 10:52 Uhr - Antworten

    Ist doch irgendwie logisch mit der Aufheizung, denn es wird grundsätzlich wärmer in der Nähe von dunklen Platten. Sie absorbieren die Wärme der Sonnenstrahlen deutlich mehr als helle Platten, zumindest solange die Sonne scheint. Wären es weiße Panels, wäre der Effekt deutlich geringer.

  8. Jan 16. August 2024 um 10:28 Uhr - Antworten

    Es ist gut und wichtig, die Probleme und Gefahren von Wind und Solar auf hohem Niveau aufzuzeigen!

    Die „Große Transformation“ hat allerdings auf etlichen Ebenen seit Jahrzehnten Gesetzeskraft. Das hat einen Grund.

    Wenn man diesen Grund ignoriert, wirkt die Umsetzung natürlich willkürlich.

    Auch das Argument „Planwirtschaft“ zieht nicht, da Staaten auf dieser Ebene immer schon geplant haben! Dass einige minderbegabte Politiker Öl ins Feuer gießen und die Sache missverstehen, ändert nichts an der Grundsatzproblematik.

    Und da muss man sich fragen, was denn die Alternative wäre?

    Aus meiner Sicht funktionieren sämtliche bekannten Alternativen nicht, da sie alle ein dauerhaft höheres Beschaffungsniveau voraussetzen, sowie eine nicht zu stemmende Investition.

    Da der unvermeidliche Degrowth mit Komplexitätsreduktion einhergeht, müssen sämtliche Lösungen außerdem eine gewisse Autarkie mitbringen. Halbleitertechnik aus China erfüllt das nicht.

    Keine Alternative zu haben, ist aber entsetzlich! Absolut nachzuvollziehen, dass dies keine Partei ihren Wählern nahebringen möchte.

    Deshalb schlingern wir zwischen Chaos und Wahn dahin.

  9. Dorothea 16. August 2024 um 9:17 Uhr - Antworten

    Somit auch so eine pseudo Augenauswischerei der angeblichen Stromsparer und Umweltschützer. Am momentanen Hype verdienen sich einige wieder dumm und dämlich. Aber die Entsorgung des giftigen Abfalls, der in 15-20 Jahren dann massenhaft anfällt, das sollen dann alle wieder mittragen.

    • Vortex 20. August 2024 um 20:24 Uhr - Antworten

      Habe noch was Inspirierendes gefunden, eine rotierende Erfindung von Daedalus (tinyurl.com/4pm34scy), welche keine Abwärme produziert, ein echtes Mysterium!

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