WHO ändert Pandemie-Definition und verabschiedet neue Gesundheitsvorschriften

2. Juni 2024von 4,6 Minuten Lesezeit

Tedros jubelt zuletzt: Die Internationalen Gesundheitsvorschriften wurden doch noch geändert. Doch die große Machtergreifung der WHO ist zunächst gescheitert. 

Am Ende steht doch noch ein kleiner Erfolg für die WHO, Lauterbach, Tedros und die Pandemie-Industrie: Die Änderungen der völkerrechtlich bindenden Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) wurde angenommen. Zwar ist es ein weniger weitreichender Beschluss, wie ursprünglich beabsichtigt gewesen ist, trotzdem wurden Änderungen angenommen. Und dabei sprichwörtlich am letzten Drücker: Kurz nach 21 Uhr am Samstagabend waren die Änderungen abgesegnet.

Pandemie-Fall

Dass die Nationen ausreichend Zeit hatten, um den Vorschlag, der federführend von den USA (zusammen mit Frankreich, dem wichtigsten NATO-Staat in Sub-Saharaafrika Kenia, Neuseeland, Indonesien und Saudi-Arabien) gekommen ist, kann bezweifelt werden. Er war erst am Nachmittag des letzten Verhandlungstages eingebracht worden – und mit einigen Änderungen versehen. Laut WHO handelt es sich um „umfassende“ Änderungen, das klingt zwar dramatisch ist aber zunächst nur Propaganda der Technokraten.

Denn– und das kann jedenfalls gesagt werden – das Dokument geht bei weitem nicht so weit, wie ursprünglich beabsichtigt gewesen ist. So wurde etwa der Abschnitt, in dem digitale Gesundheitsdokumente bzw. digitale Ausweise gefordert wurden gestrichen. Auch der Impfpass aus Papier kann etwa weiterhin akzeptiert werden. Und: Die detaillierten Anforderungen zum Nachweis der „Echtheit“ solcher Dokumente wurden auf die Notwendigkeit der Unterschrift eines Arztes abgeschwächt.

Was festgehalten wird, ist der „Kampf gegen Fehlinformation und Desinformation“, womit sich vor allem die EU ohnehin schon massiv beschäftigt. Die Machtergreifung der WHO wurde im großen und Ganzen von den Nationen abgelehnt. Das betrifft etwa den „One-Health“-Ansatz, die Streichung der Menschenrechte innerhalb der IHR und die massive Ausweitung der Kompetenzen der WHO. Stefan Homburg hat es in einem Post zusammengefasst – und erwähnt auch die geänderte Pandemiedefinition:

Quelle: https://x.com/SHomburg/status/1797167001686683776

Hier die neue Pandemiedefinition noch einmal laut WHO-Presseerklärung:

„Nach der Definition ist ein pandemischer Notfall eine übertragbare Krankheit, die sich geografisch weit in mehrere Staaten ausbreitet oder bei der ein hohes Risiko besteht, dass sie sich in mehreren Staaten ausbreitet, die Reaktionsfähigkeit der Gesundheitssysteme in diesen Staaten übersteigt oder bei der ein hohes Risiko besteht, dass sie übersteigt; die erhebliche soziale und/oder wirtschaftliche Störungen verursacht oder bei der ein hohes Risiko besteht, dass sie erhebliche soziale und/oder wirtschaftliche Störungen verursacht, einschließlich der Störung des internationalen Verkehrs und Handels; und die rasche, gerechte und verstärkte koordinierte internationale Maßnahmen mit Ansätzen für die gesamte Regierung und die gesamte Gesellschaft erfordert;

Die Definition des pandemischen Notfalls stellt eine höhere Alarmstufe dar, die auf den bestehenden Mechanismen der IHR aufbaut, einschließlich der Feststellung eines gesundheitlichen Notfalls von internationaler Tragweite.(PHEIC)“

Journalistin Meryl Nass sieht einen „großen Erfolg“. Denn „dieses IHR-Dokument gibt den Globalisten nichts, was sie wirklich wollten. Es gibt auch den Entwicklungsländern im Wesentlichen nichts. Mit anderen Worten: Fast zwei Jahre Verhandlungen haben zu nichts geführt.“

Die geänderte Pandemiedefintion dürfte ebenfalls keine gröberen Änderungen bringen – immerhin hatte die WHO schon jetzt die Möglichkeit Covid-19 zur „Pandemie“ zu erklären. Nun könnte man sich noch ein wenig leichter tun. Allerdings darf angenommen werden, dass die WHO in den letzten Jahren in vielen Staaten an Vertrauen verloren hat.

Erfolg oder Misserfolg?

Dramatischer sieht James Roguski die geänderten IHR. Dies sei ein „ein wesentlicher Sieg für die bösen Kräfte, die das System der Pharmakia unterstützen“. Die neuen IHR würden einen „enormen globalen Aufbau des pharmazeutischen Krankenhaus-Notfall-Industriekomplexes erleichtern, der darauf abzielt, ständige „pandemische Notfälle“ auszulösen, die durch „relevante Gesundheitsprodukte“ noch verschlimmert werden.“

Hier findet man die neuen IHR. Diese sind aber noch nicht in Kraft. Es gibt eine 10-monatige Vetofrist für jede Nation. Zudem meinen Rechtsexperten, dass die Änderungen auch den nationalen Parlamenten zur Ratifizierung vorgelegt werden müssten. So sagte etwa die Schweizer Delegationssprecherin nach der Abstimmung:

„Die Schweiz wird nun wie andere Unterzeichnerstaaten interne Verfahren einleiten und prüfen, ob die Änderungen auf nationaler Ebene umgesetzt werden können. Diese Änderungen müssen auf nationaler Ebene umgesetzt werden, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.“ Das Aktionsbündnis freie Schweiz fordert demnach ein parlamentarisches Verfahren.

Meryl Nass wies daraufhin, dass Costa Rica die IHR blockieren würde, ebenso die Slowakei und auch der Iran will Einspruch erheben.

Gejubelt hat nach der erfolgreichen Abstimmung WHO-General Tedros – kein gutes Zeichen. Er sagte:

„Ich danke Ihnen, denn heute Abend haben wir alle gewonnen, und die Welt hat gewonnen… Sie haben heute Geschichte geschrieben, indem Sie ein starkes Paket von Änderungen an den Internationalen Gesundheitsvorschriften angenommen haben. Sie haben den Eckpfeiler des internationalen Gesundheitsrechts gestärkt. Damit haben Sie die Welt sicherer gemacht. Ich habe immer daran geglaubt, dass sowohl die IHR-Änderungen als auch das Pandemie-Abkommen auf dieser Gesundheitsversammlung abgeschlossen werden können. Das Pandemieabkommen ist noch nicht fertig, aber ich habe keinen Zweifel, dass sie es werden. Sie haben einen klaren Weg aufgezeigt, und wir haben Ihr klares Bekenntnis zur Fertigstellung möglichst noch in diesem Jahr, spätestens aber bis Mai 2025, unter Beweis gestellt…“

Entscheidend dürfte nun sein, ob der Pandemie-Vertrag wirklich scheitert. Aufgegeben haben Tedros, Lauterbach und Co. nämlich noch nicht. Im Juli 2024 wird weiterverhandelt.

Bild „Monkey pox outbreak – Tedros Ghebreyesus – WHO urges global caution – Today Show, Australia“ by avlxyz is licensed under CC BY-NC 2.0.


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7 Kommentare

  1. Glass Steagall Act 3. Juni 2024 um 10:10 Uhr - Antworten

    Ich sehe es so, die Punkte, die die WHO nicht durchbekommen hat, werden in den nächsten Jahren Stück für Stück doch noch durchgebracht. Die Salamitaktik gibt ihnen den Erfolg. Scheibchenweise fällt es weniger auf und das wird die nächsten Jahre garantiert genauso weiter verfolgt, bis am Ende die meisten Punkte der WHO auf dem Papier stehen. Bis dahin gibt es genügend andere neue Ablenkungsmanöver auf dieser Erde und die Menschen sind mit anderen Dingen beschäftigt! Deshalb heißt es wachsam bleiben!

  2. Olaf 3. Juni 2024 um 7:54 Uhr - Antworten

    Dieses nichtgewählte und somit undemokratische, für mich ganz klar kriminelle Institut, hat mir gar nichts vorzuschreiben mit ihren Vorschriften…

    Und wieder haben sich diese selbsternannten Regeln-Macher, ein feines Papaier zusammengefummlt und für sich selbst offenbar beschlossen und dabei auch noch ihre eigenen zeitlichen Abstimmungsregeln missachtet.

    Jede dieser Regeln und Vorschriften akzeptiere ich nicht, das sollte klar sein, egal in welch kleinen Schritten man glaubt weitergekommen zu sein.
    Die letzten 20 Jahre und vor allem 4,5 Jahre, haben ja gezeigt was dahinter steckt und was es in Wahrheit mit dieser WHO aufsich hat und da bin ich wirklich noch nett geblieben.

    Es sollte klar sein, dass hier gar nichts abgewendet wurde, sondern nur aufgeschoben, denn es geht ja nicht um Gesundheit und Schutz für die Menschen, sondern nur um Macht und Fremdherrschaft für ganz andere Zwecke… Der hybride 3. Weltkrieg läuft weiter gegen die 99%.

  3. Andrea 2. Juni 2024 um 22:55 Uhr - Antworten

    Da die Verfahrensvorschriften nicht eingehalten wurden (Verletzung der 4monatigen Vorlagefrist) ist die Annahme der IHR mangels Fehlerkalküls (= Vorschriften zur Beurteilung, welche Fehler zur Rechtswidrigkeit führen) absolut nichtig. Also nichts gewonnen für Tedros und die dahinterstehenden verbrecherischen Globalisten!

  4. niklant 2. Juni 2024 um 22:39 Uhr - Antworten

    Wenn sich etwas verabschieden sollte, dann wohl eher die WHO! Auf der einen Seite sollen wir Bio-Kampfstoffe in unsere Körper pumpen lassen und zusätzlich an die Front für Kriminelle Politiker! Warum soll ich mich mit Krebs aus einer Impfung und anderen Todesfolgen zum Tod an die Front mitnehmen? Die Angriffslügen der Politiker und der ÖRR sind mir egal! Ich kämpfe nicht für Amerikanische Kriegstreiber!

  5. Dorothea 2. Juni 2024 um 14:14 Uhr - Antworten

    Leichtes Spiel mit Menschen, die sich über nichts Sorgen machen wollen und blind den Herrschenden vertrauen. Nach all dem, was sogar schon Staatsfunkhörige über die Schädlichkeit der Genspritze wissen, wird trotzdem weiterhin Werbung und Propaganda für die mRNA Technologie als selbstverständlich hingenommen. Impfen mit diesem Verfahren, und das möglichst alle auf diesem Planeten, das ist ihr Hauptanliegen. Die weiteren Repressalien ergeben sich dann mit einem willensschwachen Volk von alleine.

    • Reinhard Hardtke 3. Juni 2024 um 9:50 Uhr - Antworten

      „…sich dann mit einem willensschwachen Volk…“

      Ich stimme nicht ganz zu. Ich würde sagen „uninformierten Volk“. Unser wirklich größtes Problem sind nicht die Globalisten, die korrupten Politiker, die Pharmafirmen, die Kriegstreiber, sondern die von diesen Leuten übernommene Presseorgane einschließlich unser Öffentlich Rechtlichen Medien. Diese sollten vorbehaltlos über ALL Ereignisse, ALLE Zusammenhänge, ALLE Interessenlagen informieren. Wenn sie dies tun würden und nicht zusätzlich noch Gegenstimmen diffarmieren würden (nach den vielen Auslassungen das nächste Problem), dann wäre die informierte Öffentlichkeit auch nicht so gespalten und würde mit vereinten Kräften gegen provozierte Kriege, Grundrechtseinschränkungen stimmen. Korrupte Politiker würden sich zweimal überlegen, zu einem Bilderbergtreffen zu fahren, würden sich zweimal überlegen mit der Pharmaindustrie zu kungeln, würden Zulassungs- und Aufsichtsbehörden (Hallo RKI und PEI, Hallo Statistikbehörden) zweimal überlegen, Daten zu manipulieren und Anweisungen „von Oben“ zu befolgen und dann vor aller Öffentlichkeit dreist zu lügen.

      Die Medien sind das A und O in einer demokratischen Gesellschaft. Ohne grundlegende Informiertheit über ALLE Prozesse, sind keine wirlichen Wahlen möglich. Wir leben deshalb (zur Zeit) in keiner wirklichen Demokratie. Die Menschen werden betrogen und belogen. Richten sich daraufhin gegen anderen Menschen. So kann es doch nicht weitergehen…

  6. andi pi 2. Juni 2024 um 14:13 Uhr - Antworten

    ich schließe mich durchaus der meinung an, dass das wirklich üble verhindert werden konnte und die paar beschlossenen IHR-novellen zum glück vergleichsweise harmlos sind. die wesentlichste reform ist die, dass pandemien auf englisch nicht mehr wie bisher „pheic“ (an welches akustisch ähnlich klingende wort erinnert mich das bloß?), sondern „pandemic emergency“ heißen sollen.

    übrigens dürfte vermutlich den wenigsten bekannt sein, dass wir in den letzten 15 jahren ganze 7 von der WHO ausgerufene pandemien hatten (von der schweinegrippe bis hin zu den affenpocken). die WHO wird nun wohl weiterhin alle 1, 2 jahre, immer wenn sie lust und laune dazu hat, eine neue pseudopandemie ausrufen – es geht darum, inwieweit die menschen und die regierungen bereit sind, bei diesem unsinn in hinkunft mitzumachen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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