Sturm demontiert weltweit größte schwimmende Solarfarm

13. Mai 2024von 2,3 Minuten Lesezeit

Nicht nur Ackerflächen werden immer häufiger von Solarfarmen bedeckt, auch auf Stauseen versucht man mittels Solarpaneelen Strom zu gewinnen. Dabei dürften die Projektplaner übersehen haben, dass man die Paneele im Wasser nicht anschrauben kann. Noch vor der Inbetriebnahme hat ein Sturm die Farm geschrottet.

Wie Medien berichtet, hat ein Sommersturm eine schwimmende Solaranlage am Omkareshwar-Damm in Madhya Pradesh beschädigt. Die schwimmende Solaranlage, die sich im Rückstau des Staudamms befindet, ist die größte ihrer Art in der Welt. Das Projekt, ein Joint Venture zwischen der Regierung von Madhya Pradesh und der National Hydroelectric Power Corporation (NHPC), war fast fertig gestellt und konnte in Betrieb genommen werden. Madhya Pradesh ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 308.209 km² und ca. 72,6 Millionen Einwohnern.

Das Projekt in der Nähe des Dorfes Kelwa Khurd sollte 100 MW Strom erzeugen, mit zusätzlichen Kapazitäten von 88 MW in Indawadi und 90 MW im Dorf Ekhand. Am Dienstag wurde das Projekt jedoch von einem Sommersturm mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h heimgesucht, der die Solarpaneele überall hinwarf. Glücklicherweise wurde kein Mitarbeiter verletzt.

Die Grünen sagen uns immer wieder, dass wir mit häufigeren und extremeren Superstürmen rechnen müssen – wozu also die anfälligen schwimmenden Strukturen bauen? Kunststoffe neigen dazu, sich unter tropischer Sonneneinstrahlung zu zersetzen, insbesondere wenn sie mit Wasser oder Spritzwasser in Berührung kommen. Die ultraviolette Strahlung der Sonne löst exotische chemische Reaktionen aus, die zum chemischen Zerfall führen.

Metall, das im Wasser liegt, ist schwer zu handhaben, selbst Edelstahl ist nicht vor Korrosion gefeit. Alle Metallkonstruktionen, die mit Wasser in Berührung kommen, müssen mit Opferanoden oder vergleichbaren Schutzmaßnahmen geschützt werden. Elektrizität und Metall sind eine besonders schlechte Kombination, denn jeder elektrische Fehler, der dazu führt, dass ein Strom durch Metall in Kontakt mit Wasser fließt, kann die Korrosion tausendmal schneller als normal auslösen.

Solaranlagen im Wasser sind aber nicht die einzige unsinnige Idee der „Energiewende“, die scheitert. Vor Schottland musste ein Windpark für die Erzeugung von „grünen“ Wasserstoff eingestellt werden. Diesemal weil das Projekt zu teuer und völlig unwirtschaftlich war.


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23 Kommentare

  1. Andreas I. 14. Mai 2024 um 10:36 Uhr - Antworten

    Hallo,
    technisch ist das machbar. Es gibt seit Jahren Solarpanele an und auf maritimen Konstruktionen von Leuchtbojen über Leuchttürme bis zu Ölbohrinseln, Stegen, Kais und auf Schiffen sowieso.
    Bei einem Stausee dürfte es sich um Süßwasser handeln, also da wäre es technisch locker machbar. 50 km/h gilt laut Beaufort-Skala als Windstärke 7, „steifer Wind“, ab Windstärke 8 (50-70km/h) gilt es als „stürmischer Wind“. Also alles in allem wurde da wohl an den falschen Stellen gespart, angefangen von den Planungskosten. :-)

    Aber schon die Idee einen See großflächig abzuschatten, ist fragwürdig, auch bei einem künstlichen See wie einem Stausee.
    Die Nahrungskette in einem See beginnt u.a. mit Algen und gerade in Indien dürfte es für die lokale Bevölkerung gut sein, wenn sie im See dischen kann, aber die Fische sind das Ende der Nahrungskette in einem See, aber ohne Sonne keine Algen …

    • xbtory 15. Mai 2024 um 12:18 Uhr - Antworten

      Solarzellen als Lösung des Problems unseres Energiehungers anzusehen ist völlig unsinnig. Wo die Natur fraktal und dreidimensional Sonnenlicht einfängt und zu Biomasse umwandelt, und zwar sicherlich ein breiteren Strahlungsanteil des Lichtes und effizienter nutzend als Solarzellen (die Wirkungsgrad-Angabe bei Solarzellen beziehen sich nur auf den Strahlungsbereich, der überhaupt von Solarzellen umgewandelt werden könnte – nicht auf das gesamte aufgestrahlte Spektrum, da läge deren Wirkungsgrad wahrscheinlich bei 1% oder so), da kommen Solarzellen mit platter Zweidimensionalität daher, beschatten aber genauso oder sogar noch mehr als ein entsprechender Baum oder Strauch den Boden.

      Und Solarzellen strahlen dann noch massig Wärme ab, wo Bäume oder Sträucher oder eine hochgewachsene Wiese durch Verdunstung kühlen würden.

    • JuricaK 16. Mai 2024 um 8:20 Uhr - Antworten

      Künstliche Seen möchte man mancherorts absichtlich abdecken um das Wasser leichter zum Trinkwasser zu verarbeiten. Dass eine schwimmende Struktur durch Wind und Wellen so zerstört wurde zeigt wohl auf grob fahrlässige technische und organisatorische Fehler. Schuld daran ist das Management.

  2. xbtory 14. Mai 2024 um 10:20 Uhr - Antworten

    Auf Geld kommt es doch gar nicht mehr an. Erstens ist es doch meist das Geld anderer (unseres, Steuergelder) und zweitens zählt bei sowas doch die Geste, wie bei politischen Parteien auch nur das „aufgeklebte Etikett“ zählt.
    Inhalte, Sinn, Nutzen, wahre Ziele, Funktionsfähigkeit, Tauglichkeit, … alles völlig irrelevant in Zeiten des Supermilliardären-Wahns.

    Nehmen wir mal diese ausleihbaren „E-Skooter“ in den Städten: wer ernsthaft glaubt, dass mit den Dingern Energie gespart werden würde, muss völlig bekloppt sein. Und es fahren damit auch nur junge Leute, die anscheinend noch kein vernünftiges Verhältnis zu Geld haben und es mit so einem Blödsinn raushauen. Für alle anderen sind diese Dinger oft massivste Behinderungen, Verschandelung, Gefahrenpotential, Ärgernisse, Platzverschwendung.
    Und warum „funktioniert“ das Geschäftsmodell überhaupt. Bin ich ein Verschwörungstheoretiker wenn ich vermute, dass dahinter massive Subventionen stecken – aus unseren Steuermitteln natürlich.

  3. suzi 14. Mai 2024 um 7:36 Uhr - Antworten

    da hat sich die Solarzelle als Windrad identifiziert. Musste scheitern. Die Natur ist halt nicht blöde. Menschen schon.

  4. suedtiroler 14. Mai 2024 um 7:25 Uhr - Antworten

    naja, wenigstens müssen sie den Müll nicht mehr „entsorgen“, weil ist ja schon im Meer….

  5. Michael Bucher 14. Mai 2024 um 1:47 Uhr - Antworten

    Für die Inder dürfte das alles kein Problem darstellen. Erinnern wir uns, flog nicht Plappalena vor einiger Zeit nach Indien mit 10 Milliarden Euro im Gepäck?

    Also, wer bezahlt’s?

  6. Jurgen 13. Mai 2024 um 22:50 Uhr - Antworten

    Dumm gelaufen… oder bzgl. des Windes und seinen Richtungen einfach nicht zu Ende gedacht…

  7. Daisy 13. Mai 2024 um 19:51 Uhr - Antworten

    Ja, den Grünen ist mittlerweile der Umweltschutz anscheinend komplett egal, s. auch Windräder oder e-Autos. Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel haben sie früher mal gestört, heute gibt es Lockerungen bei der Kennzeichnungspflicht und vor allem Zulassungen (getestet an 6 Mäusen usw.) in der Humanmedizin. Die Grünen arbeiten jetzt für die Agenden der sog. „Philanthropen“. Die sind eh alle hinlänglich bekannt… Krieg, Gen-Spritzen für alles, Zerstörung der Landwirtschaft, stattdessen Kakerlaken-Burger aus der Massentierhaltung und Industriefraß…Deindustrialisierung, Reduktion/Dezimierung etc. Das ist jetzt alles typisch grüne Politik…Waffen für den Frieden.

    • JuricaK 16. Mai 2024 um 8:39 Uhr - Antworten

      Die „Grünen“ wurden von von Großkapital finanzierten Kollektivisten übernommen, unter welchen sich ein schräger, etwa akoistisch-pantheistischer Kult entwickelt.

      Es ist kein Wunder. Wenn man den Gott vom Thron stoßt, bleibt der Thron nicht lange leer.

  8. Georg Uttenthaler 13. Mai 2024 um 19:09 Uhr - Antworten

    DIE GRÜNEN ENERGIEVERNICHTER stehen für die Verschandelung unseres Landes und damit stehen sie für die Vernichtung des Tourismus.

    na ja – wenn das Land in ein kommunistisches Agrar-Kombinat verwandelt werden soll, dann braucht man hinterher auch keine Energie. Deshalb ist es durchaus zielkonform, wenn grün-rot-schwarz die Ruinierung des Energiepotentiales vorantreibt. ….Eigentlich habe ich dazu zwei Fragen :
    1. wo soll die Energie herkommen, mit der sie die KI betreiben wollen, um die Umsetzung der „NWO-Great Reset“ zu überwachen,
    2. in diesem Land können unter besten Bedingungen unter diesen Umständen 2 Mio Menschen überleben – wie wollen sie das reduzieren ? Bürgerkrieg – Impfungen – Hunger ?
    Es wird noch unterhaltsam:

    So langsam werde ich neugierig, wer von den heutigen dümmsten LINKEN Offizieren auf dieser Titanic in zwei Jahren noch auf der Kommandobrücke steht – seien es nun Bund oder Land !
    Ich hoffe dass diese Vernichter unseres Landes und Regierungsnullen als Kameltreiber in der Sahara ihr Unwesen treiben werden.

    • JuricaK 16. Mai 2024 um 8:46 Uhr - Antworten

      Wenn die Gleichen weniger Energie verbrauchen, bleibt mehr für die Gleicheren übrig.
      Pandemien? Krieg, Hunger, Krankheit, Tod.

      Die Zerstörung ist notwendig im Sinne der permanenten Revolution. Die echte, wissende, „linke“ Offiziere wissen dass es Opfer geben muss, damit die Geschichte beschleunigt wird.

      Siehe: James Lindsay

  9. Heiko S 13. Mai 2024 um 17:32 Uhr - Antworten

    So schnell produziert man tonneweise Sondermüll, an dem dann wohl wieder jemand verdient.

  10. rudi fluegl 13. Mai 2024 um 17:23 Uhr - Antworten

    Na ja!
    Mit tonnenschweren Schwungrädern im Vakuum und Gaslagern funtioniert das.
    Wenigstens zum Start für Notstromaggregate.
    Ansonsten kann ich kaum glauben dass eine „seriöse“ Zeitung nicht die gr0ßen Unterschiede bei statischer, kinetischer oder kalorischer Energie kennt!?!?

    • rudi fluegl 13. Mai 2024 um 17:26 Uhr - Antworten

      Das gehört zu Jan! das gelingt mir öfter die Antworten falsch zu platzieren?

    • Jan 13. Mai 2024 um 21:55 Uhr - Antworten

      Die FAZ gehört der Deutschen Bank! Startup-Förderung?

      Allein der Beton würde derart viel Energie verschlingen, dass die Anlage in ihrer Lebenszeit wohl nie Energie freisetzen würde.

      Die haben die Verrückten freigelassen!

      Gelingt mir auch ständig! :-)

    • Vortex 14. Mai 2024 um 2:44 Uhr - Antworten

      So man bei mechanischen Systemen bleiben möchte, könnte eine Weiterentwicklung des hydraulischen Widders die zukünftige Stromerzeugung in jeden Keller ermöglichen, dieses Konzept (ram pump principle: unter novam-research.com) sollten mal einige unabhängige Ingenieure sorgfältig überprüfen …

  11. palman42 13. Mai 2024 um 16:30 Uhr - Antworten

    . . . und wirklich „wichtig“ ist ja nur, daß die LICHT-Paneelen-Hersteller und -Verkäufer Ihren SCHNITT gemacht haben !?! – man bedenke dabei, daß NUR noch knapp „5“ (FÜNF) Prozent der Globalen FINANZ-Stroeme „überhaupt“ etwas mit WAREN und DIENST-Leistungen zu tun haben !?! :-(((

  12. Sabine Schönfelder 13. Mai 2024 um 16:25 Uhr - Antworten

    O, Herr, laß Hirn regnen und Intelligenzstürme über die Menschheit fegen…..
    Der Paneelen-Sondermüll wird jetzt vergraben, und bei der Gelegenheit noch ein paar Tonnen Zehh-Ohh-Zwei ….👍👍👍👍🤣🤣🤣🤣 Damit kommen wir Herrn Gates e n t g e g e n, der keine Bäume mehr pflanzen, sondern FÄLLEN möchte, AUCH um CO2 einzusparen…😳😳 Kein CO2 👉 keine Photosynthese 👉 keine Bäume und kein Leben. So geht Vernichtung. Da kann der Habeck noch lernen. 😁

  13. Heintz Möller 13. Mai 2024 um 15:35 Uhr - Antworten

    Die Energiewende ist der größte Umwelt-Skandal aller Zeiten.
    In 30 Jahren kann niemand mehr barfuß laufen, weil überall Glasfasern und Glasscherben verteilt liegen.
    Und sie werden, genauso wie das überall gehypte Carbon, niemals mehr verrotten. Möglicherweise gelangen sie auch in die Nahrungskette, sodass Menschen und Tiere krank werden, und innerlich verbluten.

    • Andreas I. 14. Mai 2024 um 11:31 Uhr - Antworten

      Hallo,
      und nicht nur die Flügel bzw. Repeller von Windgeneratoren sind aus Glasfasern. In Plaste-Bauteilen jeglicher Art werden Glasfasern zu Verstärkung beigemischt. Vom Angelboot über die Angelrute bis zu den Segelyachten, die an allen touristisch „erschlossenen“ Küsten zu tausenden gechartert werden … Bauteile von Autotunern … Werkzeugstiele … Zeltgestänge … Glasfaserkabel wo es auch Kupferkabel täte, weil die Nadelöhre der Übertragungsketten ganz woanders liegen … es wird eine Menge aus Glasfaser gebaut und m.E. meistens unnötig.
      Mit den gleichen Kunstharzen, mit denen GfK gebaut wird, kann man auch Holz formverleimen, Hanffaser-Laminate herstellen, Bambus verkleben usw., wobei diese Bauteile dann nach Ablauf ihrer Betriebszeit wenigstens vollständig verbrannt werden können. Und bei der Müllverbrennung kann bekanntlich Energie zurückgewonnen werden.
      Glasfaser könnte wieder eingeschmolzen werden, aber das kostet Energie, und zwar viel. Das ist unwirtschaftlich, deswegen wird es nicht (oder kaum?) gemacht. Naja und Kohlefasern sind dann der absolute Sondermüll.

  14. Jan 13. Mai 2024 um 15:32 Uhr - Antworten

    Vor einigen Jahren hat die FAZ ein startup gefeatured, das eine Lösung für die Speicherung von Überschussstrom entwickelt hatte: Motoren sollten riesige Betonblöcke in die Höhe ziehen, bei Energiemangel würde das Herablassen Strom erzeugen.

    Fantastisch, nicht wahr?

    Die haben die Verrückten rausgelassen, das ist alles.

    • xbtory 14. Mai 2024 um 10:22 Uhr - Antworten

      Man erinnere sich an die „Erfindung“ von Katalyse-Pampers für furzende Kühe, von Baby Gates hochgejubelt, wahrscheinlich dann mit öffentlichen Geldern gefördert?

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