
Ahmadinejads Prophezeiung
Mahmoud Ahmadinejad, Irans Präsident von 2005 bis 2013, wurde nach seiner Amtszeit vom Regime zunehmend isoliert. Wohl deshalb prophezeite er mehrmals den baldigen Zusammenbruch der Islamischen Republik. Besonders brisant ist seine Aussage aus dem Jahr 2022, kurz vor Russlands Invasion in der Ukraine.
Ahmadinejad, der während seiner Amtszeit als Präsident vom Westen als besonders fundamentalistischer Hardliner dargestellt worden war, lebt. Er wurde nicht, wie zunächst berichtet, in den ersten Stunden des dritten Golfkriegs eliminiert. Seit dem Ende seiner Präsidentschaft entwickelte er sich zunehmend zu einem Kritiker des Regimes und tätigte brisante Aussagen.2017 soll er sich etwa mit Boris Jelzin verglichen haben. Er sagte das Ende der Islamischen Republik in den nächsten sechs Monaten voraus – ausgelöst durch einen US-Angriff oder durch den natürlichen Tod von Khamenei. Er hatte sich getäuscht.
Besonders brisant ist aber nun rückblickend seine Aussage vom Januar 2022. Damals machte er in iranischen Medien Schlagzeilen, auch das prowestliche Medium Iran International mit Sitz in London berichtete damals. Die Szene ereignete sich wenige Woche vor der Eskalation des Ukraine-Krieges. So berichtete das Medium:
In einer Rede vor Anhängern in Teheran warnte Ahmadinedschad am Donnerstag vor einer „Gefahr der Invasion und des Krieges“ nach einem „schmutzigen Deal“ zwischen den beiden Weltmächten. „Ich habe genaue Kenntnisse darüber, dass Russland und die USA Iran und die Ukraine ausgetauscht haben“, sagte er. „Die USA werden Russland erlauben, in die Ukraine einzumarschieren … damit die USA gegen den Iran vorgehen können.“
„Wer hat Ihnen erlaubt, hinter den Kulissen geheime Abkommen über den Iran zu schließen?“, fragte er die Weltmächte Washington und Moskau. „Sie sollten sich nicht der Illusion hingeben, dass alle Iraner so einfältig sind wie einige der Beamten, die Sie getroffen haben“ – möglicherweise bezog er sich dabei auf Präsident Ebrahim Raisi (Raeesi), der kürzlich in Moskau war, oder auf iranische Diplomaten bei den Atomgesprächen in Wien.
Die staatliche iranische Zeitung Iran stellte eine Reihe von Fragen zu den Äußerungen des ehemaligen Präsidenten: „Wessen Interessen versucht Ahmadinedschad zu sichern, und wem macht er mit seiner Angstmacherei gegenüber dem iranischen Volk ein Geschenk? Woher bezieht Ahmadinedschad seine ‚genauen Informationen‘?“
Wie steht es nun um die „Prophezeiung“? Russland ist kurz darauf tatsächlich in die Ukraine einmarschiert und nun haben die USA den Iran angegriffen. Ein Handel im Hintergrund würde allerdings maximal über sieben Ecken passen. Denn die USA und die NATO unterstützten daraufhin die Ukraine massiv, die dadurch bis heute – vier Jahre später – sogar noch Teile des Donbass hält. Allerdings gibt es durchaus Stimmen, vor allem von anti-westlichen russischen Bloggern, dass der Ukraine-Krieg von Seiten Russlands immer sehr zurückhaltend geführt werde. Dies war auch die Kritik des Wagner-Führers Prigoschin – wer erinnert sich noch?
Gleichzeitig vertiefte sich auch die iranisch-russische Kooperation seit Beginn des Krieges. Wie stark Russland nun den Iran unterstützt, ist fraglich und Teil von Kriegspropaganda.
Auf den ersten Blick ist die „Prophezeiung“ von Ahmadinejad also nur die Widerspiegelung seiner eigenen Entfremdung vom herrschenden Klerus im Iran: Nach seiner Präsidentschaft marginalisiert, kritisierte er zunehmend Chamenei, Raisi und die Achse mit Russland/China. Wer aber großen „Verschwörungen“ anhängen mag, dem dürften die Worte des ehemaligen Präsidenten besonders interessant erscheinen. Was wirklich dran ist, wird sich erst entscheiden, wenn der Golfkrieg und der Ukraine-Krieg geendet sind.
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Wenn das zutrifft, was Ahmadinejad sagt – und davon gehe ich aus – dann muss man sich fragen, wie oft die Russen den Amerikanern noch auf den Leim gehen wollen. Sollte Putin den Iran fallen lassen, wird er sich über die Folgen wundern. Er müsste sich vorhalten lassen, er hätte die Geopolitik eines Zbigniew Brzeziński nicht ernst genommen und aus dem Wortbruch der Westmächte bezüglich der NATO-Osterweiterung nichts gelernt.
Das Zerwürfnis zwischen Europa und den USA wegen der Verhandlungen über die Ukraine ist von Anfang an inszeniertes Theater, bei dem sämtliche Rollen mit Transatlantikern besetzt sind: Von der Leyen (4 x Bilderberg), Merz (Blackrock), Macron (Rothschild, WEF) usw.. Europa handelt nach der Regie des amerikanischen Deep State, der keinen echten Frieden in der Ukraine vorgesehen hat, solange er Russland nicht unter seine Kontrolle gebracht hat.
Wenn die Kritik von Ahmadinejad in den iranischen Medien offen diskutiert wird, scheint mir das Bild was hier vom Iran gezeichnet wird nicht zu passen.
Möglicherweise einer der PsyOps um Misstrauen zwischen mögliche Verbündete zu streuen. Bestätigt durch die Quelle „Bild“.
„Die USA werden Russland erlauben, in die Ukraine einzumarschieren … damit die USA gegen den Iran vorgehen können“
Und wer hats torpediert? Die Leyen. Kein Wunder, dass Trump und Putin genervt sind!
Er ist Freimaurer! Alles klar?
https://henrymakow.com/cgi-bin/mt/mt-search.cgi?search=Ahmadinejad&IncludeBlogs=1&limit=20