
Energie-Lockdown: Ägypten verhängt Sperrstunde
Ägypten greift zu härteren Maßnahmen aufgrund der explodierenden Energiepreise – am Abend wird für Gewerbe und Gastronomie eine Sperrstunde verhängt.
Als Reaktion auf die Energiepreisexplosion hat die ägyptische Regierung eine landesweite Geschäftssperrstunde verhängt. Ab dem heutigen Samstag müssen Geschäfte, Restaurants, Cafés und Einkaufszentren unter der Woche um 21 Uhr schließen. Donnerstags und freitags dürfen sie bis 22 Uhr geöffnet bleiben.
Zunächst wird die Maßnahme für ein Monat verhängt. Ministerpräsident Mostafa Madbouly begründete den Schritt mit den gestiegenen Energiepreisen. Vor dem Konflikt belief sich die monatliche Energierechnung Ägyptens auf 560 Millionen US-Dollar. Für dieselbe Menge zahlt das Land nun 1,65 Milliarden Dollar – fast das Dreifache. „Wir müssen vom Worst-Case-Szenario ausgehen“, sagte Madbouly.
Die Sperrstunde, de facto ein erstes Gewerbeverbot, ist Teil eines größeren Pakets um Energie zu sparen. Digitale Werbetafeln sollen abgeschaltet, Behörden früher schließen und Teile der Verwaltung auf Homeoffice umgestellt werden. Zudem werden dieselintensive Infrastrukturprojekte verschoben. In Ägypten ist der Treibstoffpreis seit März um etwa 30 Prozent gestiegen.
Zusätzlich leidet Ägypten unter sinkenden Einnahmen aus dem Suezkanal, da viele Schiffe andere Routen wählen. Das Land importiert ohnehin große Mengen an Energie und kämpft seit Jahren mit hohen Schulden und einer schwachen Währung. Frühere Preiserhöhungen 2025 wurden bereits durch den IWF verordnet. Die Sperrstunde ist für das Urlaubsland ein weiterer Schlag. Wirtschaftsvertreter fürchten Umsatzeinbußen, besonders im Einzelhandel und in der abendlichen Gastronomie. Ferienorte will man aber von der Regelung ausnehmen.
Ob die Sperrstunde nach einem Monat wirklich aufgehoben wird ist fraglich. Ebenso ob die Maßnahme überhaupt wirkt. Ägypten zeigt zudem, wie Staaten reagieren können, wenn es eine akute Krise durch die Energiepreise gibt. Welche Länder werden folgen?
„Wie wärs mit Haserln für die Kinder?“
Dann lernen die lieben Kinderlein auch gleich, dass ein Sonntagsbraten auch einen Namen, Mama und Papa haben kann … Oder wie? 😆
Ups … Gehört unter @Jan 28. März 2026 um 11:42 Uhr
Läuft doch alles nach Plan. You will own nothing and be happy (to die). Agenda 21 / 2030, und ALLE Polithuren weltweit sind mit dabei, denn sie werden alle von denselben Psychopathen kontrolliert.
Nach meinem Verständnis wird als erstes Diesel knapp werden und zwar noch bevor die Ölvorräte aufgebraucht sind. Ölqualitäten sind verschieden und aus Nahost kommt vor allem Diesel.
Dh wir benötigen eine Hilfe für Landwirte, Diesel einzulagern, für Bundeswehr und Feuerwehren, Krankenhäuser, und – tut mir leid – einen Minderverbrauch für Diesel im Individualverkehr. Vielleicht reichen da schon die hohen Preise?
Alle Steuern und Gebühren auf land- und forstwirtschaftlichen Diesel weg oder eine Rückzahlung oder die Republik lagert bei Landwirten ein, wie auch immer man das wettbewerbsrechtlich löst.
Österreich bezieht 19% seiner Primärenergie aus Holz, dazu werden Maschinen und LKWs benötigt.
Alle Lieferketten, die am Diesel hängen, werden demnach als erstes ein Problem bekommen. Das sind: Transport und Logistik, Landwirtschaft, Baugewerbe, Industrie und Gewerbe, Nahverkehr, Spezialfahrzeuge (Müllabfuhr). Das AMS darf sich auf Umschulungen vorbereiten.
In Österreich ist der Fernverkehr elektrifiziert und es gibt viel Wasserkraft. Im Nahverkehr wirds die Busse treffen. Man könnte jetzt bereits anfangen, bei Transport und Logistik vermehrt über die Bahn zu routen. Es wird Frischware zuerst treffen, man könnte das regionale Gärtnern fördern sowie Kleintierhaltung im urbanen Gebiet und auf Parkplätzen. Man könnte für dieselbetriebene Gewerbefahrzeuge unkomplizierte Ausnahmen erdenken, damit stattdessen mit benzingetriebenen Privatfahrzeugen gearbeitet werden kann.
Das Problem ist nicht der Preis, sondern dass wir in einen Mangel rutschen werden, der durch den Preis nicht behoben werden kann. Die französische Total erschließt in Guyana ein neues Feld, man könnte die Bürokratie vereinfachen – falls das mit der Leyen machbar ist. Aber es wird dauern, bis von dort relevante Mengen kommen.
Ein Lockdown wie unter Corona ist nicht zielgerichtet. Er reduziert zwar die Ölnachfrage als Ganzes, löst aber nicht die Diesel-/Schwerölproblematik.
Aus meiner Sicht wäre es vernünftig, Schafhaltung und Wollverarbeitung, sowie Lein- und Hanf zu fördern. Nichtelektrische Brunnen.
Im Übrigen kann man teure Frischware teilweise durch frische Sprossen auf der Fensterbank ersetzen. Wie wärs mit Haserln für die Kinder?
Welche Flüchtlinge werden als erste kommen? Scheichs? Juden? Iraner? Iraker? Dazu benötigen wir Deutschkurse und Integration.
Viele Programme könnten auch regional oder auf Landesebene ungesetzt werden. Und wenn wir zuviele Hühner gezogen haben und Trump im Mai einen Frieden erreicht – dann haben wir halt umsonst Hendln gezogen. Von der Bananen- zur Hendlrepublik! Kein Unglück.
Ich will keine „Siedler“ aus dem Westjordanland, die gewohnt sind, christliche Nachbarn zu meucheln. Sollen die doch die USA nehmen, wo die „Evangelikalen“ welche anbeten.