
Umfrage in Belgien: Digitale Identität am Smartphone wird überwiegend abgelehnt
Die EU-Kommission und das Parlament arbeiten intensiv daran die Rahmenbedingungen und technischen Möglichkeiten für eine lückenlose Datensammlung und Überwachung aller Bürger zu schaffen. Daten sollen gesammelt werden von Gesundheit bis hin zum technischen Zustand des Autos, letzteres wird enteignet und verschrottet, passt es den Eurokraten nicht mehr, und die Bürger werden zwangsgeimpft. Zentrum dafür ist eine zwangsweise digitale Identität für alle.
Eigentlich soll die eIDAS-Verordnung einen Rahmen für eine europäische digitale Identität schaffen, inklusive einer digitalen Wallet für EU-Bürger. Der Ausschuss des Europäischen Parlaments für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) hat seine für heute vorgesehene Abstimmung über die Novellierung der eIDAS-Verordnung auf den 7. Dezember verschoben, was von Kritikern wie Patrick Breyer daher als Erfolg gewertet wird.
Eine von Deloitte durchgeführte Umfrage unter belgischen Smartphone-Nutzern hat ergeben, dass diese zwar bereit sind, ihre Geräte für Bankgeschäfte und zur Gesundheitsüberwachung zu nutzen, aber keine digitalen IDs auf ihren Telefonen haben wollen.
Die Hälfte aller Belgier nutzt ihr Telefon regelmäßig für physische Zahlungen, so die Umfrage. Handys sind auch die erste Wahl für Online-Banking und Zahlungen in Geschäften. Für Online-Shopping und Streaming bevorzugen die Verbraucher jedoch eher Laptops.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Dennoch will eine große Mehrheit der Belgier – 71 Prozent – keinen digitalen Ausweis auf ihrem Handy, und 79 Prozent wollen keinen mobilen Führerschein (mDL). Die Hälfte weigert sich, ihre Ausweise vollständig zu digitalisieren.
Die Zurückhaltung bei der Verwendung von Telefonen zur Speicherung einer digitalen ID ist „nicht unbedingt auf ein Misstrauen gegenüber der Technologie zurückzuführen – da wir das Gerät bereits für unsere Bankgeschäfte verwenden – sondern eher eine Reaktion auf die Zentralisierung von allem in unserem Leben rund um das Smartphone“, sagte Vincent Fosty, Digital Leader bei Deloitte. Herkömmliche physische Karten gelten als zuverlässiger und können auch dann noch verwendet werden, wenn das Telefon des Nutzers tot ist.
Smartphone-Biometrie für die Gesundheitsüberwachung akzeptiert
Während der Markt für Smartwatches und Fitness-Tracker weiter wächst, nutzen immer mehr Verbraucher ihre Telefone für die biometrische Gesundheitsüberwachung. Fast die Hälfte aller erwachsenen Smartphone-Nutzer zählt täglich ihre Schritte.
Etwa jeder Vierte überwacht seine Herzfrequenz, und 21 Prozent nutzen ihr Telefon, um ihre Schlafgewohnheiten zu überwachen. Neunundzwanzig Prozent der Männer überwachen ihre Herzfrequenz, während nur 23 Prozent der Frauen dies tun. Einundfünfzig Prozent der Frauen messen ihre Herzfrequenz über ihr Handy, verglichen mit 44 Prozent der Männer.
Nur 34 Prozent der Nutzer speichern keine Gesundheitsdaten auf ihren Handys, und junge Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren nutzen ihre Handys am häufigsten zur Überwachung ihrer Gesundheit. Die Belgier sind eher bereit, Gesundheitsdaten zu teilen. Etwa die Hälfte derjenigen, die ihre Gesundheitsdaten im Auge behalten (54 Prozent), gaben an, dass sie diese Daten gerne mit ihrem Arzt teilen würden.
Bild von Pete Linforth auf Pixabay
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als würde die EUdSSR etwas auf die Meinung der Untertanen geben?
Digital ist in vielen Bereichen ein Seegen, aber bei Politischem Missbrauch eine Fessel für Menschen! Wer nicht Spurt wird eingeschränkt, was bei Digitaler Technik perfekt Funktioniert. Nur gibt es bei Digitaler Technik nur zwei Zustände, Ja und Nein oder 0 und 1. Alles was abweicht Funktioniert nicht. Menschen sind nicht in solche Spuren zu zwingen, das sollte die EU eigentlich wissen. Also werden noch mehr Staaten neue Parteien in ihren Ländern kennenlernen, die der EU eine Rote Karte zeigen werden.
Vor allem im Gesundheitsbereich sind es wieder einmal die braven Schafe, die alles mitmachen – sie sind mithin auch die größte „Gefahr“ für die persönliche Freiheit der Selberdenkenden.
Die Leute sollen schauen, wie rücksichtslos das Woke Imperium in Gaza für 600 Milliarden als Gasfeld kämpft, selbst wenn dafür fast 3 Millionen Araber ermordet oder vertrieben werden. Chris Hedges beschrieb kürzlich die systematische Krankenhäuser-Zerstörung als Teil dieses Plans. Wenn die Kabale es kann, würde die auf dieser Mittelmeer-Seite ähnlich agieren.