
Krieg war nie eine Lösung – Die Sicht eines ehemaligen NATO-Offiziers
Rede auf der Kundgebung „Neutralität schafft Frieden“ am 6. Jänner 2024 um 14 Uhr am Platz der Menschenrechte in Wien. Es gilt das gesprochene Wort.
Der Einladung, heute auf der Kundgebung „Mit Neutralität Frieden schaffen“ zu sprechen, bin ich gerne gefolgt. Am 21. September 2022, am Tag des Weltfriedens, bin ich schon einmal hier gestanden, zusammen mit mehreren österreichischen Offizieren, darunter mein Freund Oberst Hermann Mitterer, unter dem Motto „Soldaten für Neutralität“.
Oberst Hermann Mitterer ging unter dem Titel “Neutralität: Sicherheitspolitisches Instrument und wesentliches Element der österreichischen Identität” auf die Bedeutung der Neutralität für Österreich ein. Leider verunglückte er wenige Wochen später und zog sich bei dem Verkehrsunfall sehr schwere Verletzungen zu. Es folgten mehrere Wochen Koma und abwechselnde Rehabilitationen – unermüdlich kämpft er um seine Genesung. Schicken wir ihm unsere Genesungswünsche.
Meine damalige Rede war überschrieben: „Zweifel an den offiziellen Kriegsgründen von 1945 bis heute“.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Als Zeitzeuge habe ich seit der Kuba-Krise bewusst miterlebt, wie die Kriegspropaganda ein einseitiges Bild malt. Häufig wird der Kriegsgrund medial eindrucksvoll inszeniert. Das konnte ich alles bei den illegalen Kriegen der USA: Vietnam, Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien beobachten. Das erste Opfer des Krieges ist stets die Wahrheit. Bereits bei den vorbereitenden Drehbüchern wird mit Lügen gearbeitet.
Propaganda möchte nicht mit Argumenten überzeugen, sondern mit allen Tricks die Menschen emotionalisieren, verängstigen und ihnen das Denken abnehmen, ihnen das Gefühl geben, mit der übernommenen Meinung richtig zu liegen. Die Lüge nährt sich von Angst, die Wahrheit vom Mut der Vielen.
Der kanadische Ökonom Michael Chossudovsky erinnert in diesem Zusammenhang an die Zahl der Toten durch die ununterbrochene Serie von Kriegen, Staatsstreichen und anderen subversiven Operationen der Vereinigten Staaten von 1945 bis heute – eine Zahl, die auf 20 bis 30 Millionen geschätzt wird. Das sind etwa doppelt so viele Todesopfer wie im Ersten Weltkrieg.
In der Präambel des Gründungsvertrags der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945 wurden die universellen Ziele festgelegt, zu der sich alle Mitgliedstaaten bekennen.
„Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können.“
Dazu gehört nicht eine von Washington vorgegebene diffuse regelbasierte Ordnung!
Im April 1945 wurde die NATO gegründet. Im Bündnisvertrag wird die Einsicht verlangt, dass wirtschaftlicher Wiederaufbau und wirtschaftliche Stabilität wichtige Elemente der Sicherheit sind – in diesem Zusammenhang muss der Marshallplan gesehen werden!
Neun Monate später, am 19. Dezember 1949, wurde der US-Kriegsplan DROPSHOT verabschiedet. In der Präambel dieses Kriegsplans zur Vernichtung der damaligen Sowjetunion heißt es in der Grundannahme:
„Am oder um den 1. Januar 1957 ist den Vereinigten Staaten durch einen Aggressionsakt der UdSSR und/oder ihrer Satelliten ein Krieg aufgezwungen worden.“
1957 hätte die deutsche Remilitarisierung abgeschlossen sein sollen. Dieser Angriffsplan musste dann vertagt werden, weil die Sowjetunion den Satelliten SPUTNIK in eine Umlaufbahn hatte schießen können. Der Wille zur Zerstörung Russlands besteht jedoch ungebrochen weiter.
In meiner Verwendung als NATO-Offizier im Kalten Krieg hatte ich Einblick in das geplante atomare Gefechtsfeld in Europa. Als junger Soldat wollte ich bewahren und beschützen. Doch Europa wäre weitgehend zerstört und keine Probleme gelöst worden.
Angesichts des heutigen Zerstörungspotenzials hat für mich der Frieden höchste Priorität. Er ist die Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben, und der deutsche Philosoph Karl Jaspers bekräftigte 1958, dass Freiheit und Wahrhaftigkeit Grundvoraussetzungen für den Frieden sind. Im Krieg gibt es weder Freiheit, noch Wahrheit, noch Demokratie, sondern auf beiden Seiten nur unvorstellbares Leid!
Welchen Wert haben unveräußerliche Menschenrechte im Krieg?
Denken Sie an die zerstörten Städte während des 2. Weltkriegs, an die Napalmbomben in Vietnam, an die sichtbaren Zerstörungen und das unendliche Leid im Krieg gegen den Terror, an die Bilder aus Nah-Ost.
Ich hatte als Pionieroffizier schlaflose Nächte und war, als die Mauer fiel und später der Warschauer Vertrag sich auflöste, ungeheuer erleichtert über das Ende dieser für Mitteleuropa existenzbedrohenden Kriegsgefahr. Ich hoffte, nun würde endlich wirklicher Frieden in Europa einkehren!
Doch unsere Hoffnungen wurden enttäuscht. Russland wurde ausgeplündert, und die NATO wurde entgegen den Zusagen beständig nach Osten erweitert, bis hin zum Putsch in der Ukraine.
Nachdem die USA 1999 für ihren Krieg gegen Jugoslawien kein UN-Mandat bekamen, mandatieren sie seither ihre Kriege selbst. Die Vereinten Nationen sind obsolet geworden – es regiert das Faustrecht und die regelbasierte Unordnung.
Zwei Tage nach dem Terroranschlag vom 11. September befand sich die westliche Wertegemeinschaft im kollektiven Verteidigungsfall, im sogenannten »Krieg gegen den Terror«. Schon Ende September 2001 beschloss das Pentagon die Zerstörung der Länder Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan & Iran – NATO und EU leisteten Schützenhilfe unter dem Deckmantel „Wahrung der Menschenrechte“.
Nun ist Washington dabei, Europa in einen Konflikt mit Russland zu zwingen.
Noch unter Obama begann die Bundesrepublik Deutschland, unmittelbar an der russischen Grenze Kampftruppen der Bundeswehr zu stationieren und den US-Drohnenkrieg mit unzähligen ermordeten Unschuldigen zu unterstützen. US-Nuklearwaffen werden auf bundesdeutschem Gebiet nicht nur geduldet – es wird sogar die nukleare Teilhabe eingefordert. Das erhöht die Kriegsgefahr und macht Deutschland zum Angriffsziel und Mitteleuropa zur Hauptkampfzone.
In seiner ersten außenpolitischen Rede am 5. Februar 2021 verkündete Biden „America is back“ und ging auf Konfrontationskurs mit Russland und China. Umgehend ließ er eine B1-Bomber-Staffel nach Norwegen verlegen.
Biden ist dem militärisch-industriellen Komplex und der CIA zu Diensten und trägt eine aggressive Politik gegen Russland und China mit. Da das Schmiermittel für Rüstung und Kriege das Geld ist, besetzte Biden wichtige Schaltstellen mit Vertretern der US-Investmentgesellschaften BlackRock und Vanguard.
Es geht vor allem darum, Reichtum einer Gruppe von Tycoons in der Londoner City und an der Wall Street zu mehren. Zwei Wochen nach Beginn des russischen Angriffs schrieb der italienische Geopolitiker Manlio Dinucci: „Wir zahlen jetzt dafür, wir – die Völker Europas – und wir werden immer mehr dafür bezahlen, wenn wir weiterhin geopferte Schachfiguren in der US-NATO-Strategie sind“.
Dabei spitzt sich in der Ukraine laut Pepe Escobar „der Kampf des Westens (12 Prozent) gegen den Rest der Welt (88 Prozent) weiter zu.“
Am 21. Oktober 2021 titelte die Süddeutsche Zeitung: „NATO rüstet sich für Konflikt mit Moskau“. Zwei Wochen später wurde das 56. US-Artilleriekommando im Raum Wiesbaden reaktiviert – ein Großverband mit nuklear bestückbaren Hyperschall-Langstreckenraketen vom Typ „Dark Eagle“.
Ab dem 15. Dezember 2021 bat die Russische Föderation mit Briefen an die USA und die NATO um eine Sicherheitsgarantie. Die folgenden Verhandlungen zogen sich hin und blieben ergebnislos. Derweil ging die massive Aufrüstung der Ukraine weiter. Am 19. Januar 2022 – also einen Monat vor der russischen Offensive – wurde im US-Kongress der „Ukrainian Democracy Defense Land-Lease Act“ eingebracht und später mit nur 10 Gegenstimmen verabschiedet.
In einem Dritten Weltkrieg wird Europa das Schlachtfeld sein. Lassen wir es nicht so weit kommen!
Nötiger denn je brauchen wir eine Friedenspolitik, die ohne Waffengewalt, ohne irrwitzige Aufrüstung, ohne Sanktionen auskommt. Der Globus darf nicht länger Spielball einer verantwortungslosen Finanzoligarchie sein, die den Boden für eine rücksichtslose Ausbeutung bereitet.
Das Recht und die Freiheit des Volkes zu verteidigen, kann heute nur heißen: Für Frieden und Freiheit auf die Straße zu gehen!
Werfen wir das kriegsfördernde Narrativ „ hier das Gute, dort das Böse“ in den Mülleimer der Geschichte. Ächten wir den Krieg, den Bruder der Lüge, streben wir nach Wahrhaftigkeit, der Schwester des Friedens.
Und vor allem: Weigern wir uns, Feinde zu sein.
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Krieg und Frieden beginnen in der Sprache, Rede auf der Kundgebung „Neutralität schafft Frieden“
Die aktuellen Neutralitätsbrüche Österreichs beginnend mit dem EU-Betritt
Die aktuellen Neutralitätsbrüche Österreichs beginnend mit dem EU-Betritt
Geld ist nicht das Schmiermittel, sondern Frauen und Kinder.
Armeen werden nicht gegen Armeen kämpfen, sondern Armeen gegen Söldner.
Das sind Monster in Menschengestalt und es wird das Gute gegen das Böse kämpfen.
Jedes Jahr verschwinden 8 Millionen Kinder, dann die oben genannte Zahl 20-30 Millionen Tote nach 1945 durch angestachelte Kriege, 17 Millionen „Impftote“ und ca. 4000
Millionen „geimpfte“ Menschen
mit modRNA.
Das muss geklärt werden!
Man kann ja vieles zum UKR-Konflikt meinen, eins aber steht fest: SIE haben SICHER NICHT die bessere Sicht. RU hat nicht nur Sicherheitsgarantien gegeben und gehalten, sondern auch sämtliche Schulden der UKR übernommen. Die UKR hätte ohne Schulden ein freies, neutrales Land sein können. Heute ist dank der Korruption kein Ende der Schulden in Sicht. Deshalb inszenierte Schnorrensky den Krieg, um von seiner korrupten Unfähigkeit abzulenken und Gelder der EU/USA abzusahnen. Für sich und Kumpane.
Selensky ist nur die Sprechpuppe der NATO und der USA. Die treibende Kraft ist die amerikanische Rüstungsindustrie. Jetzt liest man aber immer mehr, dass sich die us army für einen Waffenstillstand einsetzt, weil der Munitionsnachschub rasch zum erliegen kommt.
Nicht nur Russland, ebenso die Nato war entschieden dafür, dass die ehemaligen Sowjetrepubliken ihre Atomwaffen an Russland zurück geben und das aus gutem Grund. Zudem war damals nicht die Rede davon, dass sich die Nato bis an die russische Grenze vorschieben könnte, um dort mit Hilfe einer russlandfeindlichen ukrainischen Regierung ein Bedrohungsszenario aufzubauen. Das Gegenteil wurde Russland versprochen. Aber darüber sehen Nato-Trolle natürlich hinweg.
Unsere Grünen und andere Kriegstreiber können es einfach nicht wahrhaben, dass der Ukr. Krieg nie zu gewinnen war und schon lange verloren ist, die Ukr. liegt im Koma und Putin wird sehr bald die Maschinen abstellen!!! Basta!
. . . und just entdeckt auf „uncutnews.ch“ der Artikel von u.a. Prof. J. D. Sachs mit Titel > „Die US-Außenpolitik ist ein auf Korruption basierender Betrug“ < !!! !!! !!! – (Ach, was) – sehr gut übersetzt und all-umfassend in der Thematik !!! – „sehr empfehlens-wert“ ;-)
Wie man sieht gehen alle Konstrukte den Bach runter, bei denen die Kontrollfunktion nicht ausreichend ausgeprägt ist! Z.B. wären das die Demokratie, UNO, Judikative, Legislative, um nur mal ein paar der massivsten Absteiger zu nennen…
. . . und „sorry“, da war just auf einer „Bauern-Demo“ in BRD ein „un-professioneller“ Redner aber schon „etwas weiter“ !?! – > NUR „300“ Familien würden quasi das „Globale Geschehen“ lenken < !!! – und auf oben, von Effenberg erwähnten Chossudovsky’s Seite „globalresearch.ca/.org“ gibt es etliche tiefschürfende Artikel zu den bekannten „Zentral-Bankstern dieser Welt“ und Ihrer „Hintergrund“-ROLLE ab mind. „1900“, angefangen bei Rothschild über Rockefeller etc. pp. ;-)
Als ich von dem schweren Unfall von Oberst Hermann Mitterer erfuhr, vor alle WIE er passierte, musste ich an Haider denken 😞
Schäuble, Möllemann, Barschel, die Liste ist lang… und wenn man noch hinzunimmt, wo der BND überall die Finger drin hat(te) wird sie noch viel länger…