Chronologie des Angriffskriegs gegen den Iran am 1. März (Ticker- 10:00 Uhr)

1. März 2026von 11,2 Minuten Lesezeit

Der Konflikt eskaliert dramatisch. Der Angriffskrieg gegen den Iran begann mit koordinierten Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele am Vortag, was zu einer sofortigen Vergeltung durch den Iran führte. Nach dem Ereignisticker vom 28. März, hier wieder ein Ticker zu den Ereignissen am 1. März.

Gestern, am 28. Februar 2026, am späten Abend steigt die Opferzahl des israelischen Luftangriffs auf eine iranische Mädchenschule auf 148 getötete Schülerinnen. Die Behauptung, der Vorfall sei das Ergebnis eines misslungenen iranischen Raketenstarts wurde durch iranische Medien widerlegt. Im Vorfeld des Angriffskrieges waren im Internet KI-generierte Fotos aufgetaucht, welche behaupteten, iranische Luftabwehr wäre in Schulden positioniert.

Auch Präsident Pezeshkian äußerte sich gestern Abend  zu dem Angriff auf die Schule verurteilte den Angriff: „Diese brutale Tat fügt den unzähligen Verbrechen der Angreifer eine weitere schwarze Seite hinzu, eine Erinnerung, die niemals aus der Geschichte unseres Volkes gelöscht werden kann“, sagte der Präsident in einer Botschaft am Samstag.

Der untersuchende Staatsantwalt Taheri erklärte:

„Bislang sind bei diesem brutalen Angriff 148 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 95 verletzt worden, darunter vor allem Schüler und Studenten. Unter den Opfern befinden sich auch Lehrkräfte und Eltern von Schülern.“

„Sofort wurde die medizinische Forensik mobilisiert, und die Identifizierung der Leichen der Opfer ist noch im Gange.“

Gegen 21:00 Uhr startet Israel eine neue Welle von Luftangriffen auf iranische Ziele, einschließlich Standorte in und um Teheran. Diese umfassen militärische Einrichtungen, Raketenproduktionsstätten und mutmaßliche nukleare Anlagen. Die USA „schließen sich den Operationen an„, wie Präsident Donald Trump in einer Social-Media-Nachricht ankündigt. Trump beschreibt dies als „major combat operations“ zur Zerstörung der iranischen Raketen- und Nuklearfähigkeiten sowie zur „Vernichtung“ der Marine.

Ziel ist auch, den iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei zu eliminieren, der in den Angriffen getötet wird. Die Ermordung Khameneis ist ein weiterer Präzedenzfall der erklärt, dass Staatsoberhäupter legitime Ziele von „Militäroperationen“ sind, was nicht nur Selenskij, sondern im Prinzip ALLE westlichen Staatsoberhäupter zu legitimen Zielen macht. Auch Donald Trump wurde damit zu einem legitimen Ziel, was bisher als Terroranschlag angesehen worden wäre.

28. Februar 2026, ca. 22:00–23:00 Uhr: Explosionen werden in Teheran und anderen Regionen gemeldet. Iranische Staatsmedien bestätigen den Tod von Khamenei und weiteren hochrangigen Kommandeuren sowie Wissenschaftlern. Der Iran reagiert mit der ersten Welle von Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Basen in der Region (einschließlich Bahrain, Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar und den VAE) sowie auf israelische Ziele. Sirenen ertönen in Israel, und das israelische Militär aktiviert eine landesweite Alarmbereitschaft.

28. Februar 2026, ca. 23:00 Uhr bis Mitternacht: Der Iran feuert weitere Wellen von Raketen ab, darunter auf israelische Militärbasen wie Nevatim und Hatzerim. Berichte über Schäden an US-Basen in der Golfregion häufen sich. Trump postet auf Truth Social, dass Khameneis Tod die „größte Chance“ für die Iraner sei, ihr Land „zurückzuerobern„, und fordert zu einem Regimewechsel auf. Die UN-Generalsekretär António Guterres verurteilt die Angriffe als Verletzung des Völkerrechts.

1. März 2026, frühmorgens (ca. 00:00–05:00 Uhr):

Der Iran startet eine neue Welle von Angriffen auf Israel und US-Positionen. Israelische Notdienste melden eine Tote und 21 Verletzte in Tel Aviv durch iranische Raketentreffer. Der Iran berichtet von mindestens 201 Toten und 747 Verletzten durch die US-israelischen Strikes, mehrheitlich zivilen Opfern (z. B. in einer Schule). Die USA und Israel setzen ihre Bombardements fort, mit Fokus auf iranische „Militär- und Nuklearziele„. Trump kündigt an, dass die Operationen „durch die Wocheandauern werden.

Diese Eskalation folgt auf gescheiterte Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm und wochenlange US-Militäraufbauten in der Region. Der Konflikt hat weitreichende Konsequenzen, einschließlich Schließungen von Flughäfen und Schulen in betroffenen Ländern.

Erklärung zur Absage des Auftritts von Trump nach den iranischen Vergeltungsangriffen

Nach den iranischen Vergeltungsangriffen auf US-Basen und israelische Ziele hat Präsident Donald Trump keine öffentliche Ansprache oder Auftritt geplant. Das Weiße Haus bestätigte explizit, dass Trump am 28. Februar 2026 keine Rede an die Nation halten wird, obwohl die Situation eine solche erwartet hätte – im Kontrast zu früheren Präsidenten bei militärischen Eskalationen. Stattdessen kommunizierte Trump hauptsächlich über Social Media (z. B. Truth Social), wo er die Angriffe ankündigte und zum Regimewechsel im Iran aufrief. Er blieb in Mar-a-Lago (Florida) und überwachte die Operationen von dort aus, ohne in die Öffentlichkeit zu treten.

Diese Entscheidung wird als bewusste Abkehr von traditionellen Protokollen interpretiert: Trump wollte möglicherweise keine formelle Kriegserklärung oder Eskalation signalisieren, während er die Operationen als „notwendig“ darstellte, um „unmittelbare Bedrohungen“ durch das iranische Regime zu eliminieren. Berichte deuten darauf hin, dass er aus dem öffentlichen Blickfeld blieb, um die Risiken eines breiteren Konflikts zu managen. Es gab Spekulationen über einen geplanten Fundraiser für seinen Super-PAC, der jedoch nicht bestätigt wurde und möglicherweise implizit abgesagt ist. Ähnlich sagte Außenminister Marco Rubio eine geplante Reise nach Israel ab.

Diese Haltung hat zu Debatten über die Kriegskompetenzen geführt, da der Kongress keine formelle Genehmigung erteilt hat und nun eine Abstimmung über eine „War Powers Resolution“ fordert, um Trumps Handlungen einzuschränken. Da die Mehrheit der Abgeordneten aber durch AIPAC, eine israelische Lobby-Organisation unterstützt werden, ist nicht zu erwarten, dass der Krieg im Auftrag Israels durch den Kongress beendet wird.

08 Uhr 00:

Der frühere Geheimdienstler bei den US-Marine und nunmehr als geopolitischer und militärischer Analyst in Thailand tätige Brian Berletic erklärt zu den Hintergründen:

Israel hat die USA nicht zu diesem Krieg überredet.

Die Kontrolle über die Region war seit dem Britischen Empire ein Ziel des Westens und wurde von den USA übernommen, noch bevor es überhaupt ein „Israel” gab.

Die Kontrolle über die Region ist für die offenen Pläne der USA, sowohl Russland als auch China zu umzingeln und einzudämmen, von entscheidender Bedeutung.

Aus diesem Grund haben die USA diesen völlig unnötigen und völlig illegalen/ungerechtfertigten Krieg begonnen.

Israel dient wie alle Stellvertreter der USA als Sündenbock, um die USA vor der Schuld für Aggressionen und mögliche Misserfolge zu schützen.

Aus Teheran und anderen Städten zeigen Berichte , Fotos und Videos, dass sich großen Menschenmengen auf Straßen und Plätzen zu Trauerfeiern für Khamenei einfinden. nach Angeben der iranischen Agenturen wurden mit Khamenenei auch dessen Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind ermordet.

Die Hoffnungen von Israel und USA auf einen Aufstand gegen die Regierung dürften sich also nicht erfüllen.

Auch außerhalb des Iran kam es zu Kundgebungen. Die schiitischen Muslime im indisch kontrollierten Kaschmir erhoben sich und durchbrachen Polizeibarrikaden, während sie Porträts von Khamenei trugen.

Zusammenstöße gab es in Bagdad zwischen wütenden Bürgern und der Polizei. Die Bürger versuchen, sich in Richtung der US-Botschaft zu bewegen. Im Irak kam es von lokalen Widerstandsgruppen zu heftigen Angriffen auf den US Stützpunkt in Erbil.

08 Uhr 40:

Die IRGC gab heute bekannt, dass die sechste Welle der Vergeltungsaktion „True Promise 4“ gegen die besetzten Gebiete und die amerikanischen Militärstützpunkte in der Region mit einer Vielzahl von Raketen und Drohnen durchgeführt wurde.

Sie fügte hinzu, dass 27 Standorte amerikanischer Stützpunkte in der Region sowie der Luftwaffenstützpunkt Tel Nof, der Generalstab des israelischen Militärs und der HaKirya-Komplex in Tel Aviv angegriffen worden seien.

Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran gab bekannt, dass heute gemäß der Verfassung ein provisorischer Führungsrat gebildet werde, nachdem der Führer der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyed Ali Khamenei, bei den Angriffen der USA und Israels den Märtyrertod gestorben sei.

Bloomberg schreibt bereits über die Erschöpfung der US-Raketenvorräte:

Die verbleibenden Raketen haben bei der Abwehr der ersten Salve des Iran keine gute Figur gemacht. Ein Video zeigte drei separate Patriot-Abfangraketen, die ihren Versuch verfehlten, eine iranische ballistische Rakete über der amerikanischen Al-Udayd-Basis in Katar abzuschießen.

Der US-Analyst Simplicius76 schreibt:

Beachten Sie auch, wie mitten in einem echten Krieg – nicht in einem inszenierten „Austausch“ – die „unsichtbaren“ Stealth-B-2-Wunderwaffen der Amerikaner nirgends zu sehen sind. Letzten Sommer flogen sie „mühelos“ über den Luftraum von Teheran und bombardierten ungestraft alles, was ihnen passte. Bei den heutigen Angriffen waren sie nicht dabei, und tatsächlich drangen keine israelischen oder amerikanischen bemannten Mittel in den Iran ein, wie durch die üblichen Spuren israelischer Raketenhülsen (Blue Sparrow usw.) bestätigt wurde, die im Osten des Irak gefunden wurden, von wo aus sie abgeschossen wurden. Sicher, einige unbemannte Drohnen sollen in den Iran eingedrungen sein, wurden aber ebenfalls abgeschossen, wie mindestens ein unbestätigtes Bild einer abgeschossenen israelischen Hermes-Drohne zu zeigen schien.

Das bedeutet offenbar, dass die iranische Luftabwehr mit Hilfe der chinesischen Radaranlagen, der eigenen Abfangraketen und der russischen S-300 das Eindringen sowohl der israelischen als auch der US-Kampfflieger verhindert.

Gleichzeitig gibt der Iran den Abschuss von 12 Drohnen bekannt.

Am frühen Sonntagmorgen wurden verschiedene Ziele in Tel Aviv und Haifa von iranischen Raketen getroffen.

Im Internet kursieren Fotos, die die weitreichenden Zerstörungen in Tel Aviv infolge der iranischen Raketenangriffe zeigen.

Andere Fotos zeigen gewaltige Explosionen und die Auswirkungen der Raketenangriffe auf Haifa, das auch im Vorjahr massiv getroffen worden war.

9 Uhr 15:

Wenig überraschend kommt es auch in Pakistan zu antiamerikanischen Demonstrationen und Angriffen auf US Einrichtungen. Demonstranten versuchen, das amerikanische Konsulat in Karatschi, Pakistan, zu stürmen.

Amerikanische Soldaten im US-Konsulat eröffnen das Feuer auf pakistanische Demonstranten und töten 10 Zivilisten.

O-Text aus dem Telegram Kanal The Pakistan News::

Die Demonstranten befanden sich vor den Toren, als die amerikanischen Schweine das Feuer auf pakistanische Zivilisten eröffneten.

Vor dem verdammten Tor. Nicht drinnen. Kein verdammtes „amerikanisches Hoheitsgebiet als Generalkonsulat”.

Nach den Schüssen stürmten die Demonstranten das Gebäude, nicht vorher.

Die ersten Berichte über einen iranischen Drohnenangriff auf den Hafen von Duqm, Oman. Davor hatte es bereits Aufforderungen an US-Soldaten gegeben, so sollten sofort Schutz suchen. Fischer und Touristen wurden aufgefordert Ausfahrten aufs Meer zu unterlassen.

Die Angriffe auf Israel gehen mittlerweile kontinuierlich weiter. Derzeit laufen Angriffe auf militärische Einrichtungen in der Negev Warnungen gibt es aber für das gesamte Land:

In der Zwischenzeit gehen die Trauerkundgebungen für Khamenei im Land weiter, hier in Teheran:

Auch die Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte auf Teheran und andere Städte werden fortgesetzt:

09 Uhr 45:

Laut einer Erklärung gehörten der Stabschef der iranischen Streitkräfte, Generalmajor Abdolrahim Mousavi, der Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarde (IRCG), Generalmajor Mohammad Pakpour, der Sekretär des iranischen Verteidigungsrates, Ali Shamkhani, und der iranische Verteidigungsminister, Brigadegeneral Aziz Nasirzadeh, zu den Persönlichkeiten, die bei dem Angriff der USA und Israels auf eine Sitzung des Verteidigungsrates am Samstagmorgen ums Leben kamen.

Eine interessante Analyse bringt der Telegram Kanal Slavyangrad von Roman Donetsky:

Details zum Attentat auf Khamenei

1. Nach Angaben der Iraner wurde er in seinem Büro getötet, nicht in seiner Residenz.

2. Der Sekretär des Sicherheitsrats und ein hochrangiger Kommandeur der IRGC wurden zusammen mit ihm getötet. Dies deutet darauf hin, dass sich alle drei im Kommandoposten befanden, der mit Anti-Bunker-Waffen angegriffen wurde. Daher die Abendberichte und Dementis der Perser.

Er war nicht in seiner Residenz. Das wusste jeder. Der Präsident im zweiten Kommandoposten ist am Leben und die Kontrolle ist nicht verloren gegangen.

Die Geschichte der Hamas wiederholt sich, wo die Ermordung von Führern die Organisation nicht zerstört hat, sondern es ihr ermöglichte, den Fokus von den Vereinigten Staaten weg zu verlagern. …

Daraus können wir zwei Lehren ziehen. Erstens: Verhandlungen sind ein Weg zum Angriff. Das muss nicht unbedingt mit Raketen geschehen. Aber es wird geschehen. Trump tötet alle seine Verhandlungspartner. Wenn er Glück hat, kommt es zu einem Staatsstreich.

Und zweitens: Selenskyj. Man kann weiterhin das Gesetz respektieren. Aber wie die Erfahrungen in Venezuela und im Iran gezeigt haben, gilt in der neuen Welt: Entweder man tötet oder man wird getötet. Das sollte man sich merken.

Kurz gefasst: Trump und die USA haben alle bisher geltenden Regeln der Kriegführung und des Völkerrechts über Bord geworfen.

Derzeit laufen sehr starke Luftangriffe auf Teheran. Der Boden bebt buchstäblich in der ganzen Stadt.

Auch in den Vororten der iranischen Hauptstadt werden massive Angriffe durchgeführt.

10 Uhr 00:

Der Iran öffnet die Straße von Hormus für die Durchfahrt von Tankern, warnt Washington jedoch vor Vergeltungsmaßnahmen.

Der ehemalige Kommandeur der IRGC, General Mohsen Rezaei, erklärte in einem Interview mit der Financial Times, dass die Arterie des globalen Ölexports „bis auf Weiteres” in Betrieb bleiben werde.

Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass von einer Schließung hauptsächlich China betroffen wäre.

Hier ein Screenshot aus Marine Traffic von 10:05:

Man sieht leichte Staus vor den Eingängen der Straße von Hormuz aber eindeutig fließenden Verkehr.


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5 Kommentare

  1. Jochen Mitschka 1. März 2026 um 10:06 Uhr - Antworten

    Übersetzung:
    🇮🇷 KHAMENEI IST TOT. DIE RAKETEN FLUG WEITER.

    Zwei Jahrzehnte lang verfolgte Washington die Theorie: Tötet man den Obersten Führer, bricht der Iran zusammen, die Bevölkerung wächst, das Regime stürzt. Heute wurde ihr Plan umgesetzt. Ayatollah Ali Khamenei – 35 Jahre lang Oberster Führer, Überlebender von Saddams Chemiewaffen, Stuxnet, Mossad-Attentat und zwei amerikanischen Luftangriffen – wurde von iranischen Staatsmedien für tot erklärt. Wovon die Neokonservativen seit 1991 träumten, ist endlich eingetreten.

    Und nun sehen Sie, was folgte. Innerhalb einer Stunde trat die Expertenversammlung zusammen. Die Revolutionsgarden verkündeten: „Der Märtyrertod des Obersten Führers erfordert den Einsatz maximaler Gewalt.“ Die Basij mobilisierte. Die Raketen flogen weiter. Alle Nachfolgemechanismen wurden ohne einen einzigen sichtbaren Bruch aktiviert – nicht etwa, weil die Iraner die Islamische Republik lieben, sondern weil die iranische Verfassung von Menschen verfasst wurde, die den Schah überlebt hatten, und speziell für diesen Moment entworfen wurde. Washington hat keine Revolution ausgelöst. Es schuf einen Märtyrer. Das ganze Land – Reformer, Hardliner, Säkulare, jene, die die Geistlichen verachten – vereinte sich um eine Flagge, die über einen Sarg gebreitet war. Das zuverlässigste politische Einigermittel der Menschheitsgeschichte ist eine ausländische Bombe. Sie wussten das. Und trotzdem taten sie es.

    Die seismische Tragweite liegt nicht in den Ereignissen in Teheran. Sie liegt darin, was jede Regierung von Caracas über Jakarta bis Pretoria gerade mit ansehen musste: Ein Staat verkraftete die Ermordung seines obersten Führers, behielt seine Kommandostruktur intakt, ließ seine Raketen weiter fliegen und sorgte für einen geordneten Machtwechsel – während der Befehlshaber des Angriffs noch am selben Tag einen Waffenstillstand forderte und der Drahtzieher feige in Berlin geflohen war. Die Herrschaftstheorie des sterbenden Imperiums hat ihre ultimative Bewährungsprobe nicht bestanden. Öffentlich. In Echtzeit. Vor den Augen des gesamten globalen Südens. Diese Demonstration ist für das multipolare Projekt wertvoller als ein Jahrzehnt diplomatischer Erklärungen. Sie haben den Bann gebrochen.

    Nun folgen die Konsequenzen. Kalt und brutal.
    von: https://x.com/IslanderWORLD/status/2027932262205907075

  2. Varus 1. März 2026 um 9:31 Uhr - Antworten

    Auch Donald Trump wurde damit zu einem legitimen Ziel, was bisher als Terroranschlag angesehen worden wäre.

    Hätte jemand rechtzeitig diese degenerierte korrupte Kreatur beseitigt, wäre der Welt viel Unheil erspart. Einen Bruder im Geist müsste man in Nahost suchen – vielleicht erwischen den die Iraner? Zugegeben, in diesem Land bejahte auch der Oppositionsführer Huckabees Aussagen – dort dürften fast alle verdorben sein.

  3. Jochen Mitschka 1. März 2026 um 9:16 Uhr - Antworten

    Angebliche Aussagen des ermordeten Staatschefs und religiösen Führers des Iran:

    Warum sollten Iraner ins Visier genommen werden und ich mich in einen Bunker flüchten? „Ich gehe nirgendwo hin.“

    Das waren seine letzten Worte.

    Auch in tausend Jahren werden eure Anführer nicht einmal halb so viel Tugend besitzen wie dieser Mann.

    Mit 86 Jahren – wovor sollte er sich noch fürchten? Warum sollte er vor dem Tod fliehen, während junge Iraner stolz die Raketen ihrer Feinde tragen?

    Er war kein Feigling.
    Er war nicht egoistisch.
    Er war nicht schwach.
    Er war nicht gebrochen.
    Er hatte keine Angst.
    Er war nicht engstirnig.
    Er war nicht zerbrechlich.
    Er war nicht zynisch.
    Er war nicht eitel.
    Er war nicht verräterisch.
    Er war nicht rückgratlos und ganz sicher nicht gewöhnlich.

    Er war:

    Ayatollah Khomeini

    Ein ewiger Held des Widerstands.

    von: https://x.com/sankofa360/status/2027933100198793228

    • Varus 1. März 2026 um 9:35 Uhr - Antworten

      Er war aber auch erschreckend naiv – hätte er nicht Nuklearwaffen verdammt, hätte Iran wie Nordkorea welche heimlich entwickeln können. In diesem Fall hätten die zwei bösartigen Entitäten keinen Krieg gewagt.

  4. Jochen Mitschka 1. März 2026 um 8:22 Uhr - Antworten

    🚨 Die Zahl der Todesopfer an der Mädchengrundschule Shajareh Tayyebeh in Minab ist auf 148 Tote und 95 Verletzte gestiegen, wie iranische Staatsmedien berichten.

    Die meisten Getöteten waren zwischen 7 und 12 Jahre alt. https://x.com/DropSiteNews/status/2027986187210703091

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