
Daten zu Epstein-Insel durchgesickert
Ausgewertetes Daten-Material aus den Standortdaten der Handys von Besuchern der Epstein-Insel sind veröffentlicht worden.
Neu durchgesickerte Handy-Standortdaten bringen die berüchtigte „Epstein-Insel“ wieder einmal in die Schlagzeilen. Die neuen Daten zeigen, wie und woher Gäste auf die „Sexsklaveninsel“ gereist sind. Die Daten umfassen 100 Smartphones und wurden der US-Plattform Wired zugespielt, die vor wenigen Tagen dann ausführlich darüber berichtet hat.
Weltweites Netzwerk
Die Daten stammen vom Unternehmen „Near Intelligence“, das kürzlich Konkurs angemeldet hat und sich in „Azira“ umbenannt hat. Die Firma ist geplagt von „internen Betrugsskandalen und externen Kontroversen“, wie es The Independent zusammengefasst hat.
Auf der Karibikinsel soll der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gemeinsam mit Komplizen Kinder und Frauen festgehalten und missbraucht haben. Epstein, der später in Gefängnis verstarb, war dafür bekannt, dass er Gäste auf die Insel eingeladen hatten „Oft hochrangige Persönlichkeiten“, schreibt Independent beiläufig, aber eindeutig.
Durch die Kartierung von mehr als 11.000 Koordinaten hat Near Intelligence 166 Standorte von potenziellen Besuchern oder Opfern aus den USA und der ganzen Welt in Little Saint James ausfindig gemacht. Einige der Orte weisen auf Gated Communities in Michigan und Florida, Häuser in Martha’s Vineyard und Nantucket, einen Nachtclub in Miami und den Bürgersteig gegenüber dem Trump Tower in New York City hin, berichtet WIRED. Aus der ganzen Welt sind die Gäste angereist. 26 unterschiedliche Staaten und 80 Städte wurden erfasst.
Fünf Karten mit visualisierten Koordinaten werden präsentiert. Zwei Karten zeigen die „meistbesuchten Orte“ der Insel an Wochentagen und in der Nacht. Eine weitere Karte zeigt das Gebiet, in dem sich die Besucher 30 Minuten vor und nach ihrer Ankunft auf der Insel aufhielten. Dem Bericht zufolge wurden die Besucher häufig auf ihrem Weg von der Nachbarinsel Saint Thomas zu einer Anlegestelle im American Yacht Harbour – einem Jachthafen, der Epstein gehört – beobachtet.
Unklar ist, wie die Daten gesammelt und wofür sie verwendet wurden. Das Unternehmen bezieht die Standortdaten von Standortdaten von Werbebörsen oder Marktplätzen, auf denen Verkäufer, Käufer und Werbenetzwerke auf eine breite Palette von Werbeinventar bieten und es kaufen können. Dieses Inventar kann die Standortdaten eines Laptops, Telefons oder Tablets enthalten, die Unternehmen nutzen, um gezielt relevante Werbung zu schalten.
Was ebenso unklar – zumindest für die Öffentlichkeit – ist: Wem die Mobiltelefone gehört haben.
Da sieht man mal wieder welche Smartphone Bewegungsdaten man so am Markt alles kaufen und auswerten kann…
Nur eine der „Unterhaltungs- und Vergnügungs“örtlichkeiten der sogenannten Machtelite und dessen Speichelleckern.
Wer tiefer gräbt, dem eröffnen sich tiefste menschliche Abgründe und abscheuliche Untaten, stehts behütet und verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit, wenn es sein muss eben auch mit Mord.
Aber das ist ja eher noch eines der mittelschweren Verbrechen, die sich da so abspielen.
Das Netzwerk ist weiter verbreitet als man glaubt..
Mit dieser Schlagzeile werden sich jetzt bestimmt viele „Besucher“ der Insel in die Hose machen und so funktionieren, wie es von ihnen verlangt und erpresst wird. So geht Kontrolle.
ist es nicht äusserst erstaunlich dass Epstein im Gefängnis saß und dort starb bzw. gestorben wurde und seine rechte Hand – Ghislaine Maxwell – verurteilt wurde und im Gefängnis sitzt und KEIN EINZIGER der „Gäste“ bzw. Kunden?!?
Nein, denn das sind die USA. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. – Unsere Schutzmacht, Don Sam.
Ich würde sagen, das sind die United States und nicht der Amerikaner.